Schlagwort-Archive: Paul Klee

Bauhaus

Zwar bestand das Bauhaus nur 14 Jahre, doch auch nach einem Jahrhundert lassen die Einflüsse der nahezu alle Lebensbereiche umfassenden Bewegung nicht nach. Zweifelsohne orientieren sich immer noch der IKEA-Katalog aber auch der soziale Wohnungsbau am Look von so manchem Produkten der 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründeten Schule für Kunst und Design.

Bauhaus

Bereits 2006 erschien bei Taschen eine mittlerweile vergriffene 96-seitige Übersicht über die Arbeiten der Mitglieder des Bauhaus‘, zu denen auch bildende Künstler wie Paul Klee, Wassily Kandinsky oder Lyonel Feininger gehören, die es bereits vor 1919 zu beträchtlichem Ruhm gebracht hatten. Zum 100. Jubiläum der Bewegung hat die Professorin für Kunstgeschichte Magdalena Droste ihr Buch noch einmal überarbeitet und erheblich erweitert.

Bauhaus

Bemerkenswert ist, dass der Taschen Verlag die Neu-Edition nicht nur als großformatige gebundene Ausgabe zum fairen Preis von 40,- Euro herausbringt, sondern innerhalb seiner bemerkenswerten Bibliotheca Universalis nahezu zeitgleich eine handliche Alternativ-Edition im kleineren Format aber mit identischen (etwas anders layouteten) Inhalt für nur 15,- Euro veröffentlicht.

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Paul Klee und die Surrealisten

Noch bis zum 12. März 2017 läuft eine sehenswerte Ausstellung im Zentrum Paul Klee in Bern, und wer eine Gelegenheit findet, sollte sich einen Besuch nicht entgehen lassen. Nicht nur das verhältnismäßig neue Klee-Museum, sondern auch die Stadt Bern ist immer eine Reise wert.

Paul Klee und die Surrealisten

Falls es Euch aber aus zeitlichen oder anderen Gründen nicht möglich sein sollte, möchte ich auf die Publikation zu diesem Event aus dem Hause Hatje & Cantz hinweisen. Dieser opulent ausgestattete Katalog kann zwar einen Museumsbesuch nicht ganz ersetzen ist aber die bestmögliche Alternative. Das Buch mit rund 400 Seiten ist ausgesprochen schön geworden und sehr informativ dazu.

Paul Klee und die Surrealisten

Das erste Kapitel führt uns in die Zeit von Klee und den Surrealisten nach dem Ersten Weltkrieg ein. Ein reichlich bebilderter Beitrag. Es folgt eine umfangreiche Chronologie von Dada und Klee für die Zeit von 1916 bis 1950, womit man seine Kenntnisse vertiefen kann, um dann zum Bildteil des Kataloges zu kommen. Sehr interessant sind hier die Gegenüberstellung von den Klee-Werken mit denen von Max Ernst, Miro und den anderen Surrealisten. Es gibt hier so unendlich viel Schönes zu entdecken.

Paul Klee und die Surrealisten

Das Buch ist unterteilt in acht Kapitel, wie, z. B. ‚Eros und Sexualität‘ oder ‚Surreale Mechanik‘. Die Abschnitte ‚Porträts und Masken‘ sowie ‚Geheimnisse der Objekte‘ erleichtern den Überblick. Wer will kann anschließend mit Hilfe von vier Essays noch tiefer in die Materie eintauchen: ‚Klee und Max Ernst‘, ‚Miro und Arp‘ und ‚Im Lichte der surrealistischen Schriftsteller‘. Ein auch in französischer Sprache übersetzter Anhang enthält neben einer bebilderten Kurzbiografie der ausgestellten Künstler noch eine Werkliste und eine Bibliografie.

Jason Schramm

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Die Tunisreise 1914: Paul Klee, August Macke, Louis Moilliet

“Studienreise nach Tunesien“ so überschrieb Paul Klee jenen Teil seiner Tagebücher der später so legendär gewordenen Reise, die er mit seinen Malerfreunden August Macke und Louis Moilliet im April 1914 unternommen hat. Sie verbrachten dort zwei sorglose Wochen, in der sie aber auch sehr intensiv zeichneten und aquarellierten. Gleich nach der Anreise, über Marseille und der überwundenen Seekrankheit von Klee, stellten sie fest, dass sie dort gut arbeiten konnten.

Die Tunisreise 1914: Paul Klee, August Macke, Louis Moilliet

„Den Kopf voll von den nächtlichen Eindrücken… Kunst – Natur – Ich… Man hat hier tausende Motive“ schrieb Klee. Später: „Die Farbe hat mich, ich brauche nicht mehr danach zu haschen.. Ich bin Maler.“ Anlässlich des 100. Jubiläums dieses Ereignisses ist jetzt in dem Paul-Klee-Zentrum in Bern eine sehr wichtige und großartige Ausstellung zu bewundern, die auf der Reise entstandene oder von ihr inspirierte Werke wieder vereint zeigen kann.

Die Tunisreise 1914: Paul Klee, August Macke, Louis Moilliet

Die dazu gehörige Publikation ist bei dem Verlag Hatje Cantz erschienen. Liebevoll sind die Aquarelle, Ölbilder und Zeichnungen abgebildet und dokumentiert. Ergänzt durch die Tagebuchseiten von Klee und Postkarten an Familie und Freunden. Das Fotoalbum von Macke zeigt uns die Maler und deren Motive. So das man ihren künstlerischen Weg gut nach verfolgen kann. Sorglos war diese Reise im April 1914, denn schon im August sollte der Erste Weltkrieg ausbrechen und schon im September fiel Macke in der Champagne. So gehören Mackes hier beschriebene Arbeiten heute zu seinem „Spätwerk“. Sie lassen erahnen, gerade im Vergleich mit Klee, wie er sich wohl hätte weiter entwickeln können.

Jason Schramm

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