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Cosey: Auf der Suche nach Peter Pan

Der Schriftsteller Melvin Woodsworth reist in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts in ein kleines Bergdorf in den Walliser Alpen um dort in Ruhe seinen neuen Roman zu schreiben. Zugleich macht sich der junge Mann aber auch auf die Suche nach seiner Vergangenheit, denn sein Bruder starb in der Gegend.

Cosey: Auf der Suche nach Peter PanAls ein einstürzender Gletscher das Dorf gefährdet, wird die Gegend evakuiert. Doch Woodsworth nistet sich in dem einsamen Örtchen ein. Inmitten der malerischen Bergwelt begegnet er immer wieder einen von der Polizei gejagten Fälscher sowie einer noch geheimnisvolleren schönen jungen Frau…

Cosey: Auf der Suche nach Peter Pan

1983 unterbrach der Schweizer Comickünstler Cosey die Arbeit an seiner erfolgreichen Serie “Jonathan“. Auf 116 Seiten erzählte er eine fast schon epische Geschichte, der es sehr gut bekommt, dass hier der im frankobelgischen Bereich übliche Rahmen von 48 Seiten pro Album gesprengt wurde. Dadurch blieb viel Raum für imposant in Szene gesetzte Naturpanoramen und die Entfaltungen der Charaktere.

Cosey: Auf der Suche nach Peter Pan

Nachdem dieser 1988 auf dem Comic-Salon in Erlangen mit dem “Max-und-Moritz“-Preis ausgezeichnete Comic seinerzeit bei Carlsen zunächst in zwei schon lange vergriffenen Bänden (und danach noch einmal als hochpreisige Luxus-Edition) erschienen ist, brachte Cross Cult eine neu übersetzte sehr schön aufgemachte Gesamtausgabe heraus.

Cosey: Auf der Suche nach Peter Pan

Als Bonusmaterial sind u. a. Skizzen, Varianten (u. a. wurde eine erotische Szene für die Vorabveröffentlichung im Jugendmagazin Tintin entschärft), ein Interview mit Cosey und ein Essay von Volker Hamann über den “Zeichner der Stille“ enthalten. Wichtiger ist aber noch, dass Coseys Farben sehr viel strahlender reproduziert wurden und der Comic besser denn je aussieht. “Auf der Suche nach Peter Pan“ ist schon jetzt ein Comic-Klassiker und verdient wie kaum ein anderes Werk eine so schön gestaltete Neuauflage.


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Loisel: Peter Pan – Geamtausgabe

1990 veröffentlichte Régis Loisel („Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit„, „Das Nest„) den ersten Band einer ungewöhnlichen Comicversion von Sir James Matthew Barries „Peter Pan“. In seinem Vorwort bedankte er sich auch bei der „phantastischen Crew von Disney, die Peter Pan zu der Legende gemacht haben, wie man sie heute kennt.“ Doch Loisels „Peter Pan“-Ensemble erinnert kaum an die vertrauten Gestalten aus dem Disney-Film. Er findet nicht nur einen ganz eigenen Zugang zu Figuren wie Captain Hook und der Fee Glöckchen, die hier zum Glück nicht wie bei Disney Naseweis heißt, sondern setzt auch völlig neue Charaktere ein.

Loisel: Peter Pan - Geamtausgabe

Doch es ist nicht nur die bestechende Optik, die diese Serie zu etwas ganz besonderem machen. Während Steven Spielberg in seinem Kinofilm „Hook“ und Disney in seiner „Peter Pan“ – Trickfilm-Fortsetzung vom Erwachsenwerden der vertrauten Figuren erzählen, liefert Loisel die Vorgeschichte. Er schilderrt die triste und grausame Jugend des kleine Peter im London des Jahres 1888 und nicht ohne Absicht wurde von Loisel hier das Jahr der „Jack the Ripper“-Morde gewählt. Durch seltsame Umstände landet Peter im phantastischen Nimmerland und wird dort als Retter erwartet. Doch er kehrt auch immer wieder nach London zurück.

Loisel: Peter Pan - Geamtausgabe

Loisel verteilt seine Geschichte auf sechs Alben, die teilweise schon lange vergriffen sind und von denen 2005 der letzte Teil erschienen ist. Dabei verkneift er sich eine klare Kapitelstruktur. Die einzelnen Bände sprengen immer wieder den „regulären“ Comic-Umfang von 48 Seiten und sind alles andere als in sich abgeschlossen. Sie erschienen auch immer wieder sehr viel später als angekündigt und wurden wie kein anderer europäischer Comic von den Lesern begierig erwartet.

Loisel: Peter Pan - Geamtausgabe

Nachdem Band 5 „Der Haken“ neben vielen gelungenen Einfällen eine etwas an den Haaren herbeigezogene Pointe bezüglich des Vaters von Peter zu bieten hatte, enthielt das große Finale “Schicksale“ einige ganz schön harte Überraschungen sowie Loisels abschließende Worte: „Peter, nach 14 Jahren überlasse ich Dich Deinem Schicksal… Ich lasse Dich jetzt allein… Peter… armer Junge!“

Loisel: Peter Pan - Geamtausgabe

Jetzt erscheint bei uns auch endlich eine Gesamtausgabe von Loisels „Peter Pan“, allerdings in zwei Hardcoverbänden. Beide Bücher enthalten zum Glück auch alle Titelbilder der einzelnen Alben ohne die störenden Titel-Schriftzüge und außerdem noch mit den zugehörigen Skizzen sowie ein reich bebildertes Vorwort von Volker Hamann.

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