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Road to Perdition – Der Roman

Da stehen seltsame Dinge auf dem Cover dieses Buches: „Der Roman zum Film von Max Allan Collins nach dem Drehbuch von David Self basierend auf der Graphic Novel von Max Allan Collins, illustriert von Richard Piers Rayner“. Hier der Schlüssel zu diesem Chaos: Colins schrieb für den Zeichner Richard Piers Rayner einen Comic namens Road to Perdition, der dann verfilmt wurde.

Road to Perdition – Der Roman

Obwohl Collins bereits Erfahrung als Drehbuchautor hatte, schrieb der in dieser Disziplin renommiertere David Self (The Wolfsman) das dann verfilmte Drehbuch. Da Collins jedoch ein erfahrener Verfasser von Romanen, die auf den Drehbüchern zu Airforce One, Die Mumie oder Der Soldat Ryan basierten, durfte er aus dem auf seiner Geschichte basierenden Drehbuch einen Roman machen.

Road to Perdition – Der Roman

Das fand Collins gar nicht so schlimm, denn er schätzte Selfs Drehbuch sogar noch mehr als den danach entstandenen Film. Er ergänzte das Drehbuch um Bestandteile aus seiner Comic-Geschichte und Fakten aus den 30er-Jahren. So entstand ein Roman, den Collins Lektor und weitere Verlags-Insider für ein überragendes Buch zum Film hielten. Doch dem Verlag waren die Druckkosten für das 90.000 Worte umfassende Werk zu hoch und Collins musste es um die Hälfte kürzen.

Road to Perdition – Der Roman

Ein Happy End bahnte sich dennoch an: Der Film wurde zu einem großen Erfolg und daher Collins arbeitet an zwei Roman-Fortsetzungen, die das weitere Schicksal von Michael O´Sullivan Jr. erzählen: Road to Purgatory und Road to Paradise.

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Road to Perdition – Der Comic

In den USA des Jahres 1931 geht es der Familie O´Sullivan trotz der Wirtschaftskrise recht gut. Der 12-jährige Michael O´ Sullivan Jr. verehrt seinen schweigsamen Vater abgöttisch. Er versteckt sich in dessen Auto um endlich zu erfahren, womit dieser sein Geld verdient.

Road to Perdition - Der Comic

Die Wahrheit ist mehr als erschreckend: Michael Jr. beobachtete Michael Sr. dabei wie er im Auftrag des Gangsterbosses John Looney einen Haufen Menschen umbringt. Als Looney erfährt, dass Michael Jr. hinter dies Geheimnis gekommen ist, lässt er dessen Mutter und Bruder umbringen. Michael Sr. hingegen kann einem Anschlag knapp entkommen. Er flüchtet gemeinsam mit seinem Sohn und schmiedet Rachepläne.

Road to Perdition - Der Comic

Max Allan Collins war schon immer von den Gangstergeschichten aus den 30er-Jahren fasziniert. So hat er einige sorgfältig recherchierte Romane über diese Zeit geschrieben und eine ganze Weile auch die Comic-Serie Dick Tracy getextet. Sein ehrgeizigstes Comic-Projekt schrieb er jedoch für den englischen Zeichner Richard Piers Rayner. Hierin verarbeitete er nicht nur wahre Geschehnisse aus seiner Lieblings-Ära sondern auch die Grundsituation von Kazuo Koikes japanischer Manga-Kultserie Lone Wolf and Cub in der ein schweigsamer Samurai gemeinsam mit seinem kleinen Sohn zu einer teilweise sehr blutigen Reise aufbricht.

Road to Perdition - Der Comic

Rayner arbeitete so sorgfältig an den Zeichnungen zu Road to Perdition, dass er vier Jahre zur Fertigstellung der immerhin knapp 300 Seiten des Comics benötigte. Als sie 1998 erschien, erregte die Graphic Novel dann zunächst nicht sonderlich viel Aufsehen. Doch Collins verfasst auch Filmromane und von ihm stammt das Buch zu Der Soldat Ryan. Hierdurch bestand Kontakt zu Steven Spielberg und dieser war sehr angetan von Road to Perdition.

Road to Perdition - Der Comic

So wurde aus dem Comic nicht nur eine DreamWorks-Produktion sondern mit dem erfolgreichen Film im Rücken doch noch ein Bestseller. Auch bei uns ist es ja eher eine Seltenheit, dass ein Comic bei einem großen Verlag wie Heyne erscheint und in den Buchhandlungen zumindest für einen Monat prominent präsentiert wird. Leider durfte Max Allen Collins nicht das Drehbuch zum Film verfassen, sondern mal wieder nur das „Buch zum Film“ . Doch außerdem arbeitet er an zwei Roman-Fortsetzungen, die das weitere Schicksal von Michael O´Sullivan Jr. erzählen: Road to Purgatory und Road to Paradise.

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