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Bodycheck

Bevor er in den Regiestuhl wechselte, spielte Peter Markle für die Eishockey-Nationalmannschaft der USA. Sein zweiter Kinofilm war die Ski-Komödie Hot Dog – Der Typ mit dem heißen Ski, die so erfolgreich lief, dass Markle 1986 sein Wunsch-Projekt realisieren konnte.

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Nach einem auf eigenen Erfahrungen basierenden Drehbuch erzählte Markle die Geschichte vom talentierten Eishockey-Spieler Youngblood (so auch der Originaltitel), der die heimische Farm verlässt um sich in Kanada als Profi-Spieler zu versuchen. Doch der Weg zum Erfolg ist dornig…

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Die nicht allzu originelle Geschichte lässt an Sportlerfilme wie Rocky oder Karate Kid denken, gewinnt jedoch durch die authentisch wirkende Atmosphäre und die rasant in Szene gesetzten Eishockey-Spiele.

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Auch die Besetzung ist großartig. Rob Lowe überzeugt als ehrgeiziger aber sympathischer Youngblood, Patrick Swayze gibt das Großmaul, das erst noch geläutert werden muss und Keanu Reeves, der noch ganz am Anfang seiner Karriere stand, ist in einer Nebenrolle zu sehen. Sehr gut ist auch der erfahrene Nebendarsteller Ed Lauter (Cujo, The Artist) als kerniger Trainer und auch Cynthia Gibb überzeugt als dessen Tochter.

Bodycheck

Der ganz große Erfolg an der Kinokasse war „Bodycheck“ nicht, doch auf Video lief er bestens und der Film hat sich sehr gut gehalten. Die neue Heimkino-Edition von Justbridge enthält die DVD und die Blu-ray. Als Bonus gibt es lediglich einen Trailer, doch da es sich um eine Mediabook-Edition handelt, sind noch zwanzig reich bebilderte Seiten mit einem gut recherchierten Text von Christoph N. Kellerbach enthalten.

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Stephen King: The Stand

In einem geheimen Militärlabor wurde eine biologische Waffe namens “Captain Trips“ entwickelt. Das gefährliche Grippevirus bricht aus und verbreitet sich weltweit. 99,4 % der Menschheit kommen qualvoll zu Tode und in den USA leben nur noch einige tausend Menschen. Während der dämonische Randall Flagg seine kriminelle Gefolgschaft in Las Vegas versammelt, brechen einige Individualisten – getrieben von seltsamen Träumen – zu einer idyllischen Kleinstadt in Nebraska auf um von dort aus den Widerstand zu organisieren…

Stephen King: The Stand
1978 erschien mit The Stand – Das letzte Gefecht Stephen Kings vierter Roman. Neben “Es“ enthält “The Stand“ wohl die erinnerungswürdigsten Charaktere und spannendsten Situationen, die King jemals zu Papier brachte. Zwölf Jahre später wurde eine um 400 Seiten erweiterte Version des zuvor auch nicht gerade dünnen Buchs, veröffentlicht. Im Vorwort des dicken Wälzers erzählt Stephen King, wie ihn seinerzeit die Verlags-Buchhalthaltung vorrechnete, dass sich ein durch den großen Umfang des Buchs bedingter hoher Ladenpreis nicht rechnen würde. Widerwillig fügte sich King und verglich die von ihm gekürzte Buch mit einem Cadillac, “dessen Chromteile man entfernt und dessen Farbe man bis aufs stumpfe Metall abgeschmirgelt“ hatte.

Stephen King: The Stand
Illustrationen von Bernie Wrightson

Daher war Stephen King froh, als er das Buch 1990 noch einmal überarbeiten konnte. Er brachte nicht nur fast alle Chromteile wieder an, sondern ergänzte das Buch auch noch um zwölf Illustrationen von Bernie Wrightson. Dieser hatte bereits eine Comic-Adaption des von King geschriebenen Kinofilms Creepshow gezeichnet und dessen Buch Das Jahr des Werwolfs illustriert. Wrightsons Bebilderung fehlt leider in Heynes Neuauflage der Langfassung von The Stand, die dank größer Schrift jedoch deutlich lesefreundlicher ist.

Stephen King: The Stand

Nicht unerwähnt bleiben sollen noch zwei interessante Adaptionen. 1994 entstand ein vierteiliger TV-Film nach einem Drehbuch von Stephen King, der auch eine kleine aber markante Nebenrolle übernahm. Regie führte Mick Garris, der sich durch die King-Verfilmung Sleepwalkers für den Job qualifizierte und danach, z. B. in Riding the Bullet, immer wieder zum King of Horror zurückkehrte. The Stand überzeugt durch die hochkarätige Besetzung (u. a. Gary Sinise, Molly Ringwald und Rob Lowe), die aufwändige Inszenierung sowie vor allem durch die wirklich spannende Geschichte und dürfte die beste TV-Verfilmung eines Buchs von Stephen King sein.

Stephen King: The Stand

Ebenso bemerkenswert ist die aus 31 Heften bestehende Comic-Adaption aus dem Hause Marvel, die 2008 gestartet wurde. Im Gegensatz zu der immerhin sechsstündigen TV-Miniserie adaptierte der Autor Roberto Aguirre-Sacasa für den Comic nahezu komplett die verlängerte Version der epischen Romanvorlage. Diese setze der Zeichner Mike Perkins in fotorealistisch gestalteten und meist sehr breiten Panels in Szene. Zur Zeit wird wieder an einer 10-teiligen Verfilmung von The Stand gearbeitet.

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