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Star Trek: Der Film

Nachdem ein nicht identifiziertes fremdes Wesen aus dem Weltall drei mächtige Klingonen-Raumschiffe zerstört hat, übernimmt der mittlerweile zum Admiral beförderte James T. Kirk – nicht gerade zur Freude des neuen Captains Will Decker (Stephen Collins) – das Kommando über das U.S.S. Raumschiff Enterprise. Dessen Besatzung mit Mr. Spock und “Pille“ McCoy & Co. mobilisiert alle Kräfte, um den fremden Eindringling daran zu hindern, die Erde zu vernichten.

Star Trek: Der Film

Nachdem Star Wars Anno 1977 an der Kinokasse gewaltig abräumte war endlich der Weg geebnet für einen Kinofilm mit der Besatzung des Raumschiffes Enterprise. Doch anstatt wie im Fernsehen naive aber spannende Weltraumabenteuer zu erzählen, wurde versucht ein bedeutungsschweres Drama im Stile von Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum in Szene zu setzen. Das machte sich auch dadurch bemerkbar, dass mit Douglas Trumbull und Richard Yuricich die selben Trickexperten verpflichtet wurden.

Star Trek: Der Film

Auf der optischen Ebene kann der prächtig ausgestattete Film daher durchaus punkten. Die erzählte Geschichte hingegen lässt den Betrachter eher kalt und es sollte noch drei Jahre dauern bis mit Star Trek II: Der Zorn des Khan ein richtig guter Enterprise-Film in die Kinos kam.

Star Trek: Der Film

Eigentlich sollte es mit den Blu-rays ja so funktionieren, dass der Kunde eine verbesserte Heimkino-Version seines Lieblingsfilmes bekommt und daher seine alte DVD-Edition gegen diese austauschen kann. Dies ist hier leider nicht der Fall. Präsentiert wird nur die Kinoversion des Filmes und nicht Robert Wises 2001 entstandene um 4 Minuten längere Directors Edition mit verbesserten Spezialeffekten. Diese bereits bei uns auf DVD (mit deutscher Dolby 5.1. Tonspur!) vorliegende Version hätte equem mit auf die Blu-ray gepasst. Doch darauf werden Trekkies wohl noch eine Weile warten müssen…

Star Trek: Der Film

Extras der Blu-ray: Audiokommentar mit Michael & Denise Okuda, Judith & Garfield Reeves-Stevens und Daren Dochterman, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; Eine lange Reise: Das Drehbuch zum ersten Film (HD, 10:44 min); Eine spezielle Star Trek Wiedervereinigung (HD, 9:37 min); Das Geheimnis hinter V’ger (HD, 4:24 min); 11 entfernte Szenen (insgesamt 8:02 min); Trailer (2:10 min + 2:29 min); 7 TV Spots (3:39 min); Während des Filmes können englischsprachige Informationen aus einer Datenbank abgerufen werden; Wendecover

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Der Tag, an dem die Erde still stand

In diesem 1951 entstandenen Film landet der Außerirdische Klaatu (Michael Rennie) auf der Erde und will einen eindringlichen Friedensappell an die sich langsam aber sicher selbst zerstörende Menschheit richten. Begleitet wird der Alien vom mächtigen Roboter Gort, der in der literarischen Vorlage Farewell to the Master von Harry Bates auch noch der Vorgesetzte des menschenähnlichen Klaatus ist.

Der Tag, an dem die Erde still stand

Zwar konnten auch die Trickeffekte mit dem Raumschiff, das damals natürlich wie eine fliegende Untertasse aussah, und dem Roboter Gort durchaus überzeugen, doch es war vor allem die Botschaft des Filmes, die – auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges – zu Frieden mahnte und den Herrschaftsanspruch der USA für alles andere als legitim hielt. Der Außerirdische Klaatu wird nach der Landung nicht ernst genommen und  schwer verwundet. Er wird erst erhört, nachdem er die Erde für eine Stunde „still stehen“ lässt.

Der Tag, an dem die Erde still stand

Inszeniert wurde dies Meisterwerk des phantastischen Films von Robert Wise, der später auch Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All und den ersten Star Trek-Kinofilm drehen sollte. Wise inszenierte auch die Musicals West Side Story und The Sound of Music. Auch bei Der Tag, an dem die Erde still stand ist die Filmmusik einzigartig. Diese stammte von Bernard Hermann, der hauptsächlich durch seine Zusammenarbeit mit Alfred Hitchcock berühmt wurde. Doch Hermann hat ein Faible für phantastische Stoffe und vertonte auch einige von Ray Harryhausens Stop-Motion-Filmen.

Der Tag, an dem die Erde still stand

Für seine Musik zu Der Tag, an dem die Erde still stand setzte Hermann nicht nur Trompeten, Harfen und Tubas ein, sondern er verwendete auch das Theremin. Dieses berührungslose Instrument erfand 1919 der russischen Physik-Professor und Radio-Pioniers Lev Sergeyevich Termen. Ein Tongenerator reagiert über eine Antenne auf die elektrische Kapazität irgendeiner Masse, also auch auf die Hand des Instrumentalisten. Die hieraus resultierenden fremdartigen Klänge tragen dazu bei, dass Der Tag, an dem die Erde still stand zu einem zeitlosen Klassiker wurde.

Der Tag, an dem die Erde still standDie Blu-ray von Filmconfect enthält zum 92-minütigen Hauptfilm zwei  Audiokommentare, einmal mit Robert Wise und Nicolas Meyer (Star Trek II: Der Zorn des Khan), einmal mit einigen Filmexperten (wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln) sowie eine isolierte Musiktonspur. Bonusmaterial: Das mysteriöse, melodiöse Theremin (5:40 min); Peter Pringle spielt den Main Title auf dem Theremin (2:17 min); Komponiere Deine eigene Melodie auf dem Theremin Making of (23:53 min); Die Entschlüsselung von „Klaatu Barada Nikto“ (16:14 min); Eine kurze Geschichte über fliegende Untertassen (34:02 min); Der erstaunliche Harry Bates (11:03 min); Zwei Berichte über den Drehbuchautor Edmund H. North (14:43 min + 26:42 min); Fox tönende Wochenschau-Bericht von 1951 (6:21 min), diverse US-Trailer auch zum Remake von 2008 mit Keanu Reeves; 7 Bildergalerien; – Das Spiel “Kommandiere Gort!“

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Der Tag, an dem die Erde stillstand (2008)

In schlichtem Schwarzweiß drehte 1951 Robert Wise, der später auch den ersten Star Trek-Kinofilm inszenieren sollte, mit Der Tag, an dem die Erde still stand ein Meisterwerk des (phantastischen) Kinos. Zwar konnten auch die Trickeffekte mit dem Raumschiff, das damals natürlich wie eine fliegende Untertasse aussah, und dem mächtigen Roboter Gort durchaus überzeugen, doch es war vor allem die Botschaft des Filmes, die – auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges – zu Frieden mahnte und den Herrschaftsanspruch der USA für alles andere als legitim hielt. Der Außerirdische Klaatu will mit den Anführern der gesamten Menschheit sprechen und ernte dafür (zunächst) nur Spott und Aggression.

Der Tag, an dem die Erde stillstand (2008)

Auf ein Remake des Klassikers hat die Menschheit nicht wirklich gewartet (eher schon auf einen echten Klaatu, der einmal ein paar klare Worte spricht). Dem Regisseur Scott Derrickson (Der Exorzismus der Emily Rose, Doctor Strange) kann nicht wirklich vorgeworfen werden, er nutze den eingängigen Filmtitel um dahinter Radau-Action  zu verstecken. Um seine Ernsthaftigkeit zu unterstreichen vermeidet Derrickson Effekthascherei und setzt auf grobe Körnigkeit und trübe Farben.

Der Tag, an dem die Erde stillstand (2008)

Ein großes Plus des Films ist – neben einem netten Gastauftritt von John Cleese als Wissenschaftler – die wie immer sehr natürlich spielende Jennifer Connelly. Diese bricht gemeinsam mit dem Zuschauer auf, um die seltsame Kugel zu erforschen, die diesmal nicht in Washington, sondern im New Yorker Central Park gelandet ist.

Der Tag, an dem die Erde stillstand (2008)

Doch während im Original mit Michael Rennie ein weitestgehend unbekannten Darsteller als Alien überzeugte, hat der neue Klaatu Keanu Reeves schon zu viele ähnliche Rollen (man denke an den Matrix-Messias) gespielt um noch zu überraschen. Reeves wankt wie ein Schlafwandler durch den Film und seine kaum vorhandene schauspielerische Leistung degradiert den Film zu wenig mehr als einem vergeblichen Versuch einen Blockbuster zu landen, der immerhin die Einzigartigkeit des Klassikers von 1951 unterstreicht.

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Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All

1971 gelang Robert Wise nach Der Tag an dem die Erde stillstand (und vor Star Trek:  Der Film) mit Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All ein weiterer Klassiker des Science-Fiction-Kinos. Der Film basiert auf einem Frühwerk des auch als Regisseurs tätigen Erfolgsautors Michael Crichton (Jurassic Park).

Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All
Wie bereits bei 2001: Odyssee im Weltraum war Douglas Trumbull für die Spezialeffekte zuständig. Zum ersten Mal im Kino setzte er hier eine frühe Form der Computeranimation ein, für die einzelne Plotter-Ausdrucke wie bei einem Zeichentrickfilm Bild für Bild abgefilmt wurden.

Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All

Durch die nüchterne Darstellung von wissenschaftlichen Experimenten zur Erforschung des Virus entwickelt Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All eine große real anmutende Spannung, fernab der Klischees des Genres. In dieser Hinsicht ist ein 2008 von den Gebrüdern Scott (Ridley und Tony) produziertes zweiteiliges TV-Remake ein gewaltiger Rückschritt. Die im Original meist schon etwas älteren Wissenschaftler wurden durch eine eher jugendliche Crew ersetzt, ihre Konflikte erinnern eher an TV-Standard-Situationen als an Fach-Diskussionen.

Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All

Doch zum Glück liegt das Original von 1970 als gute DVD- und Blu-ray-Edition vor. In ähnlich schöner Aufmachung veröffentlicht Koch Media zeitgleich den Science-Fiction-Klassiker Lautlos im Weltraum, bei dem Douglas Trumbull nicht nur ebenfalls an Spezialeffekten beteiligt war, sondern auch Regie führte.

Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All
Bonusmaterial: Making of (30:04 min, wahlweise mit deutschen Untertiteln), Portrait über Michael Crichton (12:34 min wahlweise mit deutschen Untertiteln), deutscher Trailer (3:01 min), US-Kinotrailer (3:17 min), Bildergalerie mit Werbematerial und Fotos vom Set (9:59 min)

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