Schlagwort-Archive: Roger Moore

Roger Moore: Live And Let Die

Als Jane Seymour, eine ausgebildete Balletttänzerin, während der Dreharbeiten zu Leben und Sterben lassen herumalberte und Roger Moore darauf hinwies, dass sie ihre Beine weiter auseinanderspreizen könne als er, entgegnete dieser: “Ich muss das auch nicht, um ins Filmgeschäft zu kommen, mein Entlein.“

Roger Moore: Live And Let Die

Wer nun erwartete, dass es in Moores Film-Tagebuch vor sexistischen Knallschoten nur so wimmelt, dürfte enttäuscht sein. Der Schauspieler absolvierte die Dreharbeiten zu seinem ersten James-Bond-Film fast komplett an der Seite seiner italienischen Gattin Luisa und auch die beiden Kinder waren oft in der Nähe. Das hält ihn jedoch nicht davon ab, über fremdgehende Crew-Mitglieder zu spotten.

Leben und sterben lassen

Bemerkenswerter ist aber, dass Roger Moore, der eng mit Harry Belafonte und Sidney Poitier befreundet war, auch Rassismus thematisiert, zumal die Romanvorlage von Ian Fleming nicht frei davon ist. So hätte er es eigentlich für angebracht gehalten, wenn in Leben und Sterben lassen nicht nur der von Yaphet Kotto verkörperte Schurke von einem schwarzen Darsteller verkörpert wird, sondern auch das Bond-Girl. Mit großer Verwunderung (und wohl auch mit unterdrückter Wut) reagiert er auf die Äußerungen von Landsleuten, denen es sauer aufstieß, dass an seiner Seite – also neben einem britischen National-Heiligtum – in einer Nebenrolle die schwarze Darstellerin Gloria Hendry zu sehen ist.

Leben und Sterben lassen
© United Artists / Twentieth Century Fox

Doch in erster Linie wird hier ein sehr lebendig geschriebener Einblick in die Produktion eines Filmes geboten, der in New Orleans, auf Jamaika, in New York und natürlich den Pinewood Studios in London entstanden ist. Leben und Sterben lassen unterhält auch nach 45 Jahren immer noch bestens, das gilt auch für Roger Moores oft sehr pointierte Einträge in sein Film-Tagebuch.

Dieses Buch bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Leben und Sterben lassen“ als  DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Leben und Sterben lassen“ als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Leben und Sterben lassen“ bei ebay kaufen, hier anklicken

„Leben und Sterben lassen“ als Einzel-DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Leben und sterben lassen“ als Roman bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„James Bond“ bei ebay kaufen

Die “James Bond Jubiläums Collection” mit 23 Blu-rays bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Die “James Bond Edition” mit 23 DVDs bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Roger Moore: Bond über Bond

Das 50. Kino-Jubiläum von James Bond wurde nicht nur auf der Leinwand gebührend mit dem ebenso traditionsbewussten wie innovativen “Skyfall“ gefeiert, sondern auch mit der Veröffentlichung der Soundtrack-Compilation “Best Of Bond… James Bond“ und allerlei Druckerzeugnissen. Besonders beeindruckend ausgefallen ist „The James Bond Archiv„, ein riesiges reich bebildertes Buch des Taschen Verlags im Breitwand-Format. Von der Opulenz her kann der Beitrag des Knesebeck Verlags zum 007-Jubiläum  zwar nicht mithalten, doch dafür ist der Autor kein Geringerer als James Bond himself!

Roger Moore: Bond über Bond

Nach sieben Filmen ist Sir Roger Moore immer noch der Darsteller mit den meisten (offiziellen, also “Sag niemals nie“ nicht mitzählenden) Kinoauftritten als James Bond. Zudem war er mit den 007-Produzenten Cubby Broccoli und Harry Saltzman befreundet, die es ihm ermöglichten auch die ersten Bond-Filme vorab zu sehen.

Roger Moore: Bond über Bond

Außerdem ist Moore ein guter Kumpel von Sean Connery. All dies dürfte ihn zum absoluten Experten in Sachen James Bond machen. Hinzu kommt noch sein erfrischender selbstironischer Humor, der ihn bereits im Kino deutlich vom sehr viel raubeinigeren Macho Connery abhob.

Roger Moore: Bond über Bond

Im Vorwort zu “Bond über Bond“ schreibt Roger Moore ganz bescheiden, dass er hier die “Lücken zwischen einer Handvoll hübscher Fotos mit interessanten Worten, Gedanken und Erinnerungen“ gefüllt hat und meint abschließend: “Und woran ich mich nicht mehr erinnern kann, das werde ich wohl dazu erfinden müssen.“ Vielleicht trifft dies ja auch auf jene Anekdote über eine erste Vorführung von “Im Geheimdienst ihrer Majestät“ zu. Ein US-Produzent meinte nach der Sichtung des Filmes in dem der Australier George Lazenby zum ersten (und einzigen) Mal als James Bond zu sehen war: “Ihr hättet ihn umbringen und das Mädchen retten sollen!“

Roger Moore: Bond über Bond

Auch ansonsten hat Roger Moores allerlei witzige Stories rund um James Bond auf Lager. Er lästert dabei nicht nur über seine Agenten-Kollegen (insbesondere über George Lazenby) sondern gelegentlich sogar über sich selbst. Dies macht sich auch in der interessanten Bebilderung bemerkbar, darunter auch Karikaturen enthält, die sich ziemlich respektlos über das zunehmende Alter des James Bond Darstellers lustig machen. Der 2003 in den Adelstand erhobene Darsteller meint dazu nur lässig: “Ach, 56 müsste man noch mal sein…“

Dieses BUCH bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Bond über Bond“ bei ebay kaufen, hier anklicken

„James Bond“ bei ebay kaufen

Die “James Bond Jubiläums Collection” mit 23 Blu-rays bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Die “James Bond Edition” mit 23 DVDs bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Im Angesicht des Todes

Ein im Westen entwickelter Mikrochip ist in die Hände des KGB gefallen. James Bond wird auf den millionenschweren Großindustriellen Max Torin angesetzt. Er muss feststellen, dass dieser den Mikrochip bereits in Großserie fabriziert und mit der Zerstörung des US-Elektronikzentrums Silicon Valley die Kontrolle über die internationale Produktion erlangen will…

Im Angesicht des Todes
© United Artists / Twentieth Century Fox

In seinem letzten Auftritt als James Bond versuchte Roger Moore noch einmal voll auf der Höhe der Zeit zu sein. Doch das ging dann eher voll in die Hose, denn so richtig gespannt ist dann doch kein Mensch, ob es dem, 1985 für die Rolle noch ein wenig zu jungen, Christopher Walken tatsächlich gelingen würde, das Computer-Mekka Silikon Valley durch ein Erdbeben zu zerstören. Ihm zur Seite steht eine gewisse May Day, die von der exzentrischen Pop-Diva Grace Jones gespielt wird, deren Originalität schon damals ein wenig abgenutzt war.

Im Angesicht des Todes
© United Artists / Twentieth Century Fox

Dass sich neben Lois Maxwell als Miss Moneypenny auch Roger Moore, der schon in Octopussy häufiger als sonst gedoubelt werden musste, gerade mit diesem nicht allzu gelungenen Beitrag aus der Bondserie verabschiedete, ist höchst bedauerlich.

© United Artists / Twentieth Century Fox
© United Artists / Twentieth Century Fox

Extras der DVD-Edition: Audio-Kommentar von John Glen und diversen Darstellern (Roger Moore ist nicht dabei) und Mitarbeitern, wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; Audiokommentar von Roger Moore; „Inside A View to a Kill“, ein umfassender 37-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes der diesmal übrigens nicht von „John Steed“ Patrick MacNee moderiert wird, da dieser im Film mitspielte und im Bericht auch interviewt wird; „Der Bond-Sound“, eine 22-minütige Dokumentation über die Musik in den James Bond-Filmen, hier spricht wieder Patrick MacNee die Kommentare; Probeaufnahmen für die Schmetterlingsszene (1:31 min); BBC-Bericht (7:23 min); Bericht vom Dreh in San Fancisco mit Einleitung von John Glen (3:07 min); Sieben nicht verwendete oder verlängerte Szene mit Einleitungen von John Glen (insgesamt 13:40 min, 2,35 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); Musikvideo „A View to a Kill“ von Duran Duran (4:31 min, 1,85 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); „Missionskontrolle“: Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen, hervorzuheben ist die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; Trailer zum Kinostart (2:47 min, 1,85 : 1, anamorph, Dolby 2.0); Kurztrailer für Großbritannien (1:24 min, 1,85 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); Kurztrailer für USA (1:28 min, 1,85 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); 4 englische TV-Trailer (je 0:30 min, Vollbild, Dolby 2.0); 8-seitiges farbiges Booklet

Diese DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Im Angesicht des Todes“ als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Im Angesicht des Todes“ bei ebay kaufen, hier anklicken 

„Im Angesicht des Todes“ als Einzel-DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„James Bond“ bei ebay kaufen

Die „James Bond Jubiläums Collection“ mit 22 Blu-rays bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Die „James Bond Jubiläums Collection“ mit 22 Blu-rays ohne Extras bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Die „James Bond Edition“ mit 22 DVDs bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Die “James Bond Jubiläums Collection” mit 23 Blu-rays bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Die “James Bond Edition” mit 23 DVDs bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Moonraker – Streng geheim

Eine US-Raumfähre wird entführt. James Bond entgeht einem Anschlag auf sein Leben. Der verrückte Multimillionär Drax hat sich eine Weltraumstation aufbaut. Sein teuflischer Plan ist es, die gesamte Menschheit zu vernichten und eine neue Weltordnung mit seinen Astronauten zu schaffen. Bond muss Drax aufhalten, bevor es für die Erde zu spät ist. Der Countdown läuft bereits. mit der Nasa-Expertin Holly Goodhead entert er die Weltraumstation.

Moonraker
© United Artists / Twentieth Century Fox

Nach dem großen Erfolg von Der Spion, der mich liebte übertrieb es Produzent Broccoli ein wenig und orientierte sich kaum an Ian Flemings Roman-Vorlage. Er schickte James Bond zwar zunächst noch ganz angemessen nach Venedig (inklusive Spezial-Gondel mit Hoovercraft-Antrieb) und Südamerika (inklusive Spezialboot mit Drachenflieger) doch dann auch noch ins All. Hier gibt es dann zwar einiges zu sehen, so etwa die opulent von Ken Adams (angeblich mit Abstimmung der Nasa) gestaltete Raumstation. Doch ganz so außerirdisch wie die Geschichte waren die Einspielergebnisse von Moonraker dann doch nicht und daher ging es im nächsten Bond-Film In tödlicher Mission ein wenig schlichter zu.

Moonraker
© United Artists / Twentieth Century Fox

Trotzdem macht das galaktische Remake von Der Spion, der mich liebte großen Spaß. Dafür sorgt auch Richard Kiels zweiter Auftritt als „Beißer“. Der Bösewicht hat den vorherigen Bond-Film überlebt und wandelt sich dank eines kleinen bezöpften Mädchens zum Helden, der Bond am Ende des Filmes aus der Patsche hilft. Weniger erfreulich ist jedoch die Tatsache, dass der nach Beendigung von Moonraker verstorbene Bernard Lee in diesem Film seinen letzten Auftritt als Agentenchef „M“ hatte.

Moonraker
© United Artists / Twentieth Century Fox

Extras der DVD-Edition: Audio-Kommentar von Regisseur Lewis Gilbert, Michael G. Wilson (Ausführender Produzent), Willam P. Cartlidge (Co-Produzent), Christopher Wood (Drehbuchautor) und allen möglichen am Film beteiligten Personen (Roger Moore ist nicht dabei), wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; Audiokommentar von Roger Moore; „Inside „Moonraker“, ein umfassender 42-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes; Special „Die Männer hinter den Bond-Spezialeffekten“, ein 18-minütiger Bericht über die Tricktechniker der Bondreihe; Produktionstagebuch von Ken Adams (11:33 min); Zirkusfilmmaterial (1:14 min); „Bond 79“ – TV-Bericht (11:47 min); „007 in Rio“ – TV-Bericht (12:13 min); Testaufnahmen vom Fallschirmsprung (3:54 min); Storyboards zum Falschschirmsprung (1:17 min) und zur Seilbahnszene; „Missionskontrolle“: Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen, hervorzuheben ist die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; Galerie mit 97 thematisch geordneten Fotos und Plakaten aus aller Welt; englischer Kinotrailer (3:45 min, 1,85 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); 8-seitiges farbiges Booklet

Diese DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Moonraker“ als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Moonraker“ bei ebay kaufen, hier anklicken

„Moonraker“ als Einzel-DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Moonraker“ als Roman bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„James Bond“ bei ebay kaufen

Die “James Bond Jubiläums Collection” mit 23 Blu-rays bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Die “James Bond Edition” mit 23 DVDs bei AMAZON bestellen, hier anklicken

 

Der Spion, der mich liebte

Nachdem Roger Moores zweiter Auftritt als James Bond in „Der Mann mit dem goldenen Colt“ weit hinter den Erwartungen zurückblieb, setzte Albert R. Broccoli, der diesen Film erstmals ohne seinen vorherigen Partner Harry Saltzman drehte, alles auf eine Karte – und gewann.

Der Spion, der mich liebte
© United Artists / Twentieth Century Fox

„Der Spion, der mich liebte“ wurde zur Quintessenz aller bisherigen Bondfilme. Der Film hat die beste Pre-Title-Sequence der ganzen Reihe: Bond stürzt scheinbar hilflos auf Skiern eine gewaltige Schlucht hinunter und erst im letzten Moment öffnet sich ein Fallschirm mit dem Union Jack. Diese Szene geht dann direkt über in den von Carly Simon gesungenen „Nobody does it better“, erstmals bei Bond waren Song- und Filmtitel nicht identisch. Genau wie der Titelsong stammte auch der Soundtrack von Marvin Hamlisch, der sich dabei an der Musik der Bee Gees orientierte.

Der Spion, der mich liebte
© United Artists / Twentieth Century Fox

Der Film bleibt so rasant und abwechslungsreich. „Der Spion, der mich liebte“ bietet nicht nur exotische Schauplätze (Ägypten), tolle Stunts (das Tauchauto!), einen deutschen Schurken in bester „Goldfinger„-Tradition (Curd Jürgens) und gewaltige Kulissen (der U-Boot-schluckende Supertanker!) sondern hat sogar eine Story: Kurz vor seinem spektakulären Ski-Stunt tötete Bond einen russischen Agenten. Später muss er mit dessen Freundin (Barbara Bach) zusammenarbeiten und diese schwört ihn zu töten sobald der Auftrag beendet ist. Dieser Spannungsbogen wird ohne Klamauk durchgehalten und trägt viel zum Gelingen dieses möglicherweise kurzweiligsten Bond-Filmes bei.

Der Spion, der mich liebte
© United Artists / Twentieth Century Fox

Extras der DVD-Edition: Audio-Kommentar von Regisseur Lewis Gilbert, Setdisigner Ken Adam und allen möglichen am Film beteiligten Personen (Roger Moore ist nicht dabei), wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; Audiokommentar von Roger Moore; Produktionstagebuch von Ken Adams (5:41 min); Storyboard-Sequenz „Flucht von Atlantis“ (2:14 min); 007-Studio-Einweihung (1:07 min); „Roger Moore – My Word Is My Bond“ – Kurzbericht (4:31 min); „007 in Ägypten“ – Aufnahmen vom Dreh (6:12 min); Special-Inside Inside „The Spy Who Loved Me“, ein umfassender 41-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes; Special: Ken Adam – Designing Bond: Ein 22-minütiger Bericht über den deutschstämmigen Designer der imposantesten Bond-Kulissen; „Missionskontrolle“: Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen, hervorzuheben ist die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; Galerie mit 72 thematisch geordneten Fotos und Plakaten aus aller Welt; englischer Kinotrailer (3:12 min, 2,35 : 1, anamorph, Dolby 2.0); zwei englische Teaser Kinotrailer (2:10 min und 2:01 min, 1,85 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); sechs TV-Spots (insgesamt 4:14 min, Vollbild, Stereo 2.0); zwölf Radio-Spots (neunmal je 0:32 min und dreimal 1:02 min, Stereo 2.0); 8-seitiges farbiges Booklet

Diese DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Der Spion, der mich liebte“ als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Der Spion, der mich liebte“ bei ebay kaufen, hier anklicken 

„Der Spion, der mich liebte“ als Einzel-DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Der Spion, der mich liebte“ als Roman bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„James Bond“ bei ebay kaufen

Die “James Bond Jubiläums Collection” mit 23 Blu-rays bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Die “James Bond Edition” mit 23 DVDs bei AMAZON bestellen, hier anklicken

 

Der Mann mit dem goldenen Colt

Eine tödliche Kugel für James Bond. 007 hat sich diesmal mit einem doppelten Problem herumzuschlagen. Nicht nur, dass er in Südostasien den Erzschurken Scaramanga bekämpfen muss, dem das Kernstück einer revolutionären Erfindung, das „Solex“, in die verbrecherischen Händen gefallen ist. Die vereinigten Bösewichte der Welt haben ihrerseits mit Scaramanga den gefährlichsten Berufskiller der Welt auf Bond angesetzt. Am einsamen Strand einer Südseeinsel kommt es zum tödlichen Duell der beiden Erzrivalen: Superagent 007, die berühmte Beretta im Anschlag Rücken an Rücken mit dem „Mann mit dem goldenen Colt“.

Der Mann mit dem goldenen Colt
© United Artists / Twentieth Century Fox

Bei diesem Film stimmen eigentlich alle Zutaten: Vor dem Hintergrund von Hongkong, Macao und einer malerischen Südseeinsel jagt 007 den teuersten und erfolgreichen Killer der Welt. Der Ex-Dracula-Darsteller Christopher Lee (ursprünglich war Jack Palance für diese Rolle vorgesehen) ist ein charismatischer Schurke und ähnelt James Bond in seinem Appetit auf gute Weine, erlesene Speisen und schöne Frauen durchaus. Außerdem kehrte wieder John Barry als Komponist eines durchschnittlichen Titelsongs (der sich als einzige 007-Eröffnungsnummer nicht in den Charts platzieren konnte) und eines recht ambitionierten Soundtracks zurück.

Der Mann mit dem goldenen Colt
© United Artists / Twentieth Century Fox

Ein weiteres wichtiges Story-Element ist das „Solex“, eine Erfindung, die in die Hände von Scaramanga gefallen ist und Sonnenenergie kommerziell nutzbar macht. Bereits Anfang der siebziger Jahre, zu Zeiten der Energiekrise, war dies brandaktuell.

Der Mann mit dem goldenen Colt
© United Artists / Twentieth Century Fox

Roger Moore zeigt in seinem zweiten Bond-Film nach „Leben und sterben lassen“ erstaunlich viel Einsatz. Er führte ganz offensichtlich einen Großteil der Stunts höchstpersönlich aus und nahm sogar Unterricht in fernöstlichen Kampfsportarten. Daher können sich auch die Actionszenen (zu denen ein spektakulärer Autoüberschlag bei der Überquerung eines Flusses gehört) durchaus sehen lassen. Doch leider wurden alle diese beeindruckenden Komponenten nur höchst notdürftig miteinander verbunden. Dadurch wirkt der Film sehr viel stärker als sonst wie eine Nummernrevue, die zwar gut unterhält aber auch schnell wieder vergessen ist.

Der Mann mit dem goldenen Colt
© United Artists / Twentieth Century Fox

Extras der DVD-Edition: Audio-Kommentar von Regisseur Guy Hamilton und allen möglichen am Film beteiligten Personen (Roger Moore ist nicht dabei), wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; Audiokommentar von Roger Moore; Special-Inside „The Man With The Golden Gun“, ein umfassender 31-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes; Bonds beste Stunt-Szenen und –Darsteller: Ein sehr informativer Bericht über den Stunt-Regisseur Bob Simmons (der im Vorspann von „Dr. No“ als erster James Bond-Darsteller zu sehen war) und seine Nachfolger (28:34 min); Roger Moore und Herve Villechaize zu Gast in der „Russell Harty Show“ von 1974 (2:51 min); Filmaufnahmen von den Dreharbeiten (1:26 min + 3:28 min) mit Kommentar von Michael Wilson; „American Thrill Show“ (5:01 min), Bericht über den „Auto-Salto-Stunt“, wahlweise mit Kommentar; Textkommentare von Guy Hamilton (5:01 min) und Stunt-Koordinator W. J. Milligan (7:58 min); „Missionskontrolle“: Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen aus „Der Mann mit dem goldenen Colt“, hervorzuheben ist die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; Galerie mit 110 thematisch geordneten Fotos und Plakaten aus aller Welt; englischer Kinotrailer (3:08 min, 16 : 9, anamorph, Dolby 2.0); englischer Teaser Kinotrailer (1:45 min, 16 : 9, nicht anamorph, Dolby 2.0); zwei TV-Spots (0:57 min und 0:59 min, 16 : 9 und Vollbild, Stereo 2.0); drei Radio-Spots (insgesamt 2:02 min, Stereo 2.0); 8-seitiges farbiges Booklet

Diese DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Der Mann mit dem goldenen Colt“ als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Der Mann mit dem goldenen Colt“ bei ebay kaufen, hier anklicken 

„Der Mann mit dem goldenen Colt“ als Einzel-DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Der Mann mit dem goldenen Colt“ als Roman bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„James Bond: Gesamtbox“ mit allen 14 Romanen von Ian Fleming bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„James Bond“ bei ebay kaufen

Die “James Bond Jubiläums Collection” mit 23 Blu-rays bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Die “James Bond Edition” mit 23 DVDs bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Leben und Sterben lassen

Drei britische Agenten sind auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Bei der Aufklärung dieser Morde sieht sich James Bond der schwarzen und gefährlichen Welt des Voodoo-Zaubers und des Okkulten ausgesetzt. Hinter dem verhängnisvollen Vorhang des Mystizismus verbirgt sich eine gewaltige Organisation, die mit harten Drogen Geschäfte macht. Die geheimnisvolle und wunderschöne Hellseherin Solitaire bringt 007 zwar auf die Fährte der mächtigen Hintermänner, aber auch in höchste Lebensgefahr.

Leben und Sterben lassen
© United Artists / Twentieth Century Fox

Nachdem Sean Connery in „Diamantenfieber“ noch ein vorletztes Bond-Gastspiel gab, übernahm Roger Moore, der schon für den ersten Bondfilm „Dr. No“ vorgesehen war, die Lizenz zum Töten und brachte die Filmreihe erfolgreich durch die ansonsten eher tristen Siebziger Jahre.

Leben und Sterben lassen
© United Artists / Twentieth Century Fox

Reichlich Kritik handelte sich Moores ansonsten sehr erfolgreicher und gelungener Bond-Einstand ein, weil alle Bösewichte des Films dunkle Hautfarbe hatten und auch noch mit Drogen handelten. Dies lag zum einen an Ian Flemings Buchvorlage, aus der die Grundstory (aber nicht die Action) übernommen wurde, in der auch mit Voodoo-Zauber nicht gegeizt wird. Zum anderen reagiert „Leben und Sterben lassen“ aber auch auf den Erfolg der „Shaft“-Filme mit seinem farbigen Helden und der damit begonnenen „Blaxplotation“-Welle.

Leben und sterben lassen
© United Artists / Twentieth Century Fox

Seltsamerweise ist „Leben und Sterben lassen“ neben „Dr. No“ der einzige Bond-Film in dem der Waffenmeister Q fehlt. Ebenfalls recht ungewöhnlich ist, dass Bond statt dessen von seinem Chef M und Miss Moneypenny daheim besucht wird und daher natürlich eine Besucherin verstecken muss. Nach Connery ist Moore ein deutlich softerer Hauptdarsteller, der jedoch trotzdem einige Highlights zur Serie beisteuern sollte. Mit insgesamt sieben Bondfilmen war Moore übrigens genauso oft in der Titelrolle wie Sean Connery zu sehen.

Leben und Sterben lassen
© United Artists / Twentieth Century Fox

Extras der DVD-Edition: Audio-Kommentar von Regisseur Guy Hamilton und allen möglichen am Film beteiligten Personen (Roger Moore ist nicht dabei), wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; Audio-Kommentar von Drehbuchautor Tom Mankiewiz; Audiokommentar von Roger Moore; Inside „Live and Let Die“, ein umfassender 29-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes; Eine „verschollene Dokumentation“ von 1973 (20:45 min); Roger Moore trat bereits 1964 als James Bond auf – in der englischen Sketsch-Serie „Mainly Millicent“ (7:44 min); Kurzer Bericht über Plakatentwürfe (1:38 min); Am Set mit Roger Moore: Beerdigungsparade (1:37 min); Am Set mit Roger Moore: Drachenflugstunde (3:47 min); „Missionskontrolle“: Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen, diesmal gibt es leider nicht die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; Galerie mit 170 thematisch geordneten Fotos (viele davon in schwarzweiß) und Plakaten aus aller Welt; englischer Kinotrailer (2:46 min, 16 : 9, anamorph, Dolby 2.0); englischer Teaser Kinotrailer (1:42 min, Vollbild, Dolby 2.0); Werbespot der britischen Milchkommission (0:58 min); zwei TV-Spots (0:29 min und 0:58 min, Vollbild, Stereo 2.0); zwei Radio-Spots (insgesamt 1:35 min, Stereo 2.09; 8-seitiges farbiges Booklet

Diese DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Leben und Sterben lassen“ als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Leben und Sterben lassen“ bei ebay kaufen, hier anklicken

„Leben und Sterben lassen“ als Einzel-DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Leben und sterben lassen“ als Roman bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„James Bond“ bei ebay kaufen

Die “James Bond Jubiläums Collection” mit 23 Blu-rays bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Die “James Bond Edition” mit 23 DVDs bei AMAZON bestellen, hier anklicken