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Black Widow Anthologie

1964, zur Hochzeit des kalten Krieges, debütierte eine gewisse Natasha Romanoff in den Marvel-Comics. Diese wurde vom KGB zur Superagentin ausgebildet und dann in die USA geschickt. Doch durch ihre Liebe zum Superhelden Hawkeye (später hatte sie auch ein Verhältnis mit Daredevil) begann sie schließlich für Nick Furys Geheimorganisation S.H.I.E.L.D., also für die Gegenseite, zu arbeiten. Obwohl Black Widow über keinerlei Superkräfte verfügt, behauptet sich die Athletin und Ballerina auch bestens unter “Rächern“ wie Thor oder Hulk.

Black Widow Anthologie

Zu großer Popularität gelangte die schwarze Witwe aber auch durch die Filme des Marvel Cinematic Universe. In Iron Man 2 war erstmals Scarlett Johansson als Black Widow zu sehen und von da an bis hin zu Avengers: Endgame an fast allen wichtigen Kämpfen beteiligt. Aktuell steht zum Start von “Phase 4“ von Disneys Marvel-Filmreihe ein erster Solofilm mit Black Widow an, dessen Start auf November 2020 verschoben wurde.

Black Widow Anthologie

Dennoch hat Panini seinen gebundene Anthologie zu Black Widow pünktlich veröffentlicht. Geboten werden auf über 300 Seiten sechszehn Comic-Geschichten, die zeigen, wie sich Natalia Alianovna Romanova von der einer Sowjet-Agentin zur engagierten Kämpferin für “Truth, Justice and the American Way“ entwickelte.

Black Widow Anthologie

Zugleich wird aber auch gezeigt, wie stark sich die Marvel-Comics verändert haben. So fand der erste Auftritt von Black Widow noch als Gast-Star einer Iron-Man-Geschichte im Heft Tales of Suspence # 52 statt. Hier war Natasha noch eine schlichte aber eleganten gekleidete Spionin, während sie 1970 in Amazing Spider-Man # 86 bereits in ihren hautengen Catsuit schlüpfte.

Black Widow Anthologie

Chronologisch geordnet sind auch neuere Geschichten enthalten von engagierten Autoren wie Chris Claremont, Gerry Conway, Nathan Edmondson, Warren Ellis, Richard K. Morgan oder Devin Grayson, die – angepasst an die jeweilige politische Lage – davon erzählten wie Natasha  mit ihrer Vergangenheit hadert. Passend dazu ist exquisite Grafik zu bewundern, etwa von Gene Colan, John Romita Jr., J. G. Jones (Wanted), Bill Sienkiewicz oder Paul Gulacy, der auf klassisches Schwarzweiß setzt.

Black Widow Anthologie

Genug Lesefutter also, um Ende des Jahres gut vorbereitet ins Kino zu gehen. Empfohlen seien auch die weiteren Marvel-Anthologie-Bände zu Heroen wie Iron Man, Captain America oder Stan Lee.

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Spider-Man: Far From Home

Nach dem gewaltigen Epos Avengers: Endgame fragte sich so mancher Freund von Superhelden-Filmen, wie es weitergeht mit dem Marvel Cinematic Universe. Eine mögliche Antwort liefert der zweite Film mit dem neuen Spider-Man Tom Holland. Genau wie die Zuschauer der letzten bombastischen Marvel-Filme braucht auch Spidey alias Peter Parker etwas Erholung.

Spider-Man: Far From Home

Zu seinem Glück ist Peter im “wirklichen Leben“ nicht Rüstungsindustrieller, Veteran des Zweiten Weltkriegs oder Donner-Gott, sondern ein ganz normaler New Yorker Highschüler. In dieser Funktion begibt er sich auf eine Klassenreise durch Europa und sein Hauptaugenmerk liegt darauf, das Herz seiner Mitschülerin Michelle (Zendaya) zu erobern, die vom Nerd-Girl aus Spider-Man: Homecoming zur attraktiven jungen Frau erblüht ist.

Spider-Man: Far From Home

Zwar gibt es in Peters Klasse auch einen Nebenbuhler, doch eine Romanze mit Michelle stehen sehr viel stärker die übrigen Bewohner des Marvel-Universum im Wege. So sieht etwa Happy Hogan (Jon Favreau) Spidey als Nachfolger von Iron Man und Nick Fury (Samuel L. Jackson) setzt seinen gesamten Apparat von S. H. I. E. L. D. mehr oder weniger unauffällig ein, um Peter Parker als Avenger zu rekrutieren.

Spider-Man: Far From Home

An der Seite von Mysterio (Jake Gyllenhaal) soll Spider-Man in Venedig, Prag, Berlin (hier wird im Marvel Cinematic Universe anscheinend Löwenbräu gebraut) und zum großen Finale in London seltsame auf den vier Elementen basierende Monster bekämpfen. Diese Sequenzen sind beeindruckend getrickst, doch richtig gut ist der neue Spider-Man-Film dort, wo Peter Parker mit alltäglichen Problemen und Gefühlen konfrontiert wird.

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Captain Marvel

Das gesamte Marvel Cinematic Universe wurde am Ende von Avengers: Infinity War völlig demontiert. Die Zeit bevor in Avengers: Endgame die alte Ordnung wiederhergestellt wird, konnte genutzt werden, um einen neuen Marvel-Superhelden ins Rennen zu schicken, wobei dieser nach dem Nachspann von Infinity War als letzte Hoffnung der verschollenen Hälfte der Bewohner des Universums präsentiert wird.

Captain Marvel

Captain Marvel betrat 1967 die Bühne der Marvel-Comics. Ein zum Volke der Kree gehörender Außerirdischer namens Mar-Vell sollte das irdische Raumprogramm sabotieren, doch stattdessen wurde er zum Beschützer der Menschheit.

Captain Marvel

Die Figur starb zwar 1982 in einem überformatigen Comicheft, wurde danach aber weiter am Leben erhalten. Damit konnte verhindert werden, dass ein Superheld der 1940 als Captain Marvel ins Rennen geschickt wurde, unter diesen Namen bei DC seine Heldentaten verbringt (dort ist dieser als Shazam! auch im Kino tätig).

Captain Marvel

Nach allerlei chaotischen Entwicklungen ist bei Marvel mittlerweile eine gewisse Carol Danvers, die bereits beim ersten Auftritt von Mar-Vell dabei war, in das Kostüm von Captain Marvel geschlüpft. Die Tatsache, dass diese Rolle sowohl Erdenmenschen wie auch Aliens ausfüllten, spielt eine wichtige Rolle im ersten Kinofilm mit Captain Marvel.

Captain Marvel

Im Zentrum der Geschichte steht Vers, die als Elite-Soldatin für die Kree kämpft und bei einem Einsatz auf der Erde des Jahres 1995 landet. Sie hat den Eindruck schon einmal dort gewesen zu sein und Erinnerungen an ein Leben als US-Kampfpilotin. Zugleich wird sie in Kämpfe mit Außerirdischen verwickelt, was die Aufmerksamkeit von Nicholas Joseph Fury, der seinerzeit zwar noch über beide Augen verfügte, doch bereits – gemeinsam mit Agent Coulson (Clark Gregg) für S.H.I.E.L.D. tätig war.

Captain Marvel

Vers und Fury formieren sich nach sehr kurzen anfänglichen Schwierigkeiten zu einem schlagkräftigen und auch schlagfertigen Team. Dabei erfahren sie, wo Vers herkommt und bekämpfen eine außerirdische Bedrohung. Die Chemie zwischen Brie Larson (Kong: Skull Island) und Samuel L. Jackson schlägt dabei immer wieder schillernde Funken.

Captain Marvel

Dank seiner humorvollen Geschichte und der interessanten Erzählstruktur, ist Captain Marvel sehr viel mehr als ein weiterer hochbudgetierter und (diesmal u. a. mit Jude Law und Annette Bening) bestes besetzter Superhelden-Film.

Captain Marvel
© 2018 Marvel

Die Blu-ray von Disney enthält den 124-minütigen Film, wahlweise mit Audiokommentar von den Regisseuren Anna Boden und Ryan Fleck (wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln). Hinzu kommen neben einem Intro der Regisseure (1:32 min) noch ein mehrteiliges Making Of (23:25 min), Deleted & Extended Scenes (8:47 min), Pannen vom Dreh (2:02 min)

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Nick Fury

Nick Fury debütierte 1963 als Zweiter-Weltkriegs-Held in der Serie Sgt. Fury and his Howling Comandos. Schon zwei Jahre später wurde er von Stan Lee und Jack Kirby zum Colonel befördert und als Konkurrent zu James Bond aufgebaut. Er leitete nun eine Geheimdienstorganisation namens S.H.I.E.L.D. (= Supreme Headquarters International Law-Enforcement Devision).

Nick Fury

Nick Fury feierte seine größten Comic-Erfolge Ende der sechziger Jahre als Jim Steranko der Serie ein atemberaubendes Aussehen verpasste. In den siebziger, achtziger und neunziger Jahren tat er sich etwas schwer. 2002 ließen der Autor Mark Millar und der Zeichner Bryan Hitch Nick Fury wie Samuel L. Jackson aussehen, ein Casting-Vorschlag, der danach dankend im Kino aufgegriffen wurde. Doch einige Jahre zuvor kam irgendjemand auf die zunächst ziemlich bescheuert anmutende Idee David Hasselhoff als augenbeklappten Nick Fury zu besetzen.

Nick Fury

Doch der Bademeister, der auch schon gerne mal sein Auto vollquatscht oder Halbwüchsigen den Elvis vorspielt, machte keine schlechte Figur in dieser überraschend gelungenen TV-Produktion des Fox-Networks. Neben einem seltsamerweise überhaupt nicht nervenden Hasselhoff gibt es einiges zu sehen, so z. B. die S.H.I.E.L.D.-Zentrale, einen hoch in den Lüften schwebenden Flugzeugträger, oder einige ziemlich verzweifelt mit deutschen Akzent sprechende Schurken, die Manhattan vergiften wollen. Hier dient übrigens genau wie in den Comics um Sgt. Fury and his Howling Comandos und später auch bei Nick Fury, Agent of S.H.I.E.L.D. ein gewisser Baron Wolfgang von Strucker als Gegner, der einer Organisation namens Hydra (Symbol: Ein Totenkopf mit Krakententakeln) vorsteht.

Nick Fury

Der von David Goyer (“Blade“, “The Dark Knight“) geschriebene TV-Film setzt – ganz im Gegensatz zur lahmarschigen Fernsehserie „Agents of S.H.I.E.L.D.“ – gleich von Anfang an auf Tempo, vermeidet jegliche fernseh-übliche Betulichkeit und lässt Hasselhoff/Fury auch noch reichlich Zigarren paffen, während bei Lucky Luke einige Jahre zuvor die Fluppe zwecks US-Kompatibilität durch einen Strohhalm ersetzt werden musste. Der Film lag bisher nur als US-DVD vor, die ausschließlich über die Videotheken-Kette Best Buy vertrieben wurde. Mittlerweile gibt es in Großbritannien eine preiswerte DVD-Edition.

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The Return of the First Avenger

Der erste große Kinofilm mit dem Marvel-Superhelden Captain America (zuvor entstanden ein Serial und eine sympathische Billigproduktion) ließ sich angenehm viel Zeit um zu erzählen, wie der mutige aber wehrdienst-untaugliche Hänfling Steve Rogers mittels eines Serums zum Super-Soldaten des Zweiten Weltkriegs wird. Erst am Ende des Filmes wird kurz gezeigt, wie der Captain nach einer heldenhaften Mission im dann doch nicht so ewigen Eis und schließlich in unserer Gegenwart landet,

Captain America 2 - The Return of the First Avenger

In Joss Whedons Superhelden-Ensemble-Spektakel Avengers blieb wenig Zeit für Einzelschicksale, doch als neunter Beitrag zum Marvel Cinematic Universe bietet ein weiterer Solo-Film die Möglichkeit zu zeigen, wie sich der Captain in unserer Welt zurechtgefunden hat. Anfangs sieht es so aus, als wenn er sich halbwegs akklimatisiert hat und vor allem zu anderen Soldaten einen guten Zugang gefunden hat. Doch mit den politischen Verhältnissen in den aktuellen USA. insbesondere mit dem Zwang alles zu überwachen und aus der Ferne zerstören zu können, mag sich der Supersoldat nicht anfreunden.

Captain America 2 - The Return of the First Avenger

Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang Nick Fury, der Boss des übermächtigen US-Geheimdienstes S.H.I.E.L.D., der anfangs als Kontrollfreak im Maoisten-Outfit rüberkommt, dann jedoch feststellen muss, dass er alles andere als der Herr im eigenen Haust ist. Hier kann Samuel L. Jackson, der den Nick Fury bereits in einigen Superhelden-Filmen verkörpert hat, erstmals das volle Potential dieser faszinierenden irgendwo zwischen Gut und Böse angesiedelten Marvel-Figur ausspielen.

Captain America 2 - The Return of the First Avenger

Einen optimalen Gegenpart findet Jacksons Fury in dem von Robert Redford verkörperten Polit-Profi Alexander Pierce. Redfords Verpflichtung adelt nicht nur den Comic-Film, sondern steht auch im Zusammenhang damit, dass er in den 70er-Jahren Polit-Thriller wie Die drei Tage des Condors und Die Unbestechlichen drehte. In dieser Tradition sieht sich auch der neue Captain America Film, was dem Werke nicht schlecht zu Gesichte steht. Bei aller spektakulärer Action, die es zuhauf gibt, hält der Film – genau wie die Marvel-Comics in den 60er- und 70er-Jahren – der US-Gesellschaft einen Spiegel vor das nicht immer strahlend schöne Gesicht.

Captain America 2 - The Return of the First Avenger

Im Heimkino geht der Spaß weiter, vor allem auf Blu-ray. Hier gibt es als Extras einen wahlweise deutsch untertitelten Audiokommentar mit den Regisseuren Anthony Russo und Joe Russo, sowie den Autoren Christopher Markus und Stephen McFeely. Außerdem noch „Hinter den Kulissen“-Berichte (insgesamt 14:27 min), zusätzliche und erweiterte Szenen (3:36 min, wahlweise mit Regie-Kommentar) Pannen vom Set (2:37 min). Leider wurde diesmal kein Kurzfilm aus der Reihe MARVEL ONE-SHOT für die Blu-ray produziert, dafür sind die Einblicke in Steve Rogers Notizbuch (2:26 min) recht witzig. Von diesem Büchlein in das der Captain Dinge in einer Liste einträgt, die er unbedingt noch checken möchte, gab es verschiedene Versionen für verschiedene Länder, so wurde in Deutschland noch “Currywurst“ und “Oktoberfest“ mit in die To-Do-Liste aufgenommen.

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