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Game of Thrones

In der mittelalterlichen Welt von Westeros dauern die Sommer mehrere Dekaden und die Winter können ein Leben lang anhalten. Vom ränkevollen Süden bis hin zu den wilden Ostländern, im eisigen Norden und an der uralten Mauer, die das Land von der Dunkelheit trennt, kämpfen die machtvollen Familien der sieben Königreiche verbissen um den Eisernen Thron…

Game of Thrones

Basierend auf der erfolgreichen Fantasy-Buchreihe Das Lied von Eis und Feuer von George R. R. Martin entstand eine in vielerlei Hinsicht nur bedingt jugendfreie HBO-TV-Serie, die mit “the Sopranos meet Lord of the Rings“ gar nicht einmal so untreffend beschrieben ist. Der DVD- und Blu-ray-Edition der ersten Staffel liegt ein Faltplan bei, der eine zum Verständnis der Serie nicht unbedingt notwendige Landkarte von Westeros und eine den Einstieg in die Geschichte ungemein erleichternde Ansammlung von Stammbäumen der einzelnen Clans enthält.

Game of Thrones

Das Fantasy-Epos Game of Thrones kommt in der ersten Staffel ohne viel mystischen Hokuspokus aus und zieht seine Spannung aus der vielschichtigen Darstellung des komplizierten Beziehungsgeflechts und der Konflikte unter den zahlreichen sehr interessant charakterisierten und bestens besetzten Hauptfiguren. Kurz vor Ende von Season 1 tauchen doch noch Fantasy-Element, was nicht unbedingt nötig gewesen wäre, denn die die bodenständig erzählte Serie kam zuvor bestens ohne Zauberei aus.

Game of Thrones

Noch schwerer wiegt (das ist wahrscheinlich kein Spoiler mehr…), dass sich der begnadete Hauptdarsteller Sean Bean – ähnlich wie im ersten Teil von Peter Jacksons Der Herr der Ringe-Trilogie am Ende der ersten Staffel aus der Serie verabschiedet.

Game of Thrones

Doch nachdem Bean als Eddard Stark, die “Hand des Königs“ nicht mehr dabei ist, fällt es dem Betrachter – ähnlich wie in der realen politischen Welt – recht schwer sich für eine der um die Herrschaft ringenden Parteien vollends zu erwärmen bzw. eine der Hauptfiguren komplett zu hassen.

Game of Thrones

Die Serie folgt nicht sklavisch den voluminösen Büchern George R. R. Martin, doch anfangs war der Autor in jeder Staffel ist wieder bei einer Episode als Drehbuchautor an Bord was für die Macher durchaus so etwas wie Absolution war. Mittlerweile hat die Serie jedoch den zuletzt nur noch recht sporadisch an Game of Thrones schreibenden Autor überholt.

Game of Thrones

Schon durch seinen hohen Anteil von Gewalt und Erotik bzw. Splatter & Sex dürfte die Serie jedermanns Sache sein. Doch dass diese in Kinoqualität produzierte Serie nicht einfach so nebenbei geguckt werden kann, sondern dem Betrachter die volle Aufmerksamkeit abverlangt, spricht ganz gewiss nicht gegen dieses gewaltige TV-Epos.

Game of Thrones

Game of Thrones ist eine der besten TV-Produktionen der letzten Jahre und es ist sehr erfreulich, dass die aufwändig in Kinoqualität produzierte Serie fortgeführt wird.

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GoldenEye

Der erste Bond-Film mit Pierce Brosnan beginnt natürlich nicht mit dem Vorspann, in dem nackte Mädchen zu Tina Turners Gesang fröhlich Lenin und Stalin-Denkmähler mit Hammer und Sichel zertrümmern, sondern mit dem sogenannten Teaser, einer einleitenden Action-Sequenz zum Appetitanregen. Doch obwohl Bond eine sowjetische Giftgas-Fabrik in die Luft sprengt und sich anschließend auf völlig idiotische Art und Weise in Sicherheit bringt, wirkt alles nur furchtbar öde. Sofort wird klar, warum diese betuliche Art von Altherren-Actionfilm den ungleich besser gestalteten (und gestylten) Filmen der „Die Hard“- und „Lethal Weapon“-Serien hoffnungslos unterlegen waren und zwischen 1989 und 1995 kein weiterer Bond-Film mehr gewagt wurde.

Goldeneye
© United Artists / Twentieth Century Fox

Doch nach der schlappen Eröffnungsnummer erholt sich „GoldenEye“ wieder und entpuppt sich letztendlich sogar als überdurchschnittlich ambitionierter Beitrag zur Serie. Pierce Brosnan ist, ganz im Gegensatz zu Timothy Dalton („Der Hauch des Todes„), der schon gehörig schauspielern musste um 007 zu sein, sofort ein glaubhafter James Bond. Trotz des neuen Darstellers wird jedoch nicht versucht die Figur des Doppelnull-Agenten zu modernisieren. Bond bleibt sich treu und sieht keinerlei Sinn darin den andauernden (nicht nur politischen) Veränderungen, die nur sehr selten auch wirklich Verbesserungen darstellen, hinterherzuhecheln. Er bleibt gradlinig und besteht auf die strikte Einhaltung seiner Geheimdienst-Rituale. Lediglich der Mangel an Stil bei Freund und Feind kann schon mal dazu führen, dass ihm keine passende flapsige Bemerkung mehr einfällt.

Goldeneye
© United Artists / Twentieth Century Fox

Die beiden Bond-Girls sind hingegen durchaus auf der Höhe der Zeit. Neben der kumpelhaften russischen Computerexpertin, die Bond in Sachen Aktionismus kaum nachsteht, gibt es auch noch eine meist in Lack und Leder gekleidete Dame (gespielt von Famke Janssen, die zuvor in Folge 121 „The Perfect Mate“ von „Star Trek – Next Generation“ mitwirkte und ursprünglich als Jadzia Dax für „Deep Space Nine“ vorgesehen war, sich aber nicht auf fünf Jahre binden wollte), die ziemlich nahtlos zwischen Sex und Crime und zurück wechseln kann. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang sicherlich auch noch, dass Bonds Chef M diesmal von einer Frau gespielt wird. Auch bei der Wahl des Komponisten der Filmmusik hatten die Macher ein glückliches Händchen. Eric Serra veredelte „GoldenEye“ mit neuen und interessanten Klängen. Leider war er mit der Abmischung des Soundtracks sehr unzufrieden und beschloss künftig nur noch exklusiv für seinen Freund Luc Besson zu arbeiten.

Goldeneye
© United Artists / Twentieth Century Fox

Da auch die Action im Laufe des Filmes so langsam in Fahrt kommt und fleißig alle möglichen Arten von Fortbewegungsmitteln demoliert werden, gelingt das Wiedersehen mit einem alten Bekannten, dem es noch einigermaßen gut geht und der gar nicht einmal so vergeblich versucht sich an seine alten liebgewonnenen Tugenden zu klammern.

Goldeneye
© United Artists / Twentieth Century Fox

Extras der DVD-Edition: Audio-Kommentar von Regisseur Martin Campell und Produzent Michael G. Wilson, wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; Goldeneye“ Video-Journal, ein 14-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes; Dokumentation: “Die Welt von 007“ moderiert von Liz Hurley (41:43 min); Featurette (5:08 min); Musikvideo “Goldeneye“ von Tina Turner (3:23 min, Vollbild, Dolby 2.0); Vier nicht verwendete Szenen anmodeeriert von Martin Campell (insgesamt 5:55 min); Anatomie einer Autoverfolgungsjagd (2:56 min); Bericht über den Panzerstunt (6:07); Bericht über die Vorproduktion (9:00 min); Geheimakten: Produktion (28:30 min); Geheimakten: Besetzung (12:20 min); Auf Motivsuche mit Peter Lamont (12:32 min); Modelltricks von Derek Meddings (2:36 min); Pressekonferenz (5:28 min); Storyboard zur Eröffnungsszene (1:32 min); Vom Regisseur Kommentierte Berichte vom Dreh (1:57 min); „Missionskontrolle“: Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen, hervorzuheben ist die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; 2 englischer Kinotrailer (2:41 min und 1:40 min, 16 : 9, nicht anamorph, Dolby 2.0); 12 US-TV-Spots (insgesamt 5:47 min, Vollbild, Stereo 2.0); Umfangreiche Bildgalerie; 8-seitiges farbiges Booklet

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Jupiter Ascending

Sicher hat sich schon so mancher gefragt, warum Mila Kunis nicht mehr in “Ted 2“ dabei ist. Die Antwort lautet, sie spielte die Titelrolle im neusten Werk der Geschwister Wachnowski, die einmal mehr versuchten, nach “Matrix“ den nächsten großen Kracher zu landen. Das gelang schon nicht bei den beiden Fortsetzungen und danach noch weniger bei “Speed Racer“ oder “Cloud Atlas“. “Jupiter Ascending“ hingegen ist ganz vergnüglich geraten.

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© Warner Home Video

Mila Kunis spielt spielt eine junge Russin namens Jupiter Jones, die in Chicago Toiletten putzt, doch in Wirklichkeit die Hoffnungsträgerin des ganzen Kosmos ist. Ein attraktiver Krieger namens Caine Wise (Channing Tatum), der halb Mensch und halb Hund ist, rettet sie vor außerirdischen Aggressoren und schleudert Jupiter mitten hinein in wahnwitzige galaktische Abenteuer.

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© Warner Home Video

“Jupiter Ascending“ ist zweifelsohne eine oft ewas klischeehafte Space Opera, doch was den Film so sympathisch macht ist, dass er so wirkt, als wenn George Lucas ohne viel nachzudenken eine Girlie-Variante zu “Star Wars“ und gleichzeitig Mel Brooks eine Parodie darauf im besten “Spaceballs“-Stil gedreht hat. Es wimmelt nur so von optischen Zitaten auf kunterbunte 80er-Jahre-Filme wie “Flash Gordon“ oder “Dune – Der Wüstenplanet“. Doch dank gewohnt solide aufspielender Darsteller wie Sean Bean oder James D’Arcy wird es nie völlig albern. Immerhin konnte der Film sein Budget von 176 Millionen Dollar wieder einspielen und ist es allemal wert zumindest einmal geguckt zu werden.

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© Warner Home Video

Die DVD von Warner enthält neben dem 122-minütigen Hauptfilm noch die Dokus “Jupiter Jones und ihre Bestimmung“ (6:39) und “Modifizierte Gene“ (9:59 min), beide wahlweise mit deutschen Untertiteln. Die Blu-ray hat noch 5 weitere Dokumentationen an Bord.

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