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The Orville

Die Karriere von Seth MacFarlane verläuft weiterhin überraschend. Der Schöpfer der Zeichentrickserie Family Guy konnte auch im Kino punkten. Der von ihm inszenierte Spielfilm Ted über einen sprechenden Plüschbären spielte mehr als 500 Millionen Dollar ein. Doch bevor die unvermeidliche Fortsetzung folgte, übernahm MacFarlane bei der Komödie A Million Ways to Die in the West nicht nur die Regie, sondern auch die Hauptrolle.

The Orville

Anschließend kehrte McFarlane zum Fernsehen zurück und erfüllte sich einen Jugendtraum. Obwohl nicht lizensiert und nicht gebeamt wird, handelt es sich bei The Orville unverkennbar um eine Star-Trek-Serie. McFarlane spielt Captain Ed Mercer, der sein erstes Kommando über ein Raumschiff namens The Orville erhält. Als Erster Offizier wird ihm ausgerechnet seine Ex-Frau Kelly (Adrianne Palicki, Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.) zur Seite gestellt.

The Orville

Zwar wimmelt es in The Orville nur so vor zumeist wirklich witzigen Gags, doch zugleich werden Geschichten erzählt, die jede Serie aus dem Star-Trek-Universum geziert hätten. Der Humor ist weniger parodistisch, sondern entsteht eher dadurch, dass sich (auch die außerirdischen) Hauptfiguren, vor dem Hintergrund von galaktischen Bedrohungen, sehr menschlich verhalten.

The Orville

Eine richtig tolle Sache wird The Orville aber auch durch die sehr guten Spezialeffekte, den bombastischen Soundtrack von Bruce Broughton, das fantastische Design und die spannende Inszenierung, für die sich neben Jon Favreau (Iron Man) auch Jonathan Frakes (Star Trek: The Next Generation) verantwortlich zeichnet. Eine Klasse für sich sind auch die Darsteller, in kleineren Rollen sind Seth MacFarlanes Co-Stars Charlize Theron und Liam Neeson aus A Million Ways to die in the West zu sehen.

The Orville

Es bleibt zu hoffen, dass das hohe Niveau auch in der zweiten Staffel von The Orville gehalten wird. Die Serie lief bei uns auf ProSieben und kann auch (gegen Gebühr) auf Amazon geguckt werden.

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Ted 2

Ein idiotischeres Konzept als die Geschichte eines jungen Mannes, der immer noch mit seinem Teddybären zusammenlebt, ist für einen sich an ein erwachsenes Publikum richtenden Kinofilm kaum denkbar. Doch Seth MacFarlanes Ted spielte 2012 fast 550 Millionen Dollar ein, und daher folgt drei Jahre später die Fortsetzung.

Ted 2

John Bennet (Mark Wahlberg) ist mittlerweile von Lori (die in “Ted“ von Mila Kunis gespielt wurde) geschieden, während sein plüschiger Donnerbuddy am Anfang des Filmes die Verkäuferin Tami-Lynn heiratet. Die Trauung vollzieht natürlich Sam J. Jones alias Flash Gordon und gleich danach gibt es im Vorspann eine atemberaubende Tanznummer, die Ted gemeinsam mit etlichen befrackten Zylinder-Trägern bravourös absolviert.

Ted 2

Was dann folgt ist eine konsequente Fortführung der Geschichte des ersten Films, die ebenfalls teilweise ganz schön vulgär erzählt wird (etwa wenn John und Ted sich mit dem Thema Samenspende beschäftigen), aber trotzdem immer einen liebenswerten Grundton beibehält. Fast schon anspruchsvoll wird es, wenn Ted vor Gericht um seine Bürgerrechte kämpfen muss, da er juristisch eigentlich nur eine Sache ist und somit seine Ehe mit Tami-Lynn ungültig ist. Hilfe bekommt er von der Jung-Anwältin Samantha, die genau wie John und Ted auch ein Cannabis-Freund ist. Amanda Seyfried, die schon in Seth MacFarlanes A Million Ways to die in the West sehr komisch war, ist eine gute Ergänzung zu Ted und John. Das gilt auch für die zahlreichen prominenten Nebendarsteller wie Morgan Freeman oder Liam Neeson. Spätestens, wenn Ted 2 dann auch noch in ein großartiges Finale auf dem New York Comic Con mündet, in dem sich gleichberechtig über Star Wars, Star Trek, Transformers oder Der Herr der Ringe lustig gemacht wird, ist klar dass in Sachen unberechenbarer Komödie Seth MacFarlane (siehe auch seine Serie The Orville) noch eine Weile der Großmeister sein wird.

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Ted

Ein Film in dem Mark Wahlberg neben einem computeranimierten Teddy zu sehen ist, darauf hat die Welt nicht gerade gewartet. Es schränkt die ohnehin nicht eben groß erscheinende Zielgruppe auch noch erheblich ein, wenn Ted überraschenderweise bei uns auch noch erst ab 16 Jahren bzw. in den USA als R-rated (Personen unter 17 Jahren müssen in Begleitung von Erwachsenen ins Kino kommen) freigegeben wurde. Dem Erfolg tat dies keinen Abbruch, denn Ted spielte über 500 Millionen Dollar ein!

Unbenannt
© Universal Pictures

Der Film fängt fast schon disney-mäßig an und schildert wie der Außenseiter John Bennett zu Weihnachten einen Teddy bekommt und dadurch erstmals einen Freund hat. Als das Plüschtier auch noch richtig lebendig wird, scheint das Glück vollkommen zu sein. Doch als John dreißig Jahre später immer noch in einer WG mit seinem Teddy lebt, steht das dem Liebesleben mit der wunderschönen Lori (wunderschön: Mila Kunis) erheblich im Wege, zumal Ted alles andere als asexuell ist…

Unbenannt
© Universal Pictures

Ted erzählt die eher konventionelle Lovestory zwischen einem ziellosen jungen Mann und einer ehrgeizigen Frau, platziert zugleich aber auch immer wieder überraschend zotige Einfälle und Anspielungen auf Trivial-Mythen. Der Film gerät dadurch aber seltsamerweise nicht aus dem Gleichgewicht sondern hat trotz seines gelegentlich ganz schön fäkalen Humors einen charmant-liebenswerten Grundton.

Unbenannt
© Universal Pictures

Neben Teds ungebremsten Sexualtrieb und seiner Vorliebe für Drogen, spielt auch Johns Begeisterung für den Science-Fiction-Trashfilm Flash Gordon von 1980 sowie dessen Hauptdarsteller Sam J. Jones (der mit einer wilden entfesselten Performance dabei ist!) eine zentrale Rolle. Die vielen Anspielungen innerhalb der Geschichte lassen an eine Episode von Die Simpsons denken, daher verwundert es nicht, dass der Regisseur, Drehbuchautor und Teddy-Sprecher Seth MacFarlane (A Million Ways to Die in the West, The Orville) auch der Schöpfer der ähnlich gelagerten Trickfilmserie Family Guy ist.

giphy
© Universal Pictures

Bonusmaterial der Blu-ray: Audiokommentar mit dem Regisseur/Koautor Seth McFarlane, Koautor Alec Sulkin und Mark Wahlberg, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, unveröffentlichte Szenen (14:54 min), Alternative Szenen (10:32 min), Gag Reel (6:24 min) und Ted: Das Making-of (24:42 min)

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A Million Ways to Die in the West

Am finanziellen Erfolg von Ted – der Film in dem Mark Wahlberg neben einem computeranimierten Teddy zu sehen war und der über 500 Millionen Dollar einspielte – konnte Seth MacFarlane (The Orville) nicht anknüpfen. Doch dafür qualifiziert sich der Regisseur und Co-Drehbuchautor in A Million Ways to Die in the West auch als Leading Man.  Neben Hollywood-Größen wie Charlize Theron und Liam Neeson machte eine sehr gute Figur

A Million Ways to die in the West

Eine der Inspirationsquellen zu A Million Ways to Die in the West dürfte Zurück in die Zukunft 3 gewesen sein, was auch mit einem kurzen Gastauftritt von Christopher Lloyd alias „Doc Brown“ gefeiert wird. Der Anschluss der Zeitreise-Trilogie war auch deshalb ein so unterhaltsamer Film, weil er zeigte wie albern der Wilde Westen á la Hollywood aus gegenwärtiger Sicht wirkt.

A Million Ways to Die in the West

MacFarlane spielt in A Million Ways to Die in the West den Schafszüchter Albert Stark, der nicht bereit ist, sich den damaligen Konventionen zu beugen. Er hat keine Probleme damit als Feigling zu gelten, weil er Duellen oder Schlägereien ausweicht. Seine Freundin Louise (Amanda Seyfried) sieht das jedoch ganz anders und trennt sich von Albert. Dieser lernt kurz darauf die taffe Anna (Charlize Theron) kennen, die einen ähnlichen Humor wie er hat und ihm helfen will Louise zurückzugewinnen. Dabei verlieben sich Albert und Anna, was deren Ehemann, den fiesen Revolverhelden Clinch Leatherwood (Liam Neeson), nicht eben freut.

A Million Ways to Die in the West

Die Chemie zwischen Seth MacFarlane und Charlize Theron stimmt. Ihre gemeinsamen Szenen sind unverkrampft und entspannt. Dadurch ist A Million Ways to Die in the West sehr viel mehr als „nur“ eine schreiend komische Western-Parodie voller abgefahrener Ideen, die keinerlei Berührungsängste mit oft unter der Gürtellinie angesiedelten Geschmacksverirrungen hat. Weiter so, Seth!

A Million Ways to Die in the West

Die Blu-ray von Universal enthält neben dem 111-minütigen Hauptfilm (inklusive Audiokommentar mit Seth McFarlabe, Charlize Theron u. a., wahlweise wie alle Extras mit deutschen Untertiteln), einen alternativen Anfang (3:27 min), ein alternatives Ende (0:47 min), Gag Reel (5:43 min), unveröffentlichte bzw. ergänzte Szenen (10:49 min, ein Höhepunkt ist hier eine Variante zur an Terry Gilliam erinnernden Traumsequenz), die Dokus “Once Upon a Time in a different West“ (10:06 min), “A Fistful of Dirt … in your Mouth“ (10:49 min) und “The Good, the Bad and the increasingly decreasing Population“ (6:41 min)

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