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Preacher

Auf dem San Diego Comic Con erzählte Garth Ennis vor einiger Zeit, dass die Option auf eine Verfilmung seiner Comic-Serie Preacher alle Jubeljahre verlängert wurde. Nach den damit verbundenen Vertragsunterzeichnungen begießen er und seine guter Kumpel, der mittlerweile verstorbene Zeichner Steve Dillon, dies regelmäßig in einem Pub. Damit hatte es sich dann bis zur nächsten Verlängerung, doch 2016 wurde es ernst.

Preacher

Der US-Kabelkanal AMC – hier läuft auch The Walking Dead – produzierte eine erste Staffel von Preacher. Die drei Hauptrollen werden nicht – wie irgendwann einmal vorgesehen – von Ben Affleck, Robert Carlyle und Cameron Diaz gespielt.  Die Titelrolle des Reverend Jesse Custer verkörpert jetzt ein optisch nur bedingt passender Darsteller, der aber immerhin Freunden von Comic-Verfilmungen ein Begriff sein dürfte. Dominic Cooper war im Kinofilm Captain America und in der TV-Serie Agent Carter als Iron Mans Papa Howard Stark zu sehen. Damit er etwas größer wirkt, wurden Coopers Haare hoch toupiert.

Preacher

Mit dabei sind außerdem beliebte Charaktere aus dem Comic, wie Sheriff Hugo Rott und sein Sohn Arschgesicht. sowie beliebte Comic-Schauspieler wie Elizabeth Perkins alias Wilma Feuerstein oder Jackie Earle Haley alias Rorschach. An der Produktion und teilweise auch an der Inszenierung der Serie war der Schauspieler Seth Rogen beteiligt.

Preacher

Wer den Comic von Ennis und Dillon nicht kennt, mag vielleicht seine Freude an der Serie haben, die in die zweite Staffel geht. Doch für mich ist die Sache eine einzige Enttäuschung. Während sich AMC bei The Walking Dead darum bemühte, so nah wie möglich am Comic zu bleiben, hat Preacher nur oberflächliche Ähnlichkeit mit der meiner Meinung nach sehr viel bedeutenderen Comic-Serie. Abgesehen von Joe Gilgun als Vampir Cassidy und vielleicht noch von Graham McTavish als Der Heilige der Killer haben nur wenige der Darsteller Ähnlichkeit mit den von ihnen verkörperten Comic-Figuren.

Preacher

Schlimmer noch ist aber, dass von den cleveren Dialogen und den überraschenden Thrills des Comics kaum etwas in die Serie gerettet werden konnte.  Vorsicht Spoiler: Auch wenn „Gott“ am Ende der 1. Staffel auftaucht, ist dies weit entfernt von der respektlosen Art, mit der sich der bekennende Atheist Garth Ennis mit dem Thema Religion im Comic beschäftigt.

001Die Blu-ray-Box von Sony enthält die 10 Episoden der ersten Staffel auf drei Scheiben. Außerdem sind noch vier wahlweise deutsch untertitelte Dokumentationen enthalten: „Die nicht verfilmbare Pilot-Episode“ (7:36 min), „Der Kettensägenkampf“ (6:31 min), „Hinter den Kulissen: Der Heilige der Killer“ (6:55 min), „Die Stunts“ (7:58 min) und eine Gag Reel (5:12 min) gibt es auch noch.

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