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Will Eisner: Ich bin Fagin

In seinem letzten Comic Das Komplott – Die wahre Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion beschäftigte sich Will Eisner (Ein Vertrag mit Gott) kurz vor seinem Tod 2005 sehr ausführlich mit Antisemitismus und einem gefälschten Dokument, das die angebliche jüdische Weltverschwörung belegen soll. Bereits zwei Jahre zuvor hat Eisner ein ähnliches Thema behandelt.

Will Eisner: Ich bin Fagin

In Charles Dickens Roman Oliver Twist gibt es einen nicht eben sympathisch gezeichnete jüdischen Straßenganoven namens Fagin, der eine ganze Kinderschar zu Straftaten anstachelt. Einige von Dickens‘ Zeitgenossen empfanden diese Figur als eine unangenehme rassistische Karikatur. Dies wurde noch durch George Cruikshanks Illustrationen zum Roman unterstrichen, in denen Fagin hässlich mit Zottelbart und Hakennase dargestellt wurde. Der Autor eliminierte in späteren Auflagen etliche Stellen in denen er Fagin einfach nur als “Der Jude“ bezeichnet hatte. Doch das Klischee vom diebischen und hinterhältigen Juden überlebte. So legte sich z. B. Alec Guinness 1948 bei einer Oliver Twist-Verfilmung von David Lean bei seiner Darstellung des Fagin dermaßen stark in die (rassistische) Kurve, dass viele seiner Szenen in den USA und bei uns herausgeschnitten wurden.

Oliver Twist George Cruikshanks
Illustration zu Oliver Twist von George Cruikshanks

Ungefähr zur selben Zeit ließ Eisner neben seinem maskierten Comic-Detektiv The Spirit einen kleinen dunkelhäutigen Helfer namens Ebony agieren, den Brian Michael Bendis nicht grundlos im Vorwort zu diesem Buch als “offen gesagt ziemlich rassistische Karikatur“ bezeichnet. In späteren Jahren, als sich Eisner in seinen Comics wie in Zum Herzen des Sturms (enthalten im Sammelband Lebensbilder) mit seiner jüdischen Herkunft beschäftigte, war ihm dieser Ebony etwas peinlich.

Will Eisner: Ich bin Fagin

Dies könnte einer der Gründe sein warum Eisner sich mit Dickens‘ markanter Nebenfigur Fagin beschäftigte. In seinem 2003 entstandenen Comic Fagin the Jew (der deutsche Titel des Buch ist mit “Ich bin Fagin“ alle andere als werkgetreu) erhält der Schurke eine tragische Vorgeschichte an. Nah orientiert an historischen Tatsachen erzählt Eisner, was es bedeutete im London des 19. Jahrhunderts als jüdisches Kind aufzuwachsen. Der schon früh seinen Vater verlierende Fagin wird am Anfang des Comics gar zu einer Art jüdischen Oliver Twist. Eisners Bestreben historische Zusammenhänge zu vermitteln, lassen diesen Teil der Geschichte manchmal etwas arg konstruiert wirken. In der zweiten Hälfte seines Comics erzählt Eisner, der auch Moby Dick und Don Quichotte als Comic adaptierte, die aus Dickens‘ Oliver Twist bekannte Geschichte noch einmal neu. Dabei lässt er Fagin allerdings deutlich sympathischer erscheinen.

Will Eisner: Ich bin Fagin
Cover der Originalausgabe

Abgerundet wird dieses sehr schön editierte Buch durch hochinteressante Vor- und Nachworte von Eisner und dem Journalisten Jeet Heer. Der Comicautor Brian Michael Bendis (Ultimate Spider-Man) schreibt in seinem Vorwort recht treffend zu Fagin the Jew: “Ich finde, einen wahren Meister erkennt man daran, dass auch eins seiner kleinen Werke ein wichtiges Werk ist.“

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Will Eisner: Das Komplott – Die wahre Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion

1864 verfasste Maurice Joly in Paris das Buch “Gespräche in der Unterwelt zwischen Machiavelli und Montesquieu“ mit dem er die diktatorischen Herrschaftsmethoden von Napoleon III anprangern wollte. Dieses Buch missbrauchte der russische Fälscher Matwej Golowinski als er es im Auftrag einiger intriganter russischer Adliger in die “Protokolle der Weisen von Zion“ umschrieb und als Niederschrift eines 1897 in Basel durchgeführten zionistischen Nationalkongresses ausgab.

Will Eisner: Das Komplott – Die wahre Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion

Diese gefälschten Protokolle dienen immer wieder und immer noch als “Beweis“ einer jüdischen Weltverschwörung. Beständig wurden schlagende aber nie endgültige Gegenbeweise angeführt, doch die Protokolle erleben weiterhin weltweit auch heute noch zahlreiche Neuauflagen. Will Eisner (“The Spirit“, „Ein Vertrag mit Gott„), der Vater der anspruchsvollen Comicerzählung, hat zu diesem Thema ausführlich recherchiert. Sehr klar gegliedert und mit all seiner Zeichenkunst vermittelt er die Entstehung der “Protokolle“ und deren Missbrauch.

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“Das Komplott – Die wahre Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion“ war für Will Eisner eine Herzensangelegenheit. Im Vorwort des Buches ist zu lesen, dass er in seiner Jugend “schmerzvolle Zwischenfälle und Ungerechtigkeiten erlebte, die Juden damals in der amerikanischen Gesellschaft erdulden mussten“. “Das Komplott“ wurde zur letzten Graphic Novel des im Januar 2005 verstorbenen Will Eisners. Das sorgfältig editierte und mit einigen informativen Vor- und Nachworten (u. a. von Umberto Eco) versehene Buch belegt schlüssig, dass es sehr viel leichter ist ein Gerücht in die Welt zu setzen als es danach wieder aus der Welt zu schaffen.

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Will Eisner: The Spirit

In den USA fanden Comics zunächst nur in den Zeitungen und dort ganz besonders in den Sonntagsbeilagen statt. Hier gab es in den dreißiger Jahren neben abgeschlossenen Cartoons und Strips atemberaubend bebilderte Fortsetzungsgeschichten um Tarzan, Flash Gordon und Prinz Eisenherz. Doch die durch erste Superhelden wie Superman und Batman an Popularität rasch zunehmenden Comichefte waren für die oft nur wegen der Comicbeilage gekauften Zeitungen eine erhebliche Konkurrenz.

Will Eisner: The Spirit

Daher wurde im Herbst 1939 der 22-jährige Will Eisner (Ein Vertrag mit Gott) beauftragt ein 16-seitiges Comic-Magazin mit abgeschlossenen Geschichten zu konzipieren. Dieses sollte Zeitungen landesweit beigelegt werden. Eisner füllte das Magazin mit der kostümierten Lady Luck von Chuck Mazoujian, dem Zauberer Mr. Mystic von Bob Powell und seiner eigenen Schöpfung The Sprit, die schließlich als Einzige übrig blieb, nachdem der Umfang des Magazins auf 8 Seiten reduziert wurde.

Will Eisner: The Spirit

Beim Spirit handelt es sich um den angeblich toten Privatdetektiv Denny Colt. Dieser trägt auch eine Maske, hat aber ansonsten wenig mit den Superhelden gemein. Eisners Zeichenstil ist von Anfang an eher cartoonhaft als bemüht realistisch. Die Stories hingegen sind oft alles andere als lustig und erzählten auf 8 Seiten richtige kleine Dramen. Dabei trat bei Bedarf die Hauptfigur schon einmal völlig in den Hintergrund. Versehen mit einigen informativen Vorworten (u. a. von Will Eisner und von Alan Moore) veröffentlich Salleck Publications in chronologischer Reihenfolge alle Spirit-Abenteuer. Der erste Band enthält die von 2. Juni bis 29. Dezember 1940 entstandenen und naturgemäß noch etwas simpleren Geschichten.

Will Eisner: The Spirit

Die interessantesten Spirit-Stories entstanden jedoch nachdem Eisner aus dem Zweiten Weltkrieg zurückkehrte. Daher übersprang die Reihe auch zunächst einmal jene Geschichten, die ganz ohne die Beteilung des Spirit-Schöpfers entstanden. Der US-Herausgeber Denis Kitchen meint hierzu, dass “diese Geschichten von Ende 1942 bis Dezember 1945 keine hohe – noch nicht einmal mittelmäßige – Comickunst sind.“ Daher ist auf dem Cover von Band 12 des Spirit-Archives auch zu lesen “Will Eisner ist zurück“ und es sind einige wirklich ergreifende oder auch richtig lustige Geschichten enthalten.

Will Eisner: The Spirit

Es ist großartig, dass Salleck Publications alle klassischen Spirit-Geschichten – der letzte Band enthält die von Wally Wood gezeichneten Science-Fiction-Comics – in einer vorbildlich editierten 24-bändigen Hardcover-Edition auf Deutsch veröffentlicht hat.

Will Eisner: The Spirit

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Will Eisner: New York – Großstadtgeschichten

Es ist sehr erfreulich, dass Carlsen recht zügig und mustergültig (bräunlicher Druck auf gelblichen Papier) die Graphic Novels von Will Eisner (The Spirit) veröffentlicht. Nach dem Sammelband Ein Vertrag mit Gott folgen unter dem Titel New York weitere Großstadtgeschichten“  und mit Lebensbilder war die Reihe leider schon beendet. Der einzige Nachteil dieses Bandes dürfte sein, dass die Storys chronologisch geordnet sind.

Will Eisner: New York - Großstadtgeschichten

Den Reigen eröffnet Eisners Big City Blues (1981). Diese oft nur eine Seite umfassenden thematisch gegliederten “Eindrücke und Beobachtungen“ über Mensch und Bebauung sind zwar meisterlich gezeichnet aber meistens alles andere als pointiert oder tiefsinnig. Deutlich interessanter sind da schon die ebenfalls sehr kurzen, nach Themenkomplexen geordneten Geschichten und Beobachtungen aus Eisners City People Notebook (1989). In Begleitung eines Obdachlosen setzt sich der zeichnende Eisner gelegentlich am Rande der Minidramen selbst in Szene und liefert interessante Betrachtungen über das Mit- und Gegeneinander in der Großstadt.

Will Eisner: New York - Großstadtgeschichten

Noch gelungener sind jedoch The Building (1987) und Unsichtbare Menschen (1992). Auch hier erzählt Eisner in Episodenform, doch die einzelnen Geschichten sind deutlich länger und bilden sehr viel stärker eine Einheit. In The Building geht es um vier Menschen, deren glücklose Leben mit einem an das New Yorker Flatiron Building erinnernden Gebäude verknüpft waren. Nachdem dieses abgerissen wurde, sind die Geister dieser Menschen noch immer da. Die drei Geschichten aus Unsichtbare Menschen gehören zu den Höhepunkten in Eisners Schaffen. Äußerst mitreißend beschäftigt er sich hier damit, dass viele Großstädter inmitten einer Millionenschar von Mitmenschen ein sehr einsames Leben führen und dies teilweise auch nicht anders wollen.

Will Eisner: New York - Großstadtgeschichten

Insgesamt ist dieser Band eine faszinierend vielschichtige nicht nur auf New York bezogene Betrachtung über das zumeist recht harte Leben in einer Großstadt. In einer Short Story stellt Eisner jedoch unmissverständlich klar, dass ein Umzug in ländlichere Regionen (zumindest für ihn) keine Alternative dazu ist.

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Will Eisner: Lebensbilder

Auch in den Geschichten aus Ein Vertrag mit Gott ließ Will Eisner (The Spirit) Teile der eigenen Biografie einfließen, wie etwa den Tod der einzigen Tochter Alice, die im Alter von 16 Jahren an Leukämie starb. Doch die Geschichten in Lebensbilder, dem nach New York – Großstadtgeschichten – dritten Band von Carlsens Eisner Reihe, hängen allesamt noch stärker mit dem Leben des wohl einflussreichsten US-Comickünstlers zusammen.

Will Eisner: Lebensbilder

Den Auftakt bildet Sonnenuntergang in Sunshine City, hier verarbeitet Eisner seinen Umzug vom geliebten New York in den Alterswohnsitz im sonnigen Florida. In Der Träumer schildert er seine Erfahrungen in den Anfangsjahren der Comic-Industrie. Beide Geschichten sind bei uns bereits beim Fest Verlag unter dem Titel Sunshine City erschienen.

Will Eisner: Lebensbilder

Die dort ebenfalls enthaltenen Kurzgeschichten Detective Story, Menschen und Der Einspruch fehlen in Lebensbilder, doch dafür gibt es ein aufschlussreiches Nachwort zu Der Träumer, in dem Denis Kitchen erklärt welche Comicgrößen neben dem als Jack King gut zu erkennenden Jack Kirby Eisner jeweils leicht überzeichnet porträtierte.

Will Eisner: Lebensbilder

In der epischen Erzählung Zum Herzen des Sturms tritt Eisner selbst als Soldat auf, der 1942 per Zug die USA durchquert um in den Krieg zu ziehen. In Rückblenden erinnert er sich an eigene Erlebnisse und die Biografien seiner Eltern und Großeltern, die alle geprägt sind von Vorurteilen und Antisemitismus. Im Vorwort dazu schrieb er: “Ich jedenfalls halte an der Hoffnung fest, dass die Generation, die jetzt heranwächst, nicht mehr einfach davon ausgehen kann, dass sie gesellschaftliche Überlegenheit und damit ein Recht habe andere zu diskriminieren.“

Will Eisner: Lebensbilder

In der ebenfalls sehr umfangreichen Erzählung So läuft das Spiel widmet sich Will Eisner dem Stammbaum seiner aus wohlhabenden Verhältnissen stammenden Frau Ann. Diese Geschichte aus dem Jahre 2003 wurde bei uns bisher noch nicht veröffentlicht, vielleicht auch, weil Eisner hier einen Clan von dünkelhaften jüdischen Geld-Aristokraten nicht eben vorteilhaft porträtiert und Applaus aus der falschen Richtung befürchtet wurde. Besonders interessant an So läuft das Spiel ist, dass am Ende der Geschichte Eisner sich selbst als aufstrebenden Poeten auftreten lässt und darüber spekuliert, was geschehen wäre, wenn er seinerzeit dem Angebot seines Schwiegervaters gefolgt wäre und in die Welt der Hochfinanz gewechselt hätte.

Will Eisner: Lebensbilder

Das voluminöse Buch beendet die kurze aber wohl wahre traurige Humoreske Der Tag an dem ich zum Profi wurde. Lebensbilder war leider schon der letzte Band von Carlsens Eisner-Reihe, was sehr bedauerlich ist. Noch haufenweise hochinteressante Erzählungen von ihm warten auf ihre deutsche Erstveröffentlichung und sind allemal lesenswerter als das meiste Zeug, dass unter dem Label Graphic Novel in die Buchhandlungen gewuchtet wird.

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Will Eisner: Ein Vertrag mit Gott – Miethausgeschichten

Lange hat es gedauert, bis dieser Comic-Meilenstein wieder aufgelegt wurde. Während alle möglichen (und unmöglichen) Comics das – anscheinend zum Verkauf in Buchhandlungen unverzichtbare – Label Graphic Novel verpasst bekamen, war die „Mutter aller Grapic Novels“ bei uns seit beinahe 30 Jahre nicht mehr lieferbar. Mit Ein Vertrag mit Gott erlebte Will Eisner 1978 ein grandioses Comeback innerhalb der amerikanischen Comiclandschaft, die er zuvor schon einmal – inhaltlich und formal – mit den The Spirit-Kurzgeschichten revolutioniert hatte. Nach Einstellung der Serie arbeitete er als u. a. Illustrator für die Army. Angeregt durch die Underground-Comics machte sich Eisner daran eine Comicgeschichte (bzw. gleich vier davon) zu erzählen, die sich an ein erwachsenes Publikum richtete(n). Um hierfür einen Buchverlag begeistern zu können, erfand er den Begriff Graphic Novel.

Will Eisner: Ein Vertrag mit Gott - Miethausgeschichten

Inspiriert durch eigene tragische Erlebnisse erzählt Will Eisner in der Titelstory von Ein Vertrag mit Gott wie ein frommer Mann nach dem Tode seiner Tochter an seinem Glauben zweifelt und zum rücksichtslosen Geschäftsmann wird. Die weiteren Geschichten handeln von einem talentierten Straßensänger, der kurz vor dem großen Durchbruch viel (nicht ganz unverdientes) Pech hat, sowie von einem unangenehmen Hausmeister, dem so übel mitgespielt wird, dass er dem Leser am Ende leid tut. Krönender Abschluss ist die Schilderung der Landpartie einiger Bewohner der New Yorker Dropsie Avenue (in dieser fiktiven Straße sind alle Geschichten beheimatet). Mit großem Ensemble setzt Eisner hier äußerst souverän und sehr freizügig allerlei Geschichten über das Streben nach Glück und Liebe in Szene.

Will Eisner: Ein Vertrag mit Gott - Miethausgeschichten

Doch die voluminöse sehr schön aufgemachte Carlsen Ausgabe enthält neben Ein Vertrag mit Gott sowie informativen Vor- und Nachworten noch zwei weitere (ebenfalls schon lange vergriffene) Bücher von Eisner, die ebenfalls von der Dropsie Avenue erzählen. In Lebenskraft wird unaufdringlich innerhalb spannender Geschichten die Frage gestellt, was den Menschen eigentlich unterscheidet von einer nur um das nackte Überleben kämpfenden Kreatur wie z. B. einer Küchenschabe. Dropsie Avenue schließlich ist die sich von 1870 bis in die Gegenwart hinziehende Chronik einer Nachbarschaft. Dabei interessieren Eisner die Vor- und Nachteile ständiger gesellschaftlicher Veränderungen.

Will Eisner: Ein Vertrag mit Gott - Miethausgeschichten

Eisners Mietshaus-Stories sind zwar meist in den 30er- und 40er-Jahren des letzten Jahrhunderts angesiedelt, wirken aber auch heute noch kein bisschen veraltet oder nostalgisch. Obwohl es recht häufig um Glaubensangelegenheiten geht, sind die Geschichten äußerst mitreißend erzählt. In der gleichen Aufmachung sind bei Carlsen unter den Titeln Großstadtgeschichten und Lebensbilder  weitere New-York-Geschichten von Eisner erschienen.

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