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Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. – Staffel 2

Mittlerweile ist es ja kein Geheimnis mehr, dass es sich bei Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. um eine Marvel-Serie ohne Superhelden handelt. Während in der ersten Staffel immerhin noch Samuel L. Jackson zwei mehr oder weniger kurze Gastauftritte als Nick Fury absolvierte, wird diesmal nur noch über ihn geredet. In Rückblenden ist zweimal Hayley Atwell als Agent Carter dabei, Cobie Smulder ist kurz auf einem Monitor als Maria Hill zu sehen und Thors Waffengefährtin Lady Sif (Jaimie Alexander) steht im Zentrum einer Episode, die mit der Haupthandlung wenig zu tun hat.

Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. - Staffel 2

Das waren auch schon die Bezugspunkte zum Marvel Cinematic Universe, wenn vom eigentlich im ersten Avengers-Kinofilm verstorbenen S.H.I.E.L.D. – Agenten Phil Coulson (Clark Gregg) abgesehen wird. Dieser steht gemeinsam mit der ebenso coolen Ming-Na Wen als Agent Melinda May alias „Die Kavallerie“ im Zentrum der Serie. Um das Duo herum gruppiert sich ein ganzer Haufen deutlich jüngerer Agenten, die auch schon einmal überlegen, ob sie nicht lieber für eine der Gegenseiten arbeiten sollen.

Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. - Staffel 2

Das Ganze ist dank interessanter Darsteller, besonders dominant ist diesmal Kyle MacLachlan aus Twin Peaks, guter aber wohl dosierter Spezialeffekte und sorgfältig choreographierter Action-Szenen (großartig ist es, wenn Ming-Na Wen gegen sich selbst kämpft) alles andere als öde. Da Buffy-Schöpfer Joss Whedon auch hier mit am Konzept geschraubt hat, passiert zwischenmenschlich so einiges.

Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. - Staffel 2

Richtig zu Herzen gehen dabei die Szenen mit dem britischen Nerd-Duo Leo Fitz und Jemma Simmonds (ganz entzückend: Iain De Caestecker und Elizabeth Henstridge), die einfach nicht zusammenkommen wollen (oder sollen). Was anfangs nicht zu erwarten war, ist dann doch noch geschehen. Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. geht in die vierte Staffel und ein Ende ist noch nicht abzusehen.

Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. - Staffel 2
© 2017 Marvel & ABC Studios

Die Blu-ray-Box von Touchstone enthält auf 5 Scheiben alle 22 Episoden der zweiten Staffel, der deutsche Ton ist in 5.1 und die englische Tonspur nur in 2.0. Es gibt mit einigen recht witzigen verpatzten Szenen (3:56 min) und 11 zusätzlichen oder verlängerten Szenen (10:11 min) weniger Bonusmaterial als bei der ersten Staffel.

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Happy Valley

Diese 2014 gestartete BBC-Serie bekam bei uns den nicht völlig unpassenden Zusatztitel “In einer kleinen Stadt“. Im Zentrum steht die Kleinstadt-Polizistin Catherine Cawood (Sarah Lancashire), die ein nicht eben sonniges Gemüt hat.

Happy Valley

Doch dafür gibt es sehr gute bzw. ungute Gründe. Nachdem Catherines Tochter vergewaltigt wurde, brachte sie einen Jungen zur Welt und beging anschließend Selbstmord. Den Enkel zieht die geschiedene von ihren Sohn entfremdete Catherine wie eine Mutter groß. Nicht eben einfach gestaltet sich das Zusammenleben mit ihrer ehemals alkohol- und drogenabhängigen Schwester Clare.

Happy Valley

Die erste Staffel von “Happy Valley“ schildert wie Catherines nicht eben idyllische Welt davon bedroht wird, dass der aus dem Gefängnis entlassene Vergewaltiger ihrer Tochter Anspruch auf seinen Sohn anmeldet. Die von Sally Wainwright konzipierte Serie erzählt aus einem finsteren Leben ohne allzu viel Hoffnung. Nahezu alle männlichen Charaktere sind negativ gezeichnet. Die Hauptfigur Catherine versucht nicht zum Opfer zu werden und zu retten, was zu retten ist. Dabei geht es teilweise (speziell in der vierten der sechs Episoden) ganz schön hart zu.

Happy Valley

Da die Einschaltquoten und Kritiken zu “Happy Valley“ mehr als zufriedenstellend ausgefallen sind, entstand 2016 eine zweite Staffel, die ebenfalls aus sechs Episoden besteht. Diese ist nicht minder spannend, doch insgesamt vielleicht ein wenig versöhnlicher ausgefallen. Neben einigen geschickt verzahnten Kriminalfällen wird auch bzw. hauptsächlich davon erzählt, wie die dysfunktionale Familie Cawood dem Druck von außen nicht nur standhält, sondern dadurch enger zusammenrückt. Es kommt ein wenig menschlich Wärme ins finstere Tal in West-Yorkshire und es bleibt zu hoffen, dass es zu einem Wiedersehen kommt.

Happy Valley

Die Blu-ray-Edition der zweiten Staffel von Polyband enthält neben den sechs Episoden noch Dokumentationen zu den Kostümen (2:24 min), Locations (2:40 min) und Make-up (2:34 min), sowie einige Interviews (insgesamt 23:26 min), allerdings seltsamerweise nicht mit Sarah Lancashire.

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