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Eyes Wide Shut

Der Film profitiert von den Widersprüchen zwischen scheinbar nicht in die heutige Zeit passenden Geschehnissen, wie etwa einem seltsamen Maskenball, und den sehr modern wirkenden und allseits bekannten Stars in den Hauptrollen.

Eyes Wide Shut

Gerade aus seinem Hauptdarsteller-Pärchen holt Stanley Kubrick erstaunliche Leistungen heraus. Hier überrascht vor allem Nicole Kidman, die in einer beeindruckenden Performance ihrem Mann leicht angeheitert gesteht, gelegentlich auch andere Männer zu begehren. Dies stürzt den von Tom Cruise gespielten Gatten in eine tiefe Krise. Er versucht nun auch seinen durch viel Arbeit unterdrückten Begierden und Gelüsten nachzugehen. Dabei erlebt er zahlreiche seltsame Dinge ohne jedoch einen Ehebruch zu vollziehen. Tom Cruise wirkt in dieser Rolle alles andere als heldenhaft, sondern eher mickrig, beleidigt und leicht verunsichert. Dies könnte der Grund sein, warum er sich in seinem nächsten Film – John Woos „MI: 2“ besonders pompös in Szene setzen ließ und auch nahezu alle Stunts selber ausführte.

Eyes Wide Shut
Ursprünglich hatte Stanley Kubrick verfügt, dass “Eyes Wide Shut“ auf DVD nur im Vollbildformat (was dem vollen Format des Kameranegativs entspricht) und ohne besondere Extras erscheinen soll. Doch jetzt gibt es posthum doch noch eine aufgemotzte Special Edition mit einem hübschen neuen Cover. Neben “Eyes Wide Shut“ erscheinen auch “2001 – Odyssee im Weltraum“, “Uhrwerk Orange“, “Shining“ und “Full Metal Jacket“ im Breitbild–Format und mit jeweils einer Bonus-DVD, die interessante neu produzierte Extras enthält.

Eyes Wide Shut

Bonusmaterial: „Der letzte Film“: Stanley Kubrick und „Eyes Wide Shut“ (43:05 min), in dieser Dokumentation wird auch recht ausführlich über „A. I. – Künstliche Intelligenz“ berichtet, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; „Lost Kubrick“: Stanley Kubricks unvollendete Filme (20:18 min), Bericht über die nicht realisierten Projekte über Napoleon und den Holocaust; Dankesrede zum DGA D.W. Griffith Award von 1998 (4:02 min); Interviews mit Tom Cruise (8:24 min), Nicole Kidman (17:46 min) und Steven Spielberg (7:49 min); US-Trailer (0:59 min und 0:35 min, Vollbild, Stereo 2.0); Zwei US-TV-Spots (0:34 min und 0:35 min, Vollbild, Stereo 2.0)

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Shining

Jack Torrance, ein ehemaliger Lehrer und erfolgloser Schriftsteller, übernimmt mit seiner Frau und seinem siebenjährigen Sohn über die Winterpause den Job als Hausmeister in dem luxuriösen aber abgelegenen Hotel „Overlook“ in Colorado. Dabei stört es Jack nicht weiter, dass sich dort Jahre zuvor ein entsetzlicher Vorfall ereignete, als der frühere Hausmeister seine gesamte Familie ermordete. Jack Torrance sieht vielmehr die Gelegenheit, endlich sein lange geplantes Buch zu schreiben. Doch die geheimen Kräfte des Hauses ergreifen Besitz von ihm…

Shining
Ob es wirklich ein so cleverer Schachzug war einen immer etwas aufgedreht wirkenden Darsteller wie Jack Nicholson in einer Rolle einzusetzen in der er ganz langsam irre wird, sei einmal dahingestellt. Doch wie alle Filmen von Stanley Kubrick besticht auch “Shining“ durch die sorgfältige Machart. Abgesehen von einigen wenigen (natürlich beeindruckend realisierten) Außenaufnahmen, die in einem Nationalpark in Montana entstanden, wurde der Film komplett in den englischen Elstree Studios gedreht. Dies ermöglichte Kubrick völlige künstlerische Kontrolle und hyperrealistische Bilder, die auch den Horror in der Geschichte glaubhaft machen. Stephen King, der Autor der Romanvorlage, hingegen war nicht sonderlich begeistert. King lässt sich in den Dokumentationen zum Film überhaupt nicht blicken. Er realisierte 1997 seine eigene Version und schrieb das Drehbuch zur TV-Miniserie “Stephen Kings Shining“.

Shining
Ursprünglich hatte Stanley Kubrick verfügt, dass “Shining“ auf DVD nur im Vollbildformat (was dem vollen Format des Kameranegativs entspricht) und ohne besondere Extras (nur die Doku von Kubricks Tochter Vivian von den Dreharbeiten war bereits auf der alten DVD-Edition enthalten) erscheinen soll. Nach Kubricks Tod erschien dann doch noch eine aufgemotzte Special Edition mit einem hübschen neuen Cover. Allerdings ist wieder nur die um über 20 Minuten kürzere Version enthalten, von der Kubrick verfügt hat, dass ausschließlich diese in Europa gezeigt werden soll. Neben “Eyes Wide Shut“ erscheinen auch “2001 – Odyssee im Weltraum“, “Uhrwerk Orange“ und “Full Metal Jacket“ im Breitbild–Format und mit jeweils einer Bonus-DVD.

Shining
Bonusmaterial: Audiokommentar vom Steadicam-Erfinder Garrett Brown und vom Historiker John Baxter, ohne deutsche Untertitel; Dokumentation von Vivian Kubrick: „Making-of Shining“ (33:33 min), wahlweise mit Audiokommentar und wie alle übrigen Extras mit deutschen Untertiteln ; „Hinter den Kulissen: Stanley Kubricks Overlook Hotel“ (30:22 min); „Die Visionen von Stanley Kubrick“ (17:15 min); „Wendy Carlos, Komponistin“ (7:31 min); US-Kinotrailer (1:29 min)

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