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¡Drei Amigos!

Die drei “reichen spanischen Grundbesitzer, die für die Rechte der Landbevölkerung kämpfen“ heißen Lucky Day, Dusty Buttons und Ned Nederlander, bekannt sind sie jedoch als die “Drei Amigos“. Die letzten Filme der Hollywood-Cowboys waren keine großen Erfolge und die Tatsache, dass sie auch noch tolle Sänger sind, hilft ihnen 1916 zur Stummfilmzeit nicht wirklich weiter.

¡Drei Amigos!

Doch dann erhalten sie ein interessantes Angebot aus Mexiko und vermuten, dass sie dort in einer Show auftretenden sollen. Doch die unterdrückten Bewohner eines kleinen Dorfes, die das Film-Image der Amigos für real halten, hoffen, dass ihnen das Trio im Kampf gegen den skrupellosen Banditen El Guapo und seine Bande von Desperados beisteht…

¡Drei Amigos!

Ursprünglich verfasste Steve Martin Anfang der 80er Jahre das Drehbuch zu einem Film, in dem er unter der Regie von Steven Spielberg gemeinsam mit Dan Aykroyd und John Belushi auftreten sollte. Später waren auch Bill Murray und Robin Willams für die Hauptrollen im Gespräch. 1986 schließlich waren Steve Martin, Chevy Chase und Martin Short die „Drei Amigos“, während John Landis (“Blues Brothers“) auf dem Regiestuhl Platz genommen hatte.

¡Drei Amigos!
John Landis unter Desperados

Um zu unterstreichen, dass hier eine Ulk-Version von “Die glorreichen Sieben“ entstanden war, wurde für die Filmmusik der Komponist Elmer Bernstein, der auch den unvergesslichen Soundtrack zum legendären Western-Klassiker geschrieben hatte . Die interessantesten musikalischen Beiträge in “Drei Amigos“ stammen jedoch von Randy Newman, der sich am Film auch als Co-Drehbuchautor beteiligte. Knapp 10 Jahre, bevor er maßgeblich zum Erfolg des ersten Pixar-Films “Toy Story“ beitrug, veredelte er auch die “Drei Amigos“ durch einige unvergessliche Songs.

¡Drei Amigos!

Als Gesamtwerk mag “Drei Amigos“ vielleicht nicht restlos überzeugen, doch wenn sich in der schönsten Szene des Films Chevy Chase in einem verstaubten Saloon ans Klavier setzt, um Steve Martin und Martin Short zu begleiten, wenn diese zum Mörder-Song “My Little Buttercup“ singen und tanzen, dann bleibt kein Auge trocken, auch weil die abgebrühten Kneipenbesucher glauben hier ganz harte Killer vor sich zu haben.

¡Drei Amigos!

In seinen gar nicht so wenigen guten Momenten ist “Drei Amigos“ sensationell und ansonsten eine nette Komödie mit drei bestens aufgelegten Hauptdarstellern. Die im Bonusmaterial der zum 30. Jubiläum des Films erschienenen Blu-ray enthaltenen nicht verwendeten Szenen zeigen, dass “¡Three Amigos!“ nur knapp daran vorbei geschrammt ist einem Klassiker zu werden.

¡Drei Amigos!

Die Blu-ray von Koch Media enthält neben dem 103-minütigen Hauptfilm noch entfallende Szenen (17:16 min, wahlweise mit deutschen Untertiteln), ein Interview mit den drei Hauptdarstellern (5:39 min, wahlweise mit deutschen Untertiteln), den deutschen Trailer (1:56 min), den US-Trailer (1:51 min), sowie eine Galerie mit 55 interessant zusammengestellten Fotos, Plakaten und Werbematerialien.

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Walt Disney: Fantasia 2000

Am 17. Dezember 1999 hatte in der New Yorker Carnegie Hall eine neue Version von „Fantasia“ Premiere. Bereits Walt Disney plante 1940 seinen mit klassischer Musik versehenen Trickfilm-Episodenfilm immer wieder neu aufzuführen und dabei um frisch gezeichnete Episoden zu ergänzen. „Fantasia 2000“ enthält nun nur noch eine Episode aus dem alten Film: Die Geschichte mit Micky als Zauberlehrling, der zugleich auch das zentrale Kernstück des alten Filmes darstellt. Ursprünglich war auch noch vorgesehen, die Jahreszeiten-Wechsel-Episode zu Tschaikowskis „Nussknacker-Suite“ mit in die neue Version aufzunehmen.

Walt Disney: Fantasia 2000

Die Musik (mit Ausnahme vom „Zauberlehrling“, denn hier wurde Leopold Stokowskis alte Version akustisch aufpoliert) hat diesmal James Levine mit dem Chicago Symphonie Orchester eingespielt. Levine führte nach der Premiere in New York Ende 1999 auch noch Live-Aufführungen des Filmes mit Orchester in London, Paris und Tokyo durch. „Fantasia 2000“ lief zunächst für vier Monate auf den Großleinwänden ausgewählter IMAX-Kinos.

Walt Disney: Fantasia 2000
Hier die einzelnen Episoden im Überblick:

1. Episode
Musik: Ludwig van Beethoven: „Symphonie Nr. 5, erster Satz“
Regie und Design: Pixote Hunt
Anmoderation: Izhak Perlman
Länge: 3 min

Walt Disney: Fantasia 2000

Genau wie der Film aus dem Jahre 1940 gibt es hier auch am Anfang eine Episode mit abstrakten Bildern zu getragener klassischer Musik. Damals war es Bachs „Toccata und Fuge in G-moll“, jetzt ist es Beethoves Fünfte. Die Bilder sind diesmal jedoch nicht sonderlich visionär. Mal plätschert buntes Wasser und mal formieren sich Unmengen von Dreiecken zu schmetterlingsartigen Gebilden.

2. Episode
Musik: Ottori Respighi: „Pini di Roma“
Regie: Hendel Butoy
Anmoderation: Steve Martin
Länge: 10 min

Walt Disney: Fantasia 2000

Auch noch nicht der ganz große Knaller. Grob am Computer animierte Walfische fliegen (!) mit Möwen um die Wette. Ein kleiner Walfisch verirrt sich, findet seine Eltern wieder und fliegt im Finale mit noch mehr Walfischen durch die kitschige bunte Eisberglandschaft.

3. Episode
Musik: George Gershwin: „Rhapsody in Blue“
Regie: Eric Goldberg
Anmoderation: Quincy Jones
Länge: 13 min

Walt Disney: Fantasia 2000

Zu Gershwins toller und abwechslungsreicher Musik erleben mehrere Großstädter einen turbulenten Tag im konsequent im Stil des Karikaturisten Al Hirschfeld durchgestylten New York der dreißiger Jahre. Der mal komische mal rührende Trickfilm wirkt zwar eher wie aus den fünfziger Jahren, als Studios wie UPA mit ganz schlichten Figuren Disney Konkurrenz machten, hinterläßt aber insgesamt einen sehr angenehmen Eindruck.

4. Episode
Musik: Dimitri Schostakowitsch: „Piano Konzert Nr. 2, Allegro, Opus 102“
Regie: Hendel Butoy
Anmoderation: Bette Midler
Länge: 7 min

Walt Disney: Fantasia 2000

Auch hier hat der Computer wieder zugeschlagen und insgesamt etwas unbefriedigende Version von Hans Christian Andersens Märchen „Der standhafte Zinnsoldat“ geschaffen. Neben den nicht sonderlich gut gestalteten Figuren nervt vor allem, das auch hier (genau wie beim ebenfalls auf Andersen basierenden Disney-Film „Arielle, die Meerjungfrau„), ein kitschiges Happy End herangepappt wurde. Dies wäre bei einem Kurzfilm zu getragener klassischer Musik nicht wirklich nötig gewesen und verfälscht die Vorlage.

5. Episode
Musik: Camille Saint-Saens: „Der Karneval der Tiere, Finale“
Regie: Eric Goldberg
Anmoderation: James Earl Jones
Länge: 2 min

Walt Disney: Fantasia 2000

Das Gegenstück zum „Tanz der Stunden“ der Ballett-Szene mit Nilpferden und Krokodilen aus dem ersten Film. Hier wurde zunächst die Frage gestellt, was passiert, wenn ein Strauß einen Jojo erhält. Disney-Chef Michael Eisner bevorzugt jedoch Flamingos, also neues Casting. Bemerkenswert ist neben der „Länge“ von nur zwei Minuten noch die Tatsache, dass an diesem ganz lustigen Filmchen der 91-jährige Disney-Veteran Joe Grant bei dem Entwurf der Figuren mitgewirkt hat.

6. Episode
Musik: Paul Dukas: „Der Zauberlehrling“
Regie: James Algar
Anmoderation: Penn und Teller
Länge: 10 min

Walt Disney: Fantasia 2000

Hier nun noch einmal die beste Episode aus dem alten Film um den Zauberlehrling Mickey und die Geister die er rief und nicht wieder loswurde. Die Zeichnungen wirken auf der riesigen Imax-Leinwand manchmal etwas klobig, aber ganz unverkennbar handelt es sich um ein in künstlerischer Handarbeit gefertigtes absolutes Trickfilm-Juwel.

7. Episode
Musik: Sir Edward Elgar: „Pomp and Circumstances – Märsche 1, 2, 3 und 4“
Regie: Francis Glebas
Anmoderation: Michey Mouse und James Levine
Länge: 6 min

Walt Disney: Fantasia 2000

Was „Der Zauberlehrling“ für Mickey bedeutete, soll dieser Film nun für Donald werden. Als Helfer von Noah sucht er die gerade abgelegte Arche nach seiner geliebten Daisy ab. Im glatten Stil von „Der König der Löwen“ gefertigt und viel zu hektisch erzählt, kann diese Episode leider nur tricktechnisch überzeugen. Die pompöse nicht immer passende Marschmusik hat übrigens der damalige Disney-Vorstand Michael Eisner höchstpersönlich ausgesucht.

8. Episode
Musik: Igor Strawinsky: „Der Feuervogel, Suite – Version von 1919“
Regie: Gaetan und Paul Brizzi
Anmoderation: Angela Lansbury
Länge: 9 min

Walt Disney: Fantasia 2000

Das absolute Highlight unter den neuen Episoden. Eine Frühlingsfee kämpft gegen einen als Raubvogel dargestellten ausbrechenden Vulkan. Der Film hat einen sehr eigenen Stil, der mehr an den japanischen Trickfilm „Prinzessin Mononoke“ und weniger an die Konfektion aus dem Hause Disney erinnert. Der leider nur sehr kurz zu sehende und beeindruckend animierte Feuervogel ist etwas an den Höllenfürsten aus der abschließenden „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“-Episode des ersten Filmes angelehnt.

Walt Disney: Fantasia 2000

Fazit:
Die einzelnen Episoden werden durch Showbiz-Größen anmoderiert. Dies ist oft ein wenig nervig und nicht wirklich nötig. Insgesamt ist „Fantasia 2000“ etwas zu sehr an die Gestaltung und Struktur des ersten Filmes angelehnt und leider nur selten wirklich beeindruckend, wobei es heute sicherlich sehr viel schwerer ist, noch neue und unverbrauchte Bilder zu finden.

Walt Disney: Fantasia 2000

Während die DVD eher spärlich ausgestattet ist, bietet die Blu-ray als Bonus noch den Salvador Dali Film “Destino“ und eine sehr ausführliche spielfilmlange Dokumentation zu diesem 1945 begonnenen und 2003 fertig gestellten Kurzfilm!

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Der rosarote Panther

Ursprünglich vorgesehen war zunächst Peter Ustinov als trotteliger Inspektor namens Clouseau in Blake Edwards‘ eleganter Ganovenkomödie um den Raub eines Edelsteins namens Der rosarote Panther. Doch kurz vor Beginn der Dreharbeiten sagte dieser ab und der 1963 außerhalb Englands noch fast unbekannte Peter Sellers sprang ein.

Der rosarote Panther

Auf dem Flug von London nach Rom überlegte sich Sellers Eigenarten und Aussehen der Figur. (Sehr schön dramatisiert wurde dies im Film The Life and Death of Peter Sellers von Geoffrey Rush). Sellers Inspektor Clouseau wurde zum Star des Filmes und überstrahlte das immerhin aus David Niven, Robert Wagner, Capucine und Claudia Cardinale bestehende Ensemble. Ebenso wichtig waren aber auch Henri Mancinis eleganter Soundtrack und der als Trickfilm gestaltete Vorspann des Films mit der Figur des rosaroten Panthers.

Der rosarote Panther

Der Panther und Clouseau machten dann zunächst getrennt Karriere. Das pinke Raubtier wurde zum Held einer oscarprämierten Zeichentrickserie, die ohne die kalauernden Reime der deutschen „Paulchen Panther“-Bearbeitung des ZDFs noch deutlich eleganter wirkt (wie die fünf Cartoons auf dieser DVD-Box belegen). Clouseau hingegen ging eher zufällig in Serie.

Der rosarote Panther

Peter Sellers sollte in einer Verfilmung des Theaterstücks Ein Schuss im Dunkeln die Hauptrolle spielen, mochte das Drehbuch aber nicht. Er fragte Blake Edwards um Rat. Dieser schlug vor Inspektor Clouseau in die Geschichte einzubauen und Sellers war Feuer und Flamme. Er eignete sich einen durchgeknallten Akzent an und mit dem von Clouseau genervten Chefinspektor Dreyfus (Herbert Lom) und dem allseits angreifenden Diener Cato (Burt Kwouk) führte der Film zwei ganz wichtige Nebenfiguren ein.

Der rosarote Panther

Obwohl Ein Schuss im Dunkeln auch ohne den Panther im Vorspann ein gewaltiger Erfolg wurde, folgte erst einmal kein weiterer Film mit Clouseau, denn Sellers und Edwards wollten zunächst einmal nicht mehr zusammenarbeiten. Daher spielte Alan Arkin 1967 die Titelrolle im von Bud Yorkin inszenierten Film Inspektor Clouseau.

Der rosarote Panther

Erst 1974, nachdem Sellers und Edwards einige Misserfolge zu verzeichnen hatten, rotteten sie sich wieder zusammen und es hieß Der rosarote Panther kehrt zurück. Kurz darauf folgten mit Inspektor Clouseau – Der „beste“ Mann bei Interpol und Inspektor Clouseau – Der irre Flic mit heißem Blick zwei noch komischere Filme mit dem Inspektor und auch 1980 nach Sellers Tod war noch lange nicht Schluss.

Der rosarote Panther

Mit Der rosarote Panther wird gejagt und Der Fluch des rosaroten Panthers (1983, nicht in dieser DVD-Box enthalten) verarbeitete Edwards Filmschnipsel mit Sellers und neu gedrehte Szenen zu mehr oder weniger gelungenen Gagrevuen. Auch Der Sohn des rosaroten Panthers (1992, ebenfalls nicht in dieser DVD-Box enthalten) mit Roberto Benigni als Clouseaus Nachfahre wollte nicht so recht zünden. Nachdem zunächst Chris Rock vorgesehen war, spielte schließlich Steve Martin den neuen Clouseau.

Der rosarote Panther

Extras der DVD-Box: US-Kinotrailer (3:39 min + 3:36 min + 2:36 min + 2:18 min + 2:10 min , verschiedene Formate , Stereo 2.0), sehr interessant, enthalten teilweise extra für die Kinovorschauen hergestellte Zechentrickszenen, “The Pink Panther Story“, eine 29-minütige sehr interessante Dokumentation über die Filmserie, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, “That’s Panthertainment“, eine etwas wahllos zusammengestellte Ansammlung von Outtakes, Ausschnitten und Pressekonferenzen in verschiedenen Formaten (mal anmorph mal nicht), hauptsächlich mit Bezug zu “Der irre Flic mit heißem Blick“, “The Unknown Peter Sellers”, eine hochinteressante 52-minütige Dokumentation über den englischen Komiker, “The Commercial Peter Sellers”: Drei 1-minütige Werbespots für die Barclai Bank, drei 1-minütige Spots für die Fluglinie TWA und ein Making-Of zu den TWA-Spots (4:13 min), “Shots in the Dark”, Galerie mit 110 sehr kleinen Fotos aus dem ersten ”Pink Panther“-Film, Ein Bericht über die “Pink Panther”-Zeichentrickfilme (10:49 min), Fünf Pink Panther Cartoons: “The Pink Phink” (6:33 min, der erste oscarprämierte Trickfilm mit dem Panther von 1964), “Pink Punk Plink“ (6:10 min, 1966, hier dirigiert der Panther ein Orchester und zum Schluss applaudiert Henri Mancini), “Sink Pink“ (6:07 min, 1965), “Dial P for Pink“ (6:02 min, 1965) und „“Pinkled Pink“ (6:05 min, 1965), “The Great DeGaulle Stone Operation“, ein Trickfilm mit dem Inspektor (6:59 min, 1965), Auf der DVD von “Der rosarote Panther“ gibt es eine Extratonspur mit Kommentar vom Regisseur (wahlweise mit Untertiteln) und einen englischsprachigen “Trivia Track“ (nicht untertitelt)

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Looney Tunes – Back in Action

Die Rivalität zwischen Bugs Bunny und Daffy Duck war die Grundlage einiger der besten Zeichentrickfilme aller Zeiten. Wenn das Duo dem trotteligen Jägersmann Elmer Fudd weismachen will, dass es nicht die Saison wäre um Enten bzw. Hasen zu jagen, ist das in den drei köstlichen „Looney Tunes„-Cartoons“ „Rabbit Fire“, „Rabbit Seasoning“ und „Duck! Rabbit! Duck!“ der Anlass für zahlreiche bleihaltige Gags. Wobei Daffy meist den Kürzeren zieht und seinen Schnabel immer wieder neu positionieren muss.

Looney Tunes - Back in Action

Genau diese Situation ist auch der Ausgangspunkt von Joe Dantes „Looney Tunes„-Spielfilm. Daffy ist es hier leid die Rolle des Prügelknaben zu spielen. Er protestiert und prompt wird ihm von der aufstrebenden Studio-Managerin Kate (Jenna Elfman) gekündigt. Diese bittet den Wachmann DJ Drake (Brendan Fraser) die Ente vom Studiogelände zu entfernen. Doch stattdessen zieht Daffy bei DJ ein und erfährt, dass dessen Vater Damian (Timothy Dalton) ein Superspion ist, der von Mr. Chairman (Steve Martin), dem Chef der Acme Corporation, gefangen gehalten wird. Gemeinsam mit Bugs Bunny und Kate wird nun versucht die Welt zu retten.

Looney Tunes - Back in Action

Wer sieht, wie selbstverständlich hier der Humor und der Charme der Warner-Trickfiguren in eine reale Umgebung versetzt werden, kann sich nur wundern, dass zuvor so eine Gurke wie „Space Jam“ entstand. In diesem Kinofilm mussten Bugs Bunny und seine Freunde gemeinsam mit Michael Jordan ein Basketball-Match bestreiten. Der ganz spezieller Humor der Trickfilm-Figuren kam dabei kaum zur Geltung. Ganz anders jetzt in „Looney Tunes – Back in Action„, zumal auch mit Regisseur Joe Dante ein optimaler Komplize gefunden wurde, der schon in Filmen wie „Gremlins“ oder „Die Reise ins Ich ähnlich drauf war und keinen schrägen Gag ausließ. Leider war der turbulente und sehr komische Film kein Erfolg. Trotzdem ist zu hoffen, dass nicht wirklich gilt: „That’s all, Folks!

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Mittlerweile liegt der Film auch auf Blu-ray vor und das Bonusmaterial ist jetzt um einiges umfangreicher ausgefallen, als 10 Jahre zuvor auf DVD. Es werden diese Extras geboten: Eine Ente unter den Looney Tunes (13:04 min), Behind the Tunes (8:48 min), Bang Crash Boom (7:26 min), Best Scenes You’ve Never Seen (10:38 min), Yosemite Sam with TNT (0:09, min), US-Trailer (1:33 min). Noch schöner sind jedoch diese sechs selten gezeigten Looney Tunes Cartoons aus dem Jahre 2004: Duck Dodgers in Attack of the Drones (7:37 min), The Whizzard of Ow (7:10 min), Cock-a-Doodle-Duel (6:46 min), Hare and Loathing in Las Vegas (6:30 min), Museum Scream (7:00 min), My Generation G…G…Gap (6:14 min).

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