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Road to Perdition – Der Comic

In den USA des Jahres 1931 geht es der Familie O´Sullivan trotz der Wirtschaftskrise recht gut. Der 12-jährige Michael O´ Sullivan Jr. verehrt seinen schweigsamen Vater abgöttisch. Er versteckt sich in dessen Auto um endlich zu erfahren, womit dieser sein Geld verdient.

Road to Perdition - Der Comic

Die Wahrheit ist mehr als erschreckend: Michael Jr. beobachtete Michael Sr. dabei wie er im Auftrag des Gangsterbosses John Looney einen Haufen Menschen umbringt. Als Looney erfährt, dass Michael Jr. hinter dies Geheimnis gekommen ist, lässt er dessen Mutter und Bruder umbringen. Michael Sr. hingegen kann einem Anschlag knapp entkommen. Er flüchtet gemeinsam mit seinem Sohn und schmiedet Rachepläne.

Road to Perdition - Der Comic

Max Allan Collins war schon immer von den Gangstergeschichten aus den 30er-Jahren fasziniert. So hat er einige sorgfältig recherchierte Romane über diese Zeit geschrieben und eine ganze Weile auch die Comic-Serie Dick Tracy getextet. Sein ehrgeizigstes Comic-Projekt schrieb er jedoch für den englischen Zeichner Richard Piers Rayner. Hierin verarbeitete er nicht nur wahre Geschehnisse aus seiner Lieblings-Ära sondern auch die Grundsituation von Kazuo Koikes japanischer Manga-Kultserie Lone Wolf and Cub in der ein schweigsamer Samurai gemeinsam mit seinem kleinen Sohn zu einer teilweise sehr blutigen Reise aufbricht.

Road to Perdition - Der Comic

Rayner arbeitete so sorgfältig an den Zeichnungen zu Road to Perdition, dass er vier Jahre zur Fertigstellung der immerhin knapp 300 Seiten des Comics benötigte. Als sie 1998 erschien, erregte die Graphic Novel dann zunächst nicht sonderlich viel Aufsehen. Doch Collins verfasst auch Filmromane und von ihm stammt das Buch zu Der Soldat Ryan. Hierdurch bestand Kontakt zu Steven Spielberg und dieser war sehr angetan von Road to Perdition.

Road to Perdition - Der Comic

So wurde aus dem Comic nicht nur eine DreamWorks-Produktion sondern mit dem erfolgreichen Film im Rücken doch noch ein Bestseller. Auch bei uns ist es ja eher eine Seltenheit, dass ein Comic bei einem großen Verlag wie Heyne erscheint und in den Buchhandlungen zumindest für einen Monat prominent präsentiert wird. Leider durfte Max Allen Collins nicht das Drehbuch zum Film verfassen, sondern mal wieder nur das „Buch zum Film“ . Doch außerdem arbeitet er an zwei Roman-Fortsetzungen, die das weitere Schicksal von Michael O´Sullivan Jr. erzählen: Road to Purgatory und Road to Paradise.

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Lincoln

Kurz nach Timur Bekmambetovs Abraham Lincoln – Vampirjäger startet eine etwas ernsthaftere Filmbiographie des 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Steven Spielberg hat diesen Film schon sehr lange geplant und ursprünglich war Liam Neeson für die Titelrolle vorgesehen. Doch dieser befand nach einigen Jahren intensiver Vorbereitung, dass er mittlerweile zu alt für den Part sei.

Lincoln

Daniel Day-Lewis übernahm schließlich die Rolle und ist oftmals unter dem aufwändigen Make Up kaum zu erkennen. Sein erster Auftritt als Präsident zeigt ihn ziemlich steif sitzend auf einem Podest, während er sich die Geschichten einiger Nordstaaten-Soldaten anhört (später ist ehe er derjenige, der immer eine Anekdote parat hat).

Lincoln

Wenn sich Day-Lewis/Lincoln schließlich aus seinem Stuhl erhebt und leicht zappelnd eine kleine Ansprache hält, lässt dies an die animatronische Puppe aus der Disneyland-Attraktion “Great Moments with Mr. Lincoln“ denken.

Lincoln

Während Day-Lewis sich anscheinend vor lauter Ehrfurcht kaum traut in seiner Hauptrolle mal ein bisschen Gas zu geben., macht Tommy Lee Jones als fanatischer Sklaverei-Gegner Thaddeus Stevens einen sehr viel lebendigeren Eindruck. Der sonst eher stoische Darsteller geht in seiner kleinen aber wichtigen und gut geschriebenen Rolle voll auf. Jones macht jeden seiner Auftritte zu einem Kabinettstückchen. Gleiches gilt für Sally Field als Lincolns Gattin Mary Todd, auch wenn ihr das Drehbuch wenig mehr als einen beeindruckenden Moment einräumt.

Lincoln

Spielberg liefert keine komplette Lincoln-Biographie, sondern erzählt einen wichtigen Abschnitt aus dessen letzten Lebensjahr 1865. Der amerikanische Bürgerkrieg geht langsam aber sicher siegreich für den Norden zu Ende. Doch bevor Frieden herrscht, möchte Abraham Lincoln noch ein Gesetz durch den Kongress bringen, das die Sklaverei ein für alle mal abschaffen soll. Doch die dafür nötigen Stimmen können mit legalen Mitteln nicht beschafft werden…

Lincoln

Lincoln ist ein durchaus zeitloser Politthriller über Lobbyismus und darüber, dass jemand der Gutes tun will, sich gelegentlich auch die Hände schmutzig machen muss. Witzigerweise waren Anno 1865 die US-Republikaner als Gegner der Sklaverei die fortschrittlichere Partei, während es mittlerweile die US-Demokraten sind, die den ersten schwarzen Präsidenten gestellt haben.

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Jurassic Park III

Die Beziehung zwischen dem famosen Paläontologe Alan Grant (Sam Neill) und seiner Kollegin Ellie Sattler (Laura Dern) hat anscheinend nicht so recht geklappt. Sie hat ein Kind von einem anderen Mann, aber Alan und Ellie sind weiterhin gute Freunde. Außerdem schwört Grant Stock und Stein, dass ihn keine Macht der Welt wieder auf gewisse gefährliche und abgelegene Inseln bringen kann.

Jurassic Park III

Als ihm jedoch ein gewisser Paul Kirby (William H. Macy) einen Scheck mit ganz viel Nullen andreht, bricht Grant recht schnell (und für den Zuschauer nicht wirklich nachvollziehbar) mit diesen Grundsätzen. Doch Kirby entpuppt sich selbst als Null, denn er arbeitet in einem Haushaltswaren-Geschäft und sucht gemeinsam mit seiner Ex-Frau Amanda (Téa Leoni) nach seinem verschwundenen Sohn. Zusammen mit Grant können wir jetzt dabei zusehen, wie die Familie Kirby langsam aber sicher wieder zueinander findet.

Jurassic Park III

Soweit die Story, die garantiert für niemanden der Grund ist, sich diesen Film anzusehen. In erster Linie geht es natürlich wieder um Dinos und da dauert es schon eine ganze (und manchmal etwas zähe) Weile bis wir endlich einen ersten Blick auf die Urwelt-Viecher werfen dürfen. Hauptgefahrenquelle sind mal wieder die Raptoren, die neuerdings sogar miteinander (und später auch noch ein wenig mit Grant!) sprechen können. Als Neuzugang gibt es neben einigen Flugechsen noch den gewaltigen Spinosaurus. Dieser kämpft in der tricktechnisch wohl gelungensten Szene gegen einen T-Rex.

Jurassic Park III
Da 2001 nicht Steven Spielberg sondern Joe Johnston (Captain America, Rocketeer, The Wolfsman) Regie führte und John Williams keine neue Musik beisteuerte, war nicht allzu viel zu erwarten. Doch genau genommen war ja auch schon der zweite Teil von Jurassic Park eine Enttäuschung und überzeugte eigentlich nur in den Trickszenen. Diese Tendenz setzt sich hier erwartungsgemäß fort (erst Jurassic World war eine gelungene Fortsetzung). Es wirkt immer wieder so, als wenn die in regelmäßigen Abständen eingestreuten tollen Spezialeffekte entschädigen sollen für die sträflich unterforderten Darsteller (der großartige William H. Macy hat ähnliche Typen schon mit sehr viel mehr Bravour verkörpert), sowie für die vorhersehbare und klischeehafte Handlung.

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Men in Black

MIB war 1997 der absolute Kassenknüller. Dank eines originellen Trailers (Will Smith und Tommy Lee Jones ziehen ihr Blues-Brothers-Outfit, inklusive schwarzer Unterhosen, an und gehen seelenruhig mit dicken Wummen auf Alien-Hatz) konnten der Film und sein zugehöriger Soundtrack in die vordersten Chartpositionen gepusht werden.

Men in Black

Nun war zu vermuten, dass sich hinter diesem cleveren Marketing-Konzept ein ziemlich mickriger, notdürftig und hastig zusammengestoppelter Film verstecken würde. Doch aus einer Comic-Serie entsprungenen Men in Black schlagen sich mehr als wacker und brauchen eine ganze Weile bis ihnen, beim unerwartet schlappen Finale, schließlich doch noch die Luft ausgeht.

Men in Black

Zuvor erzählt uns Regisseur Barry Sonnenfeld, der nach seinem unverdient hochgelobten Schnappt Shorty wieder – wie zuvor bei seinen Filmen mit der Addams Family – wieder Vollgas gibt. Absolut plausibel und nachvollziehbar wird von zahlreichen außerirdischen Emigranten erzählt, die New York ganz unauffällig bevölkern. Die unscheinbaren schwarzen Männern achten darauf, dass dich die ETs an die Spielregeln halten.

Men in Black

Der von Steven Spielberg produzierte Film, der niemals direkt zugibt eine Komödie zu sein, ist mindestens so komisch wie Ghostbusters, funktioniert aber auch als halbwegs ernsthafter Buddy-Krimi mit Tommy Lee Jones (trocken und verantwortungsbewusst) und Will Smith (noch nicht ganz trocken und risikofreudig) als ungleiche Partner, die sich aneinander gewöhnen müssen.

Men in Black

Nachdem MIB weltweit fast 600 Millionen Dollar einspielte, war die Fortsetzung eigentlich eine reine Formsache. Zwar ist im Vorspann zu lesen, dass auch der zweite Film „nach dem Malibu-Comic von Lowell Cunningham“ entstand, doch eigentlich speist sich „Men in Black“ eher aus den allgemeinen Mythen rund um die Ufo-Sichtungen. So wollen sehr viele Augenzeugen in den USA nicht nur allerlei unmöglichen Dinge gesehen haben, sondern auch immer wieder diese mysteriösen Männer in ihren schwarzen Anzügen. Hierbei soll es sich um Mitarbeiter einer geheimen Regierungsbehörde handeln, die immer alle Spuren beseitigen und daher unverzichtbare Zutaten für sehr viele Verschwörungstheorien sind.

Men in Black

Die Schöpfer des ersten MIB-Filmes hatten dann auch noch die ziemlich geniale Idee, aus New York City ein Asyl für Aliens zu machen, weil diese dort ja am wenigsten auffallen. Dieser nicht so weit von der Realität entfernte Einfall, das Zusammenspiel zwischen dem coolen Tommy Lee Jones als Agent K und dem plappermäuligen Will Smith als Agent J, Barry Sonnenfelds sehr eigener visueller Stil, sowie ein ganzes Bataillon cooler Aliens machte MIB zu einem einzigen Vergnügen. Doch viele tolle Dinge sind beim zweiten Mal schon sehr viel weniger toll. Das gilt leider auch für MIB 2 oder MIIB wie auf manchem Plakat zu lesen ist. Meistens wiederholt der zweite Teil nur jene Situationen, die im Vorläufer so erfrischend wirkten.

Men in Black
Wir erinnern uns, am Ende von MIB hatte Agent Jay seinen Kollegen Kay in den verdienten Ruhestand geschickt und ihn mittels dieses blitzenden Stabes alles vergessen lassen. In „MIIB“ arbeitet Agent Kay jetzt seltsamerweise bei der Post, was ja nicht wirklich ein toller Ruhestand für einen verdienten Weltenretter ist. Dann kommt auch noch heraus, dass alle seine Kollegen auf dem Provinz-Postamt Aliens sind, was zwar visuell ein bisschen was hermacht, aber völlig sinnlos ist. Tja, und so schleppt sich MIIB von pseudo-originellem Höhepunkt zu pseudo-lustigem Einfall über die eigentlich eher kurze Laufzeit und endet schließlich in einem Finale, das wahrscheinlich auch nicht gelungener gewesen wäre, wenn es sich im Bereich des World Trade Centers zugetragen hätte.

Men in Black

Doch ein paar gute Haare wollen wir doch noch am Film lassen: Die Eröffnungsnummer mit dem Riesenwurm in der U-Bahn hat Drive, Michael Jacksons Gastauftritt ist witzig und Lara Flynn Boyle („Twin Peaks“) ist eine wirklich außerirdisch gute Bedrohung für unsere Agenten.

Men in Black

Zwischen MIB und MIB2 vergingen 5 Jahre. Da der zweite Teil war weniger erfolgreich (und gelungen) als das Original war, sollten 10 Jahre vergehen, bis Men in Black 3 in die Kinos kam. Doch das Warten hat sich gelohnt, denn der dritte Teil ist vielleicht sogar der beste Film der ganzen Reihe.

Men in Black

Will Smith zweifelt als Agent J noch stärker als zuvor daran, ob sein Partner Agent K wirklich ein Mensch ist oder ob er nicht ein weiterer der zahlreichen Aliens ist, die New York bevölkern. Doch eine Mission zwingt J dazu ins Jahr 1969 zu reisen und dort trifft er den jüngeren K, der ein richtig netter Kerl ist. Was hat ihn nur so verbittert gemacht?

Men in Black

Auch Men in Black 3 gibt es ganz viele lustige Aliens zu bestaunen, die Rick Baker wieder mit viel Liebe zum Detail entworfen hat. Auch in Sachen Action wird Einzigartiges geboten. Unglaublich wie naturalistisch und atemberaubend der große Showdown (Achtung Spoiler!) auf der Startrampe der Apollo-11-Mission in Szene gesetzt wurde. Witzig ist es hingegen die Wahrheit über Andy Warhol zu erfahren.

Men in Black

Doch das ganz große Plus des Filmes ist, dass er viel Herz hat und mit Josh Brolin (Thanos in Avengers Endgame) die Idealbesetzung für den jungen K gefunden wurde.

Men in Black

2019 gab es mit Men in Black International noch einen kleinen Nachschlag, der jedoch eigene Wege ging. Das in Thor 3: Tag der Entscheidung gut harmonierende Duo Chris Hemsworth und Tessa Thompson trat als Agent H und Agent M mäßig erfolgreich in die Fußstapfen von K und J.

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Cats

Knapp 40 Jahre nach der Bühnenprämiere kommt (endlich?) eine Verfilmung von Andrew Lloyd Webbers Cats in die Kinos. Der anhaltende Erfolg des Musicals liegt sichere nicht an der kaum vorhandenen Geschichte. Basierend auf Gedichten von T. S. Eliot wird erzählt, wie sich alljährlich eine Horde Katzen auf einem Schrottplatz trifft und dort die Ballkönigin wählt, die in den Katzenhimmel kommt…

Cats

Diese kaum vorhandene Story ist Vorwand um allerlei als Katzen geschminkten Darstellern die Gelegenheit zu geben ihre Tanzkünste zu demonstrieren und perfekt funktionierende Ohrwürmer zu schmettern. Wer anfällig für Katzen oder Musicals ist, kann live durchaus seinen Spaß haben. Im Kino hingegen sieht es etwas anders aus, selbst wenn Judi Dench, Taylor Swift, Idris Elba und Ian McKellen zuzm digitalen Kinderschminken angetreten sind und sich die Tatzen lecken.

Cats

Ursprünglich wollte Steven Spielberg aus Cats einen Animationsfilm machen, dabei ist es zum Teil auch geblieben. Anstatt aufwändiges Make-Up zu verwenden, bekamen die Darsteller am Rechner Fell, sowie sich ständig in Bewegung befindende Ohren, Schwänze und Barthaare verpasst. Das vor dem Hintergrund eines ebenfalls großteils am Rechner erzeugten London in Szene gesetzte Ergebnis ist gewöhnungsbedürftig bis albern.

Cats

An der Geschichte wurde etwas herumgeschraubt, der Musical-erfahrene Regisseur Tom Hopper (The King’s Speech, Les Misérables) verlegte den Ball in ein Theater und versuchte nicht immer erfolgreich an der Spannungsschraube zu drehen. Ein Glücksgriff war jedoch die Ballerina Francesca Hayward, die in Cats ihre erste Filmrolle spielt. Als Kätzchen Victoria, das von ihren Besitzern ausgesetzt wurde, vermittelt sie glaubhaftes Staunen über das turbulente Geschehen auf ihrem ersten Katzenball und erleichtert es dem Betrachter das Ganze halbwegs erträglich zu finden.

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Stranger Things

Robert Kirkman und das Team, das aus seinem Comic The Walking Dead eine erfolgreiche Serie machte, erzählen eine (möglicherweise) nie enden wollende Zombie-Geschichte. Die Zwillinge Matt und Russ Duffer hingegen starteten 2016 auf Netflix eine Art unendliche Hommage an jene wundervollen Filme, die Steven Spielberg in den 80er-Jahren inszenierte und produzierte.

Stranger Things

Der rote Faden der noch recht düster gehaltenen ersten Staffel orientierte sich ohne Zweifel an E. T. – Der Außerirdische. Die Handlung spielt 1983 in der Kleinstadt Hawkins in Indiana. Dort verschwindet der 12-jährige Willy Byers. Seine Freunde Mike, Dustin und Lucas machen sich auf die Suche. Im Wald finden sie ein Mädchen mit kurzgeschorenen, Haare, das über paranormale Fähigkeiten verfügt. Da die Kleine auf dem Arm die Tätowierung 011 trägt, nennt das Trio sie “Elfie“ (Im Original: El) und versteckt sie vor den Erwachsenen…

Stranger Things

Geschickter noch als J. J. Abrams in Super 8  verarbeiten die Duffer-Brothers hier Elemente aus Filmen wie Poltergeist, Die Goonies oder John Carpenters Das Ding aus einer anderen Welt, die ungefähr genauso alt wie sie selber sind. Mit Winona Ryder in der Rolle von Royce Byers, der Mutter des verschollenen Jungen, wurde eine Darstellerin verpflichtet, deren Karriere Ende der 80er-Jahre mit Tim Burtons Beetlejuice startete. Als zweitwichtigster Erwachsener fungiert David Harbour (Hellboy: Call of Darkness) als Chief Hooper, wobei die Duffers hier die Namen von zwei Hauptfiguren aus Der weiße Hai kombinierten.

Stranger Things

Doch in erster Linie wird die Geschichte aus der Sicht eines von Staffel zu Staffel umfangreicher werdenden Ensemble von irrsinnig sympathischen Heranwachsenden erzählt. Diese werden nicht nur mit immer gigantischeren Monstern und Geheimlaboratorien konfrontiert, sondern auch mit den Wundern der zwischenmenschlichen Gefühle. Das alles ist so rasant, witzig, clever und zu Herzen gehend erzählt, dass der in der dritten Staffel an einer wichtigen Stelle geschmetterte Song The Neverending Story die Hoffnung weckt, dass die Duffers uns noch so lange wie möglich von seltsamen Dingen erzählen werden.

Stranger Things

Ein seltsames Ding ist, dass es bei uns noch keine DVD-Veröffentlichung von Stranger Things gibt, während in den USA bereits toll gestaltete Editionen der ersten drei Staffeln, teilweise in Form von Videocassetten, erschienen sind.

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Die Goonies

Die Goonies, eine Kinderbande, finden auf dem Dachboden eine mysteriöse Schatzkarte eines berüchtigten Piraten. Um zu verhindern, dass die Häuser ihrer Eltern wegen eines Country Clubs abgerissen werden, beschließen sie auf die Suche nach dem Piratenschatz zu gehen – und damit beginnt ein Abenteuer, das ihre kühnsten Träume übertrifft. Nicht nur, dass Falltüren, hinabstürzende Felsen und andere haarsträubende Fallen ihren Weg durch das unterirdische Labyrinth Säumen, sie werden auch noch von einer gefährlichen Gangsterfamilie verfolgt, die es ebenfalls auf das Gold abgesehen hat…

Die Goonies

Nach einem Drehbuch von Chris Columbus, des späteren Regisseurs von Harry Potter, inszenierte Richard Donner (Lethal Weapon, Das Omen, Superman) 1985 eine Art Jäger des verlorenen Schatzes für Heranwachsende. Eine Gruppe Jugendlicher, die sich selbst Goonies nennt, leidet darunter, dass ihr Wohnviertel für einem Tennisplatz platt gemacht werden soll. Auf einem Dachboden entdecken sie eine Schatzkarte und die wilde Jagd nach einem Piratenschiff, in die auch noch eine Diebesbande verwickelt ist, kann beginnen.

Die Goonies

Im Gegensatz zu seinen sonstigen Filmen, setzt Richard Donner hier weniger auf ausgefeilte Charaktere oder Action-Szenen, sondern jagt eine Horde etwas nerviger Halbwüchsiger durch eine rastlose Handlung ohne allzu viel wirklich originelle Ideen. Dank der sehr guten DVD-Aufbereitung ist der Film für alle Freunde aufwendiger Action-Filme doch von einem gewissen Interesse.

Die Goonies

Extras der DVD: “Making of“, eine knapp 7-minütige kleine aber feine Dokumentation über die Dreharbeiten, wahlweise mit deutschen Untertiteln; US-Kinotrailer (2:36 min, 16 : 9, anamorph, Stereo 2.0); Extratonspur mit Kommentar vom Regisseur und von allen Darstellern der Goonies, die während sie ihre Kommentare sprechen auch immer mal wieder im Bild zu sehen sind, nicht untertitelt; Ein sehr ausführliches Musikvideo: “Goonies R Good Enough“ von Cyndi Lauper (12:06 min, Vollbild, Stereo 2.0); Drei entfallene Szenen (6:56 min, 16 : 9, nicht anamorph, Stereo 2.0) , wahlweise mit deutschen Untertiteln. Darunter eine sehr lustige Szene mit einem Riesenkraken und eine Szene, die die Goonies noch etwas exakter charakterisiert als dies im Film der Fall ist.

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Super 8

Das waren noch Zeiten als Steven Spielberg das Publikum mit von ihm inszenierten oder produzierten Filmen wie E. T., Unheimliche Begegnung der Dritten Art, Gremlins, Die Goonies oder Poltergeist überraschte, leicht schockierte und vor allem amüsierte. Alle diese Werke spielen in einer gesichtslosen US-Vorstadt, handeln von altklugen Kindern mit ebensoviel Tatendrang wie Medienkompetenz und von ihren überforderten Mittelklasse-Eltern. Es ist nur konsequent, wenn J. J. Abrams eine (lustigerweise auch noch von Spielberg produzierte) Hommage an Filme dieser Art im Jahre 1979 spielen lässt.

Super 8

Der Auftakt von Super 8 ist grandios: Im Stahlwerk von Lilian, Ohio wird an einer Tafel die dreistellige Zahl von unfallfreien Tagen auf einen umgeändert, in der nächsten Einstellung sitzt ein 13-jähriger Junge namens Joe Lamb einsam auf einer Schaukel und trägt einen schwarzen Anzug. Joes Vater ist der Sheriff des Ortes und möchte nicht, dass sein Sohn weiterhin gemeinsam mit seinen seltsamen Freunden auf Super 8 einen Zombie-Film dreht. Doch Joe lässt sich bremsen, verliebt sich in die Hauptdarstellerin des Amateur-Films (der während des Nachspanns komplett gezeigt wird) und muss sie aus den Klauen eines Monsters befreien, das aus einem Transport-Güterzuges der Air Force entkommen ist…

Super 8
Wenn Super 8 versucht zunehmend spannender zu werden, verliert der Film etwas an Subtilität und die seltsame Gegenlicht-Dramaturgie befremdet etwas. Doch ansonsten beschwört Abrams echtes Spielbergsches Frühwerk-Feeling. Dies liegt ganz sicher auch an seinem Komponisten Spezi Michael Giacchino, der für J. J. Abrams bereits Alias, Lost, Mission Impossible III und Star Trek vertonte. Mit dem mehr als 100 Musiker umfassenden Hollywood Studio Orchester und einer Hammondorgel sorgte Giacchino für sanfte aber bedrohliche Töne in der Tradition von John Williams oder Jerry Goldsmith. Die Soundtrack-CD konzentriert sich auf den Orchester-Score, erfreut durch lange Laufzeit und nicht verwendete Bonus-Tracks.

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Tim Burton: Dumbo

1941 produzierte Walt Disney mit seinem vierten abendfüllenden Zeichentrickfilm Dumbo eins seiner schönsten Werke. Genau wie Steven Spielberg, der einen Ausschnitt aus Dumbo sehr markant in seinem Spektakel 1941 einbaute, ist auch Tim Burton ein großer Bewunderer des Zeichentrick-Klassikers. Seit 2015 ist bekannt, dass Burton, der in den 80er Jahren für die Firma Disney als Animator tätig war, eine Realfilm-Version von Dumbo in Szene setzen wird.

Tim Burton: Dumbo
© 2019 Disney

Dem fertigen Film ist jederzeit anzumerken, dass hier mit sehr viel Sorgfalt und Respekt gegenüber dem Original gearbeitet wurde. Anders etwa als in Jon Favreaus Realverfilmung von Disneys Zeichentrick-Klassiker Das Dschungelbuch wurde hier darauf verzichtet die computeranimierten Tiere reden zu lassen. Stattdessen wurde der kleine Elefant, der dank seiner großen Ohren fliegen kann, mit interessanten menschlichen Charakteren umgeben.

Tim Burton: Dumbo
© 2019 Disney

Zentrale Figur ist der von Colin Farrell verkörperte Holt Farrier, der aus dem Ersten Weltkrieg zurückkehrt und große Schwierigkeiten hat, wieder in seinem Job als Zirkus-Reiter zu arbeiten. Das liegt nicht nur daran, dass er im Krieg einen Arm verloren hat, sondern der durch Florida vagabundierende Zirkus von Direktor Max Medici (Danny De Vito) leidet Not. Eins der wenigen noch verbliebenen Tiere ist der kleine Elefant Dumbo, um den sich Farriers Kinder Milly und Joe kümmern.

Tim Burton: Dumbo
© 2019 Disney

Vor dem Hintergrund einer Familiengeschichte, erzählt Burton in der ersten Hälfte seiner Version von Dumbo recht werkgetreu die Handlung des nur 63 Minuten langen Animationsfilm nach. Doch nachdem Dumbo schließlich zur Attraktion des kleinen Wanderzirkus geworden ist, geht es bei Burton erst richtig los und es folgen große Auftritte seiner Stammschauspieler Michael Keaton (Beetlejuice, Batman) und Eve Green (Dark Shadows, Die Insel der besonderen Kinder).

Tim Burton: Dumbo
© 2019 Disney

Während Green glaubhaft die französische Trapez-Akrobatin Colette Marchant verkörpert, spielt Keaton mit voller Wucht den ebenso pompösen wie skrupellosen Unternehmer V. A. Vandevere der Medicis Zirkus aufkauft und einverleibt in seinen protzigen Vergnügungspark Dreamland, den es zu Anfang des letzten Jahrhunderts tatsächlich in Coney Island gab. Recht schnell wird klar, dass dieser schillernde Ort krasse Schattenseiten hat…

Tim Burton: Dumbo
© 2019 Disney

Es ist lange her, dass Tim Burton ein so rundum zufriedenstellender Film wie Dumbo gelungen ist. Dank eines liebevoll nostalgisch ausgestalteten Hintergrund gelingen Burton beeindruckende Bilder, was die Darsteller jedoch nicht davon abhält glaubwürdig zu agieren. Selbst das (Vorsicht Spoiler!) historisch wenig glaubhafte, weil ganz schön politisch korrekte, Ende fügt sich nahtlos ins positive Gesamtbild ein.

Tim Burton: Dumbo
© 2019 Disney

Die Blu-ray enthält neben 111-minütigen Hauptfilm noch diese Extras: Ein spektakulärer Cast (8:20 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln), Ein besonderer Elefant (5:50 min), Atemberaubende Sets und Kostüme (7:40 min), Zusätzliche Szenen (7:47 min), Easter Egg Parade (3:53 min), Gags & Pannen (1:57 min), Musikvideo „Baby Mine“ von Arcade Fire (2:59 min)

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Falsches Spiel mit Roger Rabbit

Die Zeichentrickfigur Roger Rabbit bittet den Detektiv Eddie Valiant seine Frau zu beschatten. Er verdächtigt die umwerfende Toon-Dame, dass sie ihn mit einem bekannten Gag-Schreiber betrügt und Eddi soll ihm belastende Fotos der beiden beschaffen.

Falsches Spiel mit Roger Rabbit

Als kurz darauf der Gag-Schreiber ermordet aufgefunden wir, fällt der Verdacht natürlich sofort auf Roger. Um seinen, etwas nervigen, aber liebenswerten Freund zu befreien, beginnt Eddi mit Nachforschungen die Roger entlasten sollen. Allerdings sind ihm schon der dunkle Richter Doom und seine Bande fieser Wiesel auf den Fersen, so dass Eddi von einer brenzligen Situation in die nächste stolpert…

 Falsches Spiel mit Roger Rabbit

Für diesen Film vereinigte sich die Walt Disney Company (bzw. ihre Filiale Touchstone) mit Steven Spielberg und drehten eine liebevolle Hommage an die Welt der Cartoons. Der Film spielt 1947 in einem Los Angeles, das über einen ganz besonderen Stadtteil verfügt. Dieser heißt Toontown und wird ausschließlich von Zeichentrickfiguren bevölkert.

Falsches Spiel mit Roger Rabbit

Hierbei handelt es sich nicht nur um Vertreter der Disney-Familie, sondern auch um die Looney Tunes der Warner Brothers. Bevor es zu dieser Zusammenarbeit kommen konnte, waren zähe Verhandlungen erforderlich, die festlegen dass Mickey Mouse nicht länger als Bugs Bunny zu sehen war und Daffy Duck nicht größer herauskam als sein Nachnamensvetter Donald Duck.

Falsches Spiel mit Roger Rabbit

Diese Kompromisse sind dem tricktechnisch immer noch höchst beeindruckenden Film anzumerken. Falsches Spiel mit Roger Rabbit ist voller liebenswerter Figuren und ungewöhnlicher Situationen. Doch die ungebremste Chaotik der frühen Disney-Cartoons und der noch durchgeknallteren Warner-Zeichentrickfilme wird nur in der Form von Zitaten erreicht. Trotzdem ist die als Krimi getarnte Kombination aus Trick- und Realfilm ein Fest für die Augen.

Falsches Spiel mit Roger Rabbit

Extras der Blu-ray: Autokommentar von Regisseur Robert Zemeckis (Zurück in die Zukunft) und weiteren Crewmitgliedern, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; „Abgefahrene Roger Rabbit-Shorts“: Im Anschluss an “Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ entstanden noch drei Kurzfilme, die im Vorprogramm von den Kinofilmen “Liebling, ich hab´die Kinder geschrumpft“, “Dick Tracy“ und “Die Spur des Windes“ liefen: “Roger in Nöten“ (“Tummy Trouble“, 1989, 8:08 min), “Roger im Rausch der Raserei“ (“Roller Coaster Rabbit“, 1990, 8:11 min) und “Roger auf Abwegen“ (“Trail Mix-Up“, 1993, 9:09 min), alle Filme in 16:9 anamorph und wahlweise in englischer (Dolby 5.1), französischer (Dolby 2.0) oder spanischer (Dolby 2.0) Sprache, die noch auf der DVD vorhandene deutsche Tonspur fehlt;

Falsches Spiel mit Roger Rabbit

“Tooniges Making Of“: Charles Fleischer, der Roger Rabbit seine Stimme lieh führt durch einen mäßig verrückten Hintergrundbericht (10:55 min); Vorher und nachher (3:07 min); Eine zusätzliche und sehr lustige Szene, bei der Bob Hoskins einen Cartoon-Schweinekopf verpasst bekommt (mit Anmoderation: 5:30 min); Toon Doubles (3:14 min); Hinter den Kulissen (36:37 min); Am Drehort (4:50 min)

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