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Dune – Ultimate Edition

Zeitnah zum Kinostart von Denis Villeneuves Neuverfilmung von Frank Herberts Science-Fiction Klassikers veröffentlichte Koch Films eine sehr gut aufgemachte Media-Book-Edition von David Lynchs 1984 entstandener Version von Dune – Der Wüstenplanet.  Auf Blu-ray und UHD sind neue 4K-Abtastung vom Originalnegativ enthalten. Außerdem liegt noch eine Scheibe mit interessantem neu produzierten Bonusmaterial bei.

Dune - Ultimate Edition

Darunter befinden sich die 82-minütige aus zahlreichen Interview-Statements zusammengefügte Doku Der Schläfer muss erwachen, sowie ein aufschlussreiches Interview mit Jürgen Prochnow, der seinerzeit den Herzog Leto Atreides spielte. Prochnow kommt ins Schwärmen, wenn er davon erzählt, wie er mit der Concorde für einen Tag von London nach New York geflogen wurde, um David Lynch zu treffen.

Dune - Ultimate Edition

Beide waren sich sehr sympathisch und auch mit Sting und Kyle MacLachlan, der seinen Sohn Paul spielte, blieb Prochnow in Kontakt. Der Hauptdarsteller aus Das Boot schildert aber auch, wie entsetzt er war als er Dune erstmals im Kino sah. Lynch hatte nicht das Recht den Film nach seinen Vorstellungen zu schneiden. Daher blieben zwar alle spektakulären Szenen im Film, doch viele zum Verständnis nötige Sequenzen wurden weggelassen.

Dune: Der Wüstenplanet – Extended TV Version

Einen Eindruck dessen, was dem Zuschauer vorenthalten blieb, liefert eine dreistündige TV-Fassung des Films. Diese wurde 1988 im US-TV ausgestrahlt wurde und ist seitdem in unterschiedlichsten Fassungen fürs Heimkino erschienen. Als Einleitung gabe es hier anstelle des Prologs von Virgina Madsen als Prinzessin Irulan eine kommentierte Zusammenstellung von mehr oder weniger gelungenen Zeichnungen.

Dune - Ultimate Edition

Eine sensationell aufgemachte Dune-Ultimate-Edition von Koch Films enthält neben dieser Fassung auch noch den ebenfalls dreistündigen sogenannten Spicediver-Cut. Dieser von einem Fan zusammengeschnittene Version gelingt es die Geschichte sehr viel schlüssiger zu erzählen, als dies in der Kino- und der TV-Fassung der Fall ist.

Dune - Ultimate Edition

Die Veröffentlichung der Ultimate Edition von Dune hat sich immer wieder verzögert. Doch die lange Wartezeit hat sich gelohnt und die Lieferung war eine echte Überraschung. Insgesamt sieben Silberlinge – hier gibt es Infos zum Inhalt –  stecken in vier Buchhüllen, die sich sicher aufbewahrt in einer Box aus durchsichtigen Kunststoff befinden.

Dune - Ultimate Edition

Dieser Behälter im Briefkastenformat ist ein echter Hingucker. Die Box enthält neben dem deutschen und dem US-Filmplakat im Format 40 x 52 cm auch ein A4-Fotobuch mit Entwürfen und Setfotos von Production Designer Ron Miller, sowie einem launigen Text von Paul Poet.

Dune - Ultimate Edition

Eine besonders schöne Beigabe ist die zuvor in Deutschland nur in einer nicht sonderlich gelugenen Version erschienene Dune-Comic-Adaption von Bill Sienkiewicz, die mir einen eigenen Artikel wert ist. Inhaltlich wie optisch entstand mit dieser Edition die sehr ansprechende Veröffentlichung eines Films, der bei jeder weiteren Sichtung noch stärker fasziniert.

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Bill Sienkiewicz: Dune – Comic zum Film von David Lynch

Ende 1984 kam David Lynchs Verfilmung von Frank Herberts kultisch verehrten Science-Fiction-Roman Dune – Der Wüstenplanet in die Kinos. Da ein Blockbuster in den Dimensionen von Star Wars zu erwarten war, wurde eine Unmenge von Merchandise produziert. Neben einer erstaunlich vielfältigen Palette von Action-Figuren, veröffentlichte Marvel einen bemerkenswerten Comic zum Film.

Bill Sienkiewicz: Dune - Comic zum David Lynch Film

Als Zeichner konnte Bill Sienkiewicz verpflichtet werden, der Ralph Macchios Adaption in großartigen Zeichnungen umsetzte. Sienkiewicz fing nicht nur die Atmosphäre des Films sehr gut ein, sondern – da Marvel die „Likeness Rights“ erworben hatte – auch die Ausstrahlung von charismatischen Darstellern wie Kyle MacLachlan, Jürgen Prochnow, Max von Sydow, Patrick Stewart oder Sting.

Bill Sienkiewicz: Dune - Comic zum David Lynch Film

Der Zeichner sollte später in Comics wie Elektra: Assassin oder Stray Toasters seinen meisterlichen Umgang mit Farben eindrucksvoll unter Beweis stellen. Es ist schade, dass Sienkiewicz seine Dune-Adaption nicht selber kolorierte. Zum Einsatz kam Michael Higgins, unter dessen greller Farbgebung leider viele Details der großartigen Zeichnungen verschwanden.   

Bill Sienkiewicz: Dune - Comic zum David Lynch Film

Der Comic erschien in den USA noch vor der Premiere von Dune. Später folgte eine großformatige Ausgabe als Band 36 der Reihe Marvel Super Special. Im April, Mai und Juni 1985 folgte noch eine Veröffentlichung als dreiteilige Heftserie.

Bill Sienkiewicz: Dune - Comic zum Film von David Lynch

Letztere hätte Marvel ganz sicher nicht herausgebracht, wenn Dune tatsächlich der große Misserfolg gewesen wäre, als der der Film häufig dargestellt wird. In Deutschland erschien die Adaption bei Interpart als Kino-Special-Comic-Album Nr. 1 als Album mit einem nicht sonderlich überzeugenden Titelbild vom ansonsten hervorragenden Michael Goetze.

Bill Sienkiewicz: Dune - Comic zum Film von David Lynch

Gekrönt mit einem großartigen Cover von Sienkiewicz (siehe oben) liegt mittlerweile eine optimal aufgemachte Edition des Comics im Prestige-Format vor. Diese enthält im Anhang auch noch einige der schönen Schwarzweiß-Seiten. Einziger Schönheitsfehler ist, dass dieses Ausgabe nur als Bestandteil der liebevoll aufgemachten Dune-Ultimate-Edition von Koch Films erhältlich ist.

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Constantine: City of Demons

John Constantine wurde erstmals von Alan Moore in der Serie Swamp Thing eingeführt. Bereits 1984 im US-Heft 25 zeichnete Steve Bissette einen Charakter, der ein wenig wie Sting aussah und da ihm diese Figur gefiel, machte Alan Moore ein Jahr später im Heft 37 John Constantine daraus.

DC Constantine: City of Demons

Der manipulative und scheinbar allwissende Dämonenjäger wurde so populär, dass ihn Neil Gaiman (Sandman) 1990 im ersten Band seiner Bücher der Magie, als einen der vier manteltragenden Fremden einsetzte, die den etwas an Harry Potter erinnernden Tim magisch ausbilden. Ab 1988 erhielt John Constantine schließlich seine eigene Comic-Serie Hellblazer, die zunächst von Jamie Delano getextet wurde. 1991 gab es eine bemerkenswerte Entwicklung, denn Hellblazer wurde zum ersten US-Comic von Garth Ennis. Dieser startete danach gemeinsam mit dem Hellblazer-Zeichner Steve Dillon mit Preacher und Punisher voll durch.

DC Constantine: City of Demons

2005 entstand ein Kinofilm in dem aus dem kettenrauchenden Briten John Constantine ein alkoholsüchtiger von Keanu Reeves verkörperter US-Amerikaner wurde. Der Erfolg blieb aus, was auch für eine 2014 gestartete TV-Serie mit Matt Ryan galt, die bereits nach 13 Episoden eingestellt wurde. Doch der Waliser Ryan hat durchaus seine Fans, was zu Gastauftritten in den Serien Arrow und The Flash führte. Auch am Zeichentrickfilm Justice League Dark des DC Animated Movie Universe war Matt Ryan beteiligt und lieh dem hier u. a. zusammen mit Batman und Swamp Thing agierenden John Constantine seine Stimme.

DC Constantine: City of Demons

In dieser Funktion war Matt Ryan auch beim Animationsfilm Constantine: City of Demons tätig, der zunächst als fünfteilige Web-Serie gezeigt wurde. Erzählt wird, wie John Constantine versucht seinem Freund Chas Chandler zu helfen, dessen Tochter (in der Comic-Vorlage war es die Enkelin) Trish in ein übernatürliches Koma gefallen ist. Constantine und Chas reisen nach Los Angeles um es mit dem aztekischen Gott Mictlantecuhtli aufzunehmen, während daheim in London eine seltsame Nightmare Nurse auf Trish aufpasst…

DC Constantine: City of Demons

Das Resultat, das auch eine wichtige Episode aus John Constantines Jugend erzählt, ist die bisher werkgetreueste Adaption des Comics, was auch daran liegen kann, das mit Hellblazer: All His Engines ein Comic von Mike Carey (The Unwritten, Lucifer) und Leonardo Manco als Vorlage diente. Erfreulich ist auch, dass kein Kinderkram entstanden ist, sondern ganz schön abgefahrenes Zeug, das bei uns eine FSK16-Freigabe bekam und in Großbritannien sogar nur für volljährige Zuschauer empfohlen wird!

DC Constantine: City of Demons

Die Blu-ray von Warner enthält neben dem 90-minütigen Hauptfilm noch die Dokumentation “The Socerer’s Occulist – Understanding John Constantine“ (13:38 min, wie alle übrigen Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln) und einen Bericht über ein Panel zum Film auf dem WonderCon (20:50 min)

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Die Abenteuer des Baron Münchhausen

Nachdem es ihm gelang die durchgeknallte Antiutopie Brazil am Hollywood-Studiosystem vorbeizuschmuggeln, setzte das Monty-Python-Mitglied Terry Gilliam (Time Bandits) voller Tatendrang zum nächsten Streich an. Für 40 Millionen Dollar brachte er nach strapaziösen Dreharbeiten in Spanien, Rom und London Die Abenteuer des Baron Münchhausen farbenprächtig, phantasievoll und sehr eigenwillig auf die Leinwand.

Die Abenteuer des Baron Münchhausen

Zwar spielte nicht wie eigentlich vorgesehen Sean Connery die Titelrolle, denn Gilliam favorisierte den erfahrenen Bühnendarsteller John Neville, doch die übrige Besetzung kann sich durchaus sehen lassen. Neben der blutjungen Uma Thurman sind Oliver Reed als Vulcan, Robin Williams als Kopf des Mondkönigs, Monty Python-Kumpel Eric Idle und ganz kurz Sting zu sehen.

Die Abenteuer des Baron Münchhausen

Doch leider wollte 1988 kaum jemand diesen Film sehen. Terry Gilliam mußte sich künftig große phantastische Extravaganzen (Iric Idle nannte ihn ziemlich passend “Disney auf Crack“) leider verkneifen und konzentrierte sich auf kleinere Versponnenheiten wie König der Fischer, Fear and Loathing in Las Vegas oder Tideland.

Die Abenteuer des Baron Münchhausen

Doch wie so mancher einstige Flop ist lebte auch Die Abenteuer des Baron Münchhausen weiter im TV, auf VHS und auf DVD ja neuerdings sogar auf Blu-ray. Durch diese prächtig gestaltete 20th Anniversary Edition bekommt das einst verkannte Meisterwerk nun doch noch die Würdigung die dem wildromantischen Spektakel schon lange zusteht.

Die Abenteuer des Baron Münchhausen

Extras der DVD: Audiokommentar mit Regisseur Terry Gilliam und Co-Drehbuchautor/Schauspieler Charles McKeown, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; „Wahnsinn & Missgeschicke“ – ein sehr launiges 72-minütiger Bericht über die Produktion in dem nahezu alle Beteiligten zu Wort kommen und sich teilweise heftig wiedersprechen; Storyboards (30:09 min); Vier entfallene Szenen (insgesamt 3:39 min)

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Walt Disney: Ein Königreich für ein Lama

Die machthungrige Yzma wäre gerne Inka-Kaiserin anstelle des Inka-Kaisers Kuzco, doch leider ist sie nur dessen Beraterin. Daher beschließt sie den Kaiser zu vergiften. Doch stattdessen wird Kuzco in ein Lama verwandelt und landet beim Bauern Pacha. Diesen hat er gerade verprellt, indem er beschloss, aus dem schön gelegenes Haus in dem Pachas Familie lebt, ein königliches Ferienzentrum zu machen. Doch Pacha ist von Haus aus gutmütig. Er hilft dem Kaiser und verwandelt ihn, während sie zahlreiche Abenteuer bestehen, in einen sehr viel besseren Menschen und Herrscher…

Walt Disney: Ein Königreich für ein Lama
Eigentlich planten die Disneys diesmal ein großes Epos namens Kingdom of the Sun über Inkas und spanische Besatzer. Doch Spielbergs Firma Dreamwork, für die auch Disneys ehemaliger Animationschef Jeffrey Katzenberg arbeitet, kam ihnen mit dem Zeichentrickfilm El Dorado zuvor. Daher wurde das Projekt komplett umgekrempelt und in eine leichtfüßige Komödie vor dem Hintergrund eines in den Anden lebenden Inka-Volks verwandelt. Doch so recht wurde dem Film noch immer nicht getraut und daher startete The Emperor´s New Groove, wie der Film im Original heißt, 2000 in den USA nicht wie zuvor die Disney-Zeichentrickfilme als potentieller Blockbuster im Sommer sondern erst Ende des Jahres.

Walt Disney: Ein Königreich für ein Lama
Entwurszeichnung für „Kingdom of the Sun“

Die Skepsis war durchaus angebracht, denn die Geschichte trägt den Film nicht wirklich, sondern ist lediglich Vorwand für zahlreiche (manchmal sogar wirklich geniale) Gags, bei denen sich niedlich aussehende Figuren oftmals ganz schön gemein aufführen. Der verkrampft auf locker getrimmte und sehr simple Zeichenstil, sowie die nicht richtig zündende Musik von Sting (die nicht einmal durch eine Interpretation von Tom Jones besser wird) fügen sich dann recht gut ins gar nicht so gute Gesamtbild.

Walt Disney: Ein Königreich für ein LamaExtras der DVD: Interview mit Michael “Bully“ Herbig (2:51 min); Lama-Spiel: Wer fünf Fragen richtig beantwortet hat, darf im Labor dann noch versuchen einen Zaubertrank zu mischen um aus dem Lama wieder einen Inka-König zu machen; Hinter den Kulissen: “Entdeckungsreise nach Peru“, “Einblicke in die Technik“ und “Entstehung der Figuren“ (insgesamt 8:40 min); Zusätzliche Szene: “Die Zerstörung von Patchas wird geprobt“, Originalfassung mit Untertiteln, anmoderiert vom Regisseur und vom Produzenten (1:30 min); Tonspur mit Kommentar des Regisseurs, mit deutschen Untertiteln; Musikvideo: “My funny Friend and Me“ von Sting (2:49 min), eigentlich eher ein kurzer Bericht mit Kommentaren von Sting als ein Video; Musikvideo: “Walk the Llama Llama“ (1:28 min); “Walk the Llama Llama“ zum Mittanzen: Das selbe Musikvideo noch einmal mit schriftlicher Erklärung der Tanzschritte und einem eingeblendeten Vortänzer; Kinotrailer (2.25 min, Vollbild, Stereo 2.0)

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Dune – Der Wüstenplanet (1984)

Bereits in der 70er-Jahren plante der chilenische Regisseur Alejandro Jodorowsky eine Verfilmung von Frank Herberts Roman Dune – Der Wüstenplanet, obwohl er den Science-Klassiker niemals gelesen hatte. Jodorowsky hate eine illustre Crew versammelt. Den Herrscher des Universums sollte Salvador Dali verkörpern und für den  Soundtrack war Pink Floyd vorgesehen.

Dune - Der Wüstenplanet (1984)

Für das Designer wurde neben Christopher Foss und H. R. Giger auch Jean Giraud alias Moebius verpflichtet. Dieser fertigte für das Filmprojekt 3.000 Zeichnungen an, die laut Jodrowsky “alle hervorragend“ waren. Das Filmprojekt kam leider nicht zustande, doch als “Abfallprodukt“ starteten Jodrowsky und Moebius 1981 ihre Comicserie Der Incal.

Dune - Der Wüstenplanet - Extended Edtition

Über einige Umwege landete das Projekt schließlich bei David Lynch. Dieser hatte mit seinen schwarzweißen Erstlingswerken Eraserhead und Der Elefantenmensch einiges Aufsehen erregt. George Lucas hatte Lynch die Regie zu Star Wars: Die Rückkehr der Jedi Ritter angeboten, doch  die Produzenten Dino und Raffaella de Laurentiis (Flash Gordon) lockten ihn mit mehr künstlerischer Freiheit. Lynch entschied sich für Dune.

Dune - Der Wüstenplanet - Extended Edtition

Die Dreharbeiten fanden großteils in Mexico statt. Die Crew sowie Darsteller wie Kyle MacLachlan, Jürgen Prochnow, Max von Sydow, Patrick Stewart oder Sting meisterten die nicht unbeträchtlichen kreativen und logistischen Probleme. Doch leider wurde es Lynch nicht erlaubt, seine dreieinhalbstündige Version von Dune in die Kinos zu bringen. Um auf eine Laufzeit von wenig mehr als zwei Stunden zu kommen, blieben zwar alle spektakulären Szenen im Film, doch viele zum Verständnis nötige Sequenzen wurden herausgeschnitten.

Dune - Der Wüstenplanet (1984)

Das eine Space Opera wie Star Wars erwartende Publikum war von Dune verwirrt. Die Einspielergebnisse blieben weit hinter den Erwartungen zurück, doch im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich Dune zum Kultfilm. Ohne Beteiligung von David Lynch wurde 1988 für die TV-Ausstrahlung in zwei Teilen eine 40 Minuten längere Fassung zusammengestellt. Doch für Lynch gab es dennoch ein Happy End. Wie versprochen produzierte Dino de Laurentiis seinen nächsten Film Blue Velvet und Lynch startete eine einzigartige Karriere als unberechenbarer Filmemacher.

Dune - Der Wüstenplanet - Extended Edtition

Eine sensationell aufgemachte Dune-Ultimate-Edition von Koch Films enthält neben der TV-Fassung auch den ebenfalls dreistündigen sogenannten Spicediver-Cut. Dieser von einem Fan zusammengeschnittene Version gelingt es die Geschichte sehr viel schlüssiger zu erzählen, als dies in der Kino- und der TV-Fassung der Fall ist.

Dune

Der Sci-Fi Channel produzierte 2000 eine Miniserie, die aus drei spielfilmlangen Episoden besteht und sechs Jahre später mit Children of Dune fortgesetzt wurde. 2021 kam eine sehr gut gelungene, starbesetzt Neuverfilmung von Denis Villeneuve (Blade Runner 2049) in die Kinos, die allerdings in 155 Minuten wenig mehr als die Hälfte von Herberts ersten Dune-Roman adaptierte.

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