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Aquaman Anthologie

Nach den voluminösen Büchern über Batman, Joker, Harley Quinn, Flash, Wonder Woman,  Justice League und Superman folgt rechtzeitig zum Start der Verfilmung mit Jason Momoa eine Anthologie zu Aquaman.

Aquaman Anthologie

Natürlich ist auch die erste Geschichte enthalten, die 1941 im DC-Comic-Heft Fun Comics erschienen ist. Seinerzeit war der orange-grüne Schuppenmann noch das Produkt von Experimenten seines Vaters und dadurch in der Lage unter Wasser zu leben. Er kämpfte zwar gleich in seinem ersten Abenteuer gegen Nazis, doch im Gegensatz zu Marvels sehr viel grimmigeren Namor the Sub-Mariner, der drei Jahre zuvor die Comic-Bühne betreten hatte, wirkte Aquaman sehr viel optimistischer.

Aquaman Anthologie

Als DC Ende der 50er Jahre seinen Helden Flash und Green Lantern neue, zeitgemäßere Entstehungsgeschichten andichtete, wurde auch am Mythos von Aquaman herumgeschraubt. Fortan war er Arthur, der Sohn des Leuchtturmwärters Tom Curry und der durch einen Hurrikan an Land gespülte Meeresbewohnerin Atlanna, was ihn zum Wanderer zwischen feucht und trocken machte.

Aquaman Anthologie

Die Aquaman Antholgie enthält 20 Comic-Geschichten aus 8 Jahrzehnten. Es wird auch gezeigt, wie Aquaman in den 90er Jahren plötzlich – genau wie Jason Momoa aktuell im Kino – einen Bart und eine blonde Mähne bekam, bevor sich anschließend sein Aussehen wieder dem alten Look annäherte. Das Buch enthält zahlreiche Hintergrund-Infos, wie Biografien von wichtigen Aquaman-Künstlern, und gehört in jede Superhelden-Bibliothek.

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Superman Anthologie

Lange hat es gedauert. Nach den voluminösen Büchern über Batman, Joker, Harley Quinn, Flash, Wonder Woman und Justice League folgt ein Sammelband über den ersten und wichtigsten Helden des DC-Universums. Rechtzeitig zum 80. Geburtstag von Superman werden auf 388 Seiten 19 Comics aus 9 Jahrzehnten präsentiert.

Superman Anthologie

Da aus dem Vollen geschöpft werden konnte, ist die Auswahl sehr abwechslungsreich. Den Auftakt bildet natürlich die erste Superman-Geschichte, die 1938 in Action Comics # 1 erschienen ist. Bemerkenswerterweise konzipierten Autor Jerry Siegel und vom Zeichner Joe Shuster ihren Mann aus Stahl für eine Veröffentlichung als Zeitungsstrip (daher das starre Layout), doch durch den Erfolg von Superman wurden Comic-Hefte zu einem ganz großen Geschäft.

Superman Anthologie

Interessant ist auch, die in dieser Anthologie abgedruckte Fortsetzung der ersten Superman-Geschichte aus Action Comics # 2. Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs löste Superman hier einen drohenden kriegerischen Konflikt in Europa, indem er sich die Kommandanten zweier gegnerischen Armeen schnappte und sie aufforderte im fairen Zweikampf anzutreten. Als sie den Stählernen fragten, warum sie denn gegeneinander kämpfen sollten, obwohl sie doch nichts gegeneinander haben, sorgte Superman für Frieden indem er sagte: “Meine Herren, dieser Krieg hat nur dem Verkauf von Waffen gedient… Wieso reichen Sie sich nicht einfach die Hände?“

Superman Anthologie

So einfach war es in der Realität natürlich nicht, doch auch in der in diesem Buch enthaltenen zweiseitigen (neu kolorieren) Geschichte aus dem Look Magazine hatte Superman eine simple Lösung für den mittlerweile tatsächlich ausgebrochenen Krieg in Europa. 1940 brachte ihn gewaltige Sprünge (fliegen lernte er erst ein Jahr später in den Zeichentrickfilmen aus dem Hause Fleischer) nach Deutschland und Russland. Dort schnappte er sich sowohl Hitler wie auch Stalin und diese wurden vom Völkerbund bestraft.

Superman Anthologie

Weiter geht es mit einer Story von 1948, in der Bill Finger, der Autor der ersten Batman-Comics, Superman eine neue Herkunftsgeschichte andichtete. Zu diesem Zeitpunkt waren Siegel und Shuster nicht mehr an Bord, denn DC hatte ihnen 1939 für 135 Dollar alle Rechte an ihrer Schöpfung abgekauft. Erst als Ende der 70er Jahre ein aufwändiger Kinofilm anstand, gewährte DC – nach Protesten von Comic-Schaffenden wie Neal Adams – den beiden Vätern von Superman eine bescheidene Rente in Höhe von 20.000 Dollar im Jahr. Diese tragische Geschichte haben Julian Voloj und Thomas Campi zu ihrem höchst empfehlenswerten Comic Joe Shuster – Vater der Superhelden (Carlsen) inspiriert.

Superman Anthologie

Paninis Superman Anthologie dokumentiert Supermans nicht immer gradlinigen Weg durch die Jahrzehnte. So reagierte er kurzzeitig nicht mehr allergisch auf Kryptonit, was trotz eines ikonischen Covers von Neal Adams nicht von Dauer blieb.

Superman Anthologie

Neben Arbeiten von Frank Miller, Grant Morrison und einer Hymne von Ray Bradbury ist auch die Geschichte What’s So Funny About Truth, Justice & the American Way?  von Joe Kelly (I kill Giants) enthalten, aus der der Animationsfilm Superman vs. The Elite wurde.

Superman Anthologie

Mit der sehr speziellen Freundschaft zwischen Batman und Superman beschäftigt sich eine Story von Chipp Kidd, die Alex Ross (Marvels, Kingdom Come, von ihm stammt auch das Cover dieser Anthologie)  virtuos zu Papier brachte, sowie ein Auszug aus jenem Relaunch, mit dem John Byrne der etwas müde gewordenen “Man of Steel“ 1986 neues Leben einhauchte.

Superman Anthologie

Äußerst bemerkenswert ist auch ein Comic von 2011, in dem Hollywood-Größe David S. Goyer den „Arabischen Frühling“ thematisierte. Er lässt Superman nach Teheran fliegen und an einer Demonstration auf dem Azadi-Platz teilnehmen. Dort beschloss er seine amerikanische Staatsbürgerschaft aufzugeben und künftig als Weltbürger zu agieren. Diese Entwicklung war jedoch genauso temporär, wie Supermans Verzicht auf seine Über-Unterhose im Rahmen des DC-Neustarts von 2011.  Der erste und größte Superheld wird sich auch weiterhin den Zeitströmungen anpassen, dabei aber auch immer er selbst bleiben.

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Der Tod von Superman

Eins der markantesten Ereignisse in der Geschichte der Comics war mit Sicherheit der Tod von Superman. Als sich 1992 die im Comic geplante Hochzeit von Clark Kent und Lois Lane, die parallel zur gerade erfolgreich laufenden TV-Serie Lois und Clark gefeiert werden sollte, immer weiter verschob, musste ein Ersatzereignis her.

Der Tod von Superman

In Story-Konferenzen wurde immer wieder scherzhaft vorgeschlagen Superman den  Heldentod sterben zu lassen und dies geschah schließlich tatsächlich.

Der Tod von Superman

Superman musste sich einen gewaltigen Kampf mit einem gewissen Doomsday liefern, der zwar beeindruckend aussah, dessen Motive aber ziemlich unklar blieben. Das Ereignis zog sich durch sich 1992 und 1993 durch mehrere Hefte. Die letzten sechs Kapitel enthält ein Sammelband aus dem Hause Panini.

Der Tod von Superman

Der Fight läuft zum Ende hin wie ein Countdown ab. Im Heft Adventures of Superman # 497 besteht jede Seite aus vier actionreichen Panels. Weiter geht die Geschichte in Action Comics # 684 mit nur noch drei Panels pro Seite und im Heft Superman: The Man of Steel # 19 besteht jede Seite nur noch aus zwei Bildern. Das große Finale setzte schließlich Dan Jurgens mit nur noch einer beeindruckenden Zeichnung pro Seite und zum Abschluss mit doppelseitigen Bildern in Szene.

Der Tod von Superman

Superman # 75, das Comicheft, in dem der Stählerne Doomsday besiegt und den Heldentod stirbt, verkaufte sich als Kioskausgabe, limitierter Sonderausgabe (mit schwarzer Armbinde) und danach als Trade Paperback (mit der gesamten Storyline) insgesamt sechs Millionen Mal. Dies lag an dem gewaltigen Medienecho und daran, dass viele mit den Gesetzmäßigkeiten des Superhelden-Genres nicht vertraute Zeitgenossen glaubten, diese beliebte (und für die Produzenten lukrative) Figur wäre jetzt tatsächlich endgültig tot.

Der Tod von Superman

Doch das war natürlich nicht der Fall, denn nach einigen Wirrungen und Irrungen kehrte die DC-Ikone gleich vierfach als Steel, Cyborg, Eradicator und Superboy zurück, bevor schließlich Superman mit etwas längeren Haaren wieder ganz der Alte war.

Der Tod von Superman

Die Storyline um den Tod von Superman diente mit Superman: Doomsday und The Death of Superman gleich zwei Zeichentrickfilmen der Reihe DC Universe Animated Original Movies als Vorlage.

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The Death of Superman

1992 ließ DC seine Galionsfigur Superman in einem dramatischen Kampf gegen das Monster Doomsday sterben. Dies geschah im Comicheft Superman # 75, das in verschiedenen Editionen verlegt und über 6 Millionen Mal verkauft wurde. 1998 entstand mit Superman: Doomsday eine recht freie Zeichentrick-Verfilmung, mit der zugleich die Reihe DC Universe Animated Original Movies gestartet wurde.

The Death of Superman & Reign of the Supermen

Zwanzig Jahre später entstand als 32. Beitrag zu dieser Serie eine zweite Verfilmung der selben Comic-Vorlage. In The Death of Superman bekämpft Superman zwar auch Doomsday bis zum bitteren Ende, doch rund um dieses dramatische Ereignis entstand eine völlig neue Geschichte, in der auch Batman, Wonder Woman sowie die Justice League eine wichtige Rolle spielen.

The Death of Superman

Wichtiger ist jedoch Lois Lane, die am Anfang des Films noch keine Ahnung hat, dass ihr Kollege Clark Kent in Wirklichkeit Superman ist. Wie die Journalistin schließlich die Wahrheit erfährt, wurde in Comic und Film zwar schon recht häufig erzählt, doch wohl noch nie so einfühlsam nachvollziehbar. Das Ende des Films ist durch diese sehr emotionale Episode noch sehr viel trauriger.

The Death of Superman

Doch genau wie im Comic wird es auch im Film zu einer Rückkehr von Superman kommen und dies gleich vierfach. Nah orientiert an der Comic-Vorlage wird Anfang 2019 der Film Reign of the Supermen (Herrschaft der Supermen) erzählen, wie der Stählerne als Steel, Cyborg, Eradicator und Superboy gleich vierfach wiederaufersteht.

The Death of Superman

Die Blu-ray von “The Death of Superman“ enthält neben dem 81-minütigen Hauptfilm noch die Dokumentation “The Death of Superman: The Brawl That Topped Them All“ (16:23 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertitel); “Aus dem DC-Comics-Archiv“: Den thematisch passenden zweiteiligen Cartoon “Dark Victory“ aus Trickfilmserie “Legion of Superheroes“ sowie eine Vorschau auf den nächsten Animationsfilm aus dem DC-Universum: “Reign of the Supermen” (9:33 min)

The Death of Superman

In Großbritannien und Frankreich ist The Death of Superman auch als Blu-ray-Edition (mit deutscher Tonspur) erschienen, der eine Superman-Figur mit zerfetztem Kostüm beiliegt.

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Kingdom Come

Nachdem er 1994 in Marvels die Comicfans mit seinen plastisch dargestellten “realistischen“ Superheldengemälden von Spider-Man & Co. begeisterte, nahm sich Alex Ross zwei Jahre später die kostümierten Helden aus dem Hause DC vor.

Kingdom Come

Während die von Kurt Busiek (Astro City) geschriebene Miniserie Marvels noch eine recht interessante Angelegenheit war, die der Frage nachging, wie es sich aus der Froschperspektive eines normalen Bürgers “anfühlen“ würde, wenn es tatsächlich Superhelden gäbe, drohte Kingdom Come an der überambitionierten Story von Mark Waid zu ersticken.

Kingdom Come

Erzählt wird, wie sich Superman und seine Heldenkollegen vom Welten-Retten zurückgezogen haben und dem Nachwuchs eine Chance geben. Lediglich der schon leicht angegreiste Batman kann nicht loslassen. Er hat den Playboy-Smoking von Bruce Wayne komplett an den Nagel gehängt und kontrolliert Gotham City mit Erschreckungs-Robotern. Zugleich arbeitet er auch noch daran, dieses Konzept zu exportieren. Die neue junge Helden-Generation hingegen verrichtet ihre Tätigkeit so rücksichtslos, dass sich die alten Recken wieder in ihre (leicht modifizierten) Kostüme zwängen und einmal mehr für Recht und Ordnung (und den “American Way“) sorgen.

Kingdom Come

Doch Alex Ross übererfüllte in Kingdom Come die in ihn gesetzten Erwartungen und bietet eine Unmenge von detailverliebten Wimmelbildern. Besonders gelungen ist das Superhelden-Themenrestaurant Planet Krypton. Diesen Schauplatz hat Ross so liebevoll ausgestaltet (“Ich nehme amerikanische Werte mit Mayo“), dass es verwundert, dass Warner-DC diese Vision noch nicht verwirklicht hat.

Kingdom Come

Insgesamt jedoch richtet sich Waids unnötig kompliziert erzählte Geschichte eher an Insider und erst bei seinen späteren Team-Ups mit Paul Dini wie wie Batman – Krieg dem Verbrechen oder JLA – Freiheit und Gerechtigkeit schuf Alex Ross Superhelden-Comics die auch Menschen ohne DC-Abitur verstehen.

Kingdom Come

Ein Comic-Meilenstein ist Kingdom Come trotz aller inhaltlicher Schwächen aber allemal und daher ist eine Neuauflage dieses Klassikers, der 1997 erstmals mit dem Untertitel Die Apocalypse bei Carlsen erschien, immer willkommen. Vor allem wenn diese Ausgabe neben den vier zusätzlichen Comicseiten, die Ross und Waid nachträglich eingefügt haben, auch noch “über 130 Seiten mit unveröffentlichten Bonus-Material“ enthält (und auf das entbehrliche Vorwort von Elliot S. Maggin verzichtet, der eine Romanversion zu Kingdom Come schrieb und durch die Hintertür Mitautorenschaft am Comic anmeldet).

Kingdom Come

In der fetten Neuausgabe von Panini erklärt Alex Ross nicht nur noch ausführlicher die Modifizierungen, die er an DC-Ikonen wie Superman, Batman oder Wonder Woman vorgenommen hat, sondern liefert auch Informationen zu weniger bekannten Figuren wie Bloodlust, Demon Damsel oder Black Mongul. Außerdem bietet ein Index noch zusätzliche Anmerkungen zu Anspielungen auf Momente aus der reichhaltigen DC-Historie, die Waid und Ross auf fast jeder Seite von Kingdom Come platziert haben.

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Wednesday Comics

2009 gab es in den USA bei DC ein interessantes Experiment. An zehn aufeinanderfolgenden Mittwochen (oder heißt es Mittwochs) erschienen die Wednesday Comics mit The World´s Greatest Heroes und The World´s Greatest Comics, was doppeldeutig gemeint ist.

Wednesday Comics

Bei den auf das Format eines normalen Comicheftes zusammengefalteten Ausgaben handelte es sich um Zeitungen, die auf 35 x 50 cm großen Seiten in Fortsetzungen jeweils Abenteuer von 15 Helden aus dem Hause DC erzählten, die von bekannten Autoren und Zeichnern wie Neil Gaiman, Dave Gibbons, Kyle Baker, Eduardo Rizzo, Mike Allred oder Adam Kubert gestaltet wurden.

Wednesday Comics

Dies ist schon deshalb interessant, weil es mehr oder weniger die Superhelden waren, die das Comic-Heft populär machten. Zuvor erschienen in den USA Comics fast ausschließlich in Zeitungen, wobei wochentags Strips mit drei oder vier Bildern veröffentlicht wurden und die Sonntagsausgaben riesige prachtvolle Farbseiten mit den Erlebnissen von Little Nemo, Tarzan, Flash Gordon oder Prinz Eisenherz enthielten. Heute tummeln sich in den Sonntagsbeilagen der US-Zeitungen zwar immer noch Unmengen von farbigen Comics, hierbei handelt es sich jedoch fast ausschließlich um kleinformatig abgedruckte Gag-Strips. Die großen Abenteurer sind fast ganz verschwunden.

Wednesday Comics

Von Ausnahmen wie dem immer noch erscheinenden Spider-Man-Tagesstrip abgesehen, wurden die Superhelden in den Zeitungen nie richtig heimisch. Das ist schade, denn die Wednesday Comics beweisen, dass im Großformat auf höchst unterschiedliche Arten optisch aber auch inhaltlich sehr aufregende Geschichten erzählt werden können.

Wednesday Comics

Da die zehn Ausgaben der Wednesday Comics schon lange vergriffen sind und es auch etwas mühselig war hinter den einzelnen Geschichten herzublättern, ist es erfreulich, dass auch bei uns im geringfügig kleineren Format (29 x 45 cm) ein sehr schön aufgemachter auf 999 Exemplaren limitierter Band alle Stories und noch etwas Bonusmaterial erschienen ist.

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DC und die Looney Tunes

Bereits 2000 kam es mit der vierteiligen Miniserie Superman / Bugs Bunny zu einem Crossover zwischen den DC-Superhelden und den Charakteren aus den Looney-Tunes-Trickfilmen. Damals schrieb Mark Evanier (Groo the Wanderer) eine ziemlich witzige durchgehende Geschichte, die im konventionellen, doch recht gut zu den Animations-Figuren passenden, Retro-Stil gezeichnet wurde.

DC und die Looney Tunes

Nachdem Ende 2015 bei DC fünfundzwanzig Variant-Cover für reguläre Superhelden-Hefte produziert wurden, auf denen Catwoman auf Tweety traf oder Flash mit Speedy Gonzales und dem Road Runner um die Wette lief, folgte zwei Jahre später eine Reihe mit Cross-Over-Geschichten. Das absolute Highlight ist dabei ganz gewiss die Begegnung zwischen Batman und Elmer Fudd, dem lispelnden Erzfeind von Bugs Bunny und Daffy Duck.

DC und die Looney Tunes

Die vom hochgelobten Autor Tom King (The Vision, Sheriff of Babylon) geschriebene Geschichte Pray for me (Bete für mich) wäre nur die halbe Miete, wenn der erfahrene Daredevil-Zeichner Lee Weeks sie nicht souverän als Film noir in Szene gesetzt hatte. Die Story erzählt wie Batman versucht zu verhindern, dass Elmer Fudd, der sich mal wieder auf Hasenjagd befindet, Bugs Bunny erledigt. Einer der Clous der Story ist, dass Bugs durch einen Menschen verkörpert wird, dessen Aussehen etwas an dessen Sprecher Mel Blanc erinnert.

DC und die Looney Tunes

Pray for me ist optisch und inhaltlich das absolute Highlight dieses Sammelbands, der noch fünf weitere Crossover zwischen Superhelden und Trickfilm-Figuren enthält. Hübsch anzusehen sind alle diese Geschichten und auch die Paarungen wurden originell ausgewählt. So trifft Wonder Women auf den Tasmanischen Teufel, die Legion of Superheroes muss sich mit Bugs Bunny auseinandersetzten, während mit Jonah Hex und Yosemite Sam zwei hart gesottene Burschen aufeinandertreffen. Fast schon ein Zungenbrecher ist der Titel des außerirdischen Begegnungs-Hefts Martian Manhunter / Marvin the Martian.

DC und die Looney Tunes

Potential gehabt hätte auch die Sache mit Lobo und dem Road Runner zumal mit dem neuen MAD-Chefredakteur Bill Morrison (The Simpsons) ein versierter Autor am Werke war. Doch die Geschichte plätschert eher dahin, doch es bleibt immerhin die Freude am Betrachten der herrlich morbiden Bilder von Batman-Ikone Kelley Jones. Es ist schade, dass das Niveau der meisten Geschichten und auch der jeweiligen im Animations-Look gestalteten Zweit-Storys nicht beim teilweise wirklich spektakulären Comic-Artwork mithalten kann.

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Superman / Bugs Bunny

Durch eine Verkettung seltsamster Umstände und einer Verschwörung der eher niedlichen Schurken Mr. Mxyzptlk und dem letzten Dodo vermischen sich die Warner-Zeichentrickfiguren Looney Tunes um Bugs Bunny und Daffy Duck mit (dem ebenfalls zu Warner gehörenden) Universum der DC-Superhelden wie Superman und Batman. Plötzlich muss Flash, der schnellste Mensch der Welt, mit Speedy Gonzales und dem Roadrunner um die Wette laufen, Plastic Man wird zum Objekt der Begierde des Stinktiers Pepe und der „Dunkle Erpel“ Daffy kehrt zurück.

Superman / Bugs Bunny

Diese abgefahrene vierteilige Miniserie erschien in den USA im Jahre 2000. Bei uns hingegen wurde sie in einem auf 1.000 Exemplare limitierten Sammelband veröffentlicht, der anlässlich der „Comic Action 2004“ in Essen erschien ist. Der Autor Mark Evanier, der mit MAD-Zeichner Sergio Aragonés nicht nur an der Conan-Parodie Groo the Wanderer arbeitete, sondern mit ihm auch das DC- und das Marvel-Universum vernichtete, erweist sich als echter Glücksfall.

Superman / Bugs Bunny

Evaniers nicht wirklich spannende und zum Ende hin nur noch unübersichtliche Geschichte steht voll in der Tradition von großen Superhelden-Mega-Crossovers wie Avengers vs. X-Men, die langsam aber sicher in gepflegter Langeweile enden. Doch hier bietet die Story genügend Anlass zu haufenweise skurrilen Situationen und Begegnungen, die oft wirklich den anarchistischen Charme der Warner-Cartoons aus den 40er Jahren haben.

DC und die Looney Tunes

Nachdem Ende 2015 bei DC fünfundzwanzig Variant-Cover für reguläre Superhelden-Hefte produziert wurden, auf denen Catwoman auf Tweety traf oder Flash mit Speedy Gonzales und dem Road Runner um die Wette lief, folgte zwei Jahre später mit DC und die Looney Tunes eine Reihe mit Cross-Over-Geschichten. Das absolute Highlight ist dabei ganz  Pray for me, eine Geschichte über eine Begegnung zwischen Batman und Elmer Fudd, dem lispelnden Erzfeind von Bugs Bunny und Daffy Duck.

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Superman: Pfad zur Verdammnis

In Action Comics #1 hatte der Superheld schlechthin seinen ersten Auftritt. Im Juni 1938 fing das Goldene Zeitalter der Comics mit Superman an. Im Oktober 2011 war mit der Nummer #904 dann schließlich erst einmal Schluss, es folgten 52 Hefte während New 52 und nun geht es wieder weiter mit der Nummer #957 (= 1 + 904 + 52). In den USA erscheinen nun zwei Hefte im Monat, und pünktlich zum 80.ten Geburtstag in diesem Jahr erscheint #1000.

Superman: Pfad zur VerdammnisNachdem der New 52-Superman gestorben war und die Welt scheinbar ohne einen Superman war, ergriff Lex Luthor die Gunst der Stunde und ernannte sich selbst – mit einer hochmodernen Rüstung (wie Iron Man) ausgestattet – zu Superman.

Superman: Pfad zur Verdammnis

Von allen unbemerkt kehrten während des Großereignisses Convergence aber John Byrnes Post-Crisis Superman und seine Frau Lois und deren gemeinsamen Sohn Jon zurück auf diese Welt. Jetzt, da diese Welt keinen Superman mehr hat und da der alte Superman einen Lex Luthor von seiner Welt nur als Widersacher kennt, und als noch zu allem Übel Doomsday erscheint, wird es Zeit, dass sich der echte Superman der Welt wieder offenbart.

Superman: Pfad zur Verdammnis

Altmeister Dan Jurgens kennt sich bestens aus in der Historie von Superman. Er ist der Erfinder von Doomsday und so lässt er ihn direkt im ersten Heft wieder erscheinen. Dann tritt da noch jemand auf, der allen Ernstes behauptet Clark Kent zu sein.

Superman: Pfad zur Verdammnis

Ferner gibt es einen großen Unbekannten, der im Hintergrund agiert und all dies wirft schon seine Schatten voraus auf das ganz große Event: Doomsday Clock.

Superman: Pfad zur Verdammnis

Eine Interaktion von Superman als Superheld, fürsorglicher Vater und liebender Ehemann ist ganz neu. Den Autoren gelingt es aber sehr nachvollziehbar, diesen Spagat glaubhaft, spannend und unterhaltend darzulegen. Superman kann das: Auch hier ist er super!

Norbert Elbers

Superman Paperback 1 – Pfad zur Verdammnis enthält: Justice League #52, Superman: Rebirth #1, Action Comics #957 – #962 (August 2016 bis Oktober 2016); Text: Dan Jurgens, Patrick Gleason, Peter J. Tomasi; Zeichnungen: Tom Grummet, Tyler Kirkham, Doug Mahnke, Stephen Segovia, Patrick Zircher; Tusche: Scott Hanna, Tyler Kirkham, Jaime Mendoza, Danny Miki, Mark Morales, Arthur Thibert, Patrick Zircher; Farben: Ulises Arreola, Gabriel Eltaeb, Tomeu Morey, Arif Prianto, Wilfredo Quintana; aus dem Amerikanischen von Christian Heiss; Prestige; Softcover: € 16,99; lim Hardcover mit Blechschild: € 25,00; 180 Seiten; farbig; Panini/DC Comics

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Justice League Anthologie

Nach den voluminösen Büchern Batman Anthologie, Joker Anthologie, Harley Quinn Anthologie, Flash Anthologie und Wonder Woman Anthologie folgt ein Sammelband über das wichtigste Team im DC-Universum.

Justice League Anthologie

Bereits 1940 formierten sich DC-Helden wie Flash, Hawkman oder Green Lantern zur Justice Society of America. Als die Serie 20 Jahre später revitalisiert werden sollte, erschien der Begriff “Society“ zu elitär und es wurde der bei Baseball-Liga entlehnte Name Justice League of America geeigneter.

Justice League Anthologie

Zum Team gehörten jetzt neben dem großen DC-Helden-Trio Superman, Batman und Wonder Woman noch Flash, Green Lantern, Aquaman und Martian Manhunter. Ihr ersten Auftritt hatte die League 1960 im Heft The Brave and the Bold # 28.

Justice League Anthologie

Hier musste das Team gegen einen besonders skurrilen Gegner antreten. Bei dem galaktischen Eroberer Starro handelt es sich um ein an einen riesigen Seestern erinnerndes Monster…

Justice League Anthologie

Diese erste Geschichte kommt in der Justice League Anthologie komplett zum Abdruck. Enthalten sind 13 weitere Comics von unterschiedlicher Länge aus fünf Jahrzehnten voller heldenhafter Einsätze der Gerechtigkeitsliga, wie das Team bei uns genannt wurde.

Justice League Anthologie

Hinzu kommen informative Texte, die Biografien bedeutender Comickünstler wie Gardner Fox, Grant Morrison oder Geoff Jones enthalten und auch auf die deutsche Veröffentlichungsgeschichte eingehen.

Justice League Anthologie

Außerdem sind noch Pläne der sich im Laufe der Jahrzehnte verändernden Hauptquartiere der Justice League auf der Erde und auf dem Mond enthalten. Eine so lebendig präsentierte Comicgeschichte bereitet viel Vergnügen und lässt auf viele weitere DC-Anthologien hoffen.

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