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Spider-Man / Black Cat: Das Böse in Dir

US-Heft 3 dieser sechsteiligen Miniserie erschien in Dezember 2002 und die Fortsetzung dann erst im Februar 2006 (!). In der Zwischenzeit haben Autor Kevin Smith (Batman: Kakofonie) und Zeichner Terry Dodson (Marvel Knights: Spider-Man) angeblich über den weiteren Verlauf der Geschichte “meditiert“. Der auch als Filmregisseur (Dogma, Jay und Silent Bob, Jersey Girl) sehr aktive Smith beteuert, dass Spider-Man / Black Cat eine “wesentlich bessere Story wurde, als wenn ich sie damals im Jahre 2002 zu Ende gebracht hätte.“

Spider-Man / Black Cat: Das Böse in Dir

Auf alle Fälle ist in der Mitte der Miniserie ein deutlicher Bruch zu spüren. Zunächst wird erzählt, wie Spider-Man eine alte Freundin wieder trifft. Die romantische Beziehung zwischen Felicia Hardy (alias Black Cat) und Peter Parker (alias Spider-Man) hatte 1979 (in einem 1979 ab Amazing Spider-Man # 194 erzählten Storybogen) zwar keinen Bestand. Die maskierte Diebin liebte nur den maskierten Helden, aber nicht den Mann hinter der Maske. Doch bei einem erneuten Besuch in New York zeigt sich die (auch “beruflich“ geläuterte) Felicia plötzlich durchaus interessiert auch an Peter Parker.

Spider-Man / Black Cat: Das Böse in Dir

Gemeinsam versucht das turtelnde Team eine Mordserie zu klären. Dabei geht es recht locker und flapsig zu. Felicia “foltert“ einen Zeugen schon dadurch, dass sie eine Arie aus Cats singt oder wird versehentlich für Catwoman gehalten. Das ab Heft vier beginnende (nach der “Meditation“) entstandene Finale ist deutlich ernsthafter als der eher verspielte Einstieg in die Geschichte. Plötzlich stehen Themen wie Vergewaltigung und sexuelle Unterdrückung im Mittelpunkt der Story.

Spider-Man / Black Cat: Das Böse in Dir

Diese Problematiken werden zwar durchaus angemessen und ernsthaft dargestellt, wirken nach dem eher humoristischen Auftakt jedoch leicht aufgesetzt. Doch vor allem dank Kevin Smiths einfallsreicher Erzählweise ist Spider-Man / Black Cat, trotz des Bruchs, eine überdurchschnittliche Miniserie.

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Mark Millar Collection 8: Spider Man

Der absolute Höhepunkt der Comic-Serie um Spider-Man fand zweifelsohne 1973 im Heft 121 statt. Die darin enthaltene Geschichte ist (genau wie auf dem Cover zu lesen) ein “Wendepunkt“ der Serie, denn sie erzählte von dem Tag, an dem Peter Parkers Freundin Gwen Stacy starb. Dies kam wirklich überraschend, und ein derartiger Grad an Dramatik wurde in den Geschichten über Spider-Man (aber auch ansonsten im Medium Comic) nie wieder erreicht.

Mark Millar Collection 8: Spider ManWenn danach noch bemerkenswerte Geschichten über den Mann im Spinnen-Kostüm erzählt wurden, dann bezogen sie sich meist auf jene ersten 121 Amazing Spider-Man Hefte, die sich in einem Rutsch wie eine gewaltige Abenteuer- und Liebes-Geschichte lesen lassen.

Mark Millar Collection 8: Spider Man

Auch für den meisterliche schottischen Comic-Autor Mark Millar (Kick-Ass, Kingsman) war der Tod von Gwen Stacy ein prägendes Ereignis. Sein erster Marvel-Comic, den ihn sein älterer Bruder Robert schenkte,war das Heft The Amazing Spider-Man # 122, in dem sich Peter Parker nach dem Tod von Gwen Stacy ziemlich brutal an deren Mörder Green Goblin rächt, ohne danach Befriedigung zu empfinden. Das war ganz schön harter Stoff für einen 7-jährigen Jungen und als Millar schließlich selbst ein Abenteuer mit Spider-Man schreiben durfte, ging er ebenfalls nicht zimperlich mit den darin auftretenden Charakteren um.

Mark Millar Collection 8: Spider Man

2004 ließ Mark Millar im Rahmen der Reihe Marvel Knights fast alle wichtigen Figuren des Spider-Man-Universums auftreten. Einmal mehr ist es Peter Parkers Tante May, deren Leben auf dem Spiel steht und die diesmal entführt wurde. Bei seinen Ermittlungen trifft Peter auf sehr viele seiner prominentesten Gegner. Darunter befindet sich natürlich der Green Goblin und auch der Tod von Gwen Stacy erweckt bei Peter Parker immer noch höchst unangenehme Erinnerungen…

Mark Millar Collection 8: Spider Man

Als achten Band seiner Mark Millar Collection veröffentlicht der Panini Verlag die aus zwölf Heften bestehende Spider-Man-Miniserie in einer mit 19 x 28 cm etwas großformatigeren Hardcover-Edition mit interessanten Anhängen, wie einer Einleitung von Stan Lee und einem Nachwort von Robert Millar. Enthalten sind auch markante Entwurfsskizzen, der an der Saga beteiligten Zeichner Terry Dodson (Spider-Man / Black Cat: Das Böse in Dir) und Frank Cho (University Freaks, Liberty Meadows), die dank Millars Story beide einmal mehr ihre Fähigkeiten im Gestalten von besonders attraktiven Hauptfiguren ausleben konnten.

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