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Christian Keßler: Wurmparade auf dem Zombiehof

Christian Keßler begeisterte mich schon in seiner regelmäßigen Filmrubrik in der 2013 eingestellten Zeitschrift Splatting Image. Hier beschäftigte er sich mit Genrefilmen, besonders gerne mit solchen, die in den 70er Jahren in Italien entstanden sind. Dieses Buch spannt den Bogen etwas weiter und Kessler stellt 40 seiner Lieblingsfilme vor.

Wurmparade auf dem Zombiehof

Während es ansonsten meistens wenig Spaß macht Inhaltsangaben von Filmen zu lesen, sind Kesslers Trashfilm-Beschreibungen oft sehr viel unterhaltsamer als das Betrachten des besprochenen Filmes. Geschult durch die legendären Synchronisationen von Rainer Brandt geht er dabei keinem Kalauer aus dem Weg und zaubert Kapitelüberschriften wie „Wenn Druiden die Schiffsschaukel anschubsen“ oder „Die Kraft des Heroins im Streichelzoo“.

Christian KeßlerBesprochen werden in diesem Büchlein allerlei unglaubliche Filme wie der nur mit kleinwüchsigen Darstellern besetzte Western The Terror of Tiny Town (1938), der als Horrorschocker geplante The Giant Claw (1957) mit dem wohl lächerlichsten Monster der Filmgeschichte oder der ganz schlechte Softsex-Western Brand of Shame (1968), der durch eine sensationelle deutsche Synchronisation unter dem Titel Django Nudo und die lüsternen Mädchen von Porno Hill zu einem Partykracher wurde. Einziger Kritikpunkt ist, dass dieses äußerst empfehlenswerte Buch ein schöneres Titelbild verdient hätte. Empfehlenswert ist auch Keßlers Endstation Gänsehaut.

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