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Wonder Woman: Bloodlines

Bereits 2009 erzählte Wonder Woman als vierter Film der Reihe DC Universe Animated Original Movies davon, wie der Air-Force-Captain Steve Trevor in der Nähe der nur von Amazonen bewohnten Insel Themyscira notlandet. Dort trifft er auf Prinzessin Diana, die sich nicht nur gegenüber ihrer dominanten Mutter Königin Hippolyta für Steve einsetzt, sondern diesem sogar in dessen von Männern dominierte Heimat folgt.

Wonder Woman: Bloodlines

Wonder Woman: Bloodlines handelt diese Origin in zehn Minuten ab und zeigt dann, eine Diana, die sich zur allgemein akzeptierten Superheldin entwickelt hat. Wie sich Wonder Woman, Batman, Superman und weitere kostümierte Kämpfer zu einem Team formierten, davon erzählte 2014 der Animationsfilm Justice League: War, der zugleich auch mit dem DC Animated Movie Universe (DCAMU) eine Reihe innerhalb der DC Universe Animated Original Movies startete, in der – ähnlich wie im Marvel Cinematic Universe – aufeinander aufbauende Geschichten in einem in sich logischen DC-Universum erzählt werden.

Wonder Woman: Bloodlines

In der Originalfassung von Wonder Woman: Bloodlines wird die Heldin, wie in fast allen DCAMU-Filmen vom Hollywood-Star Rosario Dawson (Marvel’s Daredevil) gesprochen. Entstanden ist ein sehr “weiblicher“ Superhelden-Film. Es gibt reichlich Konflikte zwischen Müttern, Töchtern und Freundinnen. Zum Ensemble gehören daher DC-Charaktere wie Cheetah, Giganta, Silver Swan oder Medusa.

Wonder Woman: Bloodlines

Auch das Bonusmaterial passt gut dazu. Im Zentrum eines knapp 20-minütigen Animationsfilms der Reihe DC Showcase steht die von Neil Gaiman geschaffene ebenso mystische wie attraktive Figur Death, die den an sich zweifelnden Künstler Vincent sehr mitfühlend ins Reich ins Reich der Toten begleitet.

Wonder Woman: Bloodlines

Die Blu-ray von “Wonder Woman: Bloodlines“ enthält neben dem 83-minütigen Hauptfilm noch dieses Bonusmaterial: Der Kurzfilm „Death“ aus der Reihe DC Showcase (nur englische Sprache, 19:08 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln); Dokumentation “The Cheetah: Ferocious Archenemy“ (10:50 min); Aus dem DC-Comics-Archiv“: Zwei thematisch passende Cartoons aus der Serie “Batman: The Brave and the Bold“: „Triumvirate Of Terror!“ + „Scorn of the Star Saphire“, sowie eine Vorschau auf den nächsten Animationsfilm aus dem DC-Universum: “Superman: Red Son“ (11:21 min)

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Wonder Woman Anthologie

Nach den voluminösen Büchern Batman Anthologie, Joker Anthologie, Harley Quinn Anthologie und Flash Anthologie folgt ein Sammelband über die wichtigste Frau im DC-Universum.

Wonder Woman Anthologie

Der Psychologe William Moulton Marston erfand nicht nur Wonder Woman, sondern auch den Lügendetektor. Daher trägt seine Heldin mit mythologischen Background auch ein Lasso, das alle zwingt die Wahrheit zu sagen. Moulton, der in trauter Lebensgemeinschaft mit Ehefrau und Geliebter, sowie deren Kindern lebte, nannte die Amazone zunächst Suprema, the Wonder Woman.

Wonder Woman Anthologie

Als Wonder Woman hatte sie Ende 1941 schließlich ihren ersten Auftritt im Heft All Star Comics # 8. Darin rettete sie den jungen Flieger Steve Trevor, der sie weg von ihrer nur von Frauen bevölkerten Paradiesinsel (die später Themyscira genannt werden sollte) mitten hinein in die Wirren des Zweiten Weltkrieges bringen sollte. Ab 1944 kämpfte Wonder Woman beim Verlag DC auch immer wieder an der Seite von Superman und Batman.

Wonder Woman Anthologie

Die Wonder Woman Anthologie enthält leider nicht die erste Geschichte mit der Amazone, sondern beginnt mit der bereits etwas präziseren Origin aus dem ersten eigenen Comic-Heft der Heldin. Anfangs setzte der seinerzeit bereits über 60 Jahre alte Zeichner Harry G. Peter die Geschichten von Moulton Marston um. Auch wenn die Stories wohl halbwegs ernst gemeint waren, so wirken die Bilder eher etwas cartoonig. Das wird unterstrichen, durch die für etwas Humor sorgende recht füllige Etta Candy, die auch mit ihrer Abhängigkeit von Süßwaren für Humor sorgt.

Wonder Woman Anthologie

Nachdem Moulton Marston und Peters verstorben waren, lebte Wonder Woman weiter. Der Zeichner Ross Andru ließ sie in den 50er Jahren auf eine realistischere Art attraktiv wirken. Für einen großen Popularitäts-Schwung sorgte ab 1975 eine TV-Serie. Im Gegensatz zu Adam Wests Fernsehauftritten als Batman, nahm die Wonder-Woman-Serie ihre Hauptfigur halbwegs ernst. Das lag sicher auch an der Idealbesetzung mit Lynda Carter, der das Kunststück gelang im knappen Kostüm nicht nur attraktiv sondern auch würdevoll zu wirken. Carter hat ein Vorwort zur Wonder Woman Anthologie verfasst.

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Garniert mit vielen informative Texten, enthält das Buch 18 abgeschlossene Comic-Geschichten, die zwischen 1942 und 2015 entstanden sind. Für jeden Freund von Superhelden-Comics dürfte etwas dabei sein. Zu, meinen persönlichen Favoriten gehört eine 6-seitige Short Story, die der leider bereits verstorbene Darwyn Cooke (Before Watchmen – Minute Men) geschrieben und der Zeichner J. Bone, angelehnt an dessen locker-lustigen Stil, in Szene gesetzt hat. Die Mutter der Bewegung ist ein Epilog zu Cookes auch verfilmten Meisterwerk The New Frontiers (deutsch als Neue Horizonte bei Panini erschienen) und lässt die emanzipierte Wonder Woman in einem Playboy-Club handgreiflich werden.

Wonder Woman Anthologie

Ein weiteres Highlight ist die Geschichte Die Mission, in der es Greg Rucka, genau wie in Gotham Central, gelingt überraschend viel Realismus ins Superhelden-Genre zu bringen. Geschildert wird der erste Arbeitstag eines jungen Elite-Universitäts-Absolventen in der Botschaft von Themyscira. Diese dient Wonder Woman als Basis dazu, um nicht nur mit Superkräften, sondern auch durch (weibliche) Diplomatie für eine gerechtere Welt zu kämpfen.

Wonder Woman Anthologie

Der Reihe mit DC-Anthologien ist ein langes Leben zu wünschen, denn es gibt noch sehr viele Superhelden, die es verdient haben, auf eine so schöne und informative Art gewürdigt zu werden.

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