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Hergé: Tim und die Alpha-Kunst

Tim und Kapitän Haddock sind einer Kunstfälscher-Bande auf der Spur. Einem gewissen Ramo Nash genügt es nicht seine Alpha-Kunst, eine Stilrichtung, bei der Buchstaben mehr oder weniger originell arrangiert werden, unters Volk zu bringen.

Hergé: Tim und die Alpha-Kunst

Auf Ischia betreibt Nash auch noch eine Bilderfälscher-Fabrik. Als der pfiffige Reporter Tim dies entdeckt, soll er selbst in ein Kunstwerk verwandelt werden. Seine mit flüssigen Polyester übergossene Leiche könnte dann in einem Museum ausgestellt werden …

Hergé: Tim und die Alpha-Kunst

Doch gerade als Tim dies Schicksal droht, bricht die Geschichte abrupt ab und der 1983 verstorbene Hergé nahm den Ausgang der Geschichte mit ins Grab. Bereits 1986 erschien ein luxuriöses Album von Tintin et l’Alph-Art mit den Skizzen des unvollendet gebliebenen letzten Tim und Struppi-Albums.

Hergé: Tim und die Alpha-Kunst

Zum 75. Geburtstag der unsterblichen Comicserie legte Carlsen das Album 2004 erstmals als Band 24 “optisch passend zum Rest der Reihe“ neu auf. Der Leser bekommt dank der übersichtlichen Anordnung der Skizzen und Texte einen recht guten Eindruck davon, wie Hergé sich den Verlauf der Geschichte vorgestellt hat.

Hergé: Tim und die Alpha-Kunst

Der Band enthält auch neun wiederentdeckte Seiten, die innerhalb der ansonsten eher bieder anmutenden Erzählung noch einige neue Akzente setzen. So verfällt Kapitän Haddock dem Kunstwahn, setzt seinen geliebten Whiskey ab und lagert Haschisch im Keller seines Schlosses.

Wie hier zu sehen ist, gestaltet er auch sein Outfit komplett um. Schade, dass wir das nicht mehr erleben durften. Schön, dass wir jetzt dennoch einen kleinen Eindruck davon bekommen konnten.

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