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Das Tagebuch des Ricardo Castillo

2011 erschien in der FAZ. als Fortsetzung die Serie Das Tagebuch des Ricardo Castillo von Alexis Martinez und Gunther Brodhecker.  Spuren im Eis, das erste der drei Abenteuer kann hier online gelesen werden. Sofort fällt auf, dass nicht nur der Titel der Geschichte an das Comicalbum Tim in Tibet erinnert, das auf dem Cover Yeti-Spuren im Schnee zeigt, sondern auch Martinez’ Zeichenstil ist allerfeinste Ligne Claire in bester Hergé-Tradition.

Das Tagebuch des Ricardo Castillo

Dies setzt sich auch inhaltlich fort, denn Brodhecker gelingt das auch im francobelgischen Comic schon lange nicht mehr selbstverständliche Kunststück Geschichten zu erzählen, die sowohl spannend als auch – durch schrullige Nebenfiguren – schreiend komisch sind. Das von Trappern und Indianern bevölkerte schneebedeckte Kanadas erweist sich als ideale Kulisse für Abenteuerlichkeiten aller Art. Selbst die tragische Vergangenheit des Titelhelden bringt die Serie nicht aus dem Gleichgewicht. Der Jude Ricardo Castillo verließ um 1750 mit Frau und Sohn seine nicht eben tolerante Heimat Spanien in Richtung Neue Welt, doch in Neu-Frankreich kamen seine Angehörigen bei einem Brand ums Leben.

Das Tagebuch des Ricardo Castillo

Nicht nur den Comic sondern auch die Buchveröffentlichung realisierten Martinez und Brodhecker im Alleingang- Sie gründeten dafür eigens einen Verlag, da sie Das Tagebuch des Ricardo Castillo nicht als farbiges Album sondern in schwarzweiß (mit überarbeiteten Zeichnungen) in einem edlen Breitwand-Buch veröffentlichen wollten.

Das Tagebuch des Ricardo Castillo

Dass dies eine gute Idee war, belegt die Veröffentlichung der dritten Castillo-Story Die Nordwest-Passage in Ausgabe 173 des Comicmagazins Zack, die auch ein interessantes Interview mit Martinez und Brodheckerenthält. Hierfür wurde die in der FAZ. im Strip-Format veröffentliche dritte Castillo-Geschichte Die Nordwest-Passage hochkant ummontiert und zudem auch noch koloriert, was keine Verbesserung darstellt. Nur in schwarzweiß entfaltet der Comic seine volle Wirkung!

Das Tagebuch des Ricardo Castillo

Es bleibt zu hoffen, dass weitere Abenteuer von Ricardo Castillo folgen werden!

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Yoko Tsuno

Der Belgier Roger Leloup, der zunächst Jacques Martin bei Alix assistierte, schrieb (bzw. zeichnete) ein kleines Stück Comicgeschichte, als er für Hergé ein Flugzeug entwarf, das dieser in seinem vorletzten Tim und Struppi-Album Flug 714 nach Sydney einsetzte. Anfang der Siebziger Jahre entwickelte Leloup mit Yoko Tsuno eine eigene Serie, die mit mittlerweile 28 Alben Tim und Struppi  quantitativ den Rang abgelaufen hat.

Yoko Tsuno

Yoko Tsuno war anfangs eine wirklich außergewöhnliche Serie, schon durch die weibliche Hauptfigur. Yoko ist eine zwar zierliche aber äußerst tatkräftige japanische Elektroingenieurin, die ihre wirklich spannenden Abenteuer abwechselnd auf dem fernen Planeten Vinea und an sehr genau abgebildeten irdischen (gerne auch deutschen) Schauplätzen erlebt.

Yoko Tsuno

Im Laufe der Zeit wurden Leloups Geschichten jedoch immer formelhafter. Es war zu spüren, dass ihm das Zeichnen von (oft auch selbst entwickelten) technischen Geräten mehr Freude machte, als die Darstellung menschlicher Emotionen. In diesem Sinne sind die neuen Alben leider nicht wirklich ein Fortschritt, sondern bieten eindimensionale Figuren vor sorgsam ausgearbeiteten Kulissen.

Yoko Tsuno

Sehr viel mehr Spaß macht daher ein Wiedersehen mit den ersten Abenteuern von Yoko Tsuno, vor allem in Form von Carlsens Gesamtausgabe. Diese ist nicht streng chronologisch gegliedert, sondern thematisch. Der erste Band enthält die Alben Die Orgel des Teufels (Band 2), Zwischen Leben und Tod (Band 7) und  Wotans Feuer (Band 14). Diese “deutschen Abenteuer“ führen unsere Heldin an malerische Orte wie Rothenburg ob der Tauber, die Loreley oder Burg Eltz aber auch in die Wuppertaler Schwebebahn.

Yoko Tsuno

Der zweite Band der Gesamtausgabe steht unter dem Motto „Von der Erde nach Vinea“ und enthält den ersten Comic-Auftritt der damals noch im Funnystil gezeichneten japanischen Elektronikerin. In Unterirdische Begegnung kommt es aber auch zu einer unterirdischen Begegnung mit den Vineanern. Mit einigen dieser blauhäutigen Außerirdischen sollte Yoko Tsuno Freundschaft schließen und noch zahlreiche Wiederbegegnungen feiern.

Yoko Tsuno
Neben den drei Comicalben Unterirdische Begegnung (Band 1), Die Vulkanschmiede (Band 2) und Die dritte Sonne von Vinea (Band 6), die auf dem matten Papier etwas schlechter zur Geltung kommen, als in den zuvor erschienenen Alben, enthält auch dieser Band der Gesamtausgabe wieder hochinteressantes Bonusmaterial. Neben Entwürfen und zusätzlichen Illustrationen ist auch eine Probeseite enthalten, die Yoko Tsuno der Redaktion der deutschen Zeitschrift Eltern schmackhaft machen sollte. Doch dort entschloss man sich für Jo, Jette und Jocko, eine Serie von Leloups Lehrmeister Hergé.

Yoko Tsuno

Band 3 der Gesamtausgabe widmet sich Yokos Zeitreise-Abenteuern und mittlerweile ist die Reihe auf neun Bände angewachsen. Ein Ende ist nicht in Sicht, da Roger Leloup bereits an einem 29. Album arbeitet.

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Hergé: Tim und die Alpha-Kunst

Tim und Kapitän Haddock sind einer Kunstfälscher-Bande auf der Spur. Einem gewissen Ramo Nash genügt es nicht seine Alpha-Kunst, eine Stilrichtung, bei der Buchstaben mehr oder weniger originell arrangiert werden, unters Volk zu bringen.

Hergé: Tim und die Alpha-Kunst

Auf Ischia betreibt Nash auch noch eine Bilderfälscher-Fabrik. Als der pfiffige Reporter Tim dies entdeckt, soll er selbst in ein Kunstwerk verwandelt werden. Seine mit flüssigen Polyester übergossene Leiche könnte dann in einem Museum ausgestellt werden …

Hergé: Tim und die Alpha-Kunst

Doch gerade als Tim dies Schicksal droht, bricht die Geschichte abrupt ab und der 1983 verstorbene Hergé nahm den Ausgang der Geschichte mit ins Grab. Bereits 1986 erschien ein luxuriöses Album von Tintin et l’Alph-Art mit den Skizzen des unvollendet gebliebenen letzten Tim und Struppi-Albums.

Hergé: Tim und die Alpha-Kunst

Zum 75. Geburtstag der unsterblichen Comicserie legte Carlsen das Album 2004 erstmals als Band 24 “optisch passend zum Rest der Reihe“ neu auf. Der Leser bekommt dank der übersichtlichen Anordnung der Skizzen und Texte einen recht guten Eindruck davon, wie Hergé sich den Verlauf der Geschichte vorgestellt hat.

Hergé: Tim und die Alpha-Kunst

Der Band enthält auch neun wiederentdeckte Seiten, die innerhalb der ansonsten eher bieder anmutenden Erzählung noch einige neue Akzente setzen. So verfällt Kapitän Haddock dem Kunstwahn, setzt seinen geliebten Whiskey ab und lagert Haschisch im Keller seines Schlosses.

Wie hier zu sehen ist, gestaltet er auch sein Outfit komplett um. Schade, dass wir das nicht mehr erleben durften. Schön, dass wir jetzt dennoch einen kleinen Eindruck davon bekommen konnten.

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Abenteuer in Rio

Ursprünglich wollte der französische Regisseur Philippe de Broca die belgische Comic-Serie Tim und Struppi verfilmen, doch er konnte sich nicht mit deren Schöpfer einigen, denn Hergé strebte eine werkgetreue Umsetzung an. Als de Broca und Hauptdarsteller Jean-Paul Belmondo einige Zeit später ihren Film Cartouche der Bandit in Rio de Janero vorstellten, erschien dem Regisseur Brasilien als idealer Schauplatz für eine Abenteuer-Komödie.

Abenteuer in Rio
Als de Broca das Drehbuch zu Abenteuer in Rio erarbeitete, hatte er immer wieder Bilder und Situationen aus Tim und Struppi im Kopf. Das Resultat ist ein Film, in dem Tim eine Freundin hat, die ihn zu abenteuerlichen Höchstleistungen anspornt. Tim heißt jetzt Adrien Dufourquet, ist Soldat der französischen Luftwaffe und wird von Belmondo verkörpert. Eigentlich möchte er seinen achttägigen Heimaturlaub gemeinsam mit seiner Verlobten Agnès (Françoise Dorléac, die ältere Schwester von Catherine Deneuve) in Paris verbringen. Doch diese wird entführt und Adrien folgt ihr bis nach Brasilien…

Abenteuer in Rio

Die sorglose Mischung aus Abenteuer und Komödie, bei der Jean-Paul Belmondo fast alle der spektakulären Stunts selbst ausführte, wurde weltweit zu einem großen Erfolg. Auch der junge Steven Spielberg sah den Film 1964 in einem US-Kino und später gestand er de Broca, dass Abenteuer in Rio ihn zu Jäger des verlorenen Schatzes inspiriert hatte. Hergé hingegen, der sehr unzufrieden mit zwei 1961 und 1965 entstandenen Realverfilmungen von Tim und Struppi war, bedauerte es sehr, dass de Broca keine Gelegenheit bekam seinen Comic in Szene zu setzen.

Abenteuer in Rio

Die Blu-ray der Reihe Filmjuwelen enthält neben dem 96-minütigen Hauptfilm noch die Dokumentationen „Die Abenteuer von Adrien: Der Fall Catalan“ (62:56 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln), „Filmische Brüder“ (9:18 min), „Zwischen leicht und ernst“ (13:04 min), sowie den deutschen und den französischen Kinotrailer und ein informatives 20-seitiges Booklet mit Texten von Siegfried Tesche.

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Musée Hergé

Brüssel ist zweifelsohne die europäische Comic-Metropole. In der ganzen Stadt sind Fassaden zu finden, die mit Comic-Figuren bemalt wurden .  Auch das städtische in einem ehemaligen Jugendstil-Kaufhaus gelegene Comic-Museum Centre Belge de la Bande Dessinée ist immer wieder einen Besuch wert.

Musée Hergé

Unweit von Brüssel befindet sich innerhalb der auf dem Reißbrett geplanten ziemlich öden Studentenstadt Louvain-la-Neuve ein gewaltiges Gebäude, das ausschließlich einem einzigen Comic-Künstler gewidmet ist.

Musée Hergé

Die Architektur des 2009 eröffneten Musée Hergé stammt vom Franzosen Christian de Portzamparc.

Musée Hergé

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© Nicolas Borel – Atelier Christian de Portzamparc

Im gewaltigen Foyer verwendete de Portzamparc Elemente aus den Comiczeichnungen von Hergé als Wanddekoration.

Musée Hergé
© Musée Hergé

Auf mehreren Ebenen wird der Besucher über das Leben und dem Werk des Schöpfers von Tim und Struppi informiert.

Musée Hergé
© Musée Hergé

Das Design für die Ausstellung entwarf der Holländer Joost Swarte, der den Begriff Ligne Claire für die Zeichenkunst von Hergé prägte.

Musée Hergé
© Georges Gobet / AFP

Neben sehr vielen Originalzeichnungen des Schöpfers von Tim und Struppi gab es auch Nachbauten von Elementen aus den Comics zu bewundern.

Musée Hergé

Natürlich gibt es auch einen gut sortierten Museums-Shop.

Musée Hergé

Das Museum beeindruckte durch die Fülle der Exponate und durch die gewaltigen Räumlichkeiten in denen diese zur Schau gestellt wurden. In den Ausstellungsräumen war Fotografieren verboten. Nicht nur daher sollte jeder Comicfreund, wenn es ihn nach Brüssel verschlägt, im Musée Hergé vorbeischauen.

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Centre Belge de la Bande Dessinée

Brüssel ist zweifelsohne die europäische Comic-Metropole. In der ganzen Stadt sind Fassaden zu finden, die mit Comic-Figuren bemalt wurden .  Auch das Musée Hergé ist nicht weit entfernt und das städtische in einem ehemaligen Jugendstil-Kaufhaus gelegene Comic-Museum Centre Belge de la Bande Dessinée ist immer wieder einen Besuch wert.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Bereits das Foyer ist sehr vielversprechend gestaltet.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Eine Dauer-Ausstellung informiert über die Geschichte der Comics.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Natürlich gibt es auch interessante Original-Zeichnungen zu sehen.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Im oberen Stockwerk des Museums werden – getrennt durch eine übergroße Spirou-Pagenmütze – die beiden belgischen Comic-Großmeister Hergé (Tim und Struppi) und Peyo (Die Schlümpfe) gleichberechtigt präsentiert.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Eine interessant kuratierte Sonder-Ausstellung ist Étienne Davodeau (Die Ignoranten, Der schielende Hund) gewidmet.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Hier überraschte, dass nur sehr wenige der zahlreichen Comics von Davodeau auf Deutsch vorliegen.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Natürlich gibt es auch einen gut sortierten Museums-Shop.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Ein Besuch lohnt sich für jeden Comic-Freund, auch im zum Museum gehörenden Bistro!

Centre Belge de la Bande Dessinée

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Comicstadt Brüssel

Dass Brüssel die europäische Comic-Metropole ist, zeigt nicht nur eine riesige Skulptur von André Franquins Gaston, die unweit des in einem ehemaligen Kaufhaus gelegenen Comic-Museums Centre Belge de la Bande Dessinée. Auch das Musée Hergé ist nicht weit entfernt.

Comicstadt Brüssel

In der ganzen Stadt sind Fassaden zu finden, die bemalt wurden mit Comic-Figuren, hier ein alles andere als vollständiger Überblick.

Comicstadt Brüssel

Die gallische Dorfgemeinschaft aus Asterix.

Comicstadt Brüssel

Lucky Luke und die Daltons.

Comicstadt Brüssel

Tibets Rick Master und Kommissar Bourdon.

Comicstadt BrüsselFrank Pés Jonas Valentin.

Comicstadt Brüssel

Victor Sackville von Francis Carin.

Comicstadt Brüssel

Olivier und Columbine von Dany.

Comicstadt Brüssel

Monsieur Jean von Dupuy & Berbérian.

Comicstadt Brüssel

Nero von Marc Sleen.

Comicstadt Brüssel

Tim und Struppi von Hergé.

Comicstadt Brüssel

XIII von Vance.

Comicstadt Brüssel

Mit Ralf König ist erstmals auch ein deutscher Comic-Zeichner vertreten.

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Comicfestival in A Coruña 2016

Krönender Abschluss meines Pilgerns auf dem Jakobsweg war auch in diesem Jahr wieder ein Besuch des spanischen Comicfestivals “Viñetas desde o Atlántico”. Es findet seit 1998 jährlich in A Coruña statt.

Comicfestival in A Coruña 2016

Im Zentrum des Plakats zum Festival stand wieder das Wahrzeichen der Stadt, der aus der Römerzeit stammende Leuchtturm. Die Zeichnung stammt von Keko, der im letzten Jahr Gast des Festivals war.

Comicfestival in A Coruña 2016

Organisiert wird das Festival von Miguelanxo Prado („Ardalén“, „Der tägliche Wahn„, rechts im Bild), dessen Heimatstadt A Coruña ist. Hier ist er gemeinsam mit Juan Diaz Canales (“Blacksad“) und Rubén Pellejero (“Dieter Lumpen“) zu sehen, die das neue Kreativ-Team von Hugo Pratts Serie „Corto Maltese“ sind.

Comicfestival in A Coruña 2016

Dies wurde mit einer Ausstellung gefeiert.

Comicfestival in A Coruña 2016

Außerdem hat sich das Festival in diesem Jahr auch eine neue lebensgroße Corto Maltese Figur spendiert.

Comicfestival in A Coruña 2016

Doch der alte Corto blieb ebenfalls weiter im Einsatz.

Comicfestival in A Coruña 2016

Auch ansonsten waren überall in der Stadt Comicfiguren zu sehen.

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

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Comicfestival in A Coruña 2016

Hier ist Blacksad zu sehen, dessen Autor Juan Diaz Canales auf dem Festival auch den von ihm geschriebenen und gezeichneten Comic „Como viaja el aqua“.

Comicfestival in A Coruña 2016

Eine Nebenrolle spielt ein übergewichtiger Mann im Batman-Kostüm, der Luftballons verkauft.

Comicfestival in A Coruña 2016

Miguelanxo Prado hat gemeinsam mit dem Zeichner David Rubin eine Ausstellung über Leben und Werk von Miquel Cervantes zusammengestellt.

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Für die längsten Schlangen bei den Signier-Aktionen sorgte kein Zeichner, sondern ein Autor.

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Sehr viele Besucher ließen sich ihre Marvel-Comics von Chris Claremont unterschreiben, der 17 Jahre lang ununterbrochen als Texter für die Erfolgsserie X-MEN arbeitete.

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Der spanische Zeichner Daniel Torres hingegen überraschte mit seinem Mammutwerk an dem er sechs Jahre arbeitete und in dem er auf fast 600 Seiten unglaublich detailreich beginnend von der Steinzeit bis hin zur Gegenwart die Entwicklung der menschlichen Behausung beschreibt.

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“La Casa“ liegt in Spanien bereits in der zweiten Auflage vor.

Comicfestival in A Coruña 2016

Zeitgleich mit dem Comicfestival fanden in A Coruña noch weitere Aktivitäten, wie das „Tall Ship Race“ statt, was für zusätzliche Besucher sorgte,

Comicfestival in A Coruña 2016

Einmal mehr gelang dem Team von Miguelanxo Prado ein buntes und abwechslungsreiches Festival. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, wenn die Veranstaltung ihr 20. Jubiläum feiert.

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Bastei Freunde

Seit 2006 veröffentlicht Ulrich Wick unermüdlich die belgische Western-Comic-Serie “Silberpfeil“, die ab 1969 zunächst im Heft „Felix“ und dann beim Bastei Verlag als eigene Reihe erschien. Mehr als sechs Hefte im Jahr bringt Ulrich Wick jedoch von seiner Neuauflage nicht heraus und daher dürfte er für seine Komplettausgabe mindestens “ziemlich genau 121 Jahre“ benötigen.

Bastei Freunde

Doch damit nicht genug, denn Wick Comics veröffentlicht auch noch gebundene Silberpfeil-Sonderbände und im Rahmen des “Frans Sels Archiv“ auch andere Comicgeschichten des Schöpfers des Kiowa Häuptlings. Der vielseitige Sels setzte auch eine Comic-Biographie über Abraham Lincoln in Szene und ließ seinen Funny-Helden Bongo gegen den “Kux-Klan“ kämpfen.

Bastei Freunde

Ein weiteres Tätigkeitsfeld für Ulrich Wick ist auch noch das vierteljährlich erscheinende Magazin “Bastei Freunde“. In reich und farbig bebilderten aber auch sehr fundiert verfassten Artikeln wird hier nicht nur über “Silberpfeil“ und ähnlich gelagerte Bastei-Western-Comics wie “Loup Noir“ alias “Schwarzer Wolf“ oder “Captaine Apace“ alias “Flammender Speer“ berichtet, sondern auch über die Literatur-Adaptionen in der Reihe “Berühmte Geschichten“.

Bastei Freunde

Ein wichtiges Thema ist natürlich auch der erstmals 1919 im Trickfilm aufgetretene Kater “Felix the Cat“. Dieser war auch der Namens-Pate des Hefts “Felix“ mit dem der Bastei Verlag zusammen mit der Zeitschrift “Pony“ (hierin erschien u. a. auch “Tim und Struppi“) 1958 seine Comic-Produktion aufnahm.

Bastei Freunde

In der Ausgabe 45 von “Bastei Freunde“ bietet Thomas Opitz einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen und erzählt detailreich bebildert davon wie in Deutschland in den Sechziger Jahren “Felix“-Hefte produziert wurden.

Bastei Freunde

Die Rückseite mit den nostalgischen “Wer zuletzt lacht…“-Bilderwitzen und Checklisten zu Bastei-Serien wie “Phantom – Der wandelnde Geist“ runden den positiven Gesamteindruck des Fachmagazins ab, dem in dieser Form noch ein langes Leben zu wünschen ist.

Bastei Freunde 46

Während die Comicwelt dem neuen von Matthieu Bonhomme gezeichneten Comic “Der Mann, der Lucky Luke erschoss“ feierte, widmet sich die 46. Ausgabe der „Bastei Freunde“ den in Deutschland von Peter Menningen geschriebenen Comics um den Mann, der schneller als sein Schatten zieht. Menningen hat zwischen 1993 und 1994 für den Bastei Verlag rund 375 Comicseiten mit Lucky Luke getextet, die offiziell von Morris abgesegnet waren und in Spanien gezeichnet wurden.

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Reddition 64: Lucky Luke

Der 70. Geburtstag von Lucky Luke ist natürlich ein sehr dankbarer Anlass, um die spannende Geschichte des Cowboys, der schneller als sein Schatten zieht, zu erzählen.

Reddition 64: Lucky Luke

Ausstellungen zum Jubiläum in Angoulême und Erlangen zeigten, was für ein dynamischer Zeichner der Belgier Maurice de Bévère (1923-2001) alias Morris war, der zu Unrecht immer etwas im Schatten seiner Kollegen André Franquin und Albert Uderzo stand. Ein Ausstellungs-Katalog, der auch bei Egmont auf Deutsch erscheint, zeigte durch vergrößerte Abbildungen, dass die Wirkung einzelner Panels von Morris der immer wieder gerne gefeierten „klaren Linie“ von Hergés „Tim und Struppi“ in nichts nachsteht.

Reddition 64: Lucky Luke
© Morris / Lucky Luke Comics 2016

Die durchgehend farbig und sehr schön bebilderte 64. Ausgabe der “Reddition“ beschäftigt sich in neun Artikeln mit verschiedenen Teilaspekten rund um das zeitlose Phänomen Lucky Luke. Den Auftakt bildet ein Bericht von Volker Hamann über das Frühwerk, das Morris ab 1945 für die Illustrierte “Le Moustique“ (“Die Mücke“) schuf. Hier war ein vielfältig talentierter Zeichner auf der Suche nach einem eigenen Stil. Anschließend versucht Michael Hein “Die Kunst des Maurice de Bévère“ zu beschreiben und analysiert die parodistischen Aspekte der Serie.

Lucky Lukes erster Auftritt © Morris / Lucky Luke Comics 2016
Lucky Lukes erster Auftritt © Morris / Lucky Luke Comics 2016

Wichtig ist natürlich auch René Goscinny. Peter Nover porträtiert den großen Comic-Autor, der zunächst auch als Zeichner tätig war. Morris war heilfroh als dieser ihm ab 1955 das leidige Schreiben der Geschichten abnahm und er sich dadurch voll aufs Zeichnen konzentrieren konnte. Horst Berner, der auch die Texte zu Egmonts Lucky-Luke-Gesamtausgabe beisteuert, beschäftigt sich mit der wechselhaften und kuriosen Veröffentlichungsgeschichte der Serie in Deutschland. So blieb in den deutschen Fassungen zwar der Name von Lucky Luke unangetastet, doch dessen Pferd Jolly Jumper, hieß zuvor schon einmal Rosinante oder Rosa, und der Hund Rantanplan trug zunächst den Namen Sheriff.

Lucky Luke im Kino
© Morris / Lucky Luke Comics 2016

Da Morris seinen Cowboy eigentlich als animierte Figur geplant hatte, beschreibt Jens R. Nielsen faktenreich die Anfänge des belgischen Zeichentrickfilms. Auf die ab 1971 entstandenen Kinofilme mit Lucky Luke geht er leider nur recht kurz ein. Recht interessant ist auch Volker Hamanns Bericht über “Lucky Luke in den Niederlanden“. Wichtig ist natürlich auch der Zeichner Hervé Darmenton alias Achdé, der die Serie im klassischen Look werkgetreu weitergeführt und von Bernd Frenz porträtiert wird.

Matthieu Bonhomme: Der Mann, der Lucky Luke erschoss
Lucky Luke von Matthieu Bonhomme © Morris / Lucky Luke Comics 2016

Bemerkenswert ist aber auch ein etwas anderer Lucky Luke, der gerade in einem neuen Comicalbum “erschossen“ wurde. Matthieu Bonhomme, der zuvor schon mit der von Lewis Trondheim geschriebenen Western-Serie „Texas Cowboys“ bewiesen hat, dass realistische Zeichnungen und skurriler Humor kein Widerspruch sein müssen, hat aktuell die Geschichte “Der Mann, der Lucky Luke erschoss“ veröffentlicht. Matthias Hofmann befasst sich mit diesem “alternativen“ Lucky Luke und mit einer weiteren Neuinterpretation der Serie, die Guillaume Bouzard sehr reduziert zu Papier gebracht hat.

Reddition 64: Lucky Luke
Lucky Luke von Guillaume Bouzard © Morris / Lucky Luke Comics 2016

Im Anhang dieser wieder sehr gelungen zusammengestellten “Reddition“ befindet sich noch Bibliographie von Morris, die durch ihren Umfang von 16 Seiten selbst Comic-Insider überraschen dürfte.

Bastei Freunde

Eine interessante Ergänzung liefert die 46. Ausgabe der „Bastei Freunde“ in der Peter Menningen interviewt wird. Dieser hat zwischen 1993 und 1994 für den Bastei Verlag rund 375 Comicseiten mit Lucky Luke getextet, die offiziell von Morris abgesegnet waren und in Spanien gezeichnet wurden.

Zu bestellen unter: www.reddition.de

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