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Tanguy und Laverdure – Die Hommage

Als am 29. Oktober 1959 die erste Ausgabe des französischen Magazins Pilote startete, das der belgischen Konkurrenz Tintin und Spirou Paroli bieten wollte (und sollte), trat hierin erstmal Asterix auf. Gleichzeitig startete der meisterliche Zeichner Albert Uderzo das erste Abenteuer der tollkühnen französischen Militärpiloten Tanguy und Laverdure.

Tanguy und Laverdure - Die Hommage

Uderzo nutzte seine einzigartige Zeichenkunst nicht nur zur detailgetreuen Wiedergabe von Kriegsgerät, wie dem wirklich recht elegant aussehenden Jagdflugzeug Mirage III, sondern auch immer wieder für wirklich lustige Slapstick-Einlagen. Während Michel Tanguy als gradliniger Held eine gewisse Ähnlichkeit mit Falbalas Freund Tragicomix aus Asterix hat, ist der drahtige Ernest Laverdure das Ebenbild von Albert Uderzo.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Dieser lässt kein Fettnäpfchen aus und ist bei jeder attraktiven Frau sofort entflammt, also das ideale Opfer für Spioninnen. Die immer wieder die Schlagkraft der französischen Luftstreitkräfte betonenden Abenteuer dachte sich der Belgier Jean-Michel Charlier aus, dessen Meisterwerk Blueberry auch in Pilote erscheinen sollte.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

1966 wurde Uderzo die Doppelbelastung durch Asterix und Tanguy & Laverdure zu viel. Er übergab an Jijé und bis heute haben zahlreiche weitere Teams die Serie am Leben erhalten. Uderzo blieb jedoch dem Flieger-Comic verbunden und platzierte auf seinem Anwesen in Yelines eine echte Mirage III.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Bei der Egmont Comic Collection startete 2009 eine “Gesamtausgabe“ von Tanguy und Laverdure, die allerdings nur die von Uderzo gezeichneten Abenteuer enthält und bereits hoch gehandelt wird, da die 9 Bände schon lange vergriffen sind. Als eine Art Nachschlag hierzu erscheint ebenfalls bei Egmont zum 60. Geburtstag der Fliegerserie auch ein Hommage-Buch.

Tanguy und Laverdure - Die Hommage

Wer nun hofft, die frankobelgische Comic-Elite würde dem Klassiker mit sanftem Spott in lässig hingehauenen Bildern ehren, dürfte etwas enttäuscht sein. Die sechs Tribute-Comics in diesem Buch sind alle im hyperrealistischen aber meist etwas sterilen Stil der Uderzo-Nachfolger gehalten, bzw. stammen im Falle von Yvan Fernandez, Matthieu Durant und Sébastien Philippe auch gleich direkt von diesen.

Tanguy und Laverdure - Die Hommage

Durchaus im Sinne der Vorlage sind die in Nostalgie schwelgenden Geschichten vom Stile “seriös, aber mit einem Schmunzeln“,  gerne auch über protestierende Studenten, die sich 1965 für fortschrittlich hielten. Erzählt wird dabei nicht nur über die Väter der Helden, sondern auch gleich zweimal vom großen Charles de Gaulle, der seine Piloten zum Eskortieren von britischem Gebäck einsetzt oder Laverdures Tollpatschigkeit ausnutzt, um dem US-Präsidenten Lyndon B. Johnson einen kleinen Streich unter dem Motto “Ich weiß, dass Du uns ausspionierst“ zu spielen.

Tanguy und Laverdure - Die Hommage
Alle Abbildungen: © Dargaud 2019

Die Begleittexte des Buchs zeigen sich stärker an Details über Militär-Flugzeuge als an der Comicgeschichte interessiert. Immerhin fanden alle Pilote-Titelbilder mit Tanguy-Bezug den Weg in dieses Buch. Sehr erfreulich ist auch, dass der sehr lustige Zweiseiter Der Aprilscherz enthalten ist. In diesem von René Goscinny geschriebenen und von Uderzo gezeichneten Comic, der 1961 in Pilote erschien, treten neben den Fliegern auch andere bekannte Figuren wie der Rote Kosar oder Asterix und Obelix auf!

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Von Gir zu Moebius – Der Smaragdsee

Jean Giraud starb im März 2012, doch sein unglaublich vielfältiges Comic-Universum lebt in zahlreichen opulenten Neuausgaben weiter. Während Egmond gerade seinen Western-Klassiker Blueberry in einer Collector’s Edition neu auflegt, feierte der Splitter Verlag in einem Prachtband jene abgefahrenen Comics, die Giraud im Magazin Metal Hurlant unter dem Pseudonym Moebius veröffentlichte.

Von Gir zu Moebius – Der Smaragdsee

Doch wie wurde der Jean Giraud, der sich eine Meisterschaft im Zeichnen von galoppierenden Pferden und Prärielandschaften angeeignet hatte, zum ebenso souveränen Schöpfer von seltsamen Welten, deren volle Bedeutung sich nur ihm selbst zu erschließen schien? Ein interessant zusammengestellter Band des Splitter Verlags versucht zu dokumentieren, wie Giraud zu Moebius wurde.

Von Gir zu Moebius – Der Smaragdsee

Im Vorwort beschreibt Girauds Lehrmeistes Joseph Gillian alias Jijé (Jerry Spring) dieses Phänomen recht plastisch: “Ich für meinen Teil hätte noch eine gewisse ästhetischhermetisch-philosophisch-esoterische Orientierung zu bedauern, die an zeichnerischer Kraft – fast hätte ich gesagt, an Virilität – einzubüßen scheint, was sie möglicherweise an Intellektualität gewinnt… Kann ich mir jedenfalls denken. Aber ich bin nur ein altmodischer Knacker, und wie Giraud spontan (aber niemals grundlos) sagte: »Sie (er siezte mich, der Lump!) sind zu normal, um es zu verstehen.«

Von Gir zu Moebius – Der Smaragdsee

Eröffnet wird der im Buch enthaltene Comic-Reigen mit den drei Western-Kurzgeschichten um Frank und Jeremy von 1956, die Giraud, wie viele seiner frühen Arbeiten in einem von André Franquin und Morris beeinflussten Funnystil zeichnete. Doch schon in den frühen 60er-Jahren wendete er sich den Abenteuer-Genre zu und eiferte Jijé nach. Sein Pseudonym Moebius wählte er auch, weil seine Signatur Gir zu sehr der von Jijé ähnelte.

Von Gir zu Moebius – Der Smaragdsee

Giraud beschränkte sich jedoch nicht auf Westerngeschichten, sondern erzählte auch von ehemaligen Galeerensträflingen, Glücksrittern im brasilianischen Dschungel oder das Leben von Madame Curie.

Von Gir zu Moebius – Der Smaragdsee

Einige der über zwanzig in diesem Band enthaltenen Comics wurden bereits im von österreichischen Fachmagazin Comic Forum herausgegebenen Sammelband Giraud: Das Frühwerk veröffentlicht, dort allerdings meist in Schwarzweiß.

Von Gir zu Moebius – Der Smaragdsee

Zum Abdruck kommen auch Arbeiten die Giraud von 1970 bis 1979 für die Magazine Tintin und Pilote in einem immer stärkeren Maße als Moebius zeichnete, darunter die beeindruckend in Szene gesetzte zweiseitige Story Musik rund um die Uhr, sowie ein Fotocomic, in dem René Goscinny einen Auftritt hatte.

Von Gir zu Moebius – Der Smaragdsee

Abgerundet wird der Band durch das fundierte 17-seitige Nachwort “Die hermetische Garage des Gir“ vom Science-Fiction-Autor und Comic-Experten Claude Ecken. Dieser beschreibt detailreich die Jugendjahre von Giraud und kommt – genau wie Jijé im Vorwort – zum Schluss, dass dieser sein Talent nicht durch Beobachtung der Wirklichkeit oder dem  Zeichnen nach der Natur entwickelte, sondern durch intensive Beschäftigung mit Comics und Filmen jeglicher Art. Alles was ihn beeindruckte übernahm, variierte und kombinierte er zu einem unvergleichlichen Comic-Kosmos. Dieser Band zeigt, wieviel es in dieser faszinierenden Welt noch zu entdecken gibt.

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Bruno Brazil: Der Hai, der zweimal starb

Der Hai, der zweimal starb ist das erste album-lange Abenteuer von Bruno Brazil. Der grauhaarige Top-Agent der “geheimsten Abteilung“ des US-Verteidigungsministeriums bekommt es hier mit Kurt Schellenberg zu tun. Der als “Wolf von Nürnberg“ bekannte Nazi-Verbrecher hat angeblich in Südamerika erbeutete Kostbarkeiten gehortet. Daher bricht Brazil ins alles andere als demokratische Caraquay (bloß kein reales Land benennen) auf, gerät zwischen die Fronten, hat aber auch reichlich Tricks auf Lager…

Bruno Brazil: Der Hai, der zweimal starb

Dass der All Verlag diesen allen ZACK-Lesern vertrauten Klassiker des frankobelgischen Abenteuer-Comics in einer schönen Hardcover-Edition veröffentlicht, ist äußerst erfreulich. Doch es wird sehr viel mehr geboten, als eine triviale Handlung, die u. a. vom James-Bond-Film Liebesgrüße aus Moskau inspiriert, und von William von Cutsem alias Vance (Bruce J. Hawker, XIII) souverän in Szene gesetzt wurde. Auf 15 reich illustrierten Seiten werden in diesem Band auch noch hochinteressante Hintergrundinfos geboten.

Bruno Brazil: Der Hai, der zweimal starb

Hier ist zu erfahren, dass Bruno Brazil 1967 im belgischen Comic-Magazin Tintin mit der Kurzgeschichte Die Rose im Knopfloch debütierte. Der All Verlag wird diese und weitere Short Storys im zehnten Album seiner 11-bändigen Gesamtausgabe vom Klassiker Bruno Brazil veröffentlichen.

Bruno Brazil: Der Hai, der zweimal starb

Die Premiere der Serie wurde 1967 flankiert von den ersten Auftritten, der ebenfalls von Greg alias Michel Regnier geschaffenen Comic-Heroen Andy Morgan (meisterlich gezeichnet von Hermann) und Luc Orient (diese von Eddy Paape in Szene gesetzte Serie erscheint ebenfalls beim All Verlag als gebundene Gesamtausgabe). Um zu verschleiern, wie stark sich er als Texter diverser Comics engagierte, verwendete Greg für Bruno Brazil das Pseudonym Louis Albert.

Bruno Brazil: Der Hai, der zweimal starb

Tintin-Gründungsvater Hergé war zwar keinesfalls begeistert, als Gregs auf handfeste Action setzenden Abenteuer-Comics “sein“ Magazin dominierten, doch die deutlich erhöhten Verkaufszahlen sprachen für sich. Interessant ist auch, dass 1973 im Comic-Magazin ZACK bei der deutschen Erstveröffentlichung von Der Hai, der zweimal starb aus dem Nazi-Verbrecher Schellenberg der Mafioso Mick Cremonza wurde, um den Lesern die Beschäftigung mit der deutschen Vergangenheit zu ersparen.

Bruno Brazil: Der Hai, der zweimal starb

Diese Hintergrundinfos intensivieren die Lektüre des Comic-Klassikers. Außerdem ist es sehr erfreulich, dass der All Verlag auch noch die 2019 mit dem Album Black Program gestarteten neuen Comic-Abenteuer vom Bruno Brazil veröffentlicht.

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Blake und Mortimer – Der Kampf um die Welt

Kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges erholt sich alle Welt von den Wunden und Zerstörungen. Doch der Kaiser von Tibet und seine skrupellosen Militärs schmieden finstere Welteroberungspläne und schicken eine gewaltige Luftstreitmacht “in alle Richtungen“. Kurze Zeit danach brennen Bombay, Rom und London, während “Paris, die Stadt des Lichts ausgelöscht“ ist.

Blake und Mortimer – Der Kampf um die Welt

Die letzten Hoffnungen der Menschheit ruhen auf den Schultern von Captain Francis Blake vom britischen Geheimdienst und dem Atomwissenschaftler Philip Mortimer.

Blake und Mortimer – Der Kampf um die Welt

Mit den Abenteuern seiner Helden Blake und Mortimer schuf der auch als Opernsänger erfolgreiche Edgar Pierre Jacobs einen absoluten Klassiker des frankobelgischen Comics. Jakobs hatte zuvor bereits Alex Raymonds Flash Gordon fortgeführt, als während des Zweiten Weltkrieges keine Druckvorlagen mehr aus den USA eintrafen. Jacobs assistierte Hergé auch bei Tim und Struppi. 1946 erlebte Blake und Mortimer seine Premiere in der ersten Ausgabe des Magazins Tintin und das Duo hatte gleich einen “Kampf um die Welt“ zu absolvieren. Diesem ersten Abenteuer ist noch sehr deutlich die nach dem Zweiten Weltkrieg herrschende Angst vor weiteren möglicherweise noch schlimmeren Kriegen anzumerken.

Blake und Mortimer – Der Kampf um die Welt

Zu seinem 75. Jubiläum brachte Carlsen eine kompakte Gesamtausgabe mit allen aus der Feder von Edgar P. Jacobs stammenden Abenteuern von Blake und Mortimer heraus. Der einzige Makel dieses schönen Buchs ist, dass hier mit 16 Seiten zur kompletten Serie nur wenig Hintergrundinformationen verzichtet wurde. Wer nicht “nur“ den Comic lesen möchte, sondern auch etwas über die Hintergründe zur Geschichte und die Veröffentlichungshistorie erfahren möchte, wird mit Carlsen neu gestarteter Blake und Mortimer Bibliothek bestens bedient.

Blake und Mortimer – Der Kampf um die Welt

Der erste Band dieser Hardcover-Reihe beschäftigt sich mit Der Kampf um die Welt. Enthalten sind informative Texte, z. B. ein thematisch passendes Nachwort von Lutz Göllner zum “Umgang mit rassistischen Stereotypen in politisch korrekten Zeiten. Sehr schön ist, dass auch alle von Jakobs gezeichneten Tintin-Titelbilder originalgetreu zum Abdruck kommen und diese Cover-Illustrationen nicht – wie in früheren Ausgaben – als Fremdkörper in die Comicgeschichte eingefügt wurden. Es ist schön, dass dieser Comic-Klassiker in dieser optimalen Form neu aufgelegt wird!

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Robin Ausdemwald

Diese liebenswerte Parodie auf Robin Hood war einer der Höhepunkte des Gimmick-Magazins YPS. Der blonde sehr jugendliche Robin ist nicht der Held, der meist auf nur einer Comic-Seite erzählten Geschichten, sondern im Zentrum steht fast immer Fritz Allwill, der Sheriff von Nottingham. Dieser hatte unter der meist nur aus einer Person bestehenden Bande von Robin sehr viel weniger zu leiden als unter seiner mächtigen Frau Kunigunde.

Robin Ausdemwald

Diese greift gerne zum Nudelholz um zu verhindern, dass der Sheriff mit seinen Kumpeln, zu denen seltsamerweise auch Robin gehört, einen trinken geht. Gelegentlich tauchen auch teutonische Ritter auf, die schwäbisch reden und sehr seltsame Verzierungen (z. B. Fahrradlenker oder das Atomium) an ihren Helmen angebracht haben.Robin AusdemwaldAus dieser Konstellation gelangen dem Autor Bob de Groot, der mit dem Zeichner Turk (Philippe Liégeois) auch bei Leonardo und Percy Pickwick zusammenarbeitete, immer wieder überraschende Gags. Von der 1969 im Le Journal de Tintin gestarteten Serie sind in Frankreich und Belgien unter dem Titel Robin Dubois 21 Alben erschienen, bei uns veröffentlichte Carlsen immerhin 9 Bände.Robin AusdemwaldSchöner noch ist aber ein vortrefflich aufgemachter Band (in der selben Aufmachungen sind auch Edition zu Moebius und Jim Cutlass erschienen) , den der Splitter Verlag sich und uns zu seinem 10ten Geburtstag geschenkt hat. Dieser enthält auf über 220 Seiten den Inhalt von vier französischen Best-Of-Bänden und daher auch interessantes Hintergrundmaterial zur Serie. Neben den zumeist immer noch zündenden Gags sind es die grundsympathischen Figuren, die Robin Ausdemwald zu einem Klassiker des frankobelgischen Comics machen.

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Rick Master

Seit 1955 ist Rick Hochet unermüdlich dabei Kriminalfälle zu lösen. Bei dieser Serie handelt es sich um einen frankobelgischen Comic im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Autor André-Paul Duchâteau stammt aus Belgien und der Zeichner Gilbert Gascard alias Tibet aus Frankreich. Ihre Premiere erlebte die Reihe im Magazin tintin und bei uns mit 12 Jahren Verspätung im Comicheft MV Comix unter dem Titel Ric, der Meisterdetektiv.

Rick Master

Richtig populär in Deutschland wurde der meist einen roten Rollkragen-Pulli zum hellen, gepunkteten Jackett tragende Journalist und Detektiv aus Leidenschaft jedoch erst, als er ab 1972 in ZACK als Rick Master ermittelte. Nachdem das Comic-Magazin aus dem Hause Springer eingestellt wurde, veröffentlichte der Carlsen Verlag immerhin 25 Alben der Serie. Anschließend übernahm Kult. Hier erschienen zunächst die Bände 25 bis 77 und danach wurde sich an den immerhin ersten 10 Ausgaben einer gebundenen und kommentierten Gesamtausgabe versucht.

Rick Master

Doch den längeren Atem hat einmal mehr der Splitter Verlag, der seine 25-bändige Integral-Edition zugleich mit Band 1 und Band 11 startete. Diese Gesamtausgabe ermöglicht es, durch liebevoll zusammengestellte Bonusmaterial, sehr lebendig mitzuerleben, wie Rick Master 1955 in tintin debütierte. Er war noch kein mit allen Wassern gewaschener Privatermittler, sondern ein neugieriger Zeitungsjunge. Auch der Umfang der Erzählung war sehr viel bescheidener, denn in Rick Master macht das Spiel wurde ein ganz ohne Mord und Todschlag auskommender Spionage-Fall schon nach fünf Seiten aufgeklärt.

Rick Master

Doch bereits in der dritten Kurzgeschichte Surprise de Noël (die leider in Band 1 der Splitter-Gesamtausgabe fehlt, aber sicher noch nachgeliefert wird) kam es zu einer entscheidenden Begegnung, als Rick Master 1958 auf den Kommissar Sigismond Bourdon traf. Zu dieser Figur ließ sich Duchâteau von Georges Simenons Kommissar Maigret inspirieren. Die Möglichkeit den Leser mitermitteln zu lassen und möglichst mit einer originellen Auflösung des Falls zu überraschen, stand hingegen in bester Agatha-Christie-Tradition.

Rick Master

Rick Master und Kommissar Bourdon wurden zu einem unschlagbaren Gespann. Zunächst sah es so aus, als wenn es ab 2010, nach dem Tode von Tibet, keine weiteren Kriminalfälle mehr zu knacken gäbe. Doch ausgerechnet unter dem Titel R.i.p., Rick! erlebte der Detektiv 2017 bei Splitter seine Wiederauferstehung.

Rick Master

Das neue künstlerische Team mit dem dem Autor Zidrou (Shi, Lydie) und dem Zeichner Simon Van Liemt verfolgt einen interessanten Ansatz. Die neuen Fälle des Rick Master spielen in den 60er Jahren, der wohl fruchtbarsten Zeit der Serie. Aus dieser Zeit wurden nicht nur Kostüme und Dekos übernommen, sondern die Geschichten nehmen auch Bezug auf die Jahre des Aufbruchs, der Studentenunruhen und der freien Liebe.

Rick Master

Das steht spannenden Geschichten nicht im Wege, ganz im Gegenteil. So gut wie Rick Master ist kaum ein anderer Comicheld gealtert!

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Hergé: Tim und die Alpha-Kunst

Tim und Kapitän Haddock sind einer Kunstfälscher-Bande auf der Spur. Einem gewissen Ramo Nash genügt es nicht seine Alpha-Kunst, eine Stilrichtung, bei der Buchstaben mehr oder weniger originell arrangiert werden, unters Volk zu bringen.

Hergé: Tim und die Alpha-Kunst

Auf Ischia betreibt Nash auch noch eine Bilderfälscher-Fabrik. Als der pfiffige Reporter Tim dies entdeckt, soll er selbst in ein Kunstwerk verwandelt werden. Seine mit flüssigen Polyester übergossene Leiche könnte dann in einem Museum ausgestellt werden …

Hergé: Tim und die Alpha-Kunst

Doch gerade als Tim dies Schicksal droht, bricht die Geschichte abrupt ab und der 1983 verstorbene Hergé nahm den Ausgang der Geschichte mit ins Grab. Bereits 1986 erschien ein luxuriöses Album von Tintin et l’Alph-Art mit den Skizzen des unvollendet gebliebenen letzten Tim und Struppi-Albums.

Hergé: Tim und die Alpha-Kunst

Zum 75. Geburtstag der unsterblichen Comicserie legte Carlsen das Album 2004 erstmals als Band 24 “optisch passend zum Rest der Reihe“ neu auf. Der Leser bekommt dank der übersichtlichen Anordnung der Skizzen und Texte einen recht guten Eindruck davon, wie Hergé sich den Verlauf der Geschichte vorgestellt hat.

Hergé: Tim und die Alpha-Kunst

Der Band enthält auch neun wiederentdeckte Seiten, die innerhalb der ansonsten eher bieder anmutenden Erzählung noch einige neue Akzente setzen. So verfällt Kapitän Haddock dem Kunstwahn, setzt seinen geliebten Whiskey ab und lagert Haschisch im Keller seines Schlosses.

Wie hier zu sehen ist, gestaltet er auch sein Outfit komplett um. Schade, dass wir das nicht mehr erleben durften. Schön, dass wir jetzt dennoch einen kleinen Eindruck davon bekommen konnten.

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Comanche

Die Eröffnung dieser klassischen Westerncomic-Serie lässt an John Fords Filmklassiker Stagecoach / Höllenfahrt nach Santa Fe denken. Ein einsamer Cowboy ohne Pferd hebt sein Gewehr um eine Postkutsche zu stoppen. Hierbei handelt es sich um einen gewissen Red Dust, der die Hauptrolle in dieser Serie spielt, obwohl diese eigentlich nach einer jungen Dame benannt ist, die trotz aller Angriffe und Intrigen durch rücksichtlose Spekulanten ihre Triple Six Ranch unbeirrt weiter betreibt: “Comanche“.

Comanche

Der ab 1969 in sechs Kapiteln im frankobelgischen Comicmagazin Tintin veröffentlichte Auftakt dieser Serie, gehört zum Besten was der Western-Comic – ja sogar das komplette Genre – zu bieten hat. Der Texter Greg (Michel Régnier), der auch als Zeichner der Serie Albert Enzian bekannt ist, zeigt sich hier als versierter Kenner jener immer wieder gerne goutierten Geschichten vom Kampf um Gerechtigkeit in einer Welt mit dem Faustrecht als Gesetz. Mindestens ebenso wichtig ist der Beitrag des Zeichners Hermann (Huppen), der es wie wohl kein anderer europäischer Comickünstler versteht Geschichten ganz ohne erläuternde Texte nur durch seine kraftvollen Bilder in Szene zu setzen. Nicht ohne sind zudem auch noch die nicht immer naturrealistischen oftmals erstaunlich poppigen Farben.

Comanche

Comanche erschien in Deutschland zunächst im Comicmagazin Zack, dann in der Ehapa-Kiosk-Album-Reihe Die großen Edelwestern und anschließen auch noch Anfang der 90er Jahre bei Carlsen. Der Splitter Verlag hat sich ab 2009 bei der Neuveröffentlichung der zehn von Hermann (und der fünf danach von Michel Rouge) gezeichneten Comanche-Alben mächtig ins Zeug gelegt. Die Geschichten wurden neu übersetzt und originalgetreu (mit Hermann-Schrift) gelettert. Als Bonus gibt es noch Comanche-Kurzgeschichten sowie von Volker Hamann (Reddition) betreute und reich illustrierte Hintergrundberichte. So macht die Wiederbegegnung mit Comanche, Red Dust, Ten Gallons & Co. großen Spaß!

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Derib: Buddy Longway – Gesamtausgabe 5: Für immer

Der fünfte Band schließt die Gesamtausgabe “Buddy Longway“ ab, und wie Derib, der mit bürgerlichen Name Claude de Ribaupierre heißt, das Ende zelebrierte ist äußerst bemerkenswert. Band 4 der Gesamtausgabe enthält vier Geschichten, die ihre Premiere zwischen 1984 und 1987 erlebten. Danach legte Derib eine Pause ein und sollte erst 15 Jahre später wieder zu seiner Western-Serie zurückkehren.

Derib: Buddy Longway – Gesamtausgabe 5: Für immer

In der Zwischenzeit beschäftigte sich der Schweizer in den, teilweise von staatlichen Stellen geförderten, aufklärerischen Comicalben  “Jo“, “Pour toi Sandra“, “No limits“ und “Dérapages“ mit Problemen wie Aids, Drogen oder Prostitution. Dadurch bekam er einen neuen Einblick in die erzählerischen Möglichkeiten des Mediums Comic. Hinzu kam noch, dass es das Comic-Magazin Tintin, in dem Derib zuvor “Buddy Longway“ vorab veröffentlicht hatte, nicht mehr gab. Ohne Rücksichtnahme auf eine noch sehr junge Leserschaft konnte Derib seine neuen Geschichten um den Trapper Buddy Longway noch erwachsener erzählen.

Derib: Buddy Longway – Gesamtausgabe 5: Für immer

Die letzten vier Alben sind zwar auch mit den vorherigen Abenteuern von Buddy Longway verzahnt, erzählen jedoch eine durchgehende Geschichte, die alles andere als gut endet. Hierbei feierte Derib noch ein letztes Mal in wunderschönen Bildern die Liebe Buddy Longways zu seiner indianischen Frau Chinook und dem ungebundenen Leben in der Wildnis. Das böse Ende kommt dadurch ebenso unerwartet wie heftig. Den Abschluss bildet ein ergreifender Prolog, den Derib in einem etwas anderen Stil mit aquarellierten Bildern in Szene setzt.

Derib: Buddy Longway – Gesamtausgabe 5: Für immer

Derib war froh, dass er sein Epos zu einem konsequenten (wenn auch von ihm nicht von Anfang an so geplanten) Ende gebracht hatte. Der Abschied von lieb gewonnenen Figuren war zwar auch für Derib schmerzhaft, doch ansonsten hätte er Bedenken gehabt, dass aus “Buddy Longway“ eine sich ständig wiederholende Endlos-Serie geworden wäre. Auch der letzte Band von Egmonts Gesamtausgabe erfreut wieder mit einem Anhang voller interessanter Bilder und aufschlussreicher Texte.

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Musée Hergé

Brüssel ist zweifelsohne die europäische Comic-Metropole. In der ganzen Stadt sind Fassaden zu finden, die mit Comic-Figuren bemalt wurden .  Auch das städtische in einem ehemaligen Jugendstil-Kaufhaus gelegene Comic-Museum Centre Belge de la Bande Dessinée ist immer wieder einen Besuch wert.

Musée Hergé

Unweit von Brüssel befindet sich innerhalb der auf dem Reißbrett geplanten ziemlich öden Studentenstadt Louvain-la-Neuve ein gewaltiges Gebäude, das ausschließlich einem einzigen Comic-Künstler gewidmet ist.

Musée Hergé

Die Architektur des 2009 eröffneten Musée Hergé stammt vom Franzosen Christian de Portzamparc.

Musée Hergé

Im gewaltigen Foyer verwendete de Portzamparc Elemente aus den Comiczeichnungen von Hergé als Wanddekoration.

Musée Hergé
© Musée Hergé

Auf mehreren Ebenen wird der Besucher über das Leben und dem Werk des Schöpfers von Tim und Struppi informiert.

Musée Hergé
© Musée Hergé

Das Design für die Ausstellung entwarf der Holländer Joost Swarte, der den Begriff Ligne Claire für die Zeichenkunst von Hergé prägte. Neben sehr vielen Originalzeichnungen des Schöpfers von Tim und Struppi gab es auch Nachbauten von Elementen aus den Comics zu bewundern.

Musée Hergé

Natürlich gibt es auch einen gut sortierten Museums-Shop.

Musée Hergé

Das Museum beeindruckte durch die Fülle der Exponate und durch die gewaltigen Räumlichkeiten in denen diese zur Schau gestellt wurden. In den Ausstellungsräumen war Fotografieren verboten. Nicht nur daher sollte jeder Comicfreund, wenn es ihn nach Brüssel verschlägt, im Musée Hergé vorbeischauen.

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