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Doctor Who – Die 4. Staffel

Diese Edition enthält nicht wirklich die vierte Staffel von Doctor Who, denn diese entstand bereits 1965. Geboten wird Season 30 der BBC-Traditionsserie, in der David Tennant 2008 zum dritten Mal als der 10. Doctor zu sehen war.

Doctor Who – Die 4. Staffel

Den Reigen eröffnet mit Reise der Verdammten wieder ein Weihnachts-Special. Zur Seite steht dem guten Doktor in dieser Episode der australische Popstar Kylie Minogue, die sich eine Rolle in der Kultserie gewünscht hatte. Sie spielt die Kellnerin Astrid Peth, die auf dem Luxus-Raumschiff Titanic arbeitet. Dieses erreicht die Erde, die in den letzten beiden Weihnachts-Specials von einer Roboter-Weihnachtsmänner-Invasion heimgesucht wurde.

Doctor Who – Die 4. Staffel

Für die anschließend produzierten 13 Episoden der 4. Staffel stand Minogue nicht zur Verfügung. Für die Rolle des “Companion“ griffen die Produzenten auf eine vertraute Figur zurück. Die rothaarige Komikerin Catherine Tate war ein Jahr zuvor im Weihnachts-Special als The Runaway Bride Donna Noble zu sehen. Tate bot dem Doctor in unterhaltsamen Wortgefechten immer wieder Paroli und hatte überhaupt eine entwaffnend ungezwungene Art.

Doctor Who – Die 4. Staffel

Die Episoden konfrontierten den Doctor und Donna Noble mit einer gefährlichen Diät zum Abnehmen, ließen sie nach Pompeji kurz vor dem Vulkan-Ausbruch reisen und konfrontierten sie gemeinsam mit Agatha Christie mit einem verzwickten Mordfall. Die Staffel endet mit einem gewaltigen zweiteiligen Finale in der die Erde “gestohlen“ wird und der Doctor zusammen mit vielen alten Bekannten versucht den Normalzustand wiederherzustellen.

Doctor Who – Die 4. Staffel

Geboten wird einmal mehr herrlich abgefahrene Science-Fiction mit sehr viel Sense of Wonder, Humor und einen zu Herzen gehenden Ende. In der nächsten Staffel übernahm Matt Smith den Part des Doctors. David Tennant war jedoch noch in einigen Specials wie Der Tag des Doctors in der Rolle seines Lebens zu sehen.

Doctor Who – Die 4. Staffel

Die Blu-ray-Box von Polyband enthält neben den 14 Episoden noch mehr als 5 Stunden Bonusmaterial (Making-of, Outtakes, entfallene Szenen, Confidentials, Videotagebücher uvm.), alles wahlweise mit deutschen Untertiteln. Dazu gibt es noch ein informatives Booklet.

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Walter Moers: Adolf total: Alles über den Führer in einem Band

In den Bestsellern “Adolf – Äch bin wieder da!!“ (1998) und “Adolf – Äch bin schon wieder da!“ (1999) kamen zuvor im Satire-Magazin Titanic veröffentlichte Comics zum Abdruck.

Walter Moers: Adolf total: Alles über den Führer in einem Band

Walter Moers („Das kleine Arschloch„, „Käpt’n Blaubär„) machte sich in seinem bewährten respektlosen Kritzel-Stil über alles, jeden und hauptsächlich einen durch unsere Gegenwart geisternden Adolf Hitler lustig.

Walter Moers: Adolf total: Alles über den Führer in einem Band

2006 ließ Moers den Band “Adolf – Der Bonker: Eine Tragikomödie in drei Akten“ folgen. Um sich nicht allzu stark zu wiederholen (heftiger als zuvor konnte er es ja eigentlich nicht mehr treiben) hatte er diesmal keinen Comic gezeichnet, sondern ein reich illustriertes Theaterstück geschrieben, was der respektlos-satirischen Stimmung keinerlei Abbruch tut.

Walter Moers: Adolf total: Alles über den Führer in einem Band

Das Buch war außerdem multimedial. Wer mochte konnte elf Fingerpuppen ausschneiden und damit das Theaterstück nachspielen (“Mehr benötigen Sie nicht um der Gustaf Gründgens Ihrer Generation zu werden“). Auch um weitere Ideen war Moers seinerzeit nicht verlegen. In bester Mel Brooks Manier bewarbt er weitere (fiktive?) Projekte wie die vegetarische Fassung von “Hamlet“ (“Schwein oder Nächtschwein“) sowie das Grusical “Hitler on the Roof“ (“Was STARLIGHT-EXPRESS für Lokomotiven getan hat, tut HITLER ON THE ROOF für Nazis“).

Walter Moers: Adolf total: Alles über den Führer in einem Band

Aufsehen erregte auch das auf einer beiliegenden  DVD enthaltene von Thomas Pigor gesungene computeranimierte Video “Ich hock in meinem Bonker“. Es wurde nach Angaben von Moers “einer der ersten Internethits mit 25 Millionen Klicks weltweit“. Rückblickend meint Walter Moers: “Damals konnte einem so etwas zu Kopf steigen. Zusammen mit einer keinen Truppe (…) machten wir uns daran einen Teaser zu entwickeln, der sich ebenfalls großer Verbreitung im Internet erfreute.“

Walter Moers: Adolf total: Alles über den Führer in einem Band

Doch während Timur Vermes‘ ähnlich gelagerter Roman “Er ist wieder da“ zum erfolgreich verfilmten Bestseller wurde, kam das Film-Projekt “Adolf – Er ist wieder da!“, das durch “Krautfunding“ finanziert werden sollte, leider nicht zustande.

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Auch Walter Moers‘ Storyboards zum Film blieben unveröffentlicht, da diese mit 1.200 Seiten und 2.000 Einzelbildern “jeden verlegerisch kalkulierbaren Rahmen sprengen“ würden. Doch Auszüge aus den Storyboards und Filmideen kommen immerhin im dicken Sammelband “Adolf total“ zum Abdruck, der zudem auch noch alle drei Adolf-Bücher von Moers enthält. Vielleicht lässt sich dadurch ja doch noch ein Produzent finden…

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Greser & Lenz: Deutsche Willkommenskultur – Die Chronik eines Jahres XI

So schrecklich viel haben die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Satire-Magazin Titanic eigentlich nicht gemeinsam. So ziemlich die einzige Schnittmenge dürfte sein, dass in beiden Publikationen Cartoons von Achim Greser und Heribert Lenz erscheinen bzw. erschienen. Für Titanic erfand Greser den Comic-Klassiker Genschman. Er und Lenz traten dort einzeln aber auch gebündelt auf und lieferten in wechselnden Zeichenstilen locker hingekrakelte Cartoons zu allen nur denkbaren Themen.

Greser & Lenz: Deutsche Willkommenskultur - Die Chronik eines Jahres XI

Das Duo wohnt und arbeitet in Aschaffenburg in direkter Nachbarschaft. Greser und Lenz gestalten auch Bierdeckel für die dortige Brauerei Schlappeseppel, was regelmäßig für kostenlose Bier-Lieferungen sorgt, die der Kreativität aber ganz offensichtlich nicht im Wege stehen. Greser und Lenz entwickeln ihre Ideen gemeinsam, zeichnen aber getrennt.

Greser & Lenz: Deutsche Willkommenskultur - Die Chronik eines Jahres XI

Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung beschäftigt sich das die Cartoonisten regelmäßig mit tagesaktuellen Themen. Doch dank ihrer verrückten Einfälle haben die jährlich auch in Sammelbänden (mittlerweile sind es bereits elf!) veröffentlichten Cartoons eine lange Haltbarkeit. Auch in einigen Jahren dürfte es noch komisch sein, ein Makler ein Haus “in wutbürgerlicher Wohnlage“ anpreist, wenn sich die PEGIVA (Patriotische Europäer gegen die Vegetarisierung des Abendlands) formiert, oder wenn vor Gericht Beate Zschärpes erste Worte lauten: “Mama, Papa, Adolf“.

Greser & Lenz: Deutsche Willkommenskultur - Die Chronik eines Jahres XI

Trotz der neuen Medien halten Greser und Lenz dem Format “Zeitung“ die Treue. Sie sind optimistisch, denn “eines Tages werden die jungen Leute noch mit Erschrecken feststellen, dass sie mit ihren iPads keine nassen Schuhe ausstopfen können.“

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Hier lacht der Betrachter

Der Humor in der Satirezeitschrift “Titanic“ ist nicht immer problemlos auszumachen. Eine löbliche Ausnahme ist jedoch ohne Zweifel die Doppelseite “Hier lacht der Betrachter“. Zu brisanten Themen wie “Telefonieren auf dem Klo“ oder “Clowns beim Arzt“ oder auch zu wahllos ausgewählten Begriffen wie “Tränen“, “Gurken“ oder “Senf“ zeichnen Rudi Hurzlmeier sowie die Duos Hauck & Bauer und Rattelschneck Einzelbildwitze.

Hier lacht der Betrachter

Dank dieses Sammelbandes kann der Betrachter jetzt direkt hintereinander gleich über 40 Themen lachen. Ein Huhn legt Spiegeleier, da es Fieber hat, es gibt die LP mit “Musik für Menschen ohne Internetzugang“ zu bestaunen, aber auch den Guru Swami Drödl der einen Kursus im Däumchendrehen anbietet und die Teilnehmer bittet nicht zu “huuudeln“.

Hier lacht der Betrachter
Cartoon von Rudi Hurzlmeier

Die in dreierlei Zeichenstilen zu Papier gebrachten Resultate sind fast immer überraschend, gelegentlich pointenfrei, nicht immer stubenrein oder gar politisch korrekt und bieten weit mehr als solides Witzhandwerk.

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Bilder vom Comic Café vom 22.11.2015

Hier einige Impressionen von meinem Comic Café, das am Sonntag den 22. November 2015 im Münchner Werkstattkino stattfand.

Bilder vom Comic Café vom 22.11.2015

Matthias Schäfer hat eigens ein kleines animiertes Video gedreht, das hier zu sehen ist.

Bilder vom Comic Café vom 22.11.2015

Okin Cznupolowsky eröffnete die Veranstaltung wieder mit einem Ständchen und der Erkennungsmelodie vom Comic Café.

Bilder vom Comic Café vom 22.11.2015

Zu Gast war Rudi Hurzlmeier. Dieser lebt in München, ist u. a. ständiger Mitarbeiter des Satiremagazins TITANIC. Seine Bilder waren in rund 100 Einzel- und Themenausstellungen zu sehen.

Bilder vom Comic Café vom 22.11.2015

Einige der Bücher von Rudi Hurzlmeier wie z. B. „Meisterwerke der Goldigen Periode“ oder „Hier lacht der Betrachter“ gab es am Ende der Veranstaltung beim Musik-Quiz ERKENNEN SIE DIE MELODIE? zu gewinnen!

Bilder vom Comic Café vom 22.11.2015

COMICS LESEN!

Fester Bestandteil des Programms ist die Expertenrunde “Comics lesen!“ die sich als Prüfstand für Neuerscheinungen versteht.

Bilder vom Comic Café vom 22.11.2015
Rainer Schneider

Regelmäßig und kontrovers diskutiere ich mit Rainer Schneider (Comicaze), dem Comiczeichner Robert Platzgummer (MingaManga)

Bilder vom Comic Café vom 22.11.2015
Robert Platzgummer

sowie dem diesmal nicht anwesenden Comicexperten Igor Barkan (Zombiac) über aktuelle Comics.

Bilder vom Comic Café vom 22.11.2015
Igor Barkan

Zur Debatte standen  NEUE GESCHICHTEN VON VATER UIND SOHN von Marc Lizano und Ulf K.

Bilder vom Comic Café vom 22.11.2015

Will Eisner erzählt in ICH BIN FAGIN die Vorgeschichte zu Charles Dickens‘ Oliver Twist.

Bilder vom Comic Café vom 22.11.2015

Auch dieser Comic gefiel allen Experten.

Bilder vom Comic Café vom 22.11.2015

Animations-Experte Matthias Schäfer präsentiert einen Cartoon von Tex Avery und erklärt warum dessen Humor so einzigartig ist.

Bilder vom Comic Café vom 22.11.2015
Matthias Schäfer

 

Danach fand wie immer ein gemütliches Beisammensein im Fraunhofer statt.

Bilder vom Comic Café vom 22.11.2015

Rudi Hurzlmeier hat es anscheinend heute recht gut im Comic Café gefallen.

Das nächste Comic Café ist am Sonntag den 20.03.2016 um 18 Uhr.

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