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F***ing Sakura – Zu zweit allein in Japan

Cloe ist Influencerin und ständig online. José hingegen schwärmt für Games, Mangas und Merchandise. Trotz ihrer unterschiedlichen Interessen und Temperamente sind die beiden seit sieben Jahren zusammen.

F***ing Sakura – Zu zweit allein in Japan

Eher widerwillig lässt sich Cloe von José dazu überreden, in dessen Traumland Japan zu reisen. Doch bereits beim Abflug in Italien gibt es Knatsch. Dies führt dazu, dass José darauf besteht, den Urlaub getrennt von seiner Freundin zu verbringen und sich erst beim Rückflug wieder zu treffen.

F***ing Sakura – Zu zweit allein in Japan

Cloe ist zunächst ziemlich aufgeschmissen in der fremden Umgebung in Tokyo und lässt sich erst einmal eine pinke Kurzhaar-Frisur machen. José hingegen ist ganz in seinem Element. Er stöbert stundenlang ungestört in Nerd-Läden herum und kauft sich Anime-Folien. Cloe tut so, als wenn sie sich gut amüsiert und gibt vor ihren Followern mit arg aufgehübschten Postings damit an, dass sie in Tokyo ist.

F***ing Sakura – Zu zweit allein in Japan

Als José die Konsumtempel verlässt, reagiert er allergisch auf die gerade herrschende Kirschblüte (=Sakura). Doch er lernt auch die als Restaurant-Testerin durch die Welt reisende Italienerin Bianca kennen und ist ziemlich fasziniert von ihr. Nachdem Cloe eine Nacht mit einer Japanerin verbringt, erscheint es immer fraglicher, ob ihre Beziehung zu José noch eine Chance hat…

F***ing Sakura – Zu zweit allein in Japan

Giulio Macaione erzählt realitätsnah und menschlich sehr anrührend von einer Beziehungskrise, die zugleich eine Chance für Veränderungen ist. Dadurch dass Macaione wohldosiert biografische Details nachliefert, lernt der Leser Cloe und José immer besser kennen.

F***ing Sakura – Zu zweit allein in Japan

Doch auch die optische Ebene fasziniert. Macaiones widersteht der Versuchung im Manga-Stil zu zeichnen. Ihm gelingen ausdrucksstarke Bilder von Natur- und Stadtlandschaften, die Laura Guglielmo durch ihre Farben zum Strahlen bringt. Hoffentlich ist es bald wieder möglich, sich genauso spontan wie Cloe und José auf fremde Welten einzulassen.

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The Hidden Soldier

Der US-Pilot Jack (Emile Hirsch) ist einer der Teilnehmer der sogenannten “Doolittle-Raid“, einer Mission der Air Force, die 1942 unter großen Risiko nach Tokyo aufbrach, um als Vergeltung für den Angriff auf Pearl Harbor Bomben abzuwerfen. Die Teilnehmer kehrten nicht zurück, sondern mussten im von Japanern besetzten China notlanden.

The Hidden Soldier

Jack findet Unterschlupf bei der jungen Witwe Ying (Liu Yifei aus Mulan) und ihrer kleinen Tochter Nunu. Diese gehen ein großes Risiko ein, denn ein japanischer Offizier hat ein Auge auf Ying geworfen hat. Doch auch Jack entwickelt Gefühle für die junge Chinesin…

The Hidden Soldier

Am Ende des Films informiert eine Texttafel darüber, dass von den 64 in China gestrandeten US-Soldaten der Doolittle-Mission 56 durch Chinesen gerettet und in Sicherheit gebracht wurden. Als Vergeltung brachten die Japaner circa 250.000 chinesische Zivilisten um.

The Hidden Soldier

Regie bei der chinesischen Produktion führte der Däne Bille August (Das Geisterhaus, Fräulein Smillas Gespür für Schnee), der durch seine sorgsame, aber auch etwas schleppende, Inszenierung verhindert, dass The Hidden Soldier, der unter dem Titel The Chinese Widow in den US-Kinos lief, zu plumper antijapanischer Propaganda wurde.

The Hidden Soldier

Etwas gewöhnungsbedürftig aber zweckmäßig ist, dass in der deutschen Fassung die US-Soldaten englisch und die Chinesen deutsch sprechen. Die Blu-ray von Koch Media enthält neben dem 97-minütigen Hauptfilm noch ein von chinesischen Journalisten geführtes Interview mit Emile Hirsch (10:40 min) und eine kurze Bildergalerie (1:43 min).

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