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Arne Jysch: Der nasse Fisch

Nachdem er 1929 in Köln in Notwehr den Sohn eines einflussreichen Zeitungsverlegers tötete, wird Kommissar Gereon Rath nach Berlin versetzt. Obwohl er dort gerne bei der Mordkommission des fortschrittlichen Kriminalisten Ernst Gennat gearbeitet hätte, landet Rath bei der Sittenpolizei.

Arne Jysch: Der nasse Fisch

Im sündigen Berlin der Weimarer Republik gibt es für ihn viel zu tun. Rath profiliert sich und wird schließlich von Gennat angefordert. Ein Traum geht in Erfüllung, doch dieser entpuppt sich nach und nach auch als Alptraum…

Arne Jysch: Der nasse Fisch

Mit Unterstützung des Zeichners Bert Gottschalk hat Arne Jysch (Wave and Smile) den ersten der auf acht Romane angelegten Gereon-Rath-Reihe von Volker Kutscher adaptiert und in Szene gesetzt. Diese in der Weimarer Republik und dem Dritten Reich spielende Krimi-Serie diente auch als Vorlage für die u. a. von Tom Tykwer (Lola rennt) realisierte teuerste deutsche TV-Produktion Babylon Berlin.

Arne Jysch: Der nasse Fisch

Doch auch Jysch‘ Comic-Adaption kann sich sehen lassen und fängt sehr gut die Atmosphäre zwischen Tingeltangel und Straßenkampf im damaligen Berlin ein. Die stimmungsvolle schwarzweiße Grafik von Jysch erinnert oft an die Comics von Reinhard Kleist (Castro, Der Boxer), kann jedoch (noch) nicht ganz bei dessen durchgängig kunstvoll realisierten Artwork mithalten. Die Geschichte kommt aber sehr gut rüber.

Arne Jysch: Der nasse Fisch

Dank einiger Änderungen, “die Volker Kutscher ohne Murren akzeptiert hat“, ist es Arne Jysch gelungen, aus einem 500-seitigen Roman einen 200-seitigen sehr spannenden Comic zu machen. Es ist zu hoffen, dass er auch die weiteren Gereon-Rath-Romane adaptiert.

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Cloud Atlas

Nach dem Film mag der eine oder andere Besucher vielleicht ein kleines Aha-Erlebnis haben, vor allem wenn er in Besitz eines Presseheftes, des zugehörigen Romans oder eines sonstigen Code-Buches ist. Während des Filmes drängt sich fast drei Stunden lang die Frage auf was – trotz der namhaften Besetzung, manch kurzem gelungenen Moment und des gewaltigen Produktionsaufwandes – der ganze Quatsch eigentlich soll.

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Die Geschwister Wachowski haben sich mit Tom Tykwer verbündet und an einer Adaption von David Mitchells Roman Der Wolkenatlas versucht. Dieser erzählte verschachtelt in sechs Episoden, die zwischen 1850 und einer fernen Zukunft angesiedelt sind, eine Art Geschichte der Menschheit aber auch des Geschichtenerzählens. Im Kino werden diese wild durcheinander montierten Episoden von immer wieder den selben Darstellern dargeboten. Mal ist Tom Hanks ein Schurke, mal der Held, Männer werden zu Frauen, Weiße werden zu Asiaten und umgekehrt.

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© Cinema Blend /Warner Home Video

Einen Sinn scheint das Ganze nicht zu machen. Einmal mehr – nach Matrix Reloaded, Matrix Revolutions und Speed Racer – scheint sich zu bestätigen, dass die Wachowskis lediglich ein One-Hit-Wonder sind, während sich Tom Tykwer wohl weiterhin als zuverlässig unberechenbarer Filmemacher behaupten wird.

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