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The Sixth Sense

Der Kinderpsychologe Dr. Malcolm Crowe (Bruce Willis) feiert mit seiner Frau Anna (Olivia Williams) die Verleihung einer Auszeichnung, die er für besondere Leistungen in seinem Beruf erhalten hat. Da Regisseur M. Night Shyamalan hierbei zu eher gedeckten Farben greift und auch Komponist James Newton Howard nicht so richtig jubiliert, ist klar dass es gleich zu einer verhängnisvollen Situation kommen wird und tatsächlich da steht doch plötzlich ein kaum bekleideter Mann im Badezimmer.

The Sixth Sense

Dieser ist Vincent, ein ehemaliger, mittlerweile erwachsener Patient, der Crowe vorwirft ihn nicht mit der nötigen Sorgfalt therapiert zu haben. Um seinen Worten den nötigen Nachdruck zu verleihen, schießt Vincent auf Crowe. Ein Jahr später trifft Crowe auf den kleinen Cole Sear (Haley Joel Osment), der Tote sehen und mit ihnen reden kann. Crowe sieht nun eine Chance seinen Fehler mit Vincent wiedergutzumachen.

The Sixth Sense

Bruce Willis spielt hier einmal nicht seine gewohnten Rolle, denn es gibt keine einzige Actionszene. Dr. Malcolm Crowe ist ein ziemlich depressiver Mensch, denn seine Ehe läuft auch nicht mehr so recht. Insgesamt ein ganz passabler Film, der mehr auf Charakterstudie macht und weniger ein parapsychologischer Thriller sein will, obwohl es durchaus lebende Tote zu sehen gibt.

The Sixth Sense

So ist es zunächst etwas verwunderlich, dass dieser stille und gut gespielte Film an den US-Kinokassen sogar das Blair Witch Projekt deutlich schlug und darüber hinaus auch noch zum bisher erfolgreichsten Bruce Willis-Film wurde. Doch kurz vor Ende wird dann schon klar, worin der ganz besondere Reiz von The Sixth Sense besteht. Mehr sollte nun aber wirklich nicht verraten werden.

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Fright Night

1985 gelang Tom Holland (Chucky die Mörderpuppe) mit Fright Night – Die rabenschwarze Nacht eine in allen Belangen sehr gut funktionierende Mischung aus Horror und Humor. Der zeitlos perfekte Film braucht nicht unbedingt ein Update, doch Colin Farrell als Vampir, Toni Collette in einer Neuauflage ihrer Mutterrolle aus The Sixth Sense und die gerne im Horror-Genre eingesetzte 3D-Technik wecken dennoch eine gewisse Neugierde, die nicht völlig unbefriedigt blieb.

Fright Night
Tom Holland verwendete seinerzeit sehr viel (Lustspiel-)Zeit darauf seinen jugendlichen Helden Charlie Brewster zu zeigen, wie er langsam feststellt, dass der neue Nachbar Jerry ein Vampir ist und wie er vergeblich versucht die Obrigkeit davon zu überzeugen. Der australische Regisseur Craig Gillespie (I, Tonya) ist eher am Rande an humorvollen Situationen interessiert und setzt stärker auf hübsch plastisch in Szene gesetzte Action-Szenen und Splatter-Effekte.

Fright Night
Ein Opfer dieser Entwicklung ist auch die Figur des Vampir-Experten Peter Vincent, den Roddy McDowall 1985 viel Selbstironie als abgetakelten Gastgeber einer TV-Trash-Horror-Sendung spielte. Im Update ist David Tennant (der 10. Doctor Who) ein prominenter Gothic-Magier mit gewaltiger Bühnenshow und tragischer Vergangenheit.

Fright Night

Sehr viel Kapital zieht der neue Fright Night aus seinem Schauplatz, einem isoliert mitten in der Wüste gelegenen Vorort-Kaff von Las Vegas, wo ohnehin viele Bewohner die Fenster abgedunkelt haben, um tagsüber zu schlafen, wenn auch nicht unbedingt in einem Sarg.

Fright Night

Ein weiteres Plus ist der auch ansonsten gerne als Rabauken-Macho auftretende Colin Farrell, der als Vampir Jerry angemessen bedrohlich ist. Insgesamt gelang ein eigenständiges Remake, das keine Horror-Komödie ist, sondern ein  witziger, aber auch recht spannender Vampir-Film.

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Imperium

Mit seiner Hauptrolle in “Imperium“ versucht sich Daniel Radcliffe recht erfolgreich von seinem Harry-Potter-Image zu lösen. Er spielt den jungen FBI-Agenten Nate Foster, der die US-amerikanische Neo-Nazi-Szene infiltrieren soll. Da einige Behälter mit radioaktivem Material verschwunden sind, wird vermutet, dass rechtsradikale Kreise einen Anschlag planen. Daher nimmt Nate die Nickelbrille ab und lässt sich eine Glatze scheren…

Imperium

Optimal assistiert wird Radcliffe in “Imperium“ von der vielseitigen australischen Darstellerin Toni Collette, die sich frisuren-technisch auch einiges traut und mit kurzen blonden Haaren recht uneitel Fosters schon etwas ausgebrannte trinkfeste Vorgesetzte Angela Zamparo spielt. Einen weiteren interessanten Part gibt es für Sam Trammell aus “True Blood“, der einem scheinbar ganz biederen Unterstützer der US-Nazi-Szene erschreckend viele sympathische Züge verleiht.

Imperium

Vor allem in der ersten Hälfte kann der angeblich auf einer “wahren Geschichte“ basierende Film durch eingefügte Dokumentarszenen recht glaubhaft eine große Realitätsnähe vermitteln. Die Szenen hingegen, in denen Nate Foster immer wieder kurz davor steht enttarnt zu werden, sind eher konventionell und mäßig spannend geraten. Doch dank der interessanten Thematik, sowie der guten Leistungen von Radcliffe und Collette lohnt eine Sichtung von “Imperium“ allemal.

Imperium

Die Blu-ray von Ascot Elite enthält neben dem 109-minütigen Hauptfilm noch ein Interview mit Daniel Radcliffe (16:39 min, wahlweise mit deutschen Untertiteln) sowie den deutschen und den US-Trailer (je 2:11 min)

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