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Warlord

1980 eröffnete Mike Grells Warlord bei Ehapa die 58-bändige Kiosk-Reihe Die großen Phantastic-Comics, in der auch Brian Bollands Camelot 3000 erschienen ist.

Warlord

Doch gegen Don Lawrences unter demselben Label erscheinende hyperrealistisch gezeichnete Serie Storm sahen die schlicht kolorierten und auf Albumformat aufgeblasenen Reprints von US-Heften eher blass aus. Doch immerhin erschienen seinerzeit insgesamt 15 Warlord-Alben, so dass die Serie eine gewisse Popularität hat und Cross Cult eine Neuauflage wagen konnte.

Warlord

In den USA debütierte Warlord 1975 bei DC in Heft 8 der Reihe 1st Issue Special, die dazu diente neue Comic-Konzepte zu testen. Mike Grell, der zuvor für DC an Superboy gearbeitet hat, stellt hier seinen neuen Helden Travis Morgan vor, der als Pilot der US Air Force bei einer Spionage-Mission über Russland angeschossen wird. In der Nähe des Nordpols muss er per Fallschirm abspringen und landet seltsamerweise in einer Welt unterhalb der Erdoberfläche, die von Sauriern und Barbaren bevölkert wurde.

Warlord

Das an den Barbaren Conan und die Romane von Edgar Rice Burroughs erinnernde Konzept ging voll auf. Im Gegensatz zu vielen in 1st Issue Special vorgestellten Comics ging Warlord tatsächlich in Serie. Bis 1989 erschienen 133 Hefte und 2009 gab es einen kurzlebigen Neustart. Bei Cross Cult erscheinen in einem schönen Sammelband neben dem Debüt aus 1st Issue Special die ersten zehn Hefte der Serie im Original-US-Format. Das Nachwort liefert interessante Fakten über Mike Grell, der viel von sich selbst in die Figur des Warlords einbrachte und dessen detailfreudigen Zeichnungen jetzt in schwarzweiß viel besser zur Wirkung kommen.

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