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Die Lorbeeren des Cäsar – Ultimative Edition

Der Auftakt zu diesem Asterix-Album zeigt Goscinny und Uderzo auf der Höhe ihrer Comic-Erzählkunst. Die Geschichte beginnt in Rom, der “erstaunlichsten Stadt des Universums“. Dort ist Asterix ziemlich sauer auf Obelix, weil dieser mitverantwortlich dafür ist, dass sie in der Metropole eine nahezu unlösbare Aufgabe zu erfüllen haben. Vor Wut tritt Asterix gegen einen Stein und dieser fliegt weg. Im gelben rechteckigen Kästchen oben im Panel kündigt der Erzähler zum besseren Verständnis der Geschichte eine Rückblende an und das Steinchen kehrt zurück an den Fuß von Asterix.

Asterix Die Lorbeeren des Cäsar

Die Geschichte begann eigentlich in Lutetia, dem heutigen Paris, auch dieser Ort ist natürlich die “erstaunlichste Stadt des Universums“. Dort begleiten Asterix und Obelix ihren Häuptling Majestix und dessen Gattin Gutemiene bei einem Besuch seines ebenso wohlhabenden wie herzlich verhassten Schwagers Homöopatix. Ein alkohollastiges Abendessen beseitigt alle Höflichkeiten zwischen Stadt- und Landbevölkerung und eskaliert in einer blödsinnigen Wette. Angespornt durch den ebenfalls stark betrunkenen Obelix, verspricht Majestix seinem Schwager ein Ragout gewürzt mit Lorbeerblättern vom Lorbeerkranz Julius Cäsars zu servieren…

Diese Wette führt Asterix und Obelix in ein wahrhaft erstaunliches Rom voller Spießbürger, Sklaven und Gladiatoren. Dort hat Asterix einen seiner wenigen weniger genialen Pläne: Er versucht sich und Obelix als Sklaven in den Palast von Cäsar verkaufen zu lassen. Dies schlägt grandios fehl und führt zu zahllosen sehr komischen Verwicklungen.

Die Lorbeeren des Cäsar - Ultimative Edition

Die Lorbeeren des Cäsar“ erschien erstmals 1972 in Frankreich und gilt dank seiner vielfältigen Anspielungen auf gegenwärtige Zustände als das “erwachsende“ Album der Reihe, worüber trefflich diskutiert werden kann. Auf alle Fälle gelingt es Goscinny und Uderzo einmal mehr scheinbar mühelos Gegenwart und Antike zu einem köstlichen Gesamtkunstwerk zu vermischen. Dies kommt in der verbesserten Neuedition der Asterix-Alben in voller Pracht zu Geltung!

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Asterix bei den Schweizern – Ultimative Edition

Das Titelbild gibt bereits die Richtung an und zeigt, dass René Goscinny und Albert Uderzo beim Stichwort “Schweiz“ an geheime gut gefüllte Bankschließfächer, gelöcherten Käse und Edelweiß gedacht haben. Weitere helvetische Klischees die Anno 1970 im 16. Asterix-Album zum Bestandteil der Geschichte wurden, sind der angebliche Reinlichkeitsfimmel, die Erfindung der Kuckucksuhr, das Alphorn, das Käsefondue, Wilhelm Tell sowie die durchaus wehrhafte Neutralität der Bergbewohner.

Asterix bei den Schweizern

Inspiriert wurde Goscinny auch von Fellinis “Satyrikon“, der 1968 in die Kinos kam. Er erwähnte daher eine Figur namens “Fellinus“ und verarbeitete das Vergnügen, das manche wohlhabende Bürger des alten Roms an perversen Orgien hatten, zu jugendfreien aber trotzdem schreiend komischen Gags. So mancher Leser bekommt nach der Lektüre des Comics Appetit auf “gefüllte Giraffenhälsen“ oder gar auf “in Auerochsfett gebratene Schweinskaldaunen“.

Einmal mehr zeigt sich, dass Goscinny nicht nur lustige sondern auch spannende Geschichten erzählen konnte. Recht unorthodox ist, dass Asterix und Obelix diesmal zu ihrer Mission aufbrechen um einem Römer zu helfen. Dass geht sogar so weit, dass der Cäsars Betriebsprüfer Claudius Incorruptus am Ende des Albums gar gemeinsam mit den Bewohnern des kleinen gallischen Dorfes am traditionellen Festmahl teilnimmt.

Asterix bei den Schweizern - Ultimative Edition

Zwar ist das Cover auf dem zweimal der Asterix-Schriftzug platziert wurde alles andere als ultimativ, doch das optimierte Lettering mit Uderzos Schriftfont und die sehr viel schönere Farbgebung – an beiden können sich mittlerweile auch die Leser der neu aufgelegten Asterix-Normalausgabe erfreuen – sowie das Großformat bieten eine Deluxe-Wiederbegegnung mit einem Klassiker der Comicgeschichte.

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Streit um Asterix – Ultimative Edition

Das 1970 in Frankreich erstmals im Magazin Pilote (und bei uns im selben Jahr in MV Comix) veröffentlichte Album “Streit um Asterix“ erzählt zweifelsohne eine der erinnerungswürdigsten und wohl auch menschlichsten Geschichten der ganzen Reihe. René Goscinny und Albert Uderzo zeigen sich hier auf der Höhe ihrer Erzähl- und Zeichenkunst.

Streit um Asterix

Die Bewohner des kleinen gallischen Dorfes werden diesmal mit einer besonders perfiden Form der Kriegsführung konfrontiert gegen die auch kein Zaubertrank hilft. Da Cäsars Legionen mit militärischen Mitteln versagten, setzt der römische Feldherr den kleinwüchsigen aber äußerst gefährlichen Zwietrachtsäer Tullius Destructivus ein. Dieser bringt durch intrigante Aktionen und Psycho-Tricks die ohnehin schon sehr streitbare gallische Dorfgemeinschaft zur Weißglut. Nachdem Destructivus Asterix als “wichtigsten Mann des Dorfes“ eine wertvolle Vase überreicht, hat Gutemine, die Frau des Dorfchefs Majestix, eine erschreckende Erkenntnis: “Wenn ein paar Dummköpfe eines Tages die Geschichte unseres Dorfes erzählen, nennen sie sie bestimmt nicht ’Die Abenteuer von Majestix dem Gallier’.“.

Streit um Asterix - Ultimative Edition

Großartig ist wie in diesem Comic dargestellt, wie sich Streit aufbaut. Bei leichtem Ärger werden die Sprechblasen zunächst schwachgrün und wenn die Wut dann zunimmt giftgrün. Es ist schön, dass dieses Asterix-Highlight in der Ultimativen Edition jetzt brillant bearbeitet in all seiner visuellen und inhaltlichen Pracht genossen werden kann.

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Asterix in Spanien – Ultimative Edition

Eine der schönsten “Gaststar“-Figuren im Asterix-Universum ist zweifelsohne der kleine Pepe, Sohn des mächtigen spanischen Häuptlings Costa Y Bravo. Dieser hält einfach die Luft an, wenn es nicht nach seinem Willen geht und dem “armen“ Kleinen mit dem hochroten Kopf kann niemand einen Wusch abschlagen. Diese Unart übernehmen schon recht bald Obelix sowie dessen Hund Idefix.

Asterix in Spanien

Pepe gerät in die Hände der Römer, die ihn als Druckmittel einsetzen wollen, damit dessen Vater den Widerstand gegen Cäsar aufgibt, denn auch in Spanien gibt es ein kleines Dorf, das noch nicht erobert wurde. Doch die Entführung schlägt fehl und Pepe landet bei Asterix und Obelix, die ihn – allen Versuchen der Römer sie aufzuhalten zum Trotz – zurück in seine spanische Heimat bringen wollen.

Asterix in Spanien - Ultimative Edition

Das 1969 erstmal veröffentlichte Abenteuer “Asterix in Spanien“ ist ein Höhepunkt der Serie und macht sich im Rahmen einer spannenden Geschichte ungeniert über nationale Eigenarten lustig. Während die Spanier stolze Machos sind, die nächtelang tanzen, sorgen Germanen und Belgier mit ihren mobilen Wohnheimen für Staus auf den Römerstraßen. Die Gallier hingegen streiten sich gerne grundlos. In diesem Zusammenhang führten Goscinny und Uderzo in “Asterix in Spanien“ erstmals eine beliebte streitsüchtige Nebenfigur ein. Der Fischhändler Verleihnix, der seine Ware stets “frisch aus Lutetia“ kommen lässt (aber dennoch über ein Fischerboot verfügt), gehörte fortan zum festen Ensemble der Serie.

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Asterix und der Kupferkessel – Ultimative Edition

Das 13. Asterix-Album ist die wohl schwächste Zusammenarbeit von René Goscinny und Albert Uderzo innerhalb ihrer Erfolgsserie. Als ich die Geschichte um den Kupferkessel als Jugendlicher las, kam ich mir etwas betrogen vor. Im Gegensatz zu den anderen Asterix-Comics wird hier kein richtiges Abenteuer mit vielen lustigen Momenten und einer großen Reise erzählt, sondern eine reine relativ unspannende Komödie, die lediglich in der direkten Nachbarschaft des kleinen uns gut bekannten Dorfes stattfindet.

Asterix und der Kupferkessel

Doch natürlich ist selbst eine schwache Asterix-Geschichte von Goscinny immer noch großartig. Manche der locker miteinander verknüpften Sketche in diesem Album gehören sogar zu den besten Momenten der ganzen Serie. Wenn Asterix und Obelix am Ende der Geschichte etwa auf einen Steuereintreiber von Julius Cäsar treffen und dieser Bürokrat sich nicht mit runden sondern durch eckige “Formular-Sprechblasen“ artikuliert, so ist das ein ebenso großartiges wie komisches Spiel mit den Möglichkeiten des Mediums Comic.

Asterix und der Kupferkessel - Ultimative Edition

Feinheiten wie diese auch in der Originalfassung mit Druckschrift gefüllten Sprechblasen kommen natürlich besser zum Ausdruck, wenn sie einen Kontrast zu den ansonsten handgeletterten Texten bilden. Schon wegen des Handletterings lohnt sich die Anschaffung der großformatigen Ulimativen Asterix Edition, bei der durch die neue Kolorierung die Zeichenkunst von Uderzo sehr viel besser zur Wirkung kommt.

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Asterix bei den Olympischen Spielen – Ultimative Edition

Anfang 1968 als im französischen Grenoble die Olympischen Winterspiele stattfanden schickten Goscinny und Uderzo alle männlichen Bewohner des wohlbekannten kleinen gallischen Dorfes auf eine sportliche Mission. Eigentlich durften an den Olympischen Spielen im antiken Athen nur Griechen und Römer teilnehmen. Doch da Cäsar den aufmüpfigen Galliern immer wieder erklärt hat, dass sie eigentlich ja Römer sind, können sie sich dank ihres Zaubertrankes ja ruhig ein paar Medaillen bzw. Lorbeerkränze abholen…

Asterix bei den Olympischen Spielen

Jene Pauschalreise mit der Galeere, die die gallischen Touristen selbst rudern müssen und auf der Piratenschiffe nur gegen Aufpreis versenkt werden dürfen, ist der Auftakt zu einem der schönsten Abenteuer von Asterix, Obelix und Co. Die unaufdringlich in die spannende Geschichte eingebaute Satire ist zeitlos. Bereits die antiken Griechen betrieben anscheinend Vetternwirtschaft (auch mit ihren Pferden) und fühlen sich den mächtigen aber plumpen Römern haushoch überlegen.

Asterix bei den Olympischen Spielen - Ultimative Edition

Nicht so ultimativ ist bei dieser neu geletterten und kolorierten großformatigen Ausgabe der “Ultimativen Asterix Edition“ neben der Abwesenheit von Bonusmaterial eigentlich nur das neue Cover. Dieses ist schon von einer älteren Ausgabe bekannt, die zum nicht wirklich gelungenen “Asterix bei den Olympischen Spielen“-Realfilm erschien und ein Rückschritt gegenüber Uderzo sehr schönen originalen Titelbild dieses Highlights der Serie.

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Asterix und der Arvernerschild – Ultimative Edition

Das elfte Album der Erfolgsserie startete mit nahezu genau dem selben Bild, das acht Jahre zuvor als zweites Panel war im Debütalbum “Asterix der Gallier“ zu sehen war. Goscinny und Uderzo zeigen hier noch einmal wie der bullige Krieger Vercingetorix dem eher schmächtigen Cäsar seine Waffen mit voller Kraft zu Füßen warf. Diesmal wird noch stärker hervorgehoben wie stark der römische Feldherr zu leiden hatte unter dem Gewicht von Schwert, Helm, Speeren sowie dem legendären Arvernerschild.

Asterix und der Avernerschild

René Goscinny benutzt diesen ironisierten historischen Moment als Aufhänger für eine seiner schönsten Asterix-Geschichten. Er erzählt davon, wie sich der Gallier-Chef Majestix auf eine vom Druiden Miraculix verschriebene Kur zum Abspecken begibt. Dabei wird er von Asterix und Obelix als Eskorte begleitet. Die beiden Kumpels sehen jedoch keinen Anlass dazu ihren Wildschweinkonsum einzuschränken, was beim auf Diät gesetzten Majestix natürlich Neidgefühle weckt. Ein weiterer Handlungsstrang dreht sich um das Arvernerschild von Vercingetorix, das Cäsar dringend für einen Triumphzug benötigt um zu zeigen, dass er tatsächlich über GANZ Gallien herrscht. Doch er hat seine Rechnung ohne Asterix und Obelix gemacht…

Asterix und der Arvernerschild - Ultimative Edition

Trotz der guten Bearbeitung des Comicmaterial mit Neukolorierung und schönem am Original orientierten Lettering ist es einmal mehr sehr bedauerlich, dass bei bei der großformatigen Ultimativen Asterix Edition nach den ersten Ausgaben auf die Beigabe von Bonusmaterial verzichtet wurde. Wie ältere Asterix-Editionen belegen, gäbe es davon einiges, wie etwa eine ganzseitige Comicseite aus dem Comicmagazin Pilote, die sehr originell Werbung für “Asterix und der Arvernerschild“ macht. Die Kurzgeschichte erzählt davon wie ein kleines Männchen vor einer riesigen mit Plakaten, die Asterix und Obelix als Werbefiguren einsetzten, vollgeklebten Wand einen winzigen Handzettel findet, der die Mitteilung enhält, dass ein neues Asterix-Album erschienen ist, und sofort zum Kiosk rennt um dieses zu kaufen. Recht hübsch wird hier gezeigt, dass es Ende der Sechzigen trotz der selbst von Goscinny und Uderzo als beängstigend empfundenen übergroßen Präsenz der Gallier als Werbefiguren doch die Comics sind, die wirklich zählen.

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Asterix als Legionär – Ultimative Edition

1966 in Pilote veröffentlichte Geschichte “Asterix als Legionär“ erschien bei uns (nach Vorabdruck in MV) erst 1971, aber dann in Millionenauflage! Das Album dürfte das gelungenste der an Höhepunkten nicht eben armen Serie sein. Schon der Auftakt mit dem hoffnungslos verliebten Obelix ist unvergesslich. Dem schüchternen Hinkelstein-Lieferanten bricht das (sprechblasenförmige) Herz als er erfährt, dass die von ihm angebetete Falbala bereits vergeben ist.

Asterix als Legionär

Aber trotzdem setzt Obelix alles dran um Falbalas Verlobten Tragicomix aus den Klauen der römischen Armee zu befreien. Um auch so schnell wie möglich nach Afrika verschifft zu werden, mustern er und sein Kumpel Asterix bei der 1. Legion, 3. Kohorte, 2. Manipel, 1. Zenturie an. Was in dieser außerdem noch aus dem Griechen Militaros, dem Briten Eftax, dem Belgier Mannekenpix, dem Goten Kriegmichnich und dem Ägypter Tennisplatzis bestehenden Truppe abgeht ist Comicgeschichte. Mit jedem dieser Charaktere konnten Goscinny und Uderzo sich über nationale Eigenarten lustig machen. Genial ist der Einfall die Figuren in verschiedenen Schrifttypen (gotisch = Fraktur, ägyptisch = hieroglyphische Bilderrätsel) sprechen zu lassen und den genervten Ausbilder Hotelterminus von einem Dolmetscher abhängig zu machen.

Asterix als Legionär - Ultimative Edition

Goscinny gelang hier eine ebenso spannende wie lustige Geschichte voller witziger Anspielungen. Uderzo lässt ganz selbstverständlich die wunderschöne Falbala und den an seinen Fliegerhelden Michel Tanguy erinnernden eher realistisch gezeichneten Tragicomix neben den knollennäsigen Galliern auftreten. Auch ansonsten ist er ganz auf der Höhe seiner detailfreudigen Zeichenkunst, was im Großformat der Ultimativen Edition mit sorgsamer Neukolorierung und Handlettering besonders gut zur Geltung kommt.

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Asterix und die Normannen – Ultimative Edition

Ob es so schrecklich sinnvoll ist als Cover für die Ultimative Edition dieses Klassiker von Uderzo und Goscinny jenes Titelbild zu verwenden, das für eine Neuauflage des Albums entstand, die 2006 zum gar nicht einmal so schlechten Zeichentrickfilm “Asterix und die Wikinger“ erschien, sei einmal dahingestellt. Auch das Fehlen jeglichen Bonusmaterials (abgesehen von der Weltkarte mit den internationalen Ausgaben) will nicht so richtig begeistern.

Asterix und die Normannen

Doch am Inhalt gibt es nichts zu meckern. Die Story um das stolze Volk der Normannen, das nach Gallien auszog um das Fürchten zu lernen, weil Angst ja Flügel macht, ist eine der originellsten Geschichten aus der Feder des genialen René Goscinny. Unvergesslich sind nicht nur die ebenso tumben wie kräftigen blonden Nordmänner mit ihrem Anführer Olaf Maulaf auch Grautvornix, der ebenso progressive wie schreckhafte Neffe von Majestix ist ein unvergesslicher Gaststar.

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Auf die Gefahr mich zu wiederholen: Im Großformat der Ultimativen Edition mit Handlettering, sorgsamer Neukolorierung und guten Druck macht die Wiederbegegnung mit einem Höhepunkt der Asterix-Serie noch mal so viel Spaß!

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Asterix bei den Briten – Ultimative Edition

Auch ganz Britannien ist von Cäsars römischen Armeen besetzt, bis auf ein kleines Dorf. Teefax, einer der Bewohner, reist nach Gallien um seinen Vetter Asterix um Hilfe zu bitten. Dieser lässt den Druiden ein Fass Zaubertrank ansetzen und macht sich gemeinsam mit Obelix auf um den Römern in Britannien eins auszuwischen. Die weiteren Erlebnisse gestalten sich ebenso spannend (das Zaubertrank-Fass gerät nahezu unauffindbar zwischen eine Unmenge von Wein-Fässern) wie amüsant (die Gallier treffen u. a. auf die Vorläufer von Beatles und roten Doppeldecker- Bussen).

Asterix bei den Briten - Ultimative Edition

Asterix bei den Briten“ erschien 1966 in Frankreich nach einer Vorveröffentlichung im Comicmagazin Pilote. Es war zudem das einzige Album der Serie, das dank seiner sehr dichten gagreichen Handlung nahezu unverändert verfilmt werden konnte. Der 1986 entstandene gleichnamige Zeichentrickfilm wurde nicht durch Musical-Einlagen (wie in der Verfilmung von “Asterix und Kleopatra“) oder eine Lovestory mit im Album gar nicht vorkommenden Figuren (“Asterix und die Normannen“, “Asterix bei den Olympischen Spielen“) gestreckt und ist somit Goscinny/Uderzo pur.

Asterix bei den Briten - Ultimative Edition

In Zwergenschritten nähert sich die “Ultimative Asterix Edition“ ihrer Vollendung. Die ersten Bände der Ausgabe sind schon nahezu vergriffen und werden nicht mehr nachgedruckt. Wer mit der – in den aktuellen Ausgaben leider auf jegliches “Bonusmaterial“ (abgesehen von der albernen Weltkarte mit nahezu identischen internationalen Covern) verzichtende aber ansonsten – optimalen großformatigen Asterix– Gesamtausgabe und mit dem schönen Rückenmotiv vom gallischen Dorf sein Regal verschönern möchte, sollte sich sputen.

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