Schlagwort-Archive: Werkausgabe

Seth: Clyde Fans

1997: Ein alter Mann namens Abraham Matchcard erzählt dem Leser wortreich von seinen beschwerlichen und unbefriedigenden Arbeitsjahren als Vertreter für Ventilatoren der Firma Clyde Fans. Er hasst den Job und trotz aller Anstrengungen gelang es ihm nicht, den Betrieb, den er von seinem Vater übernommenen hat, gegen die Konkurrenz der Klimaanlagen durchzusetzen.

Seth: Clyde Fans

Zwischendrin erzählt Abraham immer wieder von seinem Bruder Simon, der anscheinend noch unglücklicher als er war, wenn er einsam und unfähig dazu mit anderen Menschen zu kommunizieren als Ventilator-Vertreter durch die Provinz reiste. Insgeheim beneidet Abraham seinen Bruder jedoch darum, dass er sich wirklich für etwas interessiert. Simon beschäftigt sich intensiv mit dem Sammeln und Analysieren der skurrilen Scherzpostkarten seiner Lieblingsfotografen.

Seth: Clyde Fans

1957: Simon Matchcard sucht in einer kanadischen Kleinstadt potentielle Kunden für Clyde Fans-Ventilatoren. Der schüchterne junge Mann nimmt jede Zurückweisung persönlich und verschanzt sich immer mehr in sein Hotelzimmer. Er ruft seinen Bruder Abraham zwar wie abgesprochen immer wieder an, traut sich aber nicht mit ihm zu sprechen. Nachdem er mit anhören muss, wie geschickt ein anderer Vertreter sich bei einem Kunden anwanzt, verzweifelt er noch mehr…

Seth: Clyde Fans

2004 brachte der Kanadier Gregory Gallant alias Seth (Wimbledon Green), der auch die Peanuts-Werkausgabe gestaltet hatte, in ebenso schlichten wie ausdrucksvollen schwarz-weiß-blauen Zeichnungen das Leben zweier als Vertreter tätiger Brüder zu Papier. Die beiden in den Jahren 1997 und 1957 angesiedelten Kapitel ergänzen sich zu einem fast schon epischen Comic-Roman über die Schwierigkeit den Sinn des Lebens zu finden.

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Die Peanuts Werkausgabe

Bereits der erste Peanuts-Strip vom 2. Oktober 1950 zeigt, dass hier etwas ganz Besonderes geboten wird. Ein Junge (Shermy) erzählt einem Mädchen (Patty) andauernd etwas über den “guten alte Charlie Brown“, nur um abschließend festzustellen: “Wie ich ihn hasse!“

Die Peanuts Werkausgabe

Dadurch, dass sich die relativ niedlich gezeichneten Figuren oft mit Frustrationen und Ängsten beschäftigen mussten, unterschieden sich die Peanuts von den übrigen Zeitungs-Comics, die einen eher unschuldig-naiven Humor verbreiteten. Der erste Band von Carlsens Werkausgabe zeigt, wie schnell Charles M. Schulz seinen Stil fand und sich sein unverwechselbares Ensemble formierte.

Die Peanuts Werkausgabe

Von Anfang an dabei ist, neben dem “guten alten“ Charlie Brown (der schon nach wenigen Wochen seinen unverwechselbaren gezackt gemusterten Pullover trägt), dessen Hund Snoopy (der noch eine Weile braucht, bis er sich seine eigenen Gedanken macht). Recht schnell kamen der kleine Klavierspieler Schroeder sowie die anfangs noch etwas unbeholfene Lucy und ihr Bruder Linus dazu.

Die Peanuts Werkausgabe

Die in den USA bei Fantagraphics erschienene Werkausgabe der Peanuts, zeigt wie komisch bereits der frühe Schulz war, und wird von Carlsen glücklicherweise in identischer Aufmachung im Halbjahrestakt veröffentlicht. Die Betreuung der Reihe hat der kanadische Comickünstler Seth (Clyde Fans, Wimbledon Green) übernommen, der gelegentlich auch zeichnerisch ergänzend einspringen musste, da manche Sonntagscomics nur noch in der beschnittenen Form aufzutreiben waren.

Die Peanuts Werkausgabe

Abgerundet wird der erste Band durch ein Schlagwortregister, ein Vorwort von Robert Gernhardt und ein ausführliches Interview mit Charles M. Schulz. Carlsen hat beim Verlegen der Werkausgabe einen langen Atem bewiesen und den zeitlos frischen Klassiker von 2006 bis 2019 komplett veröffentlicht.

Die Peanuts Werkausgabe

Bemerkenswert sind die beiden letzten Ausgaben der Edition. Der orangefarbene Band 25 mit Sally auf dem Cover und einem Vorwort von Barack Obama endet nicht mit dem letzten Peanuts-Comic, der einen Tag nach dem Tod von Charles M. Schulz am 13. Februar 2000 in den US-Zeitungen veröffentlicht wurde. Als Zugabe gibt es noch sämtliche Episoden von Li’l Folks. In dieser frühen Cartoon-Serie hat Schulz‘ bereits ab 1947 viele seiner Peanuts-Leitmotive vorweggenommen.

Die Peanuts Werkausgabe

Ein 26. Band – natürlich mit Charlie Brown auf dem Titelbild! – weckt Erstaunen darüber, was Charles M. Schulz neben seinem täglichen Comic noch alles zu Papier brachte. Chronologisch geordnet wird eine Auswahl von Bilderbuchseiten, Cartoons, Werbeillustrationen und weiteren Raritäten präsentiert. Zum Abschluss gibt es noch ein bewegendes Interview mit Jean Schulz, der zweiten Ehefrau des Künstlers, das ausführlich belegt, was für ein faszinierender Mensch diesen absoluten Comic-Klassiker geschaffen hat.

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Manara Werkausgabe 16: Der Mann aus Papier

Der 16. Band von Paninis Manara Werkausgabe enthält gleich drei albenlange Geschichten, die zeigen, dass der italienische Star-Zeichner in allen Genres einsetzbar ist.

Manara Werkausgabe 16: Der Mann aus Papier

Der Höhepunkt ist zweifelsohne der 1982 von Milo Manara im Alleingang realisierte Western Mann aus Papier.  Hauptfigur ist ein naiver junger Mann, der allerlei seltsame Abenteuer erlebt. Er trifft auf einen kauzigen englischen Offizier und einen noch seltsameren eigentlich sehr frommen älteren Herren, der bei Regen zum Berserker wird.

Manara Werkausgabe 16: Der Mann aus Papier

Am meisten beeindruckt ist der Jüngling jedoch von der attraktiven Indianerin Weißer Hase, die ihm scheinbar die kalte Schulter zeigt und neckisch Gelbhaar oder schlimmer noch “Mann aus Papier“ nennt. Der Grund hierfür ist, dass der junge Mann ein Foto seiner geliebten Gwendoline mit sich herumträgt. Weißer Hase zieht daraus die logische Schlussfolgerung, dass – weil Gelbhaar eine Frau aus Papier liebt – er selbst ein Mann aus Papier sein muss.

Manara Werkausgabe 16: Der Mann aus Papier
1988 erschien „Mann aus Papier bei Schreiber & Leser

Mit spielerischer Leichtigkeit gelingt Manara eine ebenso spannende, wie skurrile und lustige Geschichte, die auch zeichnerisch zu seinen Meisterwerken gehört. Mann aus Papier entstand für den französischen Verlag Dargaud. Zu einer geplanten Fortsetzung kam es leider nicht, nachdem Dargaud von einer katholisch geprägten Verlagsgruppe übernommen wurde, die kein Interesse an Comics mit erotischen Frauen hatte.

Manara Werkausgabe 16: Der Mann aus Papier
1991 erschien „Der Schneemensch“ bei Feest

Beim zweiten in diesem Sammelband enthaltenen Comic fungierte Manara nicht als Autor. Der Schneemensch ist eine von Alfredo Castelli (Die Gentlemen GmbH) geschriebene eher konventionelle (und schlimmer noch ganz ohne weibliche Hauptfiguren auskommende) Geschichte über eine Himalaya-Expedition, die 1978 für die italienische Comic-Serie Ein Mann ein Abenteuer entstand.

Manara Werkausgabe 16: Der Mann aus Papier
Flucht von Pirandesi

Den Abschluss des Bands bildet der 2002 von Manara geschriebenen und getexteten Comics Flucht von Piranesi.

Manara Werkausgabe 16: Der Mann aus Papier
2003 erschien „Piranesi“ bei der Edition Erotik (Verlag Schreiber & Leser)

Inspiriert wurde die Science-Fiction-Geschichte u. a. von Moebius und sollte, genau wie dessen Sternenwanderer, zunächst Werbung für ein Auto, in diesem Fall den “Mini“ machen. Daraus wurde dann doch nichts, aber was das verwirrende Storytelling betrifft (irgendwie geht es um Genmanipulation), kann Manara locker bei Moebius mithalten, allerdings ist auch sein Artwork nahezu ebenbürtig.

Manara Werkausgabe 16: Der Mann aus Papier

Abgerundet auch dieser Band der Werkausgabe durch interessante Texte und viele wunderschöne oft ganzseitige Illustrationen.

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Manara Werkausgabe 15: Borgia

Bereits bevor er sich in Der schreckliche Papst dem selben Thema und der selben Epoche widmete, erzählte Alejandro Jodorowsky in der vierbändigen Serie Borgia von den Untaten und Intrigen der christlichen Würdenträger zu Zeiten der Renaissance. Zentrale Figur ist Rodrigo Borgia, der als Alexander VI. ab 1492 immerhin elf Jahre lang Papst war. Durchaus orientiert an historischen Tatsachen lässt Jodorowsky Rodrigo und seine Borgia-Sippe wie einen Mafia-Clan agieren.

Manara Werkausgabe 15: Borgia

Während Der schreckliche Papst vom ambitionierten Newcomer Theo (Caneschi) detailverliebt in Szene gesetzt wurde, konnte Jodorowsky für Borgia mit Milo Manara einen routinierten Zeichner gewinnen, der schon sehr häufig mit viel Liebe zum Detail sexuelle Exzesse zu Papier brachte. Wer noch einmal Manaras Frühwerke wie etwas Das große Abenteuer zur Hand nimmt, erlebt hier einen begnadeten leidenschaftlichen Zeichner. Manaras kontrastreiche Bilder brauchten keine Kolorierung um ihre volle Wirkung zu entfalten und waren auch dann wunderschön, wenn ausnahmsweise einmal kein nackter Frauenkörper im Bild war.

Manara Werkausgabe 15: Borgia

Borgia hat Manara hingegen ziemlich lässig und großformatig in Szene gesetzt. Die volle Wirkung entfalten seine Zeichnungen jedoch erst durch die stimmungsvolle Aquarellkolorierung. Jodorowskis Geschichte weidet sich eher an den geschilderten Untaten der Borgias als diese anzuprangern. Vom Glauben abfallen wird durch die geballte Ansammlung von Sex und Gewalt wohl kaum jemand, doch erfolgreich war das grobe Ganze schon.

Manara Werkausgabe 15: Borgia

Nachdem die einzelnen Bände von Borgia bei Kult Editionen zuvor teilweise bereits in zweiten Auflagen nachgedruckt wurden, legt Panini als 15. Band seiner Manara Werkausgabe eine schön aufgemachte Gesamtausgabe vor. Als Bonus sind ein interessantes Interview mit Manara sowie ein Portfolio mit den Titelbildern der einzelnen Alben sowie zusätzlichen Illustrationen enthalten.

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Milo Manara Werkausgabe # 13: X-Men – Frauen auf der Flucht

Um X-Men – wie auf dem Cover zu lesen – geht es in diesem Comic überhaupt nicht. Weder Wolverine noch Cyclops oder Professor Xavier spielen eine Rolle. Stattdessen stehen bzw. posieren die weiblichen Teammitglieder Rogue, Storm, Psylocke, Emma Frost und Kitty Pryde, die sich auf die Suche nach dem entführten Marvel Girl machen, im Zentrum des ziemlich textilfreien Geschehens.

Milo Manara Werkausgabe # 13: X-Men - Frauen auf der Flucht

Diese (nun ja) Geschichte stammt zwar von Comic-Urgestein Chris Claremont, der ab 1976 die zuvor sehr schlecht laufende Serie X-Men (und zahlreiche X-Ableger) zu den ganz großen Hits von Marvel machte. Doch Claremonts Story, die die X-Mädels mit einem exotischen Volk von Flugzeuge als Götter anbetenden so genannten Cargo-Cultisten konfrontiert, ist wenig mehr als ein schwacher Vorwand um leicht bis kaum bekleidete Damen in Aktion zu zeigen.

Milo Manara Werkausgabe # 13: X-Men - Frauen auf der Flucht
Die ganze Sache wäre kaum der Rede wert, wenn nicht der italienische Meister des Erotik-Comics Milo Manara den Griffel geschwungen hätte. Daher wird die (nach schwarzweißer Erstveröffentlichung in Italien) in den USA eher unscheinbar in einem Comicheftchen präsentierte X-Lady-Chose bei uns durch Panini als Hardcover veröffentlicht. Die etwas zu knallige Kolorierung ist dem US-Geschmack geschuldet, die Story ist Schrott, an den zahlreichen Mädels kann man(n) sich jedoch durchaus erfreuen.

Milo Manara Werkausgabe # 13: X-Men - Frauen auf der Flucht
Als Zweitveröffentlichung wurde X-Men: Frauen auf der Flucht in Paninis Manara-Werkausgabe mit aufgenommen. Diese neue Edition erfreut durch allerlei schönes Bonusmaterial. So gibt es ein kurzes Interview mit Manara sowie ein Portfolio mit 12 Titelbildern, die der italienische Zeichner für diverse Marvel-Serien anfertigte. Am schönsten ist jedoch, dass der komplette Comic in dieser Ausgabe zweimal abgedruckt wurde. Einmal in der etwas sterilen US-Kolorierung, sowie zusätzlich noch in schwarzweiß und ohne störende Sprechblasen und nichtssagende Texte. Hier zeigt sich, was für ein meisterlicher Zeichner Manara immer noch ist.

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