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Logan – The Wolverine

Der jetzt einen Zottelbart tragende Wolverine alias Logan betreibt einen Limousinen-Service und versucht so das nötige Kleingeld aufzutreiben um sich eine Yacht zu kaufen und gemeinsam mit Professor Charles Xavier (Patrick Stewart) in den Sonnenuntergang zu segeln. Doch daraus wird (natürlich) nichts. Plötzlich muss Wolverine Verantwortung für ein kleines Mädchen übernehmen, das ähnliche Fähigkeiten wie er hat…

Logan – The Wolverine

Vor vier Jahren waren die Erwartungen recht hoch, als mit James Mangold (Copland, Walk the Line) ein talentierter und vielseitiger Regisseur den zweiten Solo-Film mit dem beliebtesten X-Man inszenieren sollte. Doch der auf einem Comic-Klassiker von Chris Claremont und Frank Miller basierende Wolverine: Weg des Kriegers wurde zu einer eher überladenen als wirklich gelungenen Angelegenheit. Daher hielt sich die Vorfreude auf einen weiteren von James Mangold in Szene gesetzten Wolverine-Film in Grenzen.

Logan – The Wolverine

Zunächst sah es so aus, als wenn Mark Millars Apocalypse-Comic Old Man Logan die Vorlage für den möglicherweise letzten Auftritt von Hugh Jackman als Wolverine wäre. Doch die von Mangold mitverfasste Story spielt in einer nahen Zukunft, in der unsere Gegenwart noch gut zu erkennen ist, sich aber nicht gerade zum Besseren entwickelt hat.

Logan – The Wolverine

Logan ist nach Deadpool der zweite Marvel-Film mit R-Rating, also ohne Jugendfreigabe. In der Tat metzelt Wolverine einige Male ganze Horden von feindseligen Zeitgenossen brutal nieder. Dennoch ist Logan keine Splatter-Orgie und kommt überraschenderweise auch nicht in 3D in die Kinos. James Mangold erzählt eine wirklich spannende, aber auch kluge, Geschichte, in der ruhige Momente genauso wichtig sind, wie die Action. Wenn gezeigt wird, wie wichtig familiärer Zusammenhalt auch ohne Blutsverwandtschaft ist, dann wirkt das diesmal nicht aufgesetzt, sondern kommt von Herzen.

Logan – The Wolverine

Humor kommt  auch vor, etwa wenn Wolverine mit Comic-Heften der Reihe X-Men konfrontiert wird. Er muss feststellen, dass hierin vieles frei erfunden wurde, wie wohl auch jenes knallgelbe Kostüm, das ein gewisser kanadischer Mutant trägt…

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Wolverine: Weg des Kriegers

Hugh Jackman ist einer der wenigen Action-Stars, der auch ein weibliches Publikum anspricht. Daher bekommt es der Australier in seinem sechsten Auftritt als Marvel-Mutant Wolverine gleich mit vier Frauen zu tun. Während Famke Janssen als X-Woman Jean Grey in seinen Träumen herumspukt, stehen ihm die attraktiven Japanerinnen Tao Okamoto und Rila Fukushima als Mariko Yashida und Yukio im Kampfe gegen Horden von Yakuza, einen silbernen Samurai und die von der Russin Svetlana Khodchenkova verkörperte skrupellose Wissenschaftlerin Dr. Green alias Viper zur Seite.

Wolverine: Weg des Kriegers

Der zweite Wolverine-Solofilm basiert auf einem Comic-Klassiker aus dem Jahre 1982 von Frank Miller und Chris Claremont, in dem der Mann mit den Scherenhänden erstmals ohne die X-Men auftrat. Da der Hauptschauplatz Japan ist und Wolverine bereits eine ganze Weile auf Erden wandelt, gibt es im Film außerdem noch einen Prolog der 1945 in Nagasaki zur Zeit des Abwurfs der Atombombe spielt. Das ist eine ganze Menge Holz für einen einzelnen Film und das Resultat wirkt eher überladen als mitreißend. Die langen Dialog-Szenen und die nicht minder ausgedehnten Action-Einlagen sind teilweise gelungen, wollen sich aber nicht so recht zu einem wirklich guten Film zusammensetzen.

Wolverine: Weg des Kriegers

Auch die Heimkino-Veröffentlichung kann nicht so richtig begeistern. Wer sich den 10 Minuten längeren, doch nicht wirklich besseren, Extended Cut ansehen möchte, der muss relativ tief in die Tasche greifen und die 3-D-Blu-ray erwerben, die als einziges zusätzliches Extra noch einen (immerhin deutsch untertitelten) Audiokommentar vom Regisseur James Mangold an Bord hat. Richtig gelungen ist bei “Wolverine: Weg des Kriegers“ eigentlich nur die letzte Szene mitten im Nachspann, die neugierig macht auf den nächsten Marvel-Mutanten-Film „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit„.

Wolverine: Weg des Kriegers

Bonusmaterial der Blu-ray mit dem Extended Cut: Audiokommentar zum Extended Cut von James Mangold, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; Making-Of (53:44 min); Ein ganz witziges alternatives Ende (1:36 min); Bryan Singer berichtet vom Set von „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ (2:47 min); US-Kinotrailer (2:28 min)

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Old Man Logan

In der Storyline “Civil War“ hatte der Schotte Mark Millar (“Kick Ass„, “Kingsman – The Secret Service“) das Marvel-Superhelden-Universum bereits ganz schön umgekrempelt, doch 2008 trieb er es noch doller. “Old Man Logan“ erzählt von einer äußerst düsteren Zukunft in der es den Superschurken durch einen geballten Angriff gelungen ist, fast alle Helden zu vernichten und die USA unter sich aufzuteilen.

Old Man Logan

Millars Geschichte spielt 50 Jahre nach diesen traurigen Ereignissen und erzählt von einem Wolverine, der zwar überlebt hat, jedoch durch den Tod seiner X-Men-Kumpels – hieran war er alles andere als unschuldig – gebrochen wurde und komplett seinen Kampfgeist verloren hat.

Old Man Logan

In Sacramento versucht er als Farmer mit Frau und Kindern zu überleben und muss Schutzgelder an die dort herrschende Hulk-Gang abführen. Da dies nicht eben leicht ist, nimmt er einen Auftrag von Hawkeye an. Er bricht mit dem erblindeten Bogenschützen zu einer Exkursion quer durch das von Schurken besetzte Land auf…

Old Man Logan

Millar gelang vor dem detailreich beschriebenen Hintergrund einer total kaputten Zukunft eine mitreißende Geschichte voller Überraschungen (und Dinosaurier). Hierzu passen optimal die großformatigen sehr realistisch anmutenden Zeichnungen vom Zeichner Steve McNiven, der auch schon die Hauptstory aus “Civil War“ bebilderte.

Old Man Logan

Old Man Logan“ erschien in sieben Heften der US-Reihe “Wolverine“. Panini veröffentlichte die komplette Miniserie mit allen Covern als „Marvel Exklusiv 84“ wahlweise als Soft- oder Hardcover. Enthalten war auch der krönende Epilog, der in den USA als Sonderheft erschien und Hoffnung auf eine Fortführung dieser düsteren Zukunftsvision weckte.

Old Man Logan

Der Band 56 der Reihe „Die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung“ enthält in einem Hardcoverbuch nicht nur den komplette „Old Man Logan“ sondern als Zugabe auch noch alle Varant-Cover (diese fehlen in der regulären Panini-Ausgabe), einige Skizzen sowie einen Text über Mark Millar.

Old Man Logan

2015 folgte eine (erste) Fortsetzung, die jedoch von einem komplett anderen Team gestaltet wurde und vielleicht auch deshalb nicht mehr die Wucht des Erstlingswerks hat. Die aus sechs Heften bestehende Miniserie schrieb Brian Michael Bendis (“Gotham Central“) und die nur mäßig beeindruckenden Zeichnungen stammen von Andrea Sorrentino.

Old Man Logan

Sorrentino bebildert auch die zweite Fortsetzung von “Old Man Logan“, die als reguläre Marvel-Serie erscheint und von Jeff Lemire geschrieben wird. Ursprünglich sollte „Logan„, der dritte Wolverine-Solofilm mit Hugh Jackman, mehr oder weniger auf “Old Man Logan“ basieren, doch daraus wurde dann doch nichts.

Old Man Logan

Mittlerweile liegt „Old Man Logan“bei Panini auch als gebundener DeLuxe-Prachtband im 27 x 26 cm Überformat vor. Neben einigen Skizzen kann auch der Schutzumschlag gefallen, der zu einem riesigen Poster entfaltet werden kann!

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Deadpool

In den Marvel Comics erfreut sich Wade Wilson alias Deadpool seit 1991 einer ständig steigenden Beliebtheit. Der ebenso blutrünstige wie scharfzüngige Anti-Held, der oft direkt zum Leser spricht, ist äußerlich eine Mischung aus Spider-Man und dem DC-Schurken Deathstroke.

Deadpool

Bereits 2009 war Ryan Reynolds im Marvel-Kinofilm “X-Men Origins: Wolverine“ relativ kurz als Wade Wilson zu sehen und hinterließ dort bei seinem ersten Auftritt als sprücheklopfender Schwertkämpfer zunächst einen guten Eindruck. Dies wurde etwas relativiert, als er im großen Finale noch einmal mit zugenähten Mund auftauchte.

Deadpool

Nach diesem Auftritt in “X-Men Origins: Wolverine“ lagen die Filmrechte an Deadpool weiterhin bei der Fox nicht bei Disney. Das ist gut so, denn ein ähnlich subversiver und verbal versauter Film wäre in Disneys “Marvel Cinematic Universe“ kaum denkbar. Dass der Film überhaupt zustande kam, lag in erster Linie am Durchhaltevermögen von Ryan Reynolds, der den “Deadpool“-Film mitproduzierte.

Deadpool

Hilfreich war auch, dass während der Produktion einige Spezialeffekt-Szenen in falsche (oder möglicherweise genau die richtigen) Hände gerieten, wodurch ein inoffizieller Trailer im Internet sehr gut ankam und für kostenlose Werbung sorgte. Dies könnte auch dazu beigetragen haben, dem Film einen herrlich selbstironischen Tonfall zu verpassen.

Deadpool

Als Gast-Stars fungieren, neben Stan Lee, der als DJ in einem Porno-Schuppen zu sehen ist, noch mit Colossus und Negasonic Teenage Warhead zwei X-Men aus den hinteren Reihen. Diese ermuntern Deadpool zu allerlei herrlichen blöden Sprüchen. Wenn er etwa nur diese beiden X-Men antrifft, als er die Villa des Mutanten-Instituts aussucht, fragt er rotzfrech, ob kein Budget für weitere, wichtigere Superhelden da war. Oder als Deadpool zu Professor X gebracht werden soll, möchte er wissen, ob es sich um “Stewart oder McAvoy“ handeln wird, da er bei den ganzen Zeitsprüngen langsam den Überblick verliert.

Deadpool

Natürlich erzählt “Deadpool“ auch die Origin der Figur und auch das macht der Film richtig gut und spannend. Als Oberschurke fungiert der neue “Transporter“ Ed Skrein, während die viel beschäftigte Morena Baccarin  (“Homeland“, “Gotham“) dem Film einigen Glanz verleiht. Ihr gelingt es aber auch die romantische Seite in Deadpool zu wecken, denn Poesie wie diese ist nicht alltäglich: „Wenn Dein linkes Bein Weihnachten ist und Dein rechtes Bein Neujahr – darf ich dann zwischen den Feiertagen mal vorbeischauen?“

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X-Men Origins: Wolverine

2001 erzählten die Comicautoren Bill Jemas, Joe Quesada, Paul Jenkins in der Miniserie “Wolverine – Origin“ erstmals die Frühgeschichte des beliebten kanadischen Mutanten und X-Mann. Hauptgrund dafür damit zu brechen den Klauenmann möglichst geheimnisvoll zu halten, war dass beim Comicverlag Marvel befürchtet wurde, in der Fortsetzung zum ersten erfolgreichen „X-Men“-Film könnte die brachliegende Entstehungsgeschichte Wolverines ein zentrales Thema werden und Hollywood-like danebengehen. Doch innerhalb der “X-Men“-Kinotrilogie flossen allenfalls ein paar Einflüsse ein aus Barry Windsor-Smiths “Weapon X“- Comic-Storyline, die 1991 erzählte wie ein gewisser Logan in einem Militärlabor durch die Substanz Adamantium zum Mutanten Wolverine wurde.

X-Men Origins: Wolverine

Erst ein “Wolverine“-Solo-Filmprojekt sollte sich ausführlicher der Lehr- und Wanderjahre des beliebtesten Mitglieds der X-Men widmen. Hier flimmert in den ersten paar Minuten ein zwar stimmungsvoll ausgestattetes, aber unnötig hektisch in Szene gesetztes, Destillat der Comic-Miniserie “Wolverine – Origin“ über die Leinwand. Ganz nebenbei erhält Wolverine hier auch noch mit Victor Creed alias Sabretooth (wird diesmal nicht von Tyler Mane sondern von Liev Schreiber verkörpert) einen Halbruder verpasst. Anschließend folgt ein ebenfalls stimmungsvoller aber hektischer Vorspann, der zeigt wie Wolverine und Sabretooth im Sezessions- und den beiden Weltkriegen sowie in Vietnam kämpfen ohne dabei zu altern.

X-Men Origins: Wolverine

Die Hauptstory beginnt schließlich damit, dass Wolverine in einer bunt zusammen gewürfelten Mutanten-Spezialeinheit des zwielichtigen Colonel Stryker (wird diesmal nicht von Brian Cox sondern von Danny Huston verkörpert) kämpft.

X-Men Origins: Wolverine

Der schillerndste dieser Truppe ist ein gewisser Wade Wilson alias “Deadpool“, der – genau wie sieben Jahre später im zugehörigen Kinofilm – von Ryan Reynolds verkörpert wird. Im Gegensatz zu seinem Halbbruder ist Wolverine die gewalttätigen Tätigkeiten schließlich überdrüssig und er zieht sich ins Privatleben zurück. Doch die Sache mit der Hütte in den kanadischen Bergen, dem Job als Holzfäller und der Lehrerin als Freundin geht natürlich nicht lange gut…

X-Men Origins: Wolverine

“X-Men Origins: Wolverine“ ist ganz gewiss kein langweiliger Film, doch durch das rastlose Hasten von Höhepunkt zu Höhepunkt wird es dem Betrachter nicht eben leicht gemacht ein Interesse am wild wuchernden Geschehen aufrecht zu erhalten. Diese schnelle Erzählweise voller Cliffhanger und vermeidlich überraschender Wendungen funktioniert in einer sich über etliche Einzelhefte hinziehenden Comicminiserie recht gut, im Kino jedoch eher weniger (auch wenn Bryan Singers meisterlicher “X-Men 2“ das Gegenteil beweist).

X-Men Origins: Wolverine

Es mutet etwas sinnlos an einen Film “X-Men Origins: Wolverine“ zu nennen und diesen dann prallvoll mit weiteren (nicht immer sonderlich originellen) Mutanten zu füllen. Dadurch wird der wieder voll im Charakter aufgehende Hugh Jackman fast schon zum Nebendarsteller degradiert.

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Wolverine: Origin

Seit Joe Quesada bei Marvel am Ruder ist, hat sich dort einiges geändert. Die Ende 2001 gestartete Miniserie Origin ging wohl von allen Reformen am weitesten. Bisher verfügte der beliebteste X-Man Wolverine über zwei markante Merkmale. Am auffälligsten sind sicher seine aus dem Körper hervorschnellenden spitzen Krallen. Ebenso wichtig ist jedoch die im Argen liegende Vergangenheit dieser oft wilden und unbeherrschten Figur. Doch damit war plötzlich Schluss.

Wolverine: Origin

In Form einer sechsteiligen Miniserie wurde das Geheimnis gelüftet und aus der Jugend des populären Mutanten erzählt. Alles begann Ende des 19. Jahrhunderts in einem etwas düsteren Herrenhaus in Alberta, Kanada. Die junge Irin Rose wurde von den wohlhabenden Howletts als Spielgefährtin für ihren kränkelnden Sohn James eingestellt. Rose und Irin befreunden sich mit Dog an, dem Sohn eines ständig betrunkenen Landarbeiters.

Wolverine - Origin

Aus dieser Grundsituation heraus gelangen dem Autoren Paul Jenkins (Fairy Quest) einige wirklich überraschende Wendungen, die Andy Kubert in Bilder am Rande des Kitsches umsetzte. Einer der Gründe für die Entstehung von Origin war, dass bei Marvel befürchtet wurde, in der Fortsetzung zum erfolgreichen X-Men-Film könnte die brachliegende Entstehungsgeschichte Wolverines ein zentrales Thema werden und dann alles Hollywood-like völlig danebengehen. Doch in die X-Men-Kinotrilogie wurden allenfalls ein paar Elemente aus Barry Windsor-Smiths 1991 entstandener Weapon X– Storyline eingearbeitet, die erzählte wie ein gewisser Logan in einem Militärlabor durch die Substanz Adamantium zum Mutanten Wolverine wurde. Erst ein Wolverine-Solo-Filmprojekt sollte sich 2009 etwas ausführlicher den Lehr- und Wanderjahren des beliebtesten Mitglieds der X-Men widmen.

Wolverine - OriginEs hat lange gedauert bis in Marvel-Comics weiter aus der Sturm- und Drangzeit des populären Mutanten erzählt wurde. Erst Anfang 2014 starteten Kieron Gillen (Über) und Adam Kubert mit Origin II eine Fortsetzung. Die erste Origin-Storyline hingegen liegt mittlerweile bei Panini als gebundener DeLuxe-Prachtband im 27 x 26 cm Überformat vor. Neben einigen Skizzen kann auch der Schutzumschlag gefallen, der zu einem riesigen Poster entfaltet werden kann!

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Superman vs. The Elite

Genau wie sein DC-Kollege Batman würde Superman niemals zulassen, dass jemand bei seinem Bestreben Gutes zu tun getötet wird. Das lässt die seit 1938 gleichermaßen moralisch gefestigte Figur manchmal etwas langweilig erscheinen neben deutlich brachialer auftretenden Marvel-Helden wie Wolverine oder den Punisher. Die unterschiedlichen Arbeitsauffassung und die daraus entstehenden Konflikte von Superman gegenüber anderen Weltenrettern, die Gutes ohne Rücksicht auf Verluste tun wollen, verarbeitete Joe Kelley 2001 im Heft Action Comics # 775 zur Story „What’s So Funny About Truth, Justice & the American Way?“

Superman vs. The Elite
© DC / Warner Bros. Entertainment

Kelley erzählte davon, wie Superman mit einer neuen vierköpfigen jugendlich frischen Heldengruppe konfrontiert wird, die deutlich hipper als er wirkt, in ihren Methoden dabei aber auch sehr viel rücksichtsloser ist. Nachdem er daran scheitert, dieser selbsternannten “Elite“ seinen Ethos nahe zu bringen, bleibt ihm nichts anderes übrig als gegen die vielfältig begabte bunte Truppe anzutreten. Dabei scheint auch der Stählerne in der Wahl seiner Mittel nicht eben zimperlich zu sein…

Superman vs. The Elite
© DC / Warner Bros. Entertainment

Dieser 14. Beitrag zu Warners für den Heimkinomarkt produzierten Reihe „DC Universe Animated Original Movies“ überrascht durch einen lockeren cartoonigen Zeichenstil, der zunächst nur bedingt zur recht erwachsenen Geschichte passen will. Doch schon nach kurzer Zeit setzten sich die lockeren Zeichnungen und die spannende Geschichte, die zeigt, dass Superman gerade durch seinen Traditionalismus ein zeitloser Held ist, zu einem faszinierenden Comic-Trickfilm zusammen. Leider wird genau wie sein DC-Animated-Vorgänger “Justice League: Doom“ auch dieser Trickfilm bei uns nicht veröffentlicht.

Superman vs. The Elite
© DC / Warner Bros. Entertainment

Bonusmaterial: Audiokommentar von Alan Burnett und Eddie Borganza von DC-Comic; “The Elite Unbound: No Rules, No Mercy” -Featurette (14:30 min); “Superman and the Moral Debate” (17:24 min); Zwei 21-minütige Bonus-Episodes aus Superman: The Animated Series ausgewählt vom Produzenten Alan Burnett: Brave New Metropolis und Warrior Queen; Digital Comic – Action Comics #775 -„What’s So Funny About Truth, Justice & the American Way?“; Bericht zum Trickfilm „All-Star Superman“ (10:47 min); Sneak Peak at “Batman: The Dark Knight Returns“ (12:36 min); Fotogalerie zu „The Dark Knight Rises“; Diverse Trailer

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Wolverine: Origin II

Ende 2001 startete Marvel die sechsteilige Miniserie „Origin„, die mit einem Tabu brach. Erstmals wurde aus der Jugend des beliebtesten X-Man Wolverine erzählt, von dem zuvor wenig mehr bekannt war, als dass er mit Nachnamen Logan heißt und aus Kanada stammt. Die vom Briten Paul Jenkins erzählte und von Andy Kubert gezeichnete Geschichte floss 2009 mit in den Prolog des ersten „Wolverine„-Solofilm von 2009 mit ein. Damit war der Zweck der Übung erfüllt, denn Marvel wollte, dass Wolverines Origin ihre Premiere im Comic und nicht im Kino erlebte.

Wolverine - Origin II

Es hat lange gedauert bis in Marvel-Comics weiter von den Lehr- und Wanderjahren des populären Mutanten erzählt wurde. Erst Anfang 2014 startete mit „Origin II“ in Form einer fünfteiligen Miniserie eine Fortsetzung, die Panini uns gleich komplett in einem Softcoverband oder als auf 777 Exemplare limitiertes gebundenes Buch präsentiert. Wieder stammt die Geschichte von einem Briten. Kieron Gillen („Über„) gelingt ein spektakulärer Auftakt, indem er den jungen Wolverine in einer Szenerie zeigt, die an „Das „Dschungelbuch“ erinnert.

Wolverine - Origin II

Der Mutant lebt kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs glücklich und zufrieden in der verschneiten kanadischen Wildnis bei einer Wolfsfamilie. Doch das kann natürlich nicht so bleiben. In den einsamen Wäldern taucht ein Eisbär auf, der dort genauso wenig hingehört wie ein britischer Wissenschaftler, der gemeinsam mit deutschen Soldaten und in Konkurrenz zu einem Wanderzirkus-Direktor Jagd auf Wolverine macht.

Wolverine - Origin II

Während Andy Kuberts farbenfroh und plastisch koloriertes Artwork bei „Origin“ am Rande des Kitsches angesiedelt war, überrascht sein Bruder Adam bei „Origin II“ mit einem interessanten Seitenlayout. Dieses ist nicht immer sehr lesefreundlich, da es sich oft (aber oft auch nicht) über zwei Seiten zieht. Doch Kuberts Bilder sind gelegentlich ganz schön spektakulär geraten und Kieron Gillens Geschichte kann sich lesen lassen. Mangels Erwartungsdruck hat mir persönlich diese Miniserie besser gefallen als der Vorgänger.

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