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Wonder Woman

Oh, Wunder, es scheint doch möglich zu sein einen diskutablen Film mit DC-Superhelden zu drehen. Ohne Zweifel hat hier Marvels erster Film mit Captain America Pate gestanden. Um dies etwas zu kaschieren wurde die Geschichte vom Erstkontakt der 1941 erstmals im Comic aufgetretenen Amazone mit der Menschheit vom Zweiten in den Ersten Weltkrieg verlegt.

Wonder Woman

Dass hierbei etwas arg sorglos mit der historischen Figur des General Ludendorff umgegangen wird, ist auch schon die einzige Schwäche des Films. Mit Patty Jenkins wurde jene Regisseurin verpflichtet, die Charlize Theron 2003 zum Oscar als beste Hauptdarstellerin in Monster verholfen hatte. Auch in Wonder Woman überzeugt die Hauptdarstellerin. Bereits in Batman v Superman: Dawn of Justice konnte Gal Gadot stärker beeindrucken als Ben Affleck oder Henry Cavill. In Wonder Woman behauptet sie sich einmal mehr in einer von Männern dominierten Welt und bestimmt sogar, wo es langgeht.

Wonder Woman

Doch der Film ist dabei kein verbissener Emanzen-Trip, sondern spielt mit viel Humor mit den Klischees des Superhelden- und Abenteuer-Genres. Einen guten Gegenpart findet Gal Gadot in Chris Pine, der sich mit viel Vergnügen auf ein Kräftemessen mit der selbstbewussten Amazone einlässt. Auch wenn die Schützengräben des Ersten Weltkriegs angemessen düster dargestellt werden, ist Wonder Woman sehr viel weniger finster und gewalttätig ausgefallen als die bisherigen Filme des DC Extended Universe.

Wonder Woman

Es bleibt abzuwarten, ob etwas von dieser positiven Grundstimmung in im November startenden DC-Film Justice League herübergerettet werden kann. Hier ist zwar wieder Gal Gadot als Wonder Woman mit an Bord, doch auf dem Regiestuhl sitzt einmal mehr Zack Snyder, der sehr viel stärker an Brutalitäten als an Zwischentönen interessiert ist.

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Wonder Woman Anthologie

Nach den voluminösen Büchern Batman Anthologie, Joker Anthologie, Harley Quinn Anthologie und Flash Anthologie folgt ein Sammelband über die wichtigste Frau im DC-Universum.

Wonder Woman Anthologie

Der Psychologe William Moulton Marston erfand nicht nur Wonder Woman, sondern auch den Lügendetektor. Daher trägt seine Heldin mit mythologischen Background auch ein Lasso, das alle zwingt die Wahrheit zu sagen. Moulton, der in trauter Lebensgemeinschaft mit Ehefrau und Geliebter, sowie deren Kindern lebte, nannte die Amazone zunächst Suprema, the Wonder Woman.

Wonder Woman Anthologie

Als Wonder Woman hatte sie Ende 1941 schließlich ihren ersten Auftritt im Heft All Star Comics # 8. Darin rettete sie den jungen Flieger Steve Trevor, der sie weg von ihrer nur von Frauen bevölkerten Paradiesinsel (die später Themyscira genannt werden sollte) mitten hinein in die Wirren des Zweiten Weltkrieges bringen sollte. Ab 1944 kämpfte Wonder Woman beim Verlag DC auch immer wieder an der Seite von Superman und Batman.

Wonder Woman Anthologie

Die Wonder Woman Anthologie enthält leider nicht die erste Geschichte mit der Amazone, sondern beginnt mit der bereits etwas präziseren Origin aus dem ersten eigenen Comic-Heft der Heldin. Anfangs setzte der seinerzeit bereits über 60 Jahre alte Zeichner Harry G. Peter die Geschichten von Moulton Marston um. Auch wenn die Stories wohl halbwegs ernst gemeint waren, so wirken die Bilder eher etwas cartoonig. Das wird unterstrichen, durch die für etwas Humor sorgende recht füllige Etta Candy, die auch mit ihrer Abhängigkeit von Süßwaren für Humor sorgt.

Wonder Woman Anthologie

Nachdem Moulton Marston und Peters verstorben waren, lebte Wonder Woman weiter. Der Zeichner Ross Andru ließ sie in den 50er Jahren auf eine realistischere Art attraktiv wirken. Für einen großen Popularitäts-Schwung sorgte ab 1975 eine TV-Serie. Im Gegensatz zu Adam Wests Fernsehauftritten als Batman, nahm die Wonder-Woman-Serie ihre Hauptfigur halbwegs ernst. Das lag sicher auch an der Idealbesetzung mit Lynda Carter, der das Kunststück gelang im knappen Kostüm nicht nur attraktiv sondern auch würdevoll zu wirken. Carter hat ein Vorwort zur Wonder Woman Anthologie verfasst.

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Garniert mit vielen informative Texten, enthält das Buch 18 abgeschlossene Comic-Geschichten, die zwischen 1942 und 2015 entstanden sind. Für jeden Freund von Superhelden-Comics dürfte etwas dabei sein. Zu, meinen persönlichen Favoriten gehört eine 6-seitige Short Story, die der leider bereits verstorbene Darwyn Cooke (Before Watchmen – Minute Men) geschrieben und der Zeichner J. Bone, angelehnt an dessen locker-lustigen Stil, in Szene gesetzt hat. Die Mutter der Bewegung ist ein Epilog zu Cookes auch verfilmten Meisterwerk The New Frontiers (deutsch als Neue Horizonte bei Panini erschienen) und lässt die emanzipierte Wonder Woman in einem Playboy-Club handgreiflich werden.

Wonder Woman Anthologie

Ein weiteres Highlight ist die Geschichte Die Mission, in der es Greg Rucka, genau wie in Gotham Central, gelingt überraschend viel Realismus ins Superhelden-Genre zu bringen. Geschildert wird der erste Arbeitstag eines jungen Elite-Universitäts-Absolventen in der Botschaft von Themyscira. Diese dient Wonder Woman als Basis dazu, um nicht nur mit Superkräften, sondern auch durch (weibliche) Diplomatie für eine gerechtere Welt zu kämpfen.

Wonder Woman Anthologie

Der Reihe mit DC-Anthologien ist ein langes Leben zu wünschen, denn es gibt noch sehr viele Superhelden, die es verdient haben, auf eine so schöne und informative Art gewürdigt zu werden.

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DC SuperHero Girls

Ganz schon aufwändig versucht DC auch Mädchen für das Superheldengeschäft zu gewinnen. Vor ca. zwei Jahren wurde von DC Comics dazu ein Franchise ins Leben gerufen, mit dem Ziel 6- bis 12-jährige Mädchen gezielt anzusprechen.

DC SuperHero Girls

Neben zugehörigen Cartoons im Internet und Unmengen von Spielzeug – Barbie von Mattel und von Lego eine Friends-Serie – wird auch ein Comic lanciert. Zuerst Online im Internet, liegt er nun gedruckt bei Panini vor.

DC SuperHero Girls

Schauplatz der neuen Serie ist die SUPER HERO HIGH – eine Schule in Metropolis, auf die hauptsächlich weibliche Helden gehen: Wonder Woman, Batgirl, Poison Ivy, Bumbebee, Supergirl, Harley Quinn, Lady Shiva, Katana, Hawkgirl, Cheetah und viele andere mehr. Einige wenige männliche Schüler gibt es auch: Flash, Beast Boy, Green Lantern. Die Direktorin heißt Amanda Waller und der Stellvertretende Direktor Gorilla Grood. Im Capes & Cowls Café steht Steve Trevor am Tresen, Wildcat ist Sportlehrer.

DC SuperHero Girls

Die Mädchen haben Probleme, die denen der Zielgruppe entsprechen dürften. Die Seiten sind schön bunt und die Story einfach, aber durchdacht. Die verschiedenen Heldinnen (besonders viel Platz nehmen Supergirl, Wonder Woman und Harley Quinn ein) werden gut charakterisiert und man erfährt so einiges von ihnen. Sicherlich fällt es Mädchen der Zielgruppe leicht, sich mit ihnen zu identifizieren.

DC SuperHero Girls

Es steht die Jahres-Abschlussprüfung an und die Jugendlichen sind sehr aufgeregt. Aber nicht nur das: Eine nach der anderen verschwindet und niemand weiß wo sie sind. Lex Luthor fängt die Mädchen, weil er Rache nehmen möchte für….

Norbert Elbers

DC SuperHero Girls

DC SuperHero Girls: Prüfungsstress & Superschurken; Text: Shea Fontana; Zeichnungen: Yancey Labat; Farben: Monica Kubina;aus dem Amerikanischen von Claudia Weber; Prestige; Softcover: € 9,99; 128 Seiten; farbig; Panini/DC Comics

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Ame-Comi Girls

Am Anfang waren die erfolgreichen Sammelfiguren der Ame-Comi Girls. Hier erschienen die altbekannten weiblichen DC-Charaktere im japanischen Manga-Stil: Wonder Woman, Supergirl, Batgirl, Robin, Power Girl, Catwoman, Steel und viele andere mehr als PVC-Statuen. Dieser japanische Look zwischen Anime und Manga bereicherte das DC-Universum ungemein und was lag näher, als auch eine eigene Comicreihe ins Leben zu rufen?

Ame-Comi Girls

Zuerst kamen die Comics als reine „Digital Comics“ auf den Markt, um dann etwas später auch als Papierheft zu erscheinen. Es sind Geschichten die nicht in der bekannten Continuity angesiedelt sind, sondern – wenn man so will – Elsewords-Storys sein könnten.

Ame-Comi Girls

Hier haben die Autoren die Möglichkeit problemlos vertraute Figuren leicht (bis beliebig viel) vom Altbekannten abweichend darzustellen: Man darf Origins ändern, den Kontext neu definieren. Vieles klingt vertraut und gleichzeitig aber auch anders. Und das ist es auch; frei von der über 70-jährigen Tradition sollen neue Geschichten entstehen. Gewildert wird hier nicht ganz ungeschickt im japanischen Manga!

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Alle Hauptfiguren sind weiblich – männliche Helden oder Bösewichte scheinen hier nicht zu existieren. Auch kein Superman – stattdessen gibt es Power Girl/Kara Jor-El, die Tochter von Jor-El und sie alle dürfen auch neu gestylte in Aktion treten. Jimmy Palmiotti und Justin Gray verstehen es, eine rasante und durchdachte Handlung hinzulegen.

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Die Zeichnungen sind sehr unterschiedlich: Amanda Conner überzeugt grandios in ihrer Darstellung von Wonder Woman, Ted Naifeh durch seinen Stil bei Batgirl. Am engsten am klassischen Manga-Stil ist Santi Casas bei Supergirl.

Ame-Comi Girls

Duela Dent (als weibliches Gegenstück vom Joker) hat eine Schar Verrückter (Poison Ivy, Cheetah, Catwoman, Harley Quinn) um sich gesammelt und ist eine Allianz mit Brainiac (ebenfalls weiblich) eingegangen. Alles läuft aus dem Ruder, als Brainiac Supergirl mit schwarzem Kryptonit vergiftet!

Norbert Elbers


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Loeb & Turner: Batman / Superman: Supergirl

Auf der Welle des Kinofilms “Batman V Superman: Dawn of Justice“ schwimmend, veröffentlich Panini die Hefte der im Jahr 2003 neu gestarteten Serie Superman/Batman wieder neu. Im Oktober 2003 bekamen die beiden Zugpferde des Hauses DC wieder ein gemeinsames Heft, nachdem 1986 mit der Nummer #323 die Serie WORLD’S FINEST COMICS nach fünfundvierzig Jahren – von denen sie sich immerhin die letzten zweiunddreißig Jahre diesen Titel allmonatlich geteilt hatten – eingestellt worden war. Die gemeinsamen Geschichten von Batman und Superman werfen also große Schatten und eine lange Tradition voraus.

Batman / Superman: Supergirl
Softcover-Cover

Und dies ist die Geschichte von der Rückkehr einer alten Heldin, von der es im DC-Universum schon sehr viele Varianten und Inkarnationen gab. Verdeutlicht es doch sehr, dass es sie geben muss, aber es immer schwer war, an der Seite von Superman zu existieren und gute Geschichten über sie und mit ihr zu schreiben. Und so ist es kein Wunder, dass mit dieser Aufgabe – attraktive und zeitgemäße weiblichen Comiccharaktere zu schaffen – jemand betraut wurde, der bekannt dafür ist, eben dies wie kein anderer zu können: Michael Turner.

Batman / Superman: Supergirl

Innerhalb der Serie Batman/Superman durfte er zusammen mit dem Autor Jeph Loeb (“Superman for all Seasons“, “Smallvile“) in einer sechsteiligen Geschichte die Wiederkehr von Supermans Cousine Supergirl präsentieren. Und das gelingt den beiden Kreativen sehr gut. Die Historie von Supergirl ist nicht ganz einfach, denn schon zu viele Heldinnen gab es, die diesen Namen trugen: Das Pre-Crisis-Supergirl Kara Zor-El, Matrix, der Erdenengel Linda Danvers, Cirl-El, und und und…

Loeb & Turner: Batman / Superman: Supergirl
Hardcover-Cover

In der vorliegenden Geschichte wird Supergirl als die Cousine von Superman eingeführt, die ebenso wie er die Explosion von Krypton überlebt hat. Dies funktioniert, da das alte Supergirl, welches bei der Crisis gestorben war, nach der Neuschreibung des DC-Universums ja nie existiert hatte! Jetzt also ist ein neues Supergirl wieder da und die Art und Weise, wie die beiden Kreativen ihr neues Leben einhauchen ist wirklich von der ersten Seite an, überaus beeindruckend und fesselnd gelungen. Loebs Story beginnt mit der Suche nach dem Kryptonit, das auf die Erde niedergeprasselt war. Superman muss in seiner Festung der Einsamkeit unter Quarantäne die Zeit verbringen, während die Helden der Erde überall Kryptonit einsammeln. So auch Batman im Hafen von Gotham City. Und was er da tief unten auf dem Meeresboden findet, das lässt den Meisterdetektiven überraschen: Ein Raumschiff  kryptonischen Ursprungs.

Loeb & Turner: Batman / Superman: Supergirl

Und schnell wird auch klar, wer an Bord war: Eine junge Frau, die noch gar nicht weiß, wie ihr geschah und wo sie ist. Das Letzte, an das sie sich noch erinnern kann, war, dass sie als junges Mädchen ihrem Cousin Kal-El, der als Baby in eine Rakete gesetzt worden war, folgen sollte. Die Jahre sind vergangen und aus dem Baby wurde der mächtigste Held der Erde und sie ist immer noch der Teenager von einst.

Loeb & Turner: Batman / Superman: Supergirl

Was Loeb da abliefert ist spannend, humorvoll und auch voller Dramatik und unerwarteter Wendungen. Die Bilder von Turner sind einzigartig und schön. Seine bekannten Schwächen (seine Gesichter sehen meist ähnlich aus) sind nicht überwunden, aber scheinbar schwächer geworden. Loeb lässt es sich auch nicht nehmen, eine Vielzahl von weiblichen Figuren in die Geschichte hinein zu schreiben (die Amazonen um Wonder Woman, die Furien von Apokolips u.v.a.m.). Rasant sind die Wendungen, aber immer durchdacht und es macht sehr viel Spaß ihnen zu folgen (besonders in einem Rutsch ohne auf eine Fortsetzung warten zu brauchen).

Loeb & Turner: Batman / Superman: Supergirl

Supergirls Erscheinen auf der Erde bleibt nicht lange unerkannt und so machen sich viele daran, sie für sich zu gewinnen: Allen voran Darkseid, der eine Nachfolgerin für Big Barda sucht. Er entführt sie kurzerhand und scheint in ihr eine dunkle Seite zu aktivieren. Geschickt versteht es Loeb den Leser in ein Wechselbad zu tauchen und bis zum Schluss im Ungewissen darüber zu lassen, wer genau dieses Supergirl ist und was es möchte. Haben etwa Batman (und Krypto) Recht, die ihr nicht trauen? Oder der gutgläubige Superman, der von der ersten Sekunde an keinen Zweifel daran lässt, dass dies seine leibhaftige Cousine von Krypton ist, die zur Erde kam, um ihm beizustehen?

Loeb & Turner: Batman / Superman: Supergirl

Die Reise nach Apokolips von Superman, Batman, Wonder Woman und Big Barda entwickelt sich zu einem Feuerwerk und wieder einmal liegt es Batman anheim, alle zu retten und dafür zu sorgen, dass alle wieder – zusammen mit Supergirl – zur guten alten Erde zurückkehren. Aber der so Besiegte lässt es mit seiner Niederlage nicht beruhen und sinnt sofort auf Rache. Das vermeintlich gut versteckte Supergirl auf der Farm der Kents ist für ihn nicht schwer auszumachen und so taucht er auf und legt mit seinen Omega-Strahen alles in Schutt und Asche: Auch das neue Supergirl. Superman ist außer sich vor Wut. Aber wieder greift Loeb in die Trickkiste und zaubert Unvorhersehbares hervor.

Loeb & Turner: Batman / Superman: Supergirl

Das Ganze ist unterhaltsame Comicliteratur und wird von Turner gekonnt und beeindruckend in Szene gesetzt. Seine männlichen Helden (allen voran Batman) sind gut gebaut und seine weiblichen Figuren sind ebenfalls nett anzuschauen. Seine Hintergründe und Kulissen sind stimmungsvoll, fantasievoll und wissen zu überzeugen.

Superman/Batman: Apocalypse

2010 entstand auf der Grundlage dieser Geschichte innerhalb der empfehlenswerten Reihe “DC Universe Animated Original Movies“ der recht werkgetreue Zeichentrickfilm “Superman/Batman: Apocalypse“.

Norbert Elbers

Batman/Superman: Supergirl; enthält Superman/Batman #8 bis #13; Text: Jeph Loeb; Zeichnungen: Michael Turner; Farben: Peter Steigerwald; aus dem Amerikanischen von Christian Heiss; Softcover € 16,99 / Hardcover € 25,00; 150 Seiten; farbig; Panini/DC Comics

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Justice League vs. Teen Titans

Im Zentrum vom 25. Film aus der Reihe “DC Universe Animated Movies“ steht wie zuvor schon bei “Son of Batman“, “Batman vs. Robin“ und “Batman: Bad Blood“ Damian, der Sohn von Bruce Wayne und Ra‘s al Ghuls Tochter Talia. Dieser steckt im Kostüm von Robin und er hat große Probleme damit Befehle seines Vaters Batman entgegenzunehmen.

Justice League vs. Teen Titans
© DC / Warner Bros. Entertainment

Am Anfang der Geschichte von “Justice League vs. Teen Titans“ agiert Robin bei einem Einsatz der aus Batman, Superman, Wonder Woman, Flash und Cyborg bestehenden Justice League eigenmächtig. Dies sorgt für Verärgerung und Robin wird zu den Teen Titans geschickt, um dort Teamwork zu lernen. Es fällt ihm nicht leicht mit Individuen wie Beast Boy, Blue Beetle und Starfire klar zu kommen.

Justice League vs. Teen Titans
© DC / Warner Bros. Entertainment

Doch nachdem er sich mit dem Team-Mitglied Raven anfreundet, deren Vater Trigon im wahrsten Sinne des Wortes ein Teufel ist und die Erde zerstören will, erscheinen Damian seine Probleme mit Batman doch nicht mehr ganz so unüberwindbar. Dennoch kommt es zu einem Konflikt zwischen den Teen Titans und der Justice League, der ausgetragen werden muss, bevor gegen Trigon vorgegangen werden kann.

Justice League vs. Teen Titans
© DC / Warner Bros. Entertainment

Die Teen Titans gastierten bisher noch nicht in den DC Universe Animated Movies, doch das 1964 erstmals im Comic aufgetretene Team von jugendlichen Superhelden-Sidekicks steht im Zentrum einer bis heute erfolgreich laufenden Zeichentrickserie. “Justice League vs. Teen Titans“ lässt sich jedoch etwas mehr Zeit als die Serie “Teen Titans Go!“ um recht sensibel von den gar nicht so außergewöhnlichen Problemen einiger heranwachsender Superhelden zu erzählen. Natürlich kommt dabei auch die Action nicht zu kurz.

Justice League vs. Teen Titans
© DC / Warner Bros. Entertainment

Es ist zu hoffen, dass es Warners Realfilmen mit DC-Superhelden gelingt, das Niveau dieser Reihe von Zeichentrickfilmen zu erreichen, innerhalb der demnächst eine Adaption des Comic-Klassikers “Batman: The Killing Joke“ von Alan Moore und Brian Bolland erscheint.

Justice League vs. Teen Titans
© DC / Warner Bros. Entertainment

In Großbritannien wird die (eine deutsche Tonspur enthaltende) Blu-ray von “Justice League vs. Teen Titans“ auch mit einer exklusiven Robin-Figur von Schleich angeboten. Die Blu-ray von Warner enthält neben dem 79-minütigen Hauptfilm noch die Dokumentationen “Heranwachsen zum Titan“ (23:46 min, wie alle übrigen Extras wahlweise mit deutschen Untertitel); “Helden und Schurken: Raven“ (6:05 min); “Helden und Schurken: Trigon“ (5:17 min); “Aus dem DC-Comics-Archiv“: Zwei thematisch passende Cartoons: “Batman: The Brave and the Bold: Sidekicks Assemble!“ und “Teen Titans: The Prophecy“; sowie eine Vorschau auf den nächsten Animationsfilm aus dem DC-Universum: “Batman – The Killing Joke“ (10:15 min)

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DC Comics – Das große Superhelden-Lexikon

Der für seine opulenten Bildbände bekannte britische Verlag Dorling Kindersley („Star Trek – Die visuelle Enzyklopädie„) hat sich bereits in einem ähnlich aufgebauten Buch des Marvel Universums angenommen. Im “Marvel Avengers Lexikon der Superhelden“ waren über 225 Helden und Schurken enthalten. Da nach dem Kinofilm „Batman v Superman: Dawn of Justice“ bis 2020 mindestens zehn Kinofilme mit DC-Heroen in die Kinos kommen sollen, ist es an der Zeit einen lexikalischen Überblick zu den entsprechenden Supeherhelden, Schurken und Teams zu bieten.

DC Comics – Das große Superhelden-Lexikon

“DC Comics – Das große Superhelden-Lexikon“ liegt bereits in der zweiten Auflage vor und hat mehr als 200 Einträge zu verzeichnen. Auf jeweils einer Seite wird sich nicht nur mit den bekannten DC-Helden wie Batman oder Wonder Woman beschäftigt, sondern es ist auch Raum für abstruse Charaktere wie Supermans Hund Krypto, den affigen Detective Chimp oder den riesigen außerirdischen Seestern Starro. Doch auch Menschen wie Du, ich oder Lois Lane, Jimmy Olsen und James Gordon finden Aufnahme ins Lexikon.

DC Comics – Das große Superhelden-Lexikon

Im Vergleich zu Dorling Kindersleys Marvel-Lexikon sind die Angaben zu den einzelnen Figuren etwas spärlich. So ist zwar die jeweilige Größe, das Gewicht sowie der Beruf zu erfahren. Doch zu Haar- und Augenfarbe schweigt sich das Lexikon aus und statt einer zahlenmäßigen Erfassung werden die jeweiligen Superkräfte und Fähigkeiten beschrieben.

DC Comics – Das große Superhelden-Lexikon

Aufgelistet wird der Status Quo von 2011 (seinerzeit erschien die englische Originalausgabe dieses „Ultimate Character Guide“). Batgirl ist mittlerweile Stephanie Brown, während ihre Vorgängerin Barbara Gordon, nachdem sie der Joker schwer verletzte, als Computer-Spezialistin Orakel im Einsatz ist. Dass in den Kostümen von Flash und Green Lantern nicht immer Barry Allen und Hal Jordan steckten, sondern zuvor auch einmal Jay Garrick oder Alan Scott, findet keine Berücksichtigung. Witzig ist, dass Captain Marvel hier zwar Shazam genannt wird, sein Eintrag jedoch trotzdem unter dem Buchstaben C zu finden ist.

DC Comics – Das große Superhelden-Lexikon

Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, dem wird hier zumindest ein erster Einblick in das faszinierende DC-Universum geboten. Wie immer bei Dorling Kindersley sind Bildauswahl und Layout exquisit.

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Batman v Superman: Dawn of Justice

Nachdem die Firma Disney ihr Marvel Cinematic Universe weiterhin erfolgreich ausbaut, möchte Warner nicht hintenan stehen. Dort wurde daher das DC Extended Universe ins Leben gerufen. Aufbauend auf dem halbwegs erfolgreichen letzten Superman-Film Man of Steel, folgt ebenfalls unter der Regie von Zack Snyder Batman v Superman: Dawn of Justice. Doch Man of Steel ist ein sehr viel weniger solider Grundstein für ein Kino-Superhelden-Universum als dies 2008 der erste Iron Man-Film mit Robert Downey Jr.  für das Marvel Cinematic Universe war.

Batman V Superman: Dawn of Justice

Während des Vorspanns zitiert Batman v Superman: Dawn of Justice zwei Schlüsselmomente aus dem wohl einflussreichsten Batman-Comic. Wie in Frank Millers The Dark Knight Returns  wird beim Mord an den Eltern von Bruce Wayne gezeigt, wie die Kette seiner Mutter beschädigt wird, und die Perlen herunter fallen. Kurz darauf ist zu sehen, wie auf dem Begräbnis der Waynes der kleine Bruce in einen Wald flüchtet und dort in ein Loch fällt. Genau wie in Frank Millers Comic landet Bruce in einer verborgenen Höhle, in der von Fledermäusen nur so wimmelt. Diese ängstigen ihn zunächst, werden dann jedoch zum Symbol für Batman. Doch damit hat es sich auch schon mit den Einflüssen aus Millers Comic.

Batman V Superman: Dawn of Justice

Der Film zitiert gegen Ende noch mehr schlecht als recht einen einflussreichen Superman-Comic, doch insgesamt ist die im Kino erzählte Geschichte uninteressanter als sehr viele DC-Comics, wie etwa Public Enemies / Freunde und Feinde in denen der Stählerne auf den Dunklen Ritter trifft. An den Darstellern liegt es noch am wenigsten.

Batman v Superman: Dawn of Justice

Der zynisch-finstere Batman, aber auch der nicht mehr ganz junge Bruce Wayne, wird recht gut von Ben Affleck verkörpert. Henry Cavill hingegen hätte durchaus das Zeug, als Gegenpol einen naiv-optimistischen Superman, aber auch den idealistischen Reporter Clark Kent, zu spielen. Doch im Kinofilm Man of Steel war Cavill gezwungen die Titelrolle eher finster zu spielen und es auch sein Grundsatz niemals zu töten wurde nicht ernst genommen. Ähnlich sieht es jetzt auch mit Batman aus, der es in den Comic-Geschichten ablehnt Schusswaffen zu benutzen, da hierdurch seine Eltern getötet wurden. Ben Affleck hingegen greift im Kino schon mal zur Knarren und das nicht nur in einer völlig wirren, absolut überflüssigen apokalyptischen Traumsequenz.

Batman V Superman: Dawn of Justice

Batman v Superman: Dawn of Justice ist kein schlechter Film. Zack Snyder inszenierte etwas weniger überdreht und splattrig, als von ihm zu erwarten war.  Zum Glück ignoriert er nicht komplett die Vorarbeit, die Christopher Nolan in seinen drei Batman-Filmen geleistet hat, was sich im Soundtrack und Design des Batmobiles deutlich bemerkbar machte. Auch in  Batman v Superman wimmelt es von guten Momenten und interessanten Darstellern.

Batman v Superman: Dawn of Justice

Jesse Eisenberg spielt Lex Luthor diesmal als neunmalklugen Computer-Geek mit langer Kopfbehaarung. Er wirkt auf seine unberechenbare Art durchaus bedrohlich, doch seine witzigen Sprüche sind selten witzig und für seinen Hass auf Superman wird keine nachvollziehbare Begründung geliefert. Auch Holly Hunter ist als aufrechte und die richtigen Fragen stellende Senatorin eine interessante Figur, deren Potential genauso, wie bei Jeremy Irons (Alfred Pennyworth), Diane Lane (Martha Kent), Lawrence Fisburne (Perry White) sowie beim überflüssigen Gastauftritt eines Hollywood-Stars fast komplett verschenkt wird.

Batman V Superman: Dawn of Justice

Den Irrglauben, dass es nicht ausreicht lediglich zwei Superhelden in einer Geschichte auftreten zu lassen, haben nicht nur Drehbuch- sondern auch viele Comic-Autoren. Daher sind nicht nur recht kurz Aquaman (Jason Momoa), The Flash (Ezra Miller) und Cyborg (Ray Fisher) zu sehen, sondern mit Wonder Woman erlebt auch noch eine weitere DC-Ikone ihren ersten Kinoauftritt  Die aus der Fast & Furious-Filmreihe bekannte Gal Gadot ist als Diana Prince, auch dank ihrer eleganten Kostüme, ein echter Blickfang. Doch auch die Wonder Woman Rüstung trägt das ehemalige Model mit Fassung. 

Batman v Superman: Dawn of Justice

„Batman v Superman: Dawn of Justice“ ist nicht so gut, wie er als Summe seiner interessanten Momente und Figuren eigentlich hätte sein müssen. Etwas an Potential gewinnt der 150-minütige Film jedoch, wenn er als „Ultimate Edition“ auf Blu-ray in der um 30 Minuten längeren Fassung betrachtet wird. Hier ist zwar auch der alberne Alptraum von Bruce Wayne länger und es wird klar, dass Zack Snyder den fest zum Superman-Ensemble gehörenden Foto-Reporter Jimmy Olsen hat erschießen lassen, da er für diesen keinen Platz im “DC Extended Universe“ sah.

Batman v Superman: Dawn of Justice

Doch insgesamt macht der Film in der längeren Version mehr Sinn, denn Henry Cavill wird gezeigt, wie er als Reporter Clark Kent recherchiert und sich als Superman um die Opfer des Anschlags im Kapitol kümmert. Durch zusätzliche Szenen wie diese, wird Cavill zum gleichberechtigten Gegenpart zu Ben Affleck, der als Bruce Wayne und Batman die Kinofassung dominierte.

Batman v Superman: Dawn of Justice

Die Box enthält eine Blu-ray mit der Extended Version (182:33 min) und eine zweite Blu-ray mit der Kinofassung (150:41 min) und diesen zumeist recht sehenswerten Extras: “Uniting The World’s Finest“ (15:05 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln); „Gods and Men: A Meeting of Giants“ (12:28 min); Ein sehr interessanter Bericht über Wonder Woman (21:26 min); „The New Batmobile“ (22:46 min); Superman-Design (7:08 min); Batman-Design (8:15 min); The Batcave (7:12 min); „The Power Of A Punch“ (5:15 min); „The Empire Of Luthor“ (12:33 min) und „Save The Bats“ (4:37 min).

Batman v Superman: Dawn of Justice

Es bleibt abzuwarten wie sich das DC Extended Universe nach dem etwas holperigen Start von „Batman v Superman: Dawn of Justice“ und „Suicide Squad“ weiter entwickelt und ob bis 2020 tatsächlich noch mindestens weitere zehn Kinofilme mit DC-Heroen in die Kinos kommen.

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Frank Miller: The Dark Knight III: The Master Race

Lange hat es gedauert, 14 Jahre nach “The Dark Knight Strikes Back“ kehrt Frank Miller zu Batman zurück.

Frank Miller: DARK KNIGHT III: THE MASTER RACE
© 2015 DC COMICS

Doch die zweite Fortsetzung zum Comic-Meilenstein “The Dark Knight Returns“ ist alles andere als ein Solo-Projekt. Gezeichnet wird die Reihe von Andy Kubert und geinkt wieder von Klaus Janson. Auch beim Texten holte sich Miller Unterstützung. Als Co-Autor fungiert Brian Azzarello (“100 Bullets“, “Before Watchmen“).

Frank Miller: DARK KNIGHT III: THE MASTER RACE
© 2015 DC COMICS

Inhaltlich ist nach Lektüre des ersten Hefts natürlich noch nicht auszumachen, wohin die Reise innerhalb der 8-teiligen Mini-Serie gehen soll. Die etwas geleckt wirkende Optik lässt ein wenig den speziellen Miller-Touch vermissen.

Frank Miller: DARK KNIGHT III: THE MASTER RACE
© 2015 DC COMICS

Doch die Verwendung kleiner Panels, die etwa auf einer Doppel-Seite die Sicht verschiedener TV-Medien darstellen, steht in der Tradition von “The Dark Knight Returns“.

Frank Miller: DARK KNIGHT III: THE MASTER RACE
© 2015 DC COMICS

Ein breiter Spielraum wird – genau wie schon bei “The Dark Knight Strikes Back“ – anderen DC-Heroen eingeräumt. Im ersten Heft haben Supergirl und vor allem Wonder Woman größere Auftritte.

Frank Miller: DARK KNIGHT III: THE MASTER RACE
© 2015 DC COMICS

Das Heft endet mit einigen Überraschungen, die jedoch eher im konventionellen Bereich angesiedelt sind.  Wirklich überraschend ist jedoch die Zweitstory um “The Atom“, hier fungiert Azzarello zwar wieder als Co-Autor, doch gezeichnet hat die Geschichte Frank Miller himself.

Frank Miller: DARK KNIGHT III: THE MASTER RACE
© 2015 DC COMICS

Begleitet wird die Veröffentlichung von zahllosen Variant-Cover, die in den USA teilweise nur über spezielle Händler oder Comic-Shops zu beziehen sind.

Frank Miller: DARK KNIGHT III: THE MASTER RACE
Variant-Cover von Brian Bolland © 2015 DC COMICS

Eins der schönsten Titelbilder stammt von Frank Miller. Nicht nur daher ist es erfreulich zu erfahren, dass dieser den vierten “Dark Knight“ Comic im Alleingang schreiben und hoffentlich auch wieder selber zeichnen wird.

Frank Miller: DARK KNIGHT III: THE MASTER RACE
Variant-Cover von Frank Miller © 2015 DC COMICS

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The Little Books of Batman, Superman & Wonder Woman

Der Taschen Verlag hat die Fans der Superhelden aus dem Hause DC in den letzten Jahren reich beschert. Zunächst erschien der fette Prachtband Prachtband “75 Jahre DC Comics: The Art of Modern Mythmaking“, anschließend wurde mit  “The Golden Age of DC Comic”,  “The Silver Age of DC Comic” sowie „The Bronze Age of DC Comic“ eine fünfbändige DC-Enzyklopädie gestartet, die sich noch ausführlicher mit jenem Comic-Verlag beschäftigt, der durch seine Helden das Comicheft salonfähig machte.

The Little Book of Batman, Superman & Wonder Woman

Für den kleineren Geldbeutel oder auch als Mitbringsel hat Taschen zum Preis von jeweils 7,99 Euro zusätzlich noch drei kleine broschierte 12 x 17 cm große Bücher herausgebracht, die sich auf jeweils knapp 200 Seiten mit den bekanntesten DC-Helden beschäftigen.

The Little Book of Batman, Superman & Wonder WomanBatman dürfte hier wohl der beliebteste DC-Heroe sein. In einem kurzen in deutsch, englisch und französisch abgedruckten Essay versucht Herausgeber Paul Lewitz die Frage “Warum lieben wir Batman?“ zu beantworten. Das restliche Büchlein zeigt dann chronologisch geordnet Bildbeispiele aus der wechselhaften Geschichte des Dunklen Ritters. Zu bestaunen gibt es markante Bildbeispiele aus den Batman-Comics, angefangen vom ersten Auftritt 1939 in Ausgabe 27 des Hefts “Detective Comics“ bis hin zu den im “Modern Age“ entstandenen Geschichten, die Frank Miller, Tim Sale oder Jim Lee in Szene setzten Doch natürlich finden auch die einflussreiche alberne TV-Serie mit Adam West sowie die Kinofilme von Tim Burton und Christopher Nolan Berücksichtigung. Doch die Comics bilden den Schwerpunkt des Büchleins und das ist gut so!

The Little Book of Batman, Superman & Wonder Woman

Batman mag beliebter sein, doch der erste richtig erfolgreiche Superheld war Superman, der 1938 auf dem Cover und im Heft “Action Comics“ # 1 sein Debüt feierte. Obwohl er die nächsten Titelbilder nicht mehr schmückte, war es ausschließlich ihm zu verdanken, dass die Auflage von des Comichefts auf über 500.000 Exemplare anstieg und sich kontinuierlich der Millionengrenze näherte.

The Little Book of Batman, Superman & Wonder Woman

Die Zeichnungen der ersten Superman-Stories wirken noch etwas primitiv, die Geschichten jedoch nicht. In seinen ersten Stories setzt sich Superman mit sozialen Problemen, korrupten Politikern oder etwa einem Lynchmob auseinander. Dem Erfolg tat dies keinen Abbruch, ganz im Gegenteil: Bereits im Sommer 1939 erhielt Superman ein eigenes Heft. Der Erfolg setzte sich im Radio, als Trickfilm, als Fortsetzungsreihe fürs Kino im Fernsehen, als Broadway-Musical und schließlich als millionenschwerer Blockbuster fort. Taschens “Little Book“ dokumentiert die meisten dieser Phasen legt jedoch den Hauptaugenmerk auf die Comicgeschichten. So ist zu sehen wie Superman in Frank Millers “The Dark Knigt Returns“ als treudoofer Mitarbeiter der US-Regierung karikiert wird oder 1993 für eine Weile gestorben war. Doch natürlich ist der Mann aus Stahl unverwüstlich und wird weiterhin für Wahrheit, Gerechtigkeit und das Wohl der Menschheit kämpfen.

The Little Book of Batman, Superman & Wonder Woman

Der Psychologe William Moulton Marston erfand nicht nur Wonder Woman, sondern auch den Lügendetektor. Daher trägt seine Heldin mit mythologischen Background auch ein Lasso, das alle zwingt die Wahrheit zu sagen. Moulton, der in trauter Lebensgemeinschaft mit Ehefrau und Geliebter, sowie deren Kindern lebte, nannte die Amazone zunächst “Suprema, the Wonder Woman“. Als Wonder Woman hatte sie Ende 1941 schließlich ihren ersten Auftritt im Heft “All Star Comics“ # 8. Darin rettete sie den jungen Flieger Steve Trevor, der sie weg von ihrer nur von Frauen bevölkerten Paradiesinsel (die später “Themyscira“ genannt werden sollte) mitten hinein in die Wirren des Zweiten Weltkrieges bringen sollte.

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Ab 1944 kämpfte Wonder Woman beim Verlag DC auch immer wieder an der Seite von Superman und Batman. Nachdem sie zuvor Gastauftritte in der Zeichentrickserie “Super Friends“ absolvierte, entstanden zwei nicht gesendete TV-Pilotfilme (1967 mit Ellie Wood Walker und 1974 mit Cathy Lee Crosby als blonde Wonder Woman). 1975 startet schließlich eine erfolgreiche TV-Serie mit Lynda Carter als Wonder Woman, die anfangs noch zur Zeit des Zweiten Weltkrieges spiele, danach jedoch in die damalige Gegenwart verlegt wurde. In Zack Snyders „Batman V Superman: Dawn of Justice“ ist Gal Gadod als Wonder Woman zu sehen und 2017 in einem eigenen Kinofilm auftreten.

The Little Book of Batman, Superman & Wonder Woman

Batman, Superman und Wonder Woman werden weiterhin einflussreiche Trivial-Mythen bleiben und diese Little Books informieren bestens darüber wie sich diese Helden erfolgreich in den Jahrzehnten behaupten konnten.

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