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Comicfestival in A Coruña 2016

Krönender Abschluss meines Pilgerns auf dem Jakobsweg war auch in diesem Jahr wieder ein Besuch des spanischen Comicfestivals “Viñetas desde o Atlántico”. Es findet seit 1998 jährlich in A Coruña statt.

Comicfestival in A Coruña 2016

Im Zentrum des Plakats zum Festival stand wieder das Wahrzeichen der Stadt, der aus der Römerzeit stammende Leuchtturm. Die Zeichnung stammt von Keko, der im letzten Jahr Gast des Festivals war.

Comicfestival in A Coruña 2016

Organisiert wird das Festival von Miguelanxo Prado („Ardalén“, „Der tägliche Wahn„, rechts im Bild), dessen Heimatstadt A Coruña ist. Hier ist er gemeinsam mit Juan Diaz Canales (“Blacksad“) und Rubén Pellejero (“Dieter Lumpen“) zu sehen, die das neue Kreativ-Team von Hugo Pratts Serie „Corto Maltese“ sind.

Comicfestival in A Coruña 2016

Dies wurde mit einer Ausstellung gefeiert.

Comicfestival in A Coruña 2016

Außerdem hat sich das Festival in diesem Jahr auch eine neue lebensgroße Corto Maltese Figur spendiert.

Comicfestival in A Coruña 2016

Doch der alte Corto blieb ebenfalls weiter im Einsatz.

Comicfestival in A Coruña 2016

Auch ansonsten waren überall in der Stadt Comicfiguren zu sehen.

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

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Comicfestival in A Coruña 2016

Hier ist Blacksad zu sehen, dessen Autor Juan Diaz Canales auf dem Festival auch den von ihm geschriebenen und gezeichneten Comic „Como viaja el aqua“.

Comicfestival in A Coruña 2016

Eine Nebenrolle spielt ein übergewichtiger Mann im Batman-Kostüm, der Luftballons verkauft.

Comicfestival in A Coruña 2016

Miguelanxo Prado hat gemeinsam mit dem Zeichner David Rubin eine Ausstellung über Leben und Werk von Miquel Cervantes zusammengestellt.

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Für die längsten Schlangen bei den Signier-Aktionen sorgte kein Zeichner, sondern ein Autor.

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Sehr viele Besucher ließen sich ihre Marvel-Comics von Chris Claremont unterschreiben, der 17 Jahre lang ununterbrochen als Texter für die Erfolgsserie X-MEN arbeitete.

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Der spanische Zeichner Daniel Torres hingegen überraschte mit seinem Mammutwerk an dem er sechs Jahre arbeitete und in dem er auf fast 600 Seiten unglaublich detailreich beginnend von der Steinzeit bis hin zur Gegenwart die Entwicklung der menschlichen Behausung beschreibt.

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“La Casa“ liegt in Spanien bereits in der zweiten Auflage vor.

Comicfestival in A Coruña 2016

Zeitgleich mit dem Comicfestival fanden in A Coruña noch weitere Aktivitäten, wie das „Tall Ship Race“ statt, was für zusätzliche Besucher sorgte,

Comicfestival in A Coruña 2016

Einmal mehr gelang dem Team von Miguelanxo Prado ein buntes und abwechslungsreiches Festival. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, wenn die Veranstaltung ihr 20. Jubiläum feiert.

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X-Men: Apocalypse

2009 begann mit “X-Men – Der Film“ die Geschichte des modernen Superhelden-Kinos. Der für 75 Millionen Dollar produzierte Film spielte seinerzeit weltweit 300 Millionen ein, was natürlich Folgen hatte. Regisseur Bryan Singer, der auch Co-Drehbuchautor war, konnte drei Jahre später mit “X-Men 2“ seinen ersten Film mit den Marvel-Mutanten nicht nur vom Einspielergebniss, sondern auch künstlerisch toppen. Dies brachte Singer den sicherlich sehr lukrativen Job ein, bei dem eher peinlichen DC-Film “Superman Returns“ Regie führen zu können.

X-Men: Apocalypse

Singer stand daher aber nicht für den Trilogie-Abschluss “X-Men – Der letzte Widerstand“ zur Verfügung, den Brett Ratner 2006 halbwegs solide über die Runden brachte. Singer war es auch nicht, der 2011 mit “X-Men: Erste Entscheidung“ einen spektakulären Neustart der “X-Men“-Filmreihe in Szene setzte. “Kick-Ass“-Regisseur Matthew Vaughn erzählte von der Gründerzeit der Mutanten-Truppe in den 60er Jahren. Mit Michael Fassbender, James McAvoy und Jennifer Lawrence hatte der Film ein aufregendes junges Ensemble. Bei seiner Rückkehr zu den “X-Men“ versuchte Brian Singer dies zu toppen, in dem er die alten aber auch die neuen Mutanten-Darsteller zusammenführte und bei “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ ein teilweise heilloses Chaos entfesselte.

X-Men: Apocalypse

Doch da die Einspielergebnisse mehr als okay waren, durfte Singer weitermachen. Bei “X-Men: Apocalypse“ beschränkte er sich darauf eine hauptsächlich in den 80er Jahren angesiedelte Fortsetzung von “Erste Entscheidung“ zu erzählen. Daher ist die Sache etwas übersichtlicher geraten, denn Professor X und Magneto werden diesmal nur von James McAvoy und Michael Fassbender, aber nicht auch noch von den beiden Adligen Patrick Stewart und Ian McKellen verkörpert.

X-Men: Apocalypse

In diesem Zusammenhang macht es auch Sinn u. a. die Mutanten Cyclops, Jean Grey, Storm und Nightcrawler mit Tye Sheridan, Sophie Turner (“Game of Thrones“), Alexandra Shipp und Kodi Smit-McPhee neu zu casten. Wie schon in “X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ hat Evan Peters als temporeicher Mutant Quicksilver einen ganz großen, ebenso gut getricksten, wie amüsanten Auftritt.

X-Men: Apocalypse

Neuer Schurke ist der Ur-Mutant En Sabah Nur alias Apocalypse, dessen Vorgeschichte bildgewaltig vor dem Hintergrund des alten Ägyptens in Szene gesetzt wird. Doch auch in den 80er Jahren lässt er – u. a. in der damaligen DDR – allerlei zu Bruch gehen und zwingt die Mutanten sich für oder gegen ihn zu entscheiden. In einer nur bedingt geschmackssicheren Sequenz stiftet Apocalypse den als Häftling in Auschwitz zum Mutanten gewordenen Magneto dazu an, die KZ-Gedenkstätte zu zerstören.

X-Men: Apocalypse

Nicht nur dies ist ein eher entbehrlicher Moment im mit 144 Minuten bisher längsten “X-Men“-Film. Ähnlich wie in Disneys letzten Marvel-Film „The First Avenger: Civil War“ werden auch hier beindruckend in Szene gesetzte Sequenzen serviert, die sich nur bedingt zu einem eigenständigen Film zusammensetzten, sondern eher Appetit auf weitere Fortsetzungen machen sollen. Wobei dies recht werkgetreu ist, denn genauso funktionieren Superhelden-Comics!

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Wolverine: Weg des Kriegers

Hugh Jackman ist einer der wenigen Action-Stars, der auch ein weibliches Publikum anspricht. Daher bekommt es der Australier in seinem sechsten Auftritt als Marvel-Mutant Wolverine gleich mit vier Frauen zu tun. Während Famke Janssen als X-Woman Jean Grey in seinen Träumen herumspukt, stehen ihm die attraktiven Japanerinnen Tao Okamoto und Rila Fukushima als Mariko Yashida und Yukio im Kampfe gegen Horden von Yakuza, einen silbernen Samurai und die von der Russin Svetlana Khodchenkova verkörperte skrupellose Wissenschaftlerin Dr. Green alias Viper zur Seite.

Wolverine: Weg des Kriegers

Der zweite Wolverine-Solofilm basiert auf einem Comic-Klassiker aus dem Jahre 1982 von Frank Miller und Chris Claremont, in dem der Mann mit den Scherenhänden erstmals ohne die X-Men auftrat. Da der Hauptschauplatz Japan ist und Wolverine bereits eine ganze Weile auf Erden wandelt, gibt es im Film außerdem noch einen Prolog der 1945 in Nagasaki zur Zeit des Abwurfs der Atombombe spielt. Das ist eine ganze Menge Holz für einen einzelnen Film und das Resultat wirkt eher überladen als mitreißend. Die langen Dialog-Szenen und die nicht minder ausgedehnten Action-Einlagen sind teilweise gelungen, wollen sich aber nicht so recht zu einem wirklich guten Film zusammensetzen.

Wolverine: Weg des Kriegers

Auch die Heimkino-Veröffentlichung kann nicht so richtig begeistern. Wer sich den 10 Minuten längeren, doch nicht wirklich besseren, Extended Cut ansehen möchte, der muss relativ tief in die Tasche greifen und die 3-D-Blu-ray erwerben, die als einziges zusätzliches Extra noch einen (immerhin deutsch untertitelten) Audiokommentar vom Regisseur James Mangold an Bord hat. Richtig gelungen ist bei “Wolverine: Weg des Kriegers“ eigentlich nur die letzte Szene mitten im Nachspann, die neugierig macht auf den nächsten Marvel-Mutanten-Film „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit„.

Wolverine: Weg des Kriegers

Bonusmaterial der Blu-ray mit dem Extended Cut: Audiokommentar zum Extended Cut von James Mangold, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; Making-Of (53:44 min); Ein ganz witziges alternatives Ende (1:36 min); Bryan Singer berichtet vom Set von „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ (2:47 min); US-Kinotrailer (2:28 min)

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X-Men – Der Film

Einen nicht unerheblichen Anteil am Zustandekommen des Filmprojektes hat neben dem überraschenden Kino-Erfolg des Marvel-Comichelden „Blade“ ganz sicher auch die 1992 erfolgreich gestartete“ X-Men“-Trickfilmreihe der Produktionsfirma „Saban“. Regisseur Bryan Singer („Die üblichen Verdächtigen“) hatte eigentlich keinerlei Interesse an einer Comicverfilmung. Trotzdem griff er zu einem „X-Men“-Heft um Argumente gegen den Film zu sammeln. Er war jedoch von den vielen schillernden Charakteren fasziniert. Gemeinsam mit Produzent Tom DeSanto, der sich bestens im Marvel Universum auskennt, erarbeitete er eine neue Geschichte, die den Figuren und dem Mythos gerecht werden sollte.

X-Men - Der Film

Bryan Singer und Tom DeSanto war klar, dass dies keine ganz preiswerte Angelegenheit werden würde und dass ein Film mit einem hohen Budget nicht nur den Comicfans ansprechen sollte. Sie versuchten den Film übersichtlich zu gestalten und ihn nicht zu überladen. Bei den sich über mehr als drei Jahre hinziehenden Drehbuch-Diskussionen vertrat Singer den durchschnittlichen überhaupt nicht am Comic interessierten Kinogänger und de Santo versuchte alle wichtigen Elemente aus der nahezu vierzigjährigen Geschichte der „X-Men“ im Film unterzubringen.

X-Men - Der Film

Im Gegensatz zur sehr personalintensiven Zeichentrickserie, konzentriert sich der Spielfilm in erster Linie auf die Geschichte des beliebtesten Mutanten Logan alias Wolverine, der sich als Einzelgänger nicht so recht in die Gruppe integrieren kann. Wolverine-Darsteller Hugh Jackmann stammt aus Australien, genau wie der ähnlich imposante und auch nicht sonderlich große Russel Crowe („Gladiator„), der ebenfalls für den Part vorgesehen war. Bereits Jackmans erster Auftritt als Logan, wenn er in einer heruntergekommenen Bar einen sehr viel größeren Gegner eher beiläufig plattmacht, vermittelt sofort einen überzeugenden Antihelden, der nicht viel Spaß im Leben hat, schon gar nicht wenn die Klingen von innen durch seine Haut stechen.

X-Men - Der Film

Etwas weniger wichtig ist – zumindest im ersten “X-Men“-Film – der Konflikt zwischen Professor X (Patrick Stewart) und Magneto (Sir Ian McKellen). Während der Professor den Menschen helfen möchte, will Magneto, dessen Eltern in Auschwitz umgebracht wurden, die Menschheit unterdrücken und beherrschen.

X-Men - Der Film

Ein wichtiges Story-Element wird anfangs zwar recht stark in der Geschichte hervorgehoben, verflüchtigt sich im Laufe der Handlung jedoch zunehmend: Senator Kelly (Bruce Davison) und seine Kampagne gegen die Mutanten. Mit Senator Kelly-Aufkleber und -Buttons wurden Werbung für den Film gemacht und eine witzige Website namens “Mutantwatch“ wachte darüber, dass die amerikanische Gesellschaft nicht von Mutanten unterwandert wird. Hier war die Werbekampagne manchmal subtiler als das endgültige Produkt.

X-Men - Der Film

Einen recht großen Part hat die Mutatin Rogue (Anna Paquin). Ihre Fähigkeiten, die Gedanken und Eigenschaften anderer Menschen zu absorbieren, hat sie noch nicht im Griff hat. Dies macht Rogue den Umgang mit ihren Mitmenschen nicht gerade leicht, schafft aber eine Verbindung zu Wolverine, der sich auch nicht komplett unter Kontrolle hat. Die schüchterne Freundschaft, die sich im Laufe des Filmes langsam zwischen den Beiden aufbaut, ist das wohl schönste Element des ganzen Filmes und wird von Singer sehr sensibel und ohne viele Worte inszeniert.

X-Men - Der Film

Die restlichen Mitglieder der X-Men sind eher schmückendes Beiwerk: Die arme Storm (Halle Berry, hier war ursprünglich Angela Basset vorgesehen) wurde dazu verdonnert meist eher nutzlos herumzustehen. Recht halbherzig wird von den Eifersüchteleien zwischen Wolverine und Cyclops (James Marsden) um Jean Grey (Famke Janssen) erzählt. Immerhin zeigt Wolverine seinem Nebenbuhler Cyclops sogar einmal die Stinke-Kralle, ansonsten kann Singer der ganzen Chose jedoch nicht allzu viel Humor abgewinnen.

X-Men - Der Film

Ganz unverkennbar hat auch der große Erfolg von „Matrix“ das „X-Men“-Projekt ein gutes Stück vorangetrieben. Es klingt zwar plausibel, wenn Singer erzählt, dass die schillernden Kostüme des Comics auf der Leinwand eher albern gewirkt hätten und daher ein glaubwürdigeres Superhelden-Outfit entwickelt wurde. Trotzdem sind die Parallelen zu den dunklen Kostümen in „Matrix“ mehr als unübersehbar. Leider wurden die Action-Szenen in „X-Men“ jedoch längst nicht so innovativ und beeindruckend wie in „Matrix“ umgesetzt.

X-Men - Der Film

Das gute Abschneiden des ersten „X-Men“-Films an den Kinokassen sorgte dafür, dass ab 2000 neben zahlreichen Fortsetzungen eine mittlerweile schier unübersichtliche Menge von gut budgetierten Filmen mit Superhelden folgen sollte.

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X-Men 3 – Der letzte Widerstand

Der “Bösewicht“ des dritten “X-Men“-Film ist ein “Heilmittel“ gegen Mutation, das in einem streng bewachten Labor auf der ehemaligen Gefängnisinsel Alcatraz entwickelt wurde. Die X-Men und alle weiteren Mutanten haben die Wahl entweder ihre einzigartigen Kräfte zu bewahren oder diese (aber damit auch ihren Außenseiterstatus) aufzugeben, um Mensch zu werden.

X-Men 3 - Der letzte Widerstand

Diese Möglichkeit verschärft den Konflikt zwischen Charles Xavier, der an ein Miteinander glaubt, und Magneto, der das Recht des Stärkeren predigt. Zwischen den Fronten steht Jean Grey, die als mit gewaltigen Kräften gesegnete Phoenix als mächtigster Mutant aus dem Totenreich zurückgekehrt ist. Die Auseinandersetzung gipfelt in einem gewaltigen Finale.

X-Men 3 - Der letzte Widerstand

Für “X-Men 3“ stand leider nicht mehr Bryan Singer als Regisseur zur Verfügung, da dieser in Australien gleichzeitig “Superman Returns“ drehte und die Produktionsfirma Fox nicht auf ihn warten mochte. Mit dem zweiten Teil der Mutanten-Saga schuf Singer nach Meinung vieler Fans (und des Comicmagazins “Wizards“) die bisher gelungenste Verfilmung eines Superhelden-Comics. In die Fußstapfen von Singer tritt Brett Ratner, der mit den “Rush Hour“-Filmen seine Fertigkeit im Umgang mit Actionszenen bewies und beim “Schweigen der Lämmer“-Prequel “Red Dragon“ auch recht gut mit einer großen Starbesetzung klar kam.

X-Men 3 - Der letzte Widerstand

Abgesehen von Nightcrawler Alan Cumming sind wieder alle wichtigen Darsteller der ersten beiden “X-Men“-Filme dabei: Hugh Jackman als Wolverine, Halle Berry mit neuer Frisur als Storm (spielt diesmal tatsächlich eine deutlich größere Rolle), Ian McKellen als Magneto, Patrick Stewart als Xavier, Famke Janssen als Jean Grey / Phoenix, Anna Paquin als Rogue, Rebecca Romijn als Mystique, James Marsden als Cyclops, Shawn Ashmore als Iceman, Aaron Stanford als Pyro und Daniel Cudmore als Colossus. Neu ist Kelsey Grammer (“Frazier“) als Dr. Henry McCoy alias Beast, Vinnie Jones (“Bube, Dame, König, Gras“) als Juggernaut, Ellen Page als Kitty Pride und Ben Foster als Angel. Foster war übrigens bereits in der “Punisher“-Verfilmung als Spacker Dave dabei. Weitere Neuzugänge sind noch Dania Ramirez als Callisto, Eric Dane als Multiple Man und Cameron Bright als Leech.

X-Men 3 - Der letzte Widerstand

Das Drehbuch stammt von Zak Penn und Simon Kinberg. Penn war bereits Co-Autor von “X-Men 2“ (aber auch von den weniger gelungenen Comicverfilmungen “Elektra“ und “Fantastic Four“) während auf Kinbergs Konto “Mr. Und Mrs Smith“ und die Fortsetzung von “Triple X“ gehen. Stan Lee wird wieder als Exekutive Producer genannt und hat es sich wieder nicht nehmen lassen einen Gastauftritt zu absolvieren (er ist der Mann mit dem Gartenschlauch). Während der Dreharbeiten in Vancouver wurde noch fleißig an der Story gebastelt wurde.

X-Men 3 - Der letzte Widerstand

Die Handlung ist spannend, überraschend und eine konsequente Fortführung der beiden ersten beiden Teile, wobei einige der etablierten Figuren am Ende des Films nicht mehr am Leben sind. In Sachen Spezialeffekten und Schauspielführung kann “X-Men 3“ jedoch nicht ganz beim Vorläufer mithalten. Die finale Konfrontation auf und mit der Golden Gate Bridge ist oft eher blödsinnig als spektakulär und Ian McKellen lässt manchmal etwas zu stark den Shakespeare-Darsteller raus. Das Resultat ist zwar nicht wirklich “der Höhepunkt der Trilogie“ wie die Werbung verspricht, aber ein würdiger Abschluss der Serie gelang Brett Ratner durchaus.

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X-Men – Erste Entscheidung

Weder “X-Men 3 – Der letzte Widerstand“ noch “X-Men Origins: Wolverine“ konnten die Qualität von Bryan Singers ersten beiden Filmen um Marvels Mutanten-Meute erreichen. Daher hielt sich die Erwartung bei einem vom “Kick-Ass“-Regisseur Matthew Vaughn in Szene gesetzten, seltsam konzipierten, vollkommen neu gecasteten und zudem noch überlangen Film über die Gründerjahre der Gruppe vor dem Hintergrund der Sechziger Jahre und der Kuba-Krise in sehr engen Grenzen.

X-Men - Erste Entscheidung

X-Men-Puristen dürften einiges stören an diesem sich recht ungeniert und ohne viel Respekt vor den Comicvorlagen aus dem Marvel-Fundus bedienenden Werk, das zudem auch noch etwas bei Zack Snyders auch nicht überall beliebter “Watchmen“-Verfilmung wildert. Doch der Film, der genau wie Bryan Singers erster “X-Men“ in einem Konzentrationslager beginnt (und danach noch eine ganze Weile recht ungeniert Nazi-Klischees verarbeitet) schlägt ein hohes Tempo an und hat zudem zwei hervorragende Hauptdarsteller sowie viele prominente Gaststars (ja sogar ein paar überraschende X-Men-Gastauftritte!).

X-Men - Erste Entscheidung

Der Schotte James McAvoy (“Wanted“) und der Deutsch-Ire Michael Fassbender (“Inglourious Basterds“) überzeugen als halbwegs jugendliche Versionen von Charles Xavier und Magneto, ja lassen vergessen wie stark Patrick Stewart und Ian McKellen diese Rollen geprägt haben. Fast etwas schade ist, dass der Film nur sehr kurz von der Freundschaft dieser beiden ungleichen Mutanten-Anführer erzählt und sich rasch auf den Konflikt zwischen ihnen stürzt. Doch ansonsten funktioniert das im Stile der frühen Bondfilme (inklusive Kevin Bacon als charismatischer Über-Bösewicht) unglaublich ideen- und temporeich in Szene gesetzte Spektakel allerbestens.

X-Men - Erste Entscheidung

Einziges Manko (allerdings nur dann wenn erwartungsvoll der lange Abspann abgesessen wurde): Diesmal gibt es keine kleine überraschende Szene am Ende des Films.

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Old Man Logan

In der Storyline Civil War hatte der Schotte Mark Millar (Kick Ass, Kingsman – The Secret Service) das Marvel-Superhelden-Universum bereits ganz schön umgekrempelt, doch 2008 trieb er es noch doller. Old Man Logan erzählt von einer äußerst düsteren Zukunft in der es den Superschurken durch einen geballten Angriff gelungen ist, fast alle Helden zu vernichten und die USA unter sich aufzuteilen.

Old Man Logan

Millars Geschichte spielt 50 Jahre nach diesen traurigen Ereignissen und erzählt von einem Wolverine, der zwar überlebt hat, jedoch durch den Tod seiner X-Men-Kumpels – hieran war er alles andere als unschuldig – gebrochen wurde und komplett seinen Kampfgeist verloren hat.

Old Man Logan

In Sacramento versucht er als Farmer mit Frau und Kindern zu überleben und muss Schutzgelder an die dort herrschende Hulk-Gang abführen. Da dies nicht eben leicht ist, nimmt er einen Auftrag von Hawkeye an. Er bricht mit dem erblindeten Bogenschützen zu einer Exkursion quer durch das von Schurken besetzte Land auf…

Old Man Logan

Millar gelang vor dem detailreich beschriebenen Hintergrund einer total kaputten Zukunft eine mitreißende Geschichte voller Überraschungen (und Dinosaurier). Hierzu passen optimal die großformatigen sehr realistisch anmutenden Zeichnungen vom Zeichner Steve McNiven, der auch schon die Hauptstory aus Mark Millars Civil War bebilderte.

Old Man Logan

Old Man Logan erschien in sieben Heften der US-Reihe Wolverine. Panini veröffentlichte die komplette Miniserie mit allen Covern als „Marvel Exklusiv 84“ wahlweise als Soft- oder Hardcover. Enthalten war auch der krönende Epilog, der in den USA als Sonderheft erschien und Hoffnung auf eine Fortführung dieser düsteren Zukunftsvision weckte.

Old Man Logan

Der Band 56 der Reihe Die Offizielle Marvel-Comic-Sammlung enthält in einem Hardcoverbuch nicht nur den komplette Old Man Logan sondern als Zugabe auch noch alle Varant-Cover (diese fehlen in der regulären Panini-Ausgabe), einige Skizzen sowie einen Text über Mark Millar.

Old Man Logan

2015 folgte eine (erste) Fortsetzung, die jedoch von einem komplett anderen Team gestaltet wurde und vielleicht auch deshalb nicht mehr die Wucht des Erstlingswerks hat. Die aus sechs Heften bestehende Miniserie schrieb Brian Michael Bendis (Gotham Central) und die nur mäßig beeindruckenden Zeichnungen stammen von Andrea Sorrentino.

Old Man Logan

Sorrentino bebildert auch die zweite Fortsetzung von Old Man Logan, die als reguläre Marvel-Serie erscheint und von Jeff Lemire geschrieben wird. Ursprünglich sollte Logan, der dritte Wolverine-Solofilm mit Hugh Jackman, mehr oder weniger auf Old Man Logan basieren, doch daraus wurde dann doch nichts.

Old Man Logan

Mittlerweile liegt Old Man Logan bei Panini auch als gebundener DeLuxe-Prachtband im 27 x 26 cm Überformat vor. Neben einigen Skizzen kann auch der Schutzumschlag gefallen, der zu einem riesigen Poster entfaltet werden kann!

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Deadpool

In den Marvel Comics erfreut sich Wade Wilson alias Deadpool seit 1991 einer ständig steigenden Beliebtheit. Der ebenso blutrünstige wie scharfzüngige Anti-Held, der oft direkt zum Leser spricht, ist äußerlich eine Mischung aus Spider-Man und dem DC-Schurken Deathstroke.

Deadpool

Bereits 2009 war Ryan Reynolds im Marvel-Kinofilm X-Men Origins: Wolverine relativ kurz als Wade Wilson zu sehen und hinterließ dort bei seinem ersten Auftritt als sprücheklopfender Schwertkämpfer zunächst einen guten Eindruck. Dies wurde etwas relativiert, als er im großen Finale noch einmal mit zugenähten Mund auftauchte.

Deadpool

Nach diesem Auftritt  lagen die Filmrechte an Deadpool weiterhin bei der Fox nicht bei Disney. Das ist gut so, denn ein ähnlich subversiver und verbal versauter Film wäre in Disneys Marvel Cinematic Universe kaum denkbar. Dass der Film überhaupt zustande kam, lag in erster Linie am Durchhaltevermögen von Ryan Reynolds, der den Deadpool-Film mitproduzierte.

Deadpool

Hilfreich war auch, dass während der Produktion einige Spezialeffekt-Szenen in falsche (oder möglicherweise genau die richtigen) Hände gerieten, wodurch ein inoffizieller Trailer im Internet sehr gut ankam und für kostenlose Werbung sorgte. Dies könnte auch dazu beigetragen haben, dem Film einen herrlich selbstironischen Tonfall zu verpassen.

Deadpool

Als Gast-Stars fungieren, neben Stan Lee, der als DJ in einem Porno-Schuppen zu sehen ist, noch mit Colossus und Negasonic Teenage Warhead zwei X-Men aus den hinteren Reihen. Diese ermuntern Deadpool zu allerlei herrlichen blöden Sprüchen. Wenn er etwa nur diese beiden X-Men antrifft, als er die Villa des Mutanten-Instituts aussucht, fragt er rotzfrech, ob kein Budget für weitere, wichtigere Superhelden da war. Oder als Deadpool zu Professor X gebracht werden soll, möchte er wissen, ob es sich um “Stewart oder McAvoy“ handelt, da er bei den ganzen Zeitsprüngen langsam den Überblick verliert.

Deadpool

Natürlich erzählt Deadpool auch die Origin der Figur und auch das macht der Film richtig gut und spannend. Als Oberschurke fungiert der neue Transporter Ed Skrein, während die viel beschäftigte Morena Baccarin  (Homeland, Gotham) dem Film einigen Glanz verleiht. Ihr gelingt es aber auch die romantische Seite in Deadpool zu wecken, denn Poesie wie diese ist nicht alltäglich: „Wenn Dein linkes Bein Weihnachten ist und Dein rechtes Bein Neujahr – darf ich dann zwischen den Feiertagen mal vorbeischauen?“

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X-Men Origins: Wolverine

2001 erzählten die Comicautoren Bill Jemas, Joe Quesada, Paul Jenkins in der Miniserie “Wolverine – Origin“ erstmals die Frühgeschichte des beliebten kanadischen Mutanten und X-Mann. Hauptgrund dafür damit zu brechen den Klauenmann möglichst geheimnisvoll zu halten, war dass beim Comicverlag Marvel befürchtet wurde, in der Fortsetzung zum ersten erfolgreichen „X-Men“-Film könnte die brachliegende Entstehungsgeschichte Wolverines ein zentrales Thema werden und Hollywood-like danebengehen. Doch innerhalb der “X-Men“-Kinotrilogie flossen allenfalls ein paar Einflüsse ein aus Barry Windsor-Smiths “Weapon X“- Comic-Storyline, die 1991 erzählte wie ein gewisser Logan in einem Militärlabor durch die Substanz Adamantium zum Mutanten Wolverine wurde.

X-Men Origins: Wolverine

Erst ein “Wolverine“-Solo-Filmprojekt sollte sich ausführlicher der Lehr- und Wanderjahre des beliebtesten Mitglieds der X-Men widmen. Hier flimmert in den ersten paar Minuten ein zwar stimmungsvoll ausgestattetes, aber unnötig hektisch in Szene gesetztes, Destillat der Comic-Miniserie “Wolverine – Origin“ über die Leinwand. Ganz nebenbei erhält Wolverine hier auch noch mit Victor Creed alias Sabretooth (wird diesmal nicht von Tyler Mane sondern von Liev Schreiber verkörpert) einen Halbruder verpasst. Anschließend folgt ein ebenfalls stimmungsvoller aber hektischer Vorspann, der zeigt wie Wolverine und Sabretooth im Sezessions- und den beiden Weltkriegen sowie in Vietnam kämpfen ohne dabei zu altern.

X-Men Origins: Wolverine

Die Hauptstory beginnt schließlich damit, dass Wolverine in einer bunt zusammen gewürfelten Mutanten-Spezialeinheit des zwielichtigen Colonel Stryker (wird diesmal nicht von Brian Cox sondern von Danny Huston verkörpert) kämpft.

X-Men Origins: Wolverine

Der schillerndste dieser Truppe ist ein gewisser Wade Wilson alias “Deadpool“, der – genau wie sieben Jahre später im zugehörigen Kinofilm – von Ryan Reynolds verkörpert wird. Im Gegensatz zu seinem Halbbruder ist Wolverine die gewalttätigen Tätigkeiten schließlich überdrüssig und er zieht sich ins Privatleben zurück. Doch die Sache mit der Hütte in den kanadischen Bergen, dem Job als Holzfäller und der Lehrerin als Freundin geht natürlich nicht lange gut…

X-Men Origins: Wolverine

“X-Men Origins: Wolverine“ ist ganz gewiss kein langweiliger Film, doch durch das rastlose Hasten von Höhepunkt zu Höhepunkt wird es dem Betrachter nicht eben leicht gemacht ein Interesse am wild wuchernden Geschehen aufrecht zu erhalten. Diese schnelle Erzählweise voller Cliffhanger und vermeidlich überraschender Wendungen funktioniert in einer sich über etliche Einzelhefte hinziehenden Comicminiserie recht gut, im Kino jedoch eher weniger (auch wenn Bryan Singers meisterlicher “X-Men 2“ das Gegenteil beweist).

X-Men Origins: Wolverine

Es mutet etwas sinnlos an einen Film “X-Men Origins: Wolverine“ zu nennen und diesen dann prallvoll mit weiteren (nicht immer sonderlich originellen) Mutanten zu füllen. Dadurch wird der wieder voll im Charakter aufgehende Hugh Jackman fast schon zum Nebendarsteller degradiert.

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Wolverine: Origin

Seit Joe Quesada bei Marvel am Ruder ist, hat sich dort einiges geändert. Die Ende 2001 gestartete Miniserie Origin ging wohl von allen Reformen am weitesten. Bisher verfügte der beliebteste X-Man Wolverine über zwei markante Merkmale. Am auffälligsten sind sicher seine aus dem Körper hervorschnellenden spitzen Krallen. Ebenso wichtig ist jedoch die im Argen liegende Vergangenheit dieser oft wilden und unbeherrschten Figur. Doch damit war plötzlich Schluss.

Wolverine: Origin

In Form einer sechsteiligen Miniserie wurde das Geheimnis gelüftet und aus der Jugend des populären Mutanten erzählt. Alles begann Ende des 19. Jahrhunderts in einem etwas düsteren Herrenhaus in Alberta, Kanada. Die junge Irin Rose wurde von den wohlhabenden Howletts als Spielgefährtin für ihren kränkelnden Sohn James eingestellt. Rose und Irin befreunden sich mit Dog an, dem Sohn eines ständig betrunkenen Landarbeiters.

Wolverine - Origin

Aus dieser Grundsituation heraus gelangen dem Autoren Paul Jenkins (Fairy Quest) einige wirklich überraschende Wendungen, die Andy Kubert in Bilder am Rande des Kitsches umsetzte. Einer der Gründe für die Entstehung von Origin war, dass bei Marvel befürchtet wurde, in der Fortsetzung zum erfolgreichen X-Men-Film könnte die brachliegende Entstehungsgeschichte Wolverines ein zentrales Thema werden und dann alles Hollywood-like völlig danebengehen. Doch in die X-Men-Kinotrilogie wurden allenfalls ein paar Elemente aus Barry Windsor-Smiths 1991 entstandener Weapon X– Storyline eingearbeitet, die erzählte wie ein gewisser Logan in einem Militärlabor durch die Substanz Adamantium zum Mutanten Wolverine wurde. Erst ein Wolverine-Solo-Filmprojekt sollte sich 2009 etwas ausführlicher den Lehr- und Wanderjahren des beliebtesten Mitglieds der X-Men widmen.

Wolverine - OriginEs hat lange gedauert bis in Marvel-Comics weiter aus der Sturm- und Drangzeit des populären Mutanten erzählt wurde. Erst Anfang 2014 starteten Kieron Gillen (Über) und Adam Kubert mit Origin II eine Fortsetzung. Die erste Origin-Storyline hingegen liegt mittlerweile bei Panini als gebundener DeLuxe-Prachtband im 27 x 26 cm Überformat vor. Neben einigen Skizzen kann auch der Schutzumschlag gefallen, der zu einem riesigen Poster entfaltet werden kann!

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