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Die Techno-Väter

In Der schwarze Incal, dem ersten Band der vom Filmemacher Alejandro Jodorowsky getexteten und vom großen Moebius gezeichneten unendlichen Serie rund um den Privatdetektiv John Difool der Klasse R und seinen Betonpapagei Dipo wird der Präsident einer zukünftigen Welt regelmäßig geklont. Hierzu bedient man sich der Techno-Technik und des Techno-Papstes.

Die Techno-Väter

Genau wie schon bei den Meta-Baronen entlieh sich Jodorowsky Grundideen aus seiner Hauptserie und koppelte eine zusätzliche Comic-Serie aus. Gemeinsam mit Fred Beltran und dem jugoslawische Zeichner Zoran Janjetov, der auch schon die Alben der John Difool vor dem Incal-Serie gezeichnet hatte, erzählt er weitere Abenteuer aus der Welt der Techno-Technologen.

Die Techno-Väter

Im ersten Album beginnt der schon recht alte Techno-Vater Albino damit seinem Maskottchen Tinigrifi seine Lebensgeschichte zu erzählt. Albinos Mutter Panépha wurde angeblich von sechzig Weltraum-Piraten vergewaltigt und brachte anschließend neben dem weißhäutigen Albino zwei weitere höchst unterschiedliche Kinder zur Welt: Den grauhäutigen Almagro und die vierarmige gänzlich rote Onyx. Panépha versucht sich nun an ihren Peinigern zu rächen.

Die Techno-Väter

Die Struktur der insgesamt acht Alben, die auch in einer Gesamtausgabe veröffentlicht wurden, ähnelt sich recht stark. Anfangs erlebt der Leser ein Abenteuer mit dem älteren Albino, dann folgt ein Kapitel aus der Techno-Ausbildung des jungen Albinos und der jeweils interessanteste Teil folgt Panépha bei ihren Racheplänen. Jodorowsky bietet auch hier wieder die bewährte Mischung aus bombastischen Science Fiction- Kulissen, esoterischen Einschüben, die sich dem Leser nicht voll erschließen (aber faszinierend anzusehen sind), und Humor, der hier allerdings hauptsächlich daraus besteht, das in Ungnade gefallene Figuren die teilweise überdimensionalen Kloaken reinigen müssen.

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John Difool nach dem Incal

So langsam aber sicher droht der willige Leser die Übersicht zu verlieren bei den zahlreichen Comicreihen rund um das vom gebürtigen Chilenen Alejandro Jodorowsky ers(p)onnene Incal-Universum. In den Comics geht es hauptsächlich um John Difool, dem Privatdetektiv der Klasse R, der immer wieder aus den höchsten Höhen stürzt und von einem Betonpapagei namens Dipo begleitet wird. Die Ursprungsserie besteht aus sechs Alben, die von der Comiclegende Moebius in ungewöhnlich schönen Bildern umgesetzt wurde.

John Difool nach dem Incal

Danach schuf der jugoslawische Zeichner Zoran Janjetov – ebenfalls nach Texten von Jodorowsky –  unter dem Titel John Difool vor dem Incal die Vorgeschichte zum von Moebius geschaffenen Zyklus. Janjetovs Zeichnungen waren zwar ebenfalls recht gelungen und wurden sogar innerhalb dieses ebenfalls sechsbändigen Zyklus immer besser, aber gegen ein Genie wie Moebius muss er zwangsläufig verblassen.

John Difool nach dem Incal

Jodorowsky startete weitere teilweise sehr epische Serien um Figuren aus dem Incal-Universum. So ließ er vom Spanier Juan Gimenez die Chronik der Meta-Barone in Bilder umsetzen und Zoran Janjetov zeichnete, verstärkt durch einen gewissen Fred Beltran, die Abenteuer der Techno-Väter. Beltran stand 2000 auch Moebius auch bei der geplanten neuen Serie John Difool nach dem Incal zur Seite. Nach der Katharsis wirkt so, als wenn Moebius ganz alleine Hand angelegt und wieder ein Album geschaffen hat, bei dem die atemberaubenden Zeichnungen die etwas wirre Geschichte mühelos vergessen lassen.

John Difool nach dem Incal

Weiter ging es mit dem dreiteiligen von José Ladrönn (Die Söhne von El Topo) gezeichneten dreibändigen Zyklus Der letzte Incal.

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John Difool vor dem Incal

Als eine Art “Abfallprodukt“ zu einem nicht zustande gekommenen Filmprojekt – es ging um Frank Herberts Dune – Der Wüstenplanet – starteten Alejandro Jodrowsky und Moebius 1981 die ebenso komische wie phantastische Comicserie John Difool: Der Incal. Hauptfigur ist John Difool, ein Privatdetektiv der Klasse R, der immer wieder aus den höchsten Höhen stürzt und von einem Betonpapageien namens Dipo begleitet wird. Die Ursprungsserie bestand aus sechs Alben, an denen Moebius bis 1988 arbeitete.

John Difool vor dem Incal

Im Anschluss an die Hauptserie gestaltete der jugoslawische Zeichner Zoran Janjetov (Die Techno-Väter) – ebenfalls nach Texten von Jodorowsky – ein sechsbändiges Prequel zum Zyklus. Auch diese sechs Alben Wie alles begann, Privatdetektiv Klasse R, Kuik, Anarcho-Psychoten, Einen Ouiski, bitte, und Homöos und Soluna erscheinen noch einmal gebündelt unter dem Titel John Difool vor dem Incal. Nicht enthalten ist das 2000 entstandene Album John Difool nach dem Incal mit dem Moebius noch einmal zum Incal zurückkehrte.

John Difool vor dem Incal
Auf dem Backcover einer 2008 bei Ehapa erschienenen Gesamtausgabe  von John Difool vor dem Incal ist zu lesen, dass Janjetov sich “für diese Ausgabe entschloss alle Episoden neu zu zeichnen“. Dies ist nicht wirklich der Fall. Lediglich den Auftakt, die ersten 10 Seiten von Wie alles begann hat Janjetov in seinem mittlerweile sehr viel lockereren Stil noch einmal neu interpretiert. Doch auch der restliche Teil des Zyklus profitiert nicht unerheblich von Valèrie Beltrans schöner plastischer Neukolorierung. Abgesehen davon, dass die Covers der Einzelbände in dieser Prachtausgabe nicht zum Abdruck kamen und ein paar Hintergrundinfos nicht geschadet hätten, macht die Wiederbegegnung mit John DiFool in dieser Form großen Spaß.

John Difool vor dem Incal

Mittlerweile liegt bei Splitter eine Gesamtausgabe  von John Difool vor dem Incal in der alten Kolorierung vor.

John Difool vor dem Incal

Bei Splitter folgte die von José Ladrönn (Die Söhne von El Topo) gezeichnete dreiteilige Abschlussserie Der letzte Incal. mit gleich vier John DiFools.

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Die Meta-Barone

Der einstige Weltraumpirat Othon führt kein sonderlich glückliches Leben. Bei einem Scharmützel verliert er seine geliebte Frau, später erschießt er versehentlich seinen nicht minder geliebten Sohn, dem er zuvor – um ihn vor der eigenen Courage zu schützen – beide Beine brach. Um zum Superkrieger zu werden, opferte Othon gar seine Geschlechtsteile und der Kastrat wird zum Urahnen der mächtigen Kaste der Meta-Barone.

Die Meta-Barone

Im zweiten Band seiner Serie John Difool: Der Incal ließ der Autor Alejandro Jodorowsky 1981 zum ersten Mal einen gewissen Meta-Baron auftreten und er spürte, dass diese Figur Potential hat. Daher schrieb Jodorowsky zunächst für Moebius, dem Zeichner der Incal-Serie, eine achtseitige Geschichte über die Jugend des Meta-Barons, die in Jean Annestays reichg bebilderten Sachbuch Die Geheimnisse des Incal (Carlsen) enthalten ist.

Die Meta-Barone

Hier wird von einem Verstümmlungsritual erzählt, das jeder heranwachsende Meta-Baron möglichst ohne Gefühlsregung über sich ergehen lassen muss. Um zu erklären, wie es zu diesem brutalen Brauch kam, holt Jodorowsky sehr weit aus und startete seine Saga mit den Erlebnissen von Othon, dem Urgroßvater jenes Meta-Barons von dem bereits im Inkal-Zyklus die Rede ist. Auf dieser Basis entstand ab 1992 ein gewaltiges mitreißendes achtteiliges Epos voller Blut und Stahl.

Die Meta-Barone

Die Kaste der Meta-Barone zeichnete dann jedoch nicht Moebius, sondern der gebürtige Argentinier Juan Gimenez (Die vierte Macht), der auch die zuvor von Moebius in Szene gesetzte achtseitige Story noch einmal neu zeichnete.

Die Meta-Barone

Die Zeichnungen von Gimenez unterscheiden sich durch die direkt aufgetragene erdige Kolorierung sehr von Moebius´ cleanen Stil und passen gut zur wild entfesselten Geschichte von Jodorowsky.

Die Meta-Barone

Doch Jodorowskys ungebremste Fabulierfreude führte zu einem Problem: Im Vor dem Incal-Zyklus, der nicht von Moebius sondern vom jugoslawischen Zeichner Zoran Janjetov gestaltetet, wurde war zu erfahren, dass John Difool große Teile seiner Abenteuer nur geträumt hatte. Daher haben auch jene zunächst von Moebius und dann von Gimenez gezeichneten Seiten – die zuvor die Schnittmenge zwischen Incal– und Meta-Baron-Saga waren – nicht “wirklich“ stattgefunden. Folglich wurde in der sehr schön aufgemachten vierbändigen Meta-Barone-Gesamtausgabe des Splitter Verlages dieser Teil aus der Geschichte entfernt. Im Anhang von Band 1 sind Juan Gimenez‘ Seiten jedoch zusammen mit weiterem Bonusmaterial enthalten.

Die Meta-Barone

Schon recht bald nachdem er die Reihe Die Kaste der Meta-Barone mit einem furiosen Finale beendete, kehrte der Autor Alejandro Jodorowsky zur Saga zurück. Die zweiteiligen Serie Castaka spielt lange Zeit vor Die Kaste der Meta-Barone. In der Rahmenhandlung des Comics erfährt Othon, der Urgroßvater jenes Meta-Barons, von dem bereits im Inkal-Zyklus die Rede war, von seinen ebenso machthungrigen wie brutalen Vorfahren.

Die Meta-Barone

Zentrale Figur der Geschichte Dayal von Castaka, der Großvater von Othons Gattin Edna, dem es gelingt Ahour, den kleinsten Planeten zu verlassen und es zu großem Reichtum zu bringen. Da ihm seine danach zeugungsunfähige Frau Antigrea “nur“ zwei Zwillingstöchter gebar, sieht es mit dem Fortbestand der Sippe eher mau aus. Doch das Schicksal und die ungebremste Phantasie von Jodorowsky ermöglicht – zumindest in dieser Hinsicht – noch ein reichlich schräges Happy End.

Die Meta-Barone

Zeichner bei Castaka war der Spanier Das Pastoras, der auch für Marvel tätig ist und den Job ebenso opulent erledigte wie zuvor Juan Gimenez bei Die Kaste der Meta-Barone. Die 2007 gestartete Comic-Reihe wurde erst 2013 beendete. Splitter veröffentlichte die zunächst bei Ehapa gestartete Serie in einer seiner Double-Reihe als schön aufgemachte Hardcover-Gesamtausgabe.

Die Meta-Barone

Zur selben Zeit schrieb Jodorowsky auch das Comic-Album Die Waffen der Meta-Barone. Hier erzählte er einmal mehr vom letzten Meta-Baron Namenslos und davon wie dieser zum mächtigsten Vertreter seiner nach strengen Ritualen erzogenen Kaste wurde.

Die Meta-Barone

Als Nachfolger für Juan Gimenez war zunächst der kanadische Zeichner Travis Charest vorgesehen, der durch seine Arbeiten für Jim Lees WildC.A.T.s-Reihe bekannt wurde. Im hochinteressanten Nachwort zu diesem Band ist zu erfahren, dass Charest sich sehr geschmeichelt fühlte als Jodorowsky ihn als Meta-Baron-Zeichner auswählte und er zur Realisierung des Comics sogar nach Paris zog. Doch Charest kam mit dem Comic (und wohl auch mit der neuen Umgebung) überhaupt nicht klar.

Die Meta-Barone

Die Waffen des Meta-Barons wurde schließlich von Zoran Janjetov fertig gestellt. Der gebürtige Serbe trat bereits mit John Difool vor dem Incal das Erbe von Moebius an. Während Jodorowskys etwas wirre Geschichte nur selten die Klasse seiner früheren Meta-Baron-Arbeiten erreichte, wirken die teilweise sehr plastischen Zeichnungen wie aus einem Guss und kommen in der schön aufgemachten Ausgabe von Splitter bestens zur Geltung.

Die Meta-Barone

Doch damit ist noch lange nicht Schluss, denn mit Wilhelm 100, der Techno-Admiral startet eine genau wie Die Kaste der Meta-Barone wieder aus acht Alben bestehende Reihe. Die Serie trägt den schlichten Namen Meta-Baron und von Jodorowsky stammt zwar das Konzept, doch geschrieben werden die Comics vom in Los Angeles lebenden Belgier Jerry Frissen (Als die Zombies die Welt auffraßen).

Die Meta-Barone

Die Serie wird von vier verschiedenen Künstlern gestaltet, die jeweils zwei Alben zeichnen sollen. Den Start der Serie übernahm der Franzose Valentin Sécher (Khaal). Für Band 3 und 4 ist der Kanadier Niko Henrichon vorgesehen, der  nach einem Szenario von Brian K. Vaughan (Saga) den viel gelobten Vertigo-Comic Die Löwen von Bagdad zeichnete. Man darf gespannt sein, wie sich diese Serie und die Geschichte der Meta-Barone weiter entwickelt.

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