Tarantula

Ein Film über eine Riesenspinne muss nicht zwangsweise Mega-Trash sein. Dies bewies 1955 der vielbeschäftigte Regisseur Jack Arnold mit “Tarantula“. Er drehte nicht nur, wie seinerzeit bei B-Pictures üblich, im Studio sondern auch in der kalifornischen Wüste. Dort baute er sorgfältig eine bedrohliche Atmosphäre auf und schuf sympathische Charaktere, die sich dem durch missglückte Tierversuche entstandenen Untier stellen müssen.

Tarantula

Die Blu-ray-Edition ist der DVD-Version deutlich überlegen (auch wenn sie nicht über ein 3D-Wackelcover verfügt). Wer mag, kann den Film in einer 16:9-Fassung mit oben und unten beschnittenen Bild betrachten, doch auch die Originalversion im Vollbildformat ist auf der Scheibe enthalten. Eine schöne Ergänzung zum Film ist zudem noch eine umfangreiche Bildergalerie.

Tarantula

Zudem enthält diese Edition auch endlich die zugehörige deutsche TV-Kurzdokumentation “Jack Arnold erzählt“, die in den Siebziger Jahren in den dritten Programmen gezeigt wurde. Hier erzählt der Regisseur recht launig aus der Blütezeit der Filmfabrik Universal Studios. Damals waren die Produzenten zwar auch in erster Linie am Profit interessiert, aber sie verstanden mindestens ebensoviel vom Filmemachen wie vom Geschäft. Es ist zu hoffen, dass weitere Jack-Arnold-Klassiker ebenfalls in dieser optimalen Form veröffentlicht werden.

Tarantula

Bonusmaterial: Interview mit Jack Arnold (26:10 min), zwei Folgen der deutschen Reihe „Jack Arnold erzählt“ in der eine deutsche Tonspur die interessanten Statements des Regisseurs übersetzt, Deutscher Original-Vorspann (2:24 min), Eine kompakte Super-8-Heimkino-Kurzfassung in deutscher Sprache (8:14 min), Eine stumme Normal-8-Kurzfassung mit deutschen Untertiteln (2:16 min), US-Trailer (1:53 min), Deutscher Trailer (1:51 min), Galerie mit 137 Bildern, Werberatschlägen und Plakaten

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