The Flash

2014 gelang es DC rechtzeitig zum lange ersehnten Heimkino-Premiere der legendären Batman-Serie mit Adam West aus den 60er Jahren, gleich vier Superhelden erfolgreich auf die Bildschirme zu bringen.

The Flash

Neben den frisch gestarteten Serien “Gotham“ und “Constantine“ ging “Arrow“ bereits in die dritte Staffel. Innerhalb dieser Superhelden-Familien-Saga um den grünen Bogenschützen hatte ein weiterer DC-Heroe markante Gastauftritte. In drei “Arrow“-Episoden trat Grant Gustin als Barry Allen, der schnellste Mensch der Welt, auf. Dieser kam so gut an, dass auch “The Flash“ in Serie ging und ähnlich dynamisch startete wie einst der junge Superman in der ersten Staffel von „Smallville„.

The Flash

Nach einem Unfall im Forschungszentrum S.T.A.R. Labs kann nicht nur Barry Allen ganz schnell laufen, sondern überall in Cental City tauchen hochbegabte Menschen auf, die ihre neu gewonnenen Talente eher selten für gute Zwecke einsetzen. Dies sorgt für spektakuläre Action, aber auch in Sachen Herz-Schmerz wird einiges geboten. Barry Allen ist verschossen in Iris, die Tochter seines Polizei-Vorgesetzten, die jedoch auf den attraktiven Assistenten ihres Vaters abfährt. Zudem versucht Barry auch noch die Unschuld seinen Vaters zu beweisen. Dieser sitzt im Gefängnis, weil er angeblich Barrys Mutter umgebracht hat. Eine Art Ersatzvater ist der geniale Wissenschaftler Dr. Harrison Wells (Tom Cavanagh), der allerdings ein düsteres Geheimnis hat.

The Flash

“The Flash“ kann durch sympathische Darsteller, sehr gute Spezialeffekte und seine thematisch passende rasante Erzählweise voll überzeugen. Zudem ist zu spüren, dass hier echte Fans von “The Flash“ am Werk waren. DCs Chief Creative Officer Geoff Johns (“Flashpoint“) sorgte dafür, dass die Geschichte nah an der Comic-Vorlage blieb. Doch auch die nicht sonderlich erfolgreiche aber bei Comic-Freunden sehr beliebte TV-Serie “The Flash“, die es 1991 nur auf eine Season brachte, fand in der Neuauflage Berücksichtigung.

The Flash
Mark Hamill und John Wesley Shipp in der Serie von 1991

Der damalige Hauptdarsteller John Wesley Shipp spielt jetzt den Vater von Barry Allen, Amanda Pays ist wieder als Tina McGee dabei und Mark Hamill kann in einer Episode als schillernd-schurkischer Trickster wieder so richtig aufdrehen. Die erste Staffel von “The Flash“ hat aber auch allerlei Schnittstellen zu “Arrow“. So besucht etwa Emily Bett Rickards als Felicity Smoak Central City und hat auch noch den ehemaligen Superman-Darsteller Brandon Routh im Schlepptau.

The Flash
Grant Gustin, Emily Bett Rickards und Brandon Routh

Dieser ist nicht nur als Ray Palmer alias Atom in “Arrow“ dabei, sondern steht auch im Zentrum der neuen Superhelden-Serie „DC’s Legends of Tomorrow“. Doch auch ohne Vorkenntnisse aus DC-Comics und den darauf basierenden anderen TV-Serien kann “The Flash“ mit viel Vergnügen genossen werden. In erster Linie wird die Geschichte einen jungen Mann erzählt, der seinen Platz im Leben sucht, und diese ist zeitlos.

The Flash

Bonusmaterial der Blu-ray: Das sehr interessante Making Of „Der schnellste Mensch der Welt“ (39:39 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln), “Die Rückkehr des Tricksters“ (8:39 min), “Die Chemie zwischen Emily Bett Rickards (Felicity Smoak) und Grant Gustin (Barry Allen) – Probeaufnahmen“ (4:20 min), Bericht über die DC-Serien-Präsentation auf dem San Diego Comic Con (29:31 min), Bericht über die Spezialeffekte (26:25 min), verpatzte Szenen (8:24 min), zu 15 der 23 Episoden gibt es zusätzliche Szenen, Folder mit Infos zu den einzigen Episoden, Wendecover

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