Winsor McCay – Comics, Filme, Träume

Im Burg Wissem Bilderbuchmuseum der Stadt Troisdorf war 2012  die Ausstellung “Winsor McCay – Comics, Filme, Träume“ zu sehen, die danach im Wilhelm Busch Museum, Hannover auf dem Comic-Salon in Erlangen, im Cartoonmuseum Basel, im Graphik-Kabinett Backnang und im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte gezeigt wurde.

Winsor McCay - Comics, Filme, Träume

Die meisten der ausgestellten Exponate stammen aus der Sammlung von Alexander Braun. Das voluminöse Begleitbuch, das dieser zusammengestellt hat, ist sehr viel mehr als ein opulent bebilderter Ausstellungskatalog, der sich darauf beschränkt die zur Verfügung stehenden Exponate möglichst umfassend zu analysieren.

Winsor McCay - Comics, Filme, Träume
Alexander Braun (“Jahrhundert der Comics: Die Zeitungs-Strip-Jahre“), dokumentiert umfassend Comics und Filme von McCay. Er hält “Dream of the Rarebit Fiend“ und nicht etwa dessen “Little Nemo“ für McCays Hauptwerk. Braun sieht in McCay jemanden, der sich nahezu gleichzeitig mit Sigmund Freud und höchstwahrscheinlich ohne Kenntnis von dessen Schriften – und ohne bis heute bei den “Kunst- und Kulturwissenschaften der westlichen Hemisphäre“ Beachtung zu finden – mit der Traumdeutung beschäftigt hat.

Winsor McCays Little Nemo – Gesamtausgabe

Ansprechend bebildert verknüpft das großformatige Buch die Werke des Film- und Comicpioniers mit der Zeitepoche ihrer Entstehung. Das New York zu Anfang des letzten Jahrhunderts war nicht nur eine wild brodelnde Metropole, sondern zugleich auch ein verzauberter Ort. Im Vergnügungs-Mekka Coney Island gab es indische Elefantenparaden, die erste Rolletreppe und Freakshows zu sehen. Auf dem Union Square wurde ein hölzernes Schlachtschiff errichtet um Rekruten für den Ersten Weltkrieg anzuwerben und die Fassade der Gebäudes der Zeitung “New York Herald“, für die McCay ab 1903 arbeitete, war mit Eulen aus Bronze dekoriert, in deren Augen blinkende Glühbirnen platziert waren. Diese Mischung aus Fortschritt und Fantasy war ganz eindeutig die Munition für die Träume des kleinen Nemos und des Käsetoast-Freundes.

0001Mittlerweile ist Alexander Brauns fabelhafter Ausstellungskatalog schon lange vergriffen und wird hoch gehandelt. Taschen hat eine broschierte Ausgabe im Großformat seiner Gesamtausgabe von “Little Nemo“ beigelegt.

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