X-Men: Der letzte Mensch

Mit „Avengers: Der endlose Krieg“ veröffentlichte Panini die erste „Original Hardcover Graphic Novel“ von Marvel. Der Comic erfreute durch die schöne Aufmachung und den günstigen Preis, aber auch dadurch, dass Warren Ellis‘ Story selbst für jene Leser halbwegs verständlich war, die Marvel-Superhelden nur aus dem Kino kennen. Die Aufmachung bei „X-Men: Der letzte Mensch“ ist ebenso gelungen, die wieder von einem Briten stammende Geschichte fällt jedoch etwas wirrer aus.

X-Men Der letzte Mensch

Die Grundidee von Mike Carey ist durchaus originell. Der 1959 in Liverpool geborenen vielbeschäftigten Autor erzählt davon, dass plötzlich alle Menschen (mit einer Ausnahme) von der Erde verschwunden sind, stattdessen tut sich direkt vor „Jean-Grey-Schule für höhere Bildung“, wie die Mutanten-Lehranstalt der X-Menschen jetzt heißt, ein Dimensions-Tor auf. Durch dieses strömen aus allen Ecken der Galaxis Mutanten, die auf ihren Heimatwelten unerwünscht sind. Die X-Men versuchen dies Problem in den Griff zu bekommen, haben aber auch noch reichlich eigene Probleme, da sich eine Gruppe um Cyclops von Wolverine, Beast, Storm & Co. abgespalten hat.

X-Men: Der letzte Mensch

Eine „Graphic Novel“ sollte eigentlich eine Geschichte erzählen, die auf eigenen Füßen steht. Mike Careys Story hingegen erschließt sich nur jenen Lesern vollständig, die den neusten Stand des Marvel-Universums sowie die X-Men-Klassiker (Stichwort: Dark Phoenix Saga) kennen. Wer in dieser Hinsicht nicht sattelfest ist, kann sich immerhin an der schönen Grafik des Spaniers Salvador Larroca und dem interessanten Making-of-Bonusmaterial des Buches erfreuen.

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