Nicolas Meyer schrieb 1982 das Drehbuch zum Star-Trek-Erfolg Der Zorn des Khan, drehte 1983 den vielbeachteten TV-Film The Day After über die Auswirkungen eines Atomkriegs und setzte 1991 nach einem eigenen Drehbuch Star Trek VI: Das unentdeckte Land in Szene. Doch bereits zuvor überraschte Meyer mit seiner ersten Regiearbeit.
In Flucht in die Flucht in die Zukunft ließ er H.G. Wells nicht nur über Die Zeitmaschine schreiben, sondern dieses Gerät auch erfinden. Doch nicht er, sondern sein Freund Dr. John Stevenson, der nachts als Jack the Ripper London unsicher macht, reist als erster Menschen in die Zukunft. Im San Francisco des Jahres 1979 setzt er sein mörderisches Werk fort. Wells begibt sich ebenfalls ins San Francisco des Jahres 1979, um den dort weiter mordenen Stevenson zu stoppen.
Diese originelle Geschichte setzte Meyer mit einer großartigen Besetzung imposant in Szene. David Warner ist angemessen diabolisch als Whitechapel Murderer.
Der ansonsten nur negative Charaktere, wie den psychopathischen Rabauken Alex in Stanley Kubricks Uhrwerk Orange, verkörpernde Malcolm McDowell ließ er einen so sanftmütigen H.G. Wells spielen, dass sich seine Kollegin Mary Steenburgen während der Dreharbeiten in ihn verliebte. Steenburgen hingegen reiste 1990 als Clara Brown mit Doc Brown im dritten Teil der Filmreihe Zurück in die Zukunft.
Dank Plaion liegt Zukunft in die Zukunft jetzt endlich auf Blu-ray vor. Ein großartiger Bonus ist der sehr interessante Audiokommentar mit Nicolas Meyer und Malcolm McDowell. Hinzu kommen ein Beitrag zum Film aus der Reihe “Trailers from Hell“ mit Alan Spencer (3:51 min), der deutsche Trailer (0:45 min), der US-Trailer (2:33 min), sowie eine sehr schön zusammengestellte Galerie mit 94 Plakaten und Aushangfotos.
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