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102 Dalmatiner

1996 – also lange vor Cruella – brachten die Disney Studios eine Realverfilmung ihres Zeichentrickhits 101 Dalmatiner in die Kinos. Eigentlich eine eher blöde Idee, doch dank der sorgfältigen Machart, der grundsoliden Geschichte des Zeichentrickfilms und einer launig aufspielenden Glenn Close als Schurkin Cruella del Vil, die unbedingt einen Mantel aus Dalmatiner-Fell besitzen will, spielte das Ding so viel ein, dass fünf Jahre später eine (sehr viel weniger rentable) Fortsetzung folgte.

102 Dalmatiner

Diesmal bekam Glenn Close noch Gerard Depardieu als Modeschöpfer Le Pelt zur Seite gestellt. Dieser versucht sie in der Kunst des Grimassenschneidens zu übertreffen. Das wäre kaum auszuhalten, wenn nicht Ioan Gruffudd und Alice Evans als junges Liebespaar für die dringend nötige Balance sorgen würden. Recht hübsch ist ihr mit Ausschnitten aus Susi und Strolch kontrastiertes Rendezvous beim Italiener.

102 Dalmatiner

Auch an der Tierfront ist alles in Ordnung. Hier sorgen der völlig weiße Dalmatiner-Welpe Nullpunkt und der sich für einen Rottweiler haltende Papagei Daedalus (der im Original Waddlesworth heißt und vom Monty Python Iric Idle gesprochen wird) für Stimmung. So kann der Film dank durchgeknallter Kostüme von Close und Depardieu, etwas Herz und ganz vielen Tieren recht kurzweilig unterhalten.

102 Dalmatiner

Extras der DVD: Audiokommentar vom Regisseur Kevin Lima und einiger Tiertrainer (wie alle Extras, wahlweise mit deutschen Untertiteln), Drei Kurzfilme vom Dreh: “Hunde als Schauspieler“, “Wie Cruella entsteht“ und “Hinter den Kulissen“ (insgesamt 17:37 min, wenn die DVD mit deutschem Menü gestartet wird, werden die Extras in Deutsch kommentiert), Action Overload: “Welpen ohne Ende“ (1:10 min), kleiner Dalmatiner-Ratgeber (1:49 min), Spezialeffekte 102 – selbst  gemacht  – Berichte über die Trickszenen (5:31 min), Ein recht lustiger Outtake: “Cruella Entlassung“ (0:53 min), Trailer (1:14 min)

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House of Cards – Das britische Original

Fast ein Vierteljahrhundert bevor Kevin Spacey in der US-Serie House of Cards als demokratischer Kongressabgeordneter Francis “Frank“ Underwood sein intrigantes Unwesen trieb, entstand bereits eine gleichnamige britische Serie, die auf der selben Romanvorlage basiert. Michael Dobbs war Berater, Redenschreiber und Stabschef von Margret Thatcher. Seine Erfahrungen verarbeitete er zum Polit-Thriller House of Cards, der so erfolgreich war, dass er die Fortsetzungen To Play the King und The Final Cut nach sich zog.

HOUSE OF CARDS - Das britische Original

Ähnlich verlief es mit der vierteiligen BBC-Mini-Serie House of Cards in der 1990 Ian Richardson in der Rolle des nicht mehr ganz jungen konservativen britischen Politikers Francis Ewan Urquhart brilliert. Dieser gilt bei seinen Parteikollegen als blass und ambitionslos, spielt sie jedoch so geschickt und rücksichtslos gegeneinander aus, dass er schließlich Premierminister wird. Richardson spricht immer wieder den Zuschauer direkt an (“Gleich beginnt die Fragestunde der Opposition, das ist fast so als wenn man von einem Hamster überfallen wird.“) und macht diesen dadurch zum Komplizen. Abgerundet wird dieses interessante Konzept noch durch immer wieder zwischen die Handlung geschnittene Aufnahmen von Ratten, die vor markanten Gebäuden in London herumrennen.

House of Cards - Das britische Original

Die BBC verfilmte nach dem Erfolg von House of Cards auch die beiden weiteren Bücher von Michael Dobbs, die zugehörigen Miniserien sind ebenfalls bei Ascot Elite erschienen. 1993 folgte To Play the King (Um Kopf und Krone), hier bekommt es der zynische Premier Urquhart mit dem idealistischen König (Michael Kitchen) zu tun, kaum verschlüsselt ist hier zweifelsohne Prinz Charles gemeint. Dessen tatsächlich selbstlosen Bestrebungen Großbritannien besser und menschlicher zu machen, hat der Polit-Profi Urquhart (zunächst) nur wenig entgegen zu setzen. In Sachen Dramatik und messerscharfer Dialoge kann diese vierteilige Miniserie locker bei der ersten Staffel mithalten.

HOUSE OF CARDS - Das britische Original

1995 schließlich entstand unter dem Titel The Final Cut (Das letzte Kapitel) der wieder vierteilige Abschluss der Trilogie. Am Anfang der Geschichte wohnt der amtierende Premierminister Francis Urquhart dem Begräbnis von Maggie Thatcher bei. Er heuchelt Trauer, träumt jedoch davon länger im Amt als zu bleiben als die “Eiserne Lady“, die Großbritannien 11 Jahre regierte. Doch ganz so leicht wie sonst, fällt es Urquhart diesmal nicht, sein politisches Umfeld durch Intrigen zu kontrollieren. Einen mächtigen Gegner hat er im Außenminister Tom Makepeace, der von dem aus Jäger des verlorenen Schatzes bekannten Paul Freeman dargestellt wird. Auch Diane Fletcher als Urquharts Gattin Elizabeth spielt diesmal eine deutlich aktiviere Rolle und erinnert in ihrer Durchtriebenheit an Robin Wright, die in der US-Version von House of Cards ihrem manipulativen Ehemann in nichts nachsteht.

House of Cards - Das britische Original

Dank des Erfolges dieser US-Variante mit Kevin Spacey kommen wir auch endlich in den Genuss des Originals. Die 2 DVDs oder die eine Blu-ray der einzelnen Staffeln stecken in schönen Pappschubern, das FSK-Zeichen ist auf der Umverpackung, (Voll-) Bild- und Tonqualität sind voll in Ordnung, Bonusmaterial gibt es leider keins. Mittlerweile liegt auch eine Gesamtedition der BBC-Serie auf 6 DVDs oder 3 Blu-rays vor.

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