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Doctor Strange In The Multiverse Of Madness

Mit diesem Film tritt das Marvel Cinematic Universe in eine Phase, in der selbst diejenigen nicht mehr durchblicken, die alle Superhelden- Kinofilme kennen. Während sich zuvor in Spider-Man: No Way Home darauf konzentriert wurde, die Charaktere aus den bisherigen Kinofilmen mit dem Wandkrabbler aufeinander loszulassen, erschließt sich die komplette Story des zweiten Solofilms mit Benedict Cumberbatch als Doctor Strange nur Zuschauern, die auch Disney+ Serien wie WandaVision oder What if…? gesehen haben.

Auch dies ist erstaunlich werkgetreu gegenüber der Vorlage, denn Marvel-Comicserien werden nach einem allgemeinverständlichen Auftakt zwangsläufig zum Bestandteil einer kompliziert verzahnten immer wieder ins Wanken geratenden Gesamterzählung. Doch mit der Wahl des Regisseurs von Doctor Strange in the Multiverse of Madness wurde zu den Wurzeln der (erfolgreichen) Marvel-Kinofilme zurückgekehrt. Sam Raimi, der 2002 den ersten Spider-Man-Film drehte, feierte seine ersten Erfolge mit Filmen wie Armee der Finsternis oder Darkman im Horrorkino.

In dieser Hinsicht lässt er es ordentlich krachen und es ist schon verwunderlich, dass der alles andere als blutarme Film ab 12 Jahren freigegeben wurde. Erzählt wird davon, wie Doctor Strange gemeinsam mit der jungen America Chavez (Xochitl Gomez) zu einer ebenso imposant (vor allen in 3D) in Szene gesetzten wie unübersichtlich erzählten Odyssee durch diverse Multiversen aufbricht.

Dabei trifft er nicht nur auf diverse Varianten seinerselbst, sondern auch auf eine Christine Palmer (Rachel McAdams), die – im Gegensatz zur frisch aber nicht mit ihm verheirateten Version seiner Realität – anscheinend noch ledig ist. Doch dafür, dass Romantik den Film nicht aus dem Gleichgewicht bringt, sorgt Elizabeth Olsen als zwar tragisch gebrochene aber erstaunlich gewalttätige Wanda Maximoff alias Scarlet Witch.

Nach einem etwas durchwachsenen Auftakt steigert sich der Film zu einer wilden Achterbahnfahrt, die auch Marvel-Novizen Freude bereiten dürfte. Insider hingegen erhalten durch überraschende Gastauftritte erste Infos darüber, wie die X-Men oder die Fantastic Four demnächst möglicherweise ins MCU eingegliedert werden könnten. Doch hier ist Vorsicht geboten, denn diese Erstbegegnungen mit Figuren aus bisher fremden Filmwelten finden in einem alternativen Universum statt.

Um nicht den Spaß am Film zu verderben, möchte ich nur noch verraten, dass es sich lohnt, den Nachspann komplett abzusitzen, denn zur Belohnung gibt es einen schreiend komischen Moment mit Sam Raimis Lieblingsdarsteller.

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Moon Knight

Moon Knight ist ein eher unbekannter Marvel-Charakter, der 1975 seinen ersten Auftritt im Comicheft Werewolf by Night # 32 hatte. Der Söldner und CIA-Agent Marc Spector entwickelte sich zu einem Superhelden, der seine Kräfte vom ägyptischen Mondgott Gott Khonshu erhielt. Die Spector zur Verfügung stehenden Fähigkeiten sind abhängig von der jeweiligen Mondphase, aber auch von seinem geistigen Zustand, da er eine gespaltene Persönlichkeit hat.

Moon Knight

Die Hauptfigur der aus sechs Episoden bestehenden ersten Staffel einer auf Disney+ am 30. März 2022 gestarteten Serie ist Steven Grant, der im Gift Shop des Ägyptischen Museums in London arbeitet. Obwohl er sich nachts ankettet, wacht er immer wieder an abgelegenen Orten auf und hört eine Stimme, die ihn Anweisungen gibt. Dies ist natürlich nicht gerade förderlich für Grants berufliches und soziales Leben…

Moon Knight

Einer der Regisseure der Serie ist der Ägypter Mohamed Diab, der den vielgelobten Film Kairo 678 drehte. Die ersten beiden Episoden von Moon Knight tragen die lustigen Titel Das Goldfisch-Problem und Folge dem Anzug. Der Serienauftakt lässt eher an M. Night Shyamalans Unbreakable als ans Marvel Cinematic Universe denken. Oscar Isaac gibt (Star Wars – Episode VII IX) einen recht zappeligen Steven Grant, der eher nervt als Anteilnahme an seinem Schicksal erweckt. Auch das Outfit des Titelhelden sieht ziemlicht albern aus, wenn das man gut geht…

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Marvel Comics Library – Spider-Man

Der Taschen Verlag hat in den letzten Jahren mit 75 Years of Marvel Comics und The Stan Lee Story ebenso großformatige wie großartige Bildbände herausgebracht, die optisch und durch die Texte von Roy Thomas voll überzeugen konnten. Jetzt wird dort auch noch eine Marvel Comic Library gestartet, in der die klassischen Hefte aus den 60er-Jahren so originalgetreu wie möglich zum Abdruck kommen.

Marvel Comics Library - Spider-Man

Den Auftakt machen die ersten 21 Spider-Man–Comichefte, also die Hälfte der von Steve Ditko zu Papier gebrachten Abenteuer des netzschwingenden Peter Parkers.

Neukolorierung bei Panini

Während diese Hefte für Neuauflagen meist neu koloriert wurden, hat Taschen alles drangesetzt, um die Rasterpunkte der alten Farbgebung so originalgetreu wie möglich wiederzugeben.

Originalkolorierung bei Taschen

Dieses Bestreben ging sogar so weit, dass für die Reproduktionen der Cover und Backcover Hochglanzpapier und für die Innenseiten Offsetpapier mit matter Oberfläche verwendet wurde. Auf diese Weise kommen die Comics (inklusive Leserbriefe und Werbeanzeigen) in einem knapp 700-seitigen Hardcoverband in englischer Sprache im Format von 28 x 39,5 cm zum Abdruck, also doppelt so groß wie einst die Originale.

Marvel Comics Library - Spider-Man

Das in einer Auflage von 5.000 nummerierten Exemplaren produzierte Resultat revitalisiert durch akribische Rekonstruktion den Charme der Original-Comichefte. Als Beigabe gibt es ein ausführliches Vorwort des Marvel-Herausgebers Ralph Macchio, sowie ausführliche Credits mit Inhaltsangabe zu jedem der enthaltenen Hefte.

Marvel Comics Library - Spider-Man

Die Interessenten für mit 150 Euro nicht ganz billige – weil aufwändig produzierte – Sammler-Ausgaben dürften durch das beständig expandierende Marvel Cinematic Universe nicht weniger werden. Daher ist zu vermuten, dass Taschen wie angekündigt demnächst seine Marvel Comics Library mit Bänden zu Avengers. Vol. 1. 1963 – 1965, Fantastic Four. Vol. 1. 1961 – 1963, Captain America und natürlich Spider-Man fortsetzen wird.

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Doctor Mordrid – Master of the Unknown

Mitten in New York, aber gut versteckt, haust Doctor Anton Mordrid (Jeffrey Combs) und hält von seiner mit magischen Artefakten gefüllten Wohnung Kontakt zu anderen Dimensionen wie dem Tor zur Hölle. Als von dort aus eine Invasion der Erde droht, versucht der Magier dies mit Hilfe der jungen Polizistin Samantha Hunt (Yvette Nipar) zu verhindern…

Doctor Mordrid

Bereits 1982 versuchte Full Moon Entertainment, die auf Trash-Filmreihen wie Puppet Master, Subspecies oder Trancers spezialisierte Firma von Charles Band und seinem Vater Albert ein an den Marvel-Comics orientiertes Filmuniversum loszutreten. Doch trotz sorgfältiger Machart ist dem Resultat jederzeit das moderate Budget anzusehen. Der Höhepunkt von Doctor Mordrid ist findet in einem Naturkundemuseum als Kampf zwischen einem Mammut- und einem T-Rex-Skelett statt.

Doctor Mordrid

Diese an den Trickexperten Ray Harryhausen erinnernde Sequenz wurde von David Allen im Stop-Motion-Verfahren realisiert und inspirierte die deutsche Firma Highlight dazu, den Film 1993 auf Video unter dem Titel  Rexosaurus zu veröffentlichen.

Doctor Mordrid - Master of the Unknown

Eine liebevoll aufgemachte Mediabook-Edition aus dem Hause Wicked Vision präsentiert Doctor Mordrid als das, was er wirklich ist: Der gescheiterte Versuch mit einem Film über Doctor Strange ein Marvel Cinematic Universe zu starten. Dass hierzu bereits Gespräche auf höchster Ebene stattgefunden haben, belegt – als Höhepunkt des interessant zusammengestellten Bonusmaterials – ein halbstündiger Monolog der Marvel-Legende Jack Kirby.

Doctor Mordrid

Gut aufgelegt erzählt Kirby davon, wie er bereits 1941 gemeinsam mit Joe Simon Captain America schuf und in den 60er-Jahren nahezu alle bedeutenden noch heute sehr aktiven Marvel-Superhelden schuf. Am Ende erwähnt der Zeichner noch, dass er große Hoffnungen in die von Full Moon Entertainment geplanten Verfilmungen seiner Comics setzt, den Namen Stan Lee hingegen Jack Kirby kein einziges Mal.

Doctor Mordrid

Die Limited Mediabook Edition von Wicked Vision enthält den 75-minütigen Film auf DVD und Blu-ray. Als Bonusmaterial gibt es zwei Audiokommentare: Einmal von Regisseur Charles Band und Hauptdarsteller Jeffrey Combs (wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln), sowie von Torsten Dewi und Marco Erdmann, “Videozone – Hinter den Kulissen“ (8:41 min), Uncut Footage (92:44 min), William Shatner im Gespräch mit Stuart Gordon, Jeffrey Combs und Barbara Crampton (12:17 min), Interview mit Comic-Legende Jack Kirby (27:58 min), Deutscher Trailer (1:06 min), US-Trailer (1:36 min), Alternativer Trailer (1:01 min), Bildergalerie (2:29 min), sowie 24-seitiges Booklet mit einem informativen Text von Torsten Dewi

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Spider-Man: No Way Home

Mit Spider-Man: Homecoming und Spider-Man: Far From Home ist es Sony Pictures sehr gut gelungen, am Rande des Marvel Cinematic Universe sein eigenes Ding zu machen. Doch die wohl beste Kino-Adaption der Abenteuer des Spinnen-Mannes ist Spider-Man: A New Universe. In diesem Animationsfilm interagiert der Spider-Man of Colour Miles Morales mit Kollegen aus diversen Paralleluniversen, wie einem desillusionierten Peter Parker oder dem Trickfilm-Schweinchen Spider-Ham.

Spider-Man: No Way Home

Der Erfolg des oscar-prämierten Trickfilms inspirierte Sony dazu, beim dritten (und möglicherweise letzten) Auftritt von Tom Holland als Spider-Man ähnliche Wege zu beschreiten. Als Gaststar aus den MCU-Filmen fungiert Benedict Cumberbatch als Doctor Strange. Dieser soll eigentlich durch einen Zauber alle Menschen vergessen lassen, dass Peter Parker unter der Maske von Spider-Man steckt.

Spider-Man: No Way Home

Dies misslingt jedoch, denn stattdessen tauchen plötzlich die Schurken aus den Spider-Man-Filme mit Tobey Maguire und Andrew Garfield auf. Durch die Auftritte von Willem Dafoe als Green Goblin aus Spider-Man (2002), Alfred Molina als Dr. Octavius aus Spider-Man 2 (2004), Thomas Haden Church als Sandman aus Spider-Man 3 (2007), Rhys Ifans als Lizard aus The Amazing Spider-Man (2012) und Jamie Foxx als Electro  aus The Amazing Spider-Man 2 (2014) kann Sony zeigen, dass die Firma schon lange vor Disney hochkarätige Darsteller für Comic-Verfilmungen verpflichten konnte.

Spider-Man: No Way Home

Doch Tom Hollands in düsteren Bildern eingefangenen Interaktionen mit den klassischen Schurken fehlt gänzlich der Drive von Spider-Man: A New Universe und den sonstigen MCU-Filmen.

Spider-Man: No Way Home

Auch daraus, dass der begnadete J. K. Simmons als cholerischer Zeitungs-Herausgeber J. Jonah Jameson zurückkehrt, schlägt der Film kaum Kapital. Doch bevor die Geschichte vollends langweilt, hat Sony noch eine Überraschung im Angebot.

Spider-Man: No Way Home

Im letzten Drittel des Films wird Holland mit seinen beiden Vorgängern Tobey Maguire und Andrew Garfield konfrontiert, die beide nicht so wirken, als wenn sie frustriert darüber sind, dass sie nicht ewig Spider-Man spielen durften. Das Zusammenspiel des Trios macht viel Spaß und den Film doch noch zu etwas ganz Besonderem.

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Hawkeye

1964 im Comicheft Tales of Suspense #57 hatte der Bogenschütze Hawkeye seinen ersten Auftritt im Marvel-Universum. Zunächst spielte Clint Barton noch eine Schurkenrolle, doch bereits ein Jahr später trat er den Avengers bei. Gespielt von Jeremy Renner feierte er 2011 sein Debüt im Marvel Cinematic Universe in einer Nebenrolle im ersten Thor-Film und war ebenfalls ein Jahr später Team-Mitglied im Marvel-Blockbuster Avengers.

Hawkeye

Auch mangels Superkräften gehört Hawkeye nicht zur allerersten Marvel-Garde und ein mit dem Flitzebogen-Mann im Zentrum stehender geplanter Kinofilm wurde in eine Serie umgewandelt, die immer mittwochs mit einer weiteren Episode fortgeführt wird.

Hawkeye

Wie schon bei Disney+ gewohnt ist nach den ersten Folgen noch ziemlich unklar, wohin die Reise geht. Doch der 50-minütige Pilotfilm ist großartig, auch wenn sich dieser weniger auf den Titelhelden konzentriert, sondern hauptsächlich darum bemüht mit der temperamentvoll von Hailee Steinfeld (True Grit) verkörperten Kate Bishop eine neue jugendliche Marvel-Heldin zu etablieren.

Hawkeye

Doch auch Jeremy Renner hat großartige Momente. Wenn er sich mit seinen Kindern im Publikum des Broadway-Musicals Rogers sitzt, ist ihm deutlich anzumerken, wie sehr ihm die getanzte und gesungene Version der Ereignisse des ersten Avengers-Films auf den Keks geht.

Hawkeye
Comic-Cover von David Aja

Vorlage für die Serie ist die von Matt Fraction geschriebene, fest im New Yorker Alltag verankerte, Comic-Reihe Hawkeye: Mein Leben als Waffe. Während Fraction auch in den Credits zur Serie genannt wird, fehlt dort der Name des begnadeten spanischen Zeichners David Aja, der den optisch imposanten Vorspann und die Werbe-Kampagne zur Serie mehr als nur inspiriert hat.

Hawkeye
Wetrbung zur Serie nicht von David Aja

Aja ist die Nennung seines Namens unwichtig, denn er wird zitiert mit: „Stop crediting, start paying!“

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Eternals

Wenn erst der 26. Kino-Beitrag zum Marvel Cinematic Universe von uralten Göttern erzählt, die als “Ewige“ (= Eternals) bereits vor den Menschen auf der Erde lebten, so passt dies durchaus zur Chronologie der Comicvorlage. Gemeinsam mit Stan Lee schuf der Zeichner Jack Kirby Anfang der 60er-Jahre in kürzester Zeit fast alle bedeutenden Marvel-Superhelden wie die Fantastic Four. die Avengers oder die X-Men.

Eternals

Während Stan Lee dafür fast allein den Ruhm einfuhr, wechselte Kirby 1970 zu DC, fand dort aber auch nicht sein Glück und kehrte 1976 zu Marvel zurück. Neben einer Adaption von Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum schuf er dort – mehr als ein Jahrzehnt nach Hulk, Thor und Iron Man  – schuf er die Eternals. Hierbei handelt es sich um edle Recken, die im Auftrag von riesigen uralten Göttern, den Celestials, an jene Orte des Universums geschickt wurden, an denen ihre Saat aufgegangen ist und Leben entstanden ist.

Eternals

Doch da die Wege auch dieser Götter unergründlich sind, schufen die Celestials zusätzlich noch die Deviants, gefährliche sich rasch vermehrende Wesen, von denen keines dem anderen gleicht. Auf der Erde versuchen die Eternals die Deviants zu bekämpfen, ohne dabei die Entwicklung der immer stärker zur Selbstzerstörung neigenden Menschheit zu beeinflussen,

Eternals

Die Handlung des Kinofilm Eternals erstreckt sich über einen Zeitraum von fünf Jahrtausenden und stellt dabei zehn neue Marvel-Helden mit teilweise gewaltigen Kräften vor. Regie führte Chloé Zhao, die den Job noch vor ihrem Oscar-Erfolg mit Nomadland erhalten hatte. Sie setzt auf starke weibliche Charaktere, die unterschiedlich temperiert von Angelina Jolie, Salma Hayek und Gemma Chan kraftvoll auf die Leinwand gezaubert werden.

Eternals

Auffallend ist, dass die Eternals in der Originalfassung mit verschiedenen Dialekten sprechen. Globaler besetzt war wohl noch kein Marvel-Film. Für eins der wenigen humoristischen Highlights sorgt Kumail Nanjiani, der als Eternal Kingo seine Unsterblichkeit nutzt, um eine lange andauernde sich angeblich über etliche Generationen erstreckende Karriere im indischen-Kino zu machen. Sein selbstberauschter Gesichtsausdruck bei einer prächtig in Szene gesetzten Bollywood-Tanznummer ist großartig.

Eternals

Selbst bei einer Spieldauer von 157 Minuten bleibt vor lauter Zeitsprüngen und Zweifeln daran, ob die Celestials wirklich gute Götter sind, kaum Zeit für Verknüpfungen mit den anderen Marvel-Filme, was gut zu verkraften ist. Weniger erfreulich ist jedoch, dass Humor – abgesehen von den Auftritten von Nanjiani und dem aus dem Trailer bekannten Moment mit dem zerstörten Ikea-Tisch – eher Mangelware ist.

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Frankenstein – Die ultimative Monster-Collection

In den 30er-Jahren starteten die vom deutschstämmigen Carl Laemmle gegründeten Universal Studios eine Filmreihe, die durchaus als Vorbild für das Marvel Cinematic Universe bezeichnet werden kann. Den Reigen der Universal Monsters eröffnete 1931 Todd Browning mit Dracula. Die Titelrolle spielte der in der Heimat des Vampirfürsten geborene Ungar Bela Lugosi. Dessen weitere Karriere wäre weniger tragisch verlaufen, wenn er im selben Jahr auch das zweite große Universal Monster gespielt hätte.

Frankenstein – Die ultimative Monster-Collection

Doch die Rolle von Frankensteins Monster ging an den als William Henry Pratt geborenen Engländer Boris Karloff. Regie führte der ebenfalls aus Großbritannien stammende James Whale, der mit Frankenstein ein Franchise lostrat, das Koch Films pünktlich zu Halloween 2021 mit einer ansprechend präsentierten Blu-ray-Collection feiert. In 4K-Qualität sind alle sieben bei Universal entstandenen Filme mit der Anfang des 19. Jahrhunderts von Mary Wollstonecraft Shelley geschaffenen Kreatur.

Frankenstein – Die ultimative Monster-Collection

Universals erster Frankenstein-Film beginnt mit einem Auftritt des Schauspielers Edward Van Sloan, der auch den Dr. Waldmann spielt. Van Slon steht vor einem geschlossenen Vorhang und warnt die Zuschauer „im Auftrag Mr. Carl Laemmle“ davor, dass der Film sie schockieren könne. Er weist darauf hin, dass jetzt die letzte Gelegenheit wäre, das Kino zu verlassen. Doch das genaue Gegenteil trat ein und das Publikum strömte in den Film. James Whale hatte diesen im Stile deutscher Stummfilm-Klassiker wie Das Cabinet des Dr. Caligari oder Fritz Langs Metropolis kraftvoll in Szene gesetzt.

Frankenstein – Die ultimative Monster-Collection

An einer Fortsetzung hatte Whale zunächst kein Interesse. Er ließ sich erst darauf ein, als ihm völlige künstlerische Freiheit garantiert wurde. Das Resultat war 1935 an der Kinokasse zwar weniger erfolgreich, ließ künstlerisch den Vorgänger jedoch weit hinter sich. Die Titelrolle in Frankensteins Braut spielte Elsa Lanchester, die in einem Prolog auch als Mary Shelley zu sehen war. Der Film wirkt vor allem durch die überdrehten Auftritte von Ernest Thesiger als Doctor Pretorius zwar gelegentlich wie eine Parodie, hat aber auch rührende Momente, vor allem in jener Szene, in der Karloffs Monster in einem blinden Eremiten einen Freund findet.

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Danach sah es so aus als wenn Schluss wäre mit den Universal Monsters, denn der risikofreudige Carl Laemmle hatte sein Studio durch riskante Finanz-Manöver verloren. Die neuen Eigentümer hatten kein Interesse an Horrorfilmen. Doch als ein fast bankrottes Kino in Los Angeles sich durch nächtliche Doppel-Vorstellungen von Dracula und Frankenstein sanieren konnte, wurde umgedacht.

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Jetzt wurde sogar erwogen in Farbe zu drehen. Basil Rathbone (Die Abenteuer des Robin Hood ) spielte 1939 Frankensteins Sohn und Boris Karloff hatte seinen letzten Kinoauftritt als das von Jack Pierce so markant geschminkte Monster. Auch durch den von Lionel Atwill mit viel Spielfreude verkörperten, nicht durch seine Armprothese zu bremsenden, Polizeioffizier Inspektor Krogh wurde der Film zu einer Steilvorlage für Mel Brooks Parodie Frankenstein Junior.

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Trotz des Erfolgs vonFrankensteins Sohn, der auch die Kritiker überzeugte, sollte erst 1942 ein weiterer Frankenstein-Film in die Kinos kommen. Ein Jahr zuvor war Lon Chaney Jr. als The Wolf Man zum neuen Star unter den Universal Monsters aufgestiegen. Daher übernahm er in The Curse of Frankenstein (in Österreich erhielt der Film den seltsamen Titel Frankenstein kehrt wieder) die Rolle von Karloff, während Sir Cedric Hardwicke als Dr. Ludwig Frankenstein und Bela Lugosi als dessen Assistent Ygor zu sehen waren. Das Resultat war guter Durchschnitt und hinterließ keinen bleibenden Eindruck.

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Curt Siodmak, der 1933 aus Deutschland geflohene Autor von The Wolf Man, war selbst überrascht, als er den vom ihm nur im Scherz vorgeschlagenen Filmtitel Frankenstein Meets the Wolf Man tatsächlich in ein Drehbuch verwandeln sollte. Dies gelang ihm wie gefordert in kürzester Zeit und gab Bela Lugosi die Möglichkeit (endlich?) als Frankensteins Monster aufzutreten. Der mit Folklore-Einlagen garnierte  Film ist vor allem bemerkenswert, weil hier – genau wie mehr als sechs Jahrzehnte später im Marvel Cinematic Universe – Charaktere aus verschiedenen Filmen aufeinander losgelassen wurden.

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Das Konzept ging auf und zog drei weitere Crossover-Filme nach sich, die es immer toller trieben. Ein Jahr später war 1944 in The House of Frankenstein sogar wieder Boris Karloff dabei. Diesmal jedoch nicht als Monster, sondern in der Rolle des verrückten Wissenschaftlers Dr. Gustav Niemann. Das Monsters spielte diesmal der aus der Serie Rauchende Colts als Barkeeper Sam bekannte Glenn Strange, während J. Carrol Naish als buckliger Assistent und zudem auch noch John Carradine als Graf Dracula mit von der Partie waren. Das Resultat ist als Flickwerk von nur bedingt zusammenpassenden Bestandteilen das filmische Gegenstück zu Frankensteins Monster.

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Im selben Stil ging es ein Jahr später in House of Dracula weiter. Wieder dabei waren Chaney Jr, Carradine und Strange, sowie Dorfbewohner mit  Fackeln. Fast schon die einzige Variante ist die attraktive Jane Adams in der Rolle der buckeligen Assistentin Nina. Der durchaus krönende Abschluss dieser kleinen Crossover-Reihe war die köstliche (leider nicht in der Collection enthaltene) Komödie Abbott and Costello Meet Frankenstein in der Lon Chaney Jr. und Glenn Strange ihre Rollen straight spielten, während Bela Lugosi ein letztes Mal als Graf Dracula zu sehen war. Nach dem Krieg ließ das Interesse an Horrorfilmen nach und erst ein Jahrzehnt später ging es in Großbritannien mit Frankensteins Fluch weiter, doch das ist eine andere Geschichte.

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“Frankenstein – Die Ultimative Monster Collection“ enthält auf sechs Blu-rays die hier besprochenen sieben Filme in 4K-Qualität, sowie mit deutscher und englischer Tonspur. Zu allen Filmen gibt es sehr informative deutschsprachige Audiokommentare von Rolf Giesen. Hinzu kommen weitere Audiokommentare, Dokumentationen, Trailer, Galerien mit Werbematerialien und Super-8-Kurzfassungen. Die schön aufgemachte Box enthält außerdem noch die hier abgebildeten Plakate als Artcards im Format 14 x 19 cm, sowie ein Buch mit einer von Rolf Giesen zusammengestellten Frankenstein-Chronologie und Mary Shelleys Roman-Vorlage als Fischer-Taschenbuch.

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Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings

Kurze Zeit nach Black Widow startet der ein zweiter Beitrag zur Phase 4 des Marvel Cinematic Universe. So wie es aussieht, wird Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings eine exklusive Kinospielzeit von 45 Tagen eingeräumt, bevor Abonnenten von Disney+ sich den Film ab 12. November für eine Gebühr von 21,99 Euro ansehen können. Davon kann man halten, was man will, doch es ist großartig, dass es möglich ist, das Spektakel auf der großen Leinwand und in einigen Kinos sogar in 3D zu genießen.

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings

Der Titelheld dürfte auch Comiclesern mit guten Marvel-Kenntnissen kaum ein Begriff sein. In den 70er-Jahren hatte sich der Verlag die Rechte an Sax Rohmers Superverbrecher Dr. Fu Man Chu gesichert, den im Kino bereits Boris Karloff, Christopher Lee und Peter Sellers in seinem letzten Film gespielt hatten. Marvel dichtete in seiner Comic-Version dem asiatischen Meisterschurken einen Sohn an, der sich gegen ihn wendete.

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings

Auch als der Verlag nicht mehr über die Rechte an Fu Man Chu verfügte, wurden weiterhin Comics mit Shang-Chi veröffentlicht, der äußerlich auf Bruce Lee getrimmt wurde. Wohl auch um eine fast ausschließlich mit asiatischen Charakteren besetzte Geschichte im Marvel Cinematic Universe zu verankern, wurde im Film Fu Man Chu durch Xu-Wenwu alias Der Mandarin ersetzt. Eine äußerst amüsante Fake-Version dieses Schurken spielte bereits Ben Kingsley in Iron Man 2 und daher konnte der Darsteller in einem ausgedehnten Gastauftritt in Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings für einige amüsante Momente sorgen.

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings

Doch in erster Linie handelt der Film von einem Konflikt zwischen Vater und Sohn. Anfangs wird recht ausführlich die Geschichte vom nahezu unsterblichen Xu-Wenwu erzählt, dem es durch den Besitz von 10 magischen Ringen beinahe gelingt die Weltherrschaft zu erringen. Doch dann verliebt er sich und überdenkt sein Leben. Das Glück als Vater von zwei Kindern ist nur von kurzer Dauer und die Ermordung seiner Ehefrau bringt Xu-Wenwu zurück ins Welteroberungs-Geschäft…

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings

Für diese nicht gerade klischee-freie Rolle konnte Asiens Superstar Tony Leung Chiu Wai (Infernal Affairs, Hero) verpflichtet werden. Dieser überzeugt sowohl als liebender Vater als auch in der Rolle des brutalen Rächers. Doch auch für die Titelrolle wurde mit dem Newcomer Simu Liu die optimale Besetzung gefunden.

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings

Als Shang-Chi lehnte er es ab, einen Mordauftrag seines Vaters auszuführen und ließ sich stattdessen in San Francisco nieder, wo er ein sorgloses Leben als Einparker in einem Luxushotel führte. Er und seine Kollegin Kati (ziemlich großartig: Awkwafina) “borgten“ sich gelegentlich Sportwagen aus und donnerten über die hügeligen Straßen. Doch natürlich holt die Vergangenheit Shang-Chi ein und in einem gewaltigen Abenteuer steht auch Kati ihren Mann.

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings

Zum Glück bricht der Film nicht unter der Last seiner Vorgaben zusammen. Nachdem Disney Prügel bezogen hatte, weil in Doctor Strange die Britin Tilda Swinton den weisen tibetanischen “Ancient One“ spielte, wurde jetzt versucht alles richtig zu machen. Doch während zuvor bei Black Panther die Zurschaustellung guter Absichten ein wenig zu plakativ geriet, profitiert Shang-Chi vom Einsatz asiatischer Kreativkräfte. Mit Awkwafina, Meng’er Zhang als Shang-Chis Schwester Xu Xialing und der durch Tiger & Dragon  zur Ikone des asiatischen Kinos gewordenen Michelle Yeoh bereichern drei ebenso starke wie interessante weibliche Charaktere den Film. Entstanden ist ein amüsantes Epos mit neuen sympathischen jugendlichen Helden.

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings

Die Blu-ray von Disney enthält neben dem 132-minütigen Hauptfilm noch dieses Extras: Audiokommentar von Regisseur Destin Daniel Cretton und Drehbuchautor Dave Callaham (ohne deutsche Untertitel), Elf zusätzliche Szenen (14:23 min, wie alle übrigen Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln), Geschaffen für die Ewigkeit (8:53 min) Familienbande (7:28 min) und Pannen vom Dreh (2:10 min)

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What if…?

Seit 1977 erzählt Marvel in der Comic-Serie What if alternative Superhelden-Geschichten. Hier finden sich Antworten auf brennende Fragen, wie was passiert, wenn Spider-Man Mitglied der Fantastic Four wäre, wenn Captain America zum US-Präsident werden würde oder Loki den Hammer von Thor schwingen könnte.

What if…?

Der Sinn dieser Comic-Spekulationen erschließt sich nur einer relativ kleinen Zielgruppe von Marvel-Nerds. Doch die Filme des Marvel Cinematic Universe dürften mittlerweile Milliarden von Zuschauern erreicht haben. Daher erscheint es nur logisch, wenn auf Disney+ eine Serie gestreamt wird, die in halbstündigen Episoden darüber spekuliert, was auf der Leinwand auch hätte geschehen können.

What if…?

What if…? wurde in einer aufwändigen Animationstechnik realisiert, die es ermöglicht, die aus dem Kino bekannten Darsteller und Szenerien wie ganz sorgfältig von Hand gezeichnet wirken zu lassen. Am 11. August 2021 versuchte die erste Episode die Frage “Was wäre, wenn Captain Carter die Erste der Avengers geworden wäre?“ zu beantworten.

What if…?

Als Antwort wird ein Action-Trip präsentiert, der zeigt wie Steve Rogers von einem Hydra-Agenten angeschossen wird, kurz bevor ihm das Supersoldaten-Serum verabreicht wird. Da das Experiment nicht mehr zu stoppen ist, lässt sich Peggy Carter die Substanz verabreichen. Plötzlich verfügt sie über gewaltige Kräfte. Doch sind die Militärs bereit eine Frau einzusetzen, um den Zweiten Weltkrieg zu gewinnen?

What if…?

In der Originalfassung der Episode sind die Stimmen von Hayley Atwell als Agent Carter und die Stimmen von fast allen Darstellern aus dem Kinofilm Captain America: The First Avenger wie Samuel L. Jackson oder Jeremy Renner zu hören. Nur Chris Evans konnte nicht dafür gewonnen werden, den nicht zu Captain America gewordenen Steve Rogers zu sprechen…

What if…?

What if…? läuft im Wochentakt auf Disney+ und es ist immer erst Mittwochs zu erfahren, welches Türchen zu einem alternativen Universum diesmal geöffnet wird. Nach dem grandiosen Auftakt war die zweite Episode eine ziemliche Enttäuschung.

What if…?

Hier wurde die gar nicht so brennende Frage gestellt, was passiert wäre, wenn  T’Challa zu Star Lord geworden wäre? Es sei gespoilert, dass in dieser Episode zwar Black Panther doch weder Gamora noch Drax, Groot und Rocket dabei sind.

What if…?

Unter den neun Episoden der ersten Staffel von What if…? befinden sich Gurken wie Was wäre, wenn Doctor Strange statt seiner Hände sein Herz verloren hätte? Spaßig hingegen ist die Antwort auf Was wäre, wenn Thor ein Einzelkind gewesen wäre? Ein großartiges Mini-Epos fragt kurz und bündig Was wäre, wenn … Zombies!?

What if…?

Mittlerweile gibt es übrigens auch schon Lego-Minifiguren zu den alternativen What-If-Charakteren wie Captain Carter oder  Captain America als Zombie.

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