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Y: The Last Man

Eine seltsame Seuche tötet alle Lebewesen mit einem Y-Chromosom. Folglich sterben 2,9 Milliarden Männer. Die einzige Ausnahme sind das männliche Kapuzineräffchen Ambersand und sein Herrchen, ein junger Mann namens Yorick.

Y: The Last Man

Dessen Mutter Margaret ist Senatorin und gewinnt durch die Seuche, der alle männlichen Politiker zum Opfer gefallen sind, erheblich an Einfluss.  Yoricks Schwester Hero hingen schließt sich einer höchst dubiosen Amazonen-Sekte an. Sie meldet sich freiwillig den letzten Mann auf Erden zu töten: Ihren Bruder!

Y: The Last Man

Mit Y – The Last Man schien dem mittlerweile eingestellten DC-Erwachsenenlabel Vertigo 2002 endlich der große Wurf gelungen zu sein, der das Zeug hätte das Loch zu stopfen, dass dort nach der Einstellung von Garth Ennis Preacher entstanden ist. Die Zeichnungen von Pia Guerra sind ähnlich wie Steve Dillons realistisch-schlichtes Artwork bei Preacher auf den ersten Blick nicht sonderlich spektakulär, während die Geschichte von Brian K. Vaughan (Saga, Ex Machina, Die Löwen von Bagdad, We stand on Guard) sofort fasziniert.

Y: The Last Man

Wer sich auf den entfernt an Stephen Kings The Stand erinnernden Comic einlässt, wird ihn so schnell nicht mehr aus der Hand legen und der Fortsetzung entgegenfiebern. Nachdem zuvor der sich leider aus dem Comicgeschäft zurückgezogene Speed Verlag die Serie veröffentlichte, hat Panini übernommen. Dort wurde Y: The Last Man zunächst komplett in zehn Softcover-Bänden und anschließend auch noch als Deluxe-Edition in vier Hardcover-Büchern veröffentlicht.

Y: The Last Man

Alle diese Ausgaben sind schon lange vergriffen. Da eine TV-Adaption entstanden ist, die bei uns auf Disney+ gezeigt wird und bereits nach zehn Episoden wieder eingestellt wurde, veröffentlichte Panini eine fünfbändige Deluxe-Gesamtausgabe.

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Hellblazer 1: Die giftige Wahrheit

Alle paar Jahrzehnte scheint es bei langlebigen Serienfiguren vonnöten, dem Helden einen Relaunch zu verpassen, um die Figur nicht hinter dem schnöden Zeitgeist herhinken zu lassen. Das geht meist einher mit einer Rückbesinnung auf das Wesentliche, erweitert durch aktuelle An- und Einsichten.

Hellblazer 1: Die giftige Wahrheit

Dieses Schicksal hat jetzt erneut die Figur des Trenchcoat-Magiers John Constantine (Hellblazer) ereilt – und ist dem aktuellen Autor Simon Oliver vortrefflich misslungen. Natürlich war die Latte hoch gehängt, trotzdem, was hätte er sich bei dieser Fülle an Möglichkeiten nicht alles aus den Fingern saugen können.

Hellblazer 1: Die giftige Wahrheit
Der Zeichner Moritat gestaltete die ersten vier Kapitel des vorliegenden Tradepapers und er hat seine hellen Momente, kann mich allerdings insgesamt nicht überzeugen. Für das Artwork der beiden letzten Kapitel ist Pia Guerra (Y – The Last Man) verantwortlich, mit gewohntem elegant schönem Strich, die Schwächen der Geschichte kann sie natürlich nicht ausmerzen.

Hellblazer 1: Die giftige Wahrheit
Der Constantine der 80er und 90er Jahre offenbarte sich dem Leser durch sein Denken und Handeln als egoistischer Drecksack. Der neue Hellblazer wird zwar als solcher beschimpft, seine realen Taten erschöpfen sich allerdings vorwiegend in zweideutigem Grinsen und sympathischem Augenzwinkern. Sicher, er ist auch nach dem Rebirth gerissen und smart, aber die Person der Schöpfer Alan Moore, Jamie Delano und Garth Ennis war darüber hinaus ein gnadenloser Zyniker und Alkoholiker, der weit mehr als nur coole Sprüche klopfte.

Hellblazer 1: Die giftige Wahrheit

Jetzt glänzt Constantine als glattgebügelter Magie-Wischiwaschi, der mitnichten an seine Herkunft aus dem Horror-Genre erinnert. Gerne würde ich der Serie Erfolg wünschen, alleine mir fehlt der Glaube. Seufz.

Rainer Schneider

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