Schlagwort-Archive: World Trade Center

Ex Machina

Durch seltsame Umstände verfügt der New Yorker Bauingenieur Mitchell Hundred plötzlich über Superkräfte. Er kann mit Maschinen aller Art kommunizieren und diese nach seiner Pfeife tanzen lassen. Hundred setzt sich einen Raketenrucksack auf und spielt den Superhelden. Doch da jede gute Tat auch negative Nebenwirkungen hat, wechselt er in die Politik und wird mit großer Mehrheit zum Bürgermeister von New York gewählt. Ein einziges Mal wird Hundred jedoch rückfällig: Am 11. September 2001 verhindert er, dass auch der zweite Turm des World Trade Center durch einen Terroranschlag zerstört wird…

Ex Machina

Bereits mit Y: The Last Man qualifizierte sich Brian K. Vaughan (Saga, Die Löwen von Bagdad, We stand on Guard) als ebenso origineller wie drastischer Comicautor und er enttäuscht 2004 auch mit Ex Machina nicht. Gleich am Anfang benennt er seine Inspirationsquellen, dreht aber auch den Spieß gleich wieder um, wenn er seinen zum Politiker mutierten Superhelden sinnieren lässt: “Die Leute machen mich verantwortlich für Bush in seiner Fliegerkombi und dafür, dass Arnold zum Gouverneur gewählt wurde. Aber die Wahrheit ist … das wäre auch ohne mich passiert.“

Ex Machina

Nicht nur Vaughans Grundidee, sondern auch die Erzählstruktur kann voll überzeugen. Vaughan siedelt seine Hauptgeschichte im Jahre 2002. Die Serie erzählt sehr detailfreudig von den realen Problemen des Bürgermeisters einer US-Großstadt, was sich auch im nur auf den ersten Blick etwas unspektakulär wirkenden Artwork von Tony Harris niederschlägt. Doch in die Erzählung sind immer wieder Rückblenden eingeflochten, wodurch die Hauptpersonen plastischer werden und ein insgesamt äußerst spannendes Handlungsgeflecht entsteht.

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King Kong (1976)

1976 packte den italienischen Produzenten Dino De Laurentiis der schiere Größenwahn und er produzierte eine Neuverfilmung des Klassikers King Kong und die weiße Frau. Leider machte De Laurentiis seinem Vornamen keine Ehre und der Film kam ganz ohne die beliebten Dinosaurier des Originals aus. Lediglich gegen eine popelige Riesen-Schlange musste King Kong auf seiner Heimatinsel Skull Island antreten.

King Kong (1976)

Zwar wurde für den Film  von Carlo Rambaldi ein “lebensgroßer“ King Kong gebaut, doch der war nahezu unbeweglich. Daher wurde der Riesenaffen meistens durch einen Menschen (in diesem Fall den American Werewolf-Maskenbildner Rick Baker) in einem Kostüm verkörpert, was das 24 Millionen Dollar teuren Remake in die Nähe der Godzilla-Reihe rückte.

King Kong (1976)

Ein paar Qualitäten hat der Film dennoch, wie z. B. den Soundtrack vom James-Bond-Komponisten John Barry. Auch der Auftakt ist recht spannend. Hier ist die Modernisierung wirklich gelungen, wenn diesmal kein abenteuer-lustiges Film-Team, sondern profit-orientierte Öl-Sucher, auf King Kongs nebeliger Insel landen.

King Kong (1976)

Die Hauptrollen sind sehr sympathisch besetzt, Jessica Lange machte anschließend durch Tootsie Karriere und dank Jeff Bridges wurden  danach weitere halbgare phantastische Filme wie Tron oder Starman einigermaßen erträglich.

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Besonders pikant aus heutiger Sicht mutet es natürlich an, wenn King Kong zum großen Finale nicht wie Anno 33 das Empire State Building, sondern das World Trade Center besteigt und auch noch Hubschrauber in das Gebäude krachen lässt. Hier wirkt der Film dann wieder genauso naiv wie sein Vorgänger.

King Kong (1976)

Quasi als Abfallverwertung produzierte Dino De Laurentiis zehn Jahre später die noch sehr viel grottigere Fortsetzung King Kong lebt. Hier gründet der Riesenaffe eine Familie. In der weiblichen Hauptrolle war die zwei Jahre zuvor durch Terminator zum Star gewordene Linda Hamilton zu sehen. Der 18 Million Dollar teure Film spielte nur knapp 5 Millionen ein.

King Kong

Für die TV-Ausstrahlung 1978 auf NBC wurde der Film noch um 45 Minuten verlängert, so dass er an zwei Abenden gezeigt werden konnte. Die Blu-ray-Edition enthält 16 Minuten von diesem “neuen“ Material, darunter eine längere Version von Kongs Kampf mit der Schlange, sowie den US-Trailer (2:23 min).

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New York und der Comic Con

Der New York Comic Con hatte in den letztes Jahren mehr Besucher als der San Diego Comic Con.

New York und der Comic Con 2015 besuchten 170.000 Comic-Fans die Veranstaltung.

New York und der Comic ConDie Lage mitten in der City im riesigen Javits Center spricht für den New York Comic Con.

New York und der Comic Con

Am ersten Tag erschien mir 2015 der Con mangels phantasievoll verkleideter Besucher und interessanter Aussteller sehr viel weniger sinnlich als die Veranstaltung in San Diego.

New York und der Comic Con

Die bespielte Fläche dürfte ähnlich groß wie in San Diego sein.

New York Comic Con

DC hatte einen eigenen Bereich im Foyer des Javits Center belegt.

New York und der Comic Con

Was wirklich besser ist als in San Diego ist die riesige Artists‘ Alley mit zahlreichen prominenten Zeichnern!

New York und der Comic Con

Terry Moore (Strangers in Paradise, Rachel Rising) hatte auch einen Stand in der  ArtistsAlley .

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Jay und Silent Bob bzw. Bluntman und Chronic waren auch da.

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Auf der Freifläche wurde für Sam Raimis TV-Serie ASH vs. EVIL DEAD mit Bruce Campbell geworben.

New York und der Comic Con

New York Comic Con: Bei einer Gesprächsrunde zu MAD war auch Tom Bunk dabei, dem zum PENG!-Preis des Comicfestival München gratuliert wurde.

New York und der Comic Con

Ich durfte auch die MAD-Redaktion in New York besuchen.

New York und der Comic Con

Toys“R“Us am Times Square ist fast noch interessanter als der Comic Con!

New York und der Comic Con

Wo einst die Türme des World Trade Center standen, befinden sich jetzt zwei gewaltige Hohlräume mit künstlichen Wasserfällen.

New York und der Comic Con

Dort wurde auch ein riesiges Museum eingerichtet.

New York und der Comic Con

In einigen vor Exponaten nur so wimmelnden Räumen wurde nicht immer erfolgreich versucht, zu vermitteln, was am 11. September 2001 in New York passiert ist.

New York und der Comic Con

Mitten in New York wurde auf einer stillgelegten Eisenbahnstrecke die High Line angelegt.

New York und der Comic Con

New York und der Comic ConEin Waldweg oberhalb der Streets und Avenues,

New York und der Comic Con

Ich habe auch Coney Island besucht.

New York und der Comic Con

Vor 100 Jahren war hier der wohl größte Rummelplatz der Welt.

New York und der Comic Con

Davon ist heute nur noch wenig davon zu spüren, vielleicht bei einer immer noch sehr spektakulären Fahrt mit der betagten Holz-Achterbahn Cyclone …

New York und der Comic Con

… oder beim 95 Jahre alten Riesenrad Wonder Wheel, dessen Kabinen beim Drehen auf Schienen hin und her gleiten.